Megaupload: Vor zehn Jahren wurde Kim Dotcom festgenommen

[o1] cs1005 am 20.01. 16:49
+5 -
irgenfwue beängstigen wie schnell die zeit vergeht
[o2] blgblade am 20.01. 16:56
+2 -3
10 Jahre und bis heute sieht man klar und deutlich wie unverhältnismäßig der Festgenommen wurde ... Man kann halten von ihm was man will, er ist keineswegs ein Engel und ein bisschen übertrieben in der Selbstdarstellung aber das geht gar nicht.
[re:1] DerTigga am 21.01. 07:59
+ -3
@blgblade: Hatte ja andersrum nun auch (jene) 10 Jahre, um sich davon zu 'erholen', seine bzw diese lange Schonzeit bzw -frist sollte wirklich langsam durch die Auslieferung beendet werden ..
[re:1] softwarejunkie am 22.01. 22:09
+1 -
@DerTigga: Wie kann man sich denn bei einer Wartezeit von 10 Jahren in ständiger Angst und Schrecken vor einer Auslieferung "erholen"?
[re:1] DerTigga am 23.01. 12:44
+ -1
@softwarejunkie: Es ging mir um sich erholen von jener 'schrecklichen' und 'überzogen hart' angewendeten "Vehemenz" / "Brutalität" bei seiner Festnahme bzw Kritik daran durch blgblade. Da reichen selbst 10 Jahre nicht, größere Anteile verarbeitet zu kriegen ?
Eine Art Dauerangst, das er ausgeliefert werden könne bzw deren Entsstehung sehe ich nunmal als getrennt davon zu betrachtend. Mit relevanter zeitlicher Distanz dazwischen.

Und das und wie Kim mehrfach und groß in den Medien verbreitete, das er guter Dinge sei, gewiss und bald erfolgreich etwas gegen eine Auslieferung gemacht zu kriegen, lässt zumindest mich zweifeln, das er da keinerlei sich erholt haben Phasen gehabt haben kann / soll ..
[o3] Planlos am 20.01. 17:52
+5 -9
Erst mal ist das schlichtweg ein Krimineller, Betrüger und Hochstapler.

Zum anderen: wer so ein Plattform aufbaut, gezielt auf "illegale" Uploads, damit auch noch grossflächig wirbt, die Uploader mit Bonusprogrammen lockt und obendrein der Justiz noch öffentlich den Stinkefinger zeigt - na der darf sich doch nicht wundern wenn man schwere Geschütze gegen ihn auffährt.

Andere Verfahren ziehen sich auch jahrelang hin. Immerhin müssen da erst mal von hunderten Servern die Daten ausgewertet und beweissicher aufgearbeitet werden.

Das seine Familie in Mitleidenschaft gezogen wird, hätte er sich vorher überlegen müssen.

Ich staune immer wieder wie man versucht für diese Typen auch noch Verständnis zu erhaschen.

Jeder weiss doch wie die Rechteinhaber und Justiz drauf sind.
Es ist einfach nur strunzdumm zu glauben, man könne mit solchen Machenschaften so einfach durchkommen.
[re:1] Rulf am 20.01. 18:10
+5 -4
@Planlos: bisher ist alles was er in bezug auf megaupload getan hat noch rechtliche grauzone...die anklagen der us-justiz im wesentlichen an den haaren herbeigezogen und von der dortigen medieindustrie beeinflußt...
im prinzip könnte er selber in die vsa reisen und sich einem verfahren stellen...
leider hat er aber dort kein faires verfahren zu erwarten...
er wird ja praktisch wie ein terrorist behandelt...
das vermögen beschlagnahmt die bewegungsfreiheit eingeschränkt usw, kann man sich natürlich keine topanwälte mehr leisten...
anderherum hätte er seine strafe jetzt sicher schon abgesessen wäre er sofort ausgeliefert worden...
[re:1] Hamma68 am 21.01. 08:23
+2 -1
@Rulf: Ob man so kuschen muss vor der USA. Eigentlich müsste man davon ausgehen das eigenes Recht herrscht von Neuseeland und nicht das Recht der USA. Warum hat man unterschiedliche gesetzt wenn es schon reicht bei sowas in die USA ausgeliefert wird. Dann können wir gleich das USA Gesetzt übernehmen wenn es sowieso in Europa gilt soweit es der USA passt. Außerdem wäre er wohl nicht frei - ihn erwarten in der USA bis zu 90 Jahre Haft! Da wird er sicher mehr als 10 Jahre bekommen. Das wird schlimmer angesehen da es die Industrielobby trifft als Mord.
[re:1] rallef am 22.01. 15:13
+ -
@Hamma68: Auch im deutschen Strafrecht unterliegen im Ausland begangene Straftaten deutschem Recht, wenn der Erfolg der Tat bzw handfeste Auswirkungen im Inland besteht... Und das (Umsatzverlust in Hollywood) ist ja, analog, zweifelsohne gegeben. Das Internet ist halt kein rechtsfreier Raum.
[re:2] rOOts am 20.01. 19:01
+3 -2
@Planlos: Einerseits gebe ich Dir recht, aber gegen Dotcom vorzugehen,
als sei er der Pate einer Mafiaorganisation ist schon recht grotesk!

