Das iPad Pro 2022 im Test: Schneller dank M2-Chip, sonst kaum Neues

Thomas Zick am 22.12.2022 18:28 Uhr
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Apple hat in diesem Jahr nicht nur das iPad 10 auf den Markt gebracht, sondern auch das iPad Pro neu aufgelegt. Gr√∂√üte Neuheit ist hier der Apple M2-Chipsatz, der nun deutlich mehr Leistung verspricht. Unser Kollege Andrzej Tokarski hat die beiden Pro-Modelle zwei Monate lang getestet, im Video erkl√§rt er, f√ľr wen sich die neuen Tablets lohnen und f√ľr wen nicht.

Apple iPad Pro 6. Generation
Das iPad Pro ...


Apple iPad Pro 6. Generation
... ist noch einmal ...


Apple iPad Pro 6. Generation
... deutlich schneller geworden

Mehr Leistung, die aber noch nicht genutzt wird

Wenig √ľberraschend schneidet das neue Apple iPad Pro in Benchmarks noch einmal ein gutes St√ľck besser als sein Vorg√§nger ab. Bei einer allt√§glichen Nutzung bringt der hauseigene M2-Chip zumindest derzeit aber noch keine wirklichen Vorteile: Die Bildbearbeitung mit Photoshop und Co., Video-Rendering mit Adobe Premiere Rush oder Spiele wie PUBG Mobile und Asphalt 9 laufen genauso gut wie auf dem iPad Pro mit M1-Chip. Das liegt schlicht daran, dass es noch keine Software gibt, welche die gebotene Leistung auch wirklich nutzen kann.

Die weitere Ausstattung bleibt im Vergleich zum Vorjahresmodell nahezu unverändert. Nutzer erhalten je nach Modell zwischen 8 GB und 16 GB RAM und 128 GB bis 2 TB Speicherplatz. Während bei der 11-Zoll-Variante ein normales (aber hervorragendes) LCD zum Einsatz kommt, bietet das 12,9 Zoll große iPad Pro ein Liquid Retina XDR-Display mit stärkerem Kontrast und besseren Schwarzwerten. Vor allem HDR-Inhalte sehen daher auf letzterem besonders gut aus.

Beide Modelle haben ein Metallgeh√§use und sind hochwertig verarbeitet. Das Design und die Ma√üe bleiben unver√§ndert. Dadurch k√∂nnen bereits vorhandene Tastatur-Cover und Schutzh√ľllen der Vorg√§nger weiterverwendet werden.

Apple Pencil 2 mit Schwebe-Funktion

Eine kleine (Software-) Neuheit gibt es dann aber zumindest noch bei der Verwendung des Apple Pencil 2: Dieser unterst√ľtzt nun ein Hover-Feature. Diese sorgt daf√ľr, dass die Spitze des Stiftes bereits vom Tablet erkannt wird, wenn diese sich bis zu 12 Millimeter weit entfernt befindet. Dadurch k√∂nnen dann verschiedene Funktionen ausgef√ľhrt werden, bevor man das Display ber√ľhrt. Beispielsweise lassen sich so Bedienelemente optisch hervorheben oder eine Vorschau beim Zeichnen anzeigen.
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