Sie hätten nur an der Türe klingeln müssen und hätten ihn verhaften können!
[re:1] Rulf am 20.01. 20:22
+2 -
@rOOts: naja...als topranglistenspieler verschiedener shooter war er ja auch ein hochgefährliches ziel... ;)
[re:1] Plattenossi am 20.01. 20:57
+1 -
@Rulf: Ja im Game. Sie hätten ja im Coop-Modus gegen ihn antreten können.
[re:2] DerTigga am 21.01. 08:26
+1 -1
@rOOts: Klar, und Meister Kim hätte auch sofort das Haupttor an der Einfahrt sowie die Haustür geöffnet, wäre nicht stattdessen schnurstracks im Server oder PanicRoom verschwunden und hätte dort / von dort aus Löschprotokoll 'Tabula Rasa' aufgerufen. Nein nein, alle Beweise wären noch da gewesen und intakt geblieben, bei diesem korrekten Ehrenmann... *lach
[o4] leander am 20.01. 22:49
+4 -3
McAfee, der DOS Antivirus Pioneer sollte auch an die US ausgeliefert werden wie Kim Schmitz vor 10 Jahren. Dabei kann Kim Schmitz nicht verantwortlich gemacht werden wenn jemand bei Megaupload etwas illegales hochgeladen hat. Z.B. Bei Google finde ich auch Cracks oder illegale Sachen wie Filme, Musik und Spiele, Kino-Streams etc. Es sind Links wie bei Megaupload, Warum wird Google nicht verurteilt für Links zu illegalen Sachen?
Durch Google hat man erst diese Links wie Megaupload gefunden.
Jop, es ist USA, keine Chance.
Beweisen kann man das ohne Probleme, aber keiner traut sich gegen Google, sonst haben wir kein Google Play Store wie bei Huawei
[re:1] Planlos am 20.01. 23:33
+1 -3
@leander: Als Betreiber einer Plattform die überwiegend zum verteilen "Illegalen" Materials dient, um damit auch noch Geld zu verdienen, bist sehr wohl zur Verantwortung zu ziehen.

Bist dann nichts anderes als ein Hehler.

Es gibt nun mal diese bescheuerten Urheberrechtsgesetze und dann muss man auch damit leben.
Vor allem sollte man in diesem Millieu nicht auch noch grossflächig Werbung mit seinen Tätigkeiten machen.
Zudem denke ich mal dass sie am Dicken ein Exempel statuieren wollen - seht her - wir kriegen euch überall und bringen euch auf den elektrischen Stuhl wenn es sein muss.
Als US-Justiz würde ich sogar versuchen die Uploader zu ermitteln und jeden 1o Jahre in den Knast zu bringen.

Aus Sicht der Rechteinhaber (Autoren, Verlage, Produzenten etc.) sicherlich ein berechtigtes Verlangen.
Man kann es drehen und wenden wie man will: jeder illegale upload bringt den Wertschöpfer dieses Materials um seine Einkünfte.

Ihr könnt ja auch nicht in den Supermarkt gehen, dort alles rausklauen und woanders wieder für jeden kostenlos zur Verfügung stellen.
Oder einfach Geldscheine drucken und damit einkaufen gehen.
[re:1] 1ST1 am 21.01. 15:59
+1 -2
@Planlos: Nein, man ist dann kein Hehlers, sondern der Parkplatz auf dem sich die Hehler treffen. Das einzige was sich der Parkplatz zu schulden kommen lassen hat, ist dass er für die Hehler verkehrsgünstig angelegt wurde, dass er nicht hell beleuchtet ist und dass keine Kameras installiert sind, auf die die Polizei Zugriff hat. So sind in unseren Städten und entlang der Autobahnen viele Parkplätze.
[o5] Lumiel am 21.01. 06:23
+2 -
Jeden Uploader versuchen zu kriegen und für eins - zwei Jahre in den Knast zu bringen.... Na, dann möchte ich nicht an der Stelle sein, wo so ein Schreiben ausversehen verschickt wird, weil mal wieder wahllos irgendwelche Abmahnungen verschickt werden oder der ahnungslosen alten Rentnerin ihr Internet vom noch ahnungsloseren Enkel dazu gebraucht wurde irgendetwas hochzuladen. Sowas ist in der Vergangenheit nur leider schon viel zu oft vorgekommen und auch wenn ich nur in meinem Familienumfeld so einen Fall hatte, möchte ich nicht persönlich davon betroffen sein und mich dagegen wehren müssen.
[re:1] Planlos am 21.01. 19:45
+ -
@Lumiel: @1ST1:
Bei Urheberrechtsverletzungen übers Internet gilt nicht die Unschuldsvermutung, sondern du musst deine Unschuld beweisen.

Ist ähnlich wie beim Verkehrsrecht. Wenn du einen Drängler wegen Nötigung anzeigst, muss der Drängler seine Unschuld beweisen. Denn der Anzeigende ist gleichzeitig auch der Zeuge.

Wer eine Plattform betreibt und weiss dass dort illegaler Kontent ausgetauscht wird, wird mit haftbar gemacht.
Was meinst du wohl warum so viele Filehoster dicht gemacht haben?

Auch diese Portale die nur Links zu Torrents gepostzet haben, haben fast alle dicht gemacht.
Weil sie eben wissentlich und bewusst auf illegalen Kontent verlinken und damit auch zum Anstifter werden

Jeder in der Kette macht sich strafbar.

Mitgegangen, mitgefangen......
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