Windows 11: Microsoft spricht über die Entstehung des Startmenüs

Stefan Trunzik am 26.07.2021 07:55 Uhr
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Neben einem neuen, systemweiten Design-Update gehören vor allem die Taskleiste und das Startmenü zu den wichtigsten Änderungen, die Microsoft mit Windows 11 einführen wird. In einem Video erklären die Redmonder nun zumindest oberflächlich, welche Ideen gesammelt wurden, um die wohl essentiellsten Anlaufstellen nahezu von Grund auf neu zu gestalten. Dabei sollen vor allem drei Punkte für Entwickler und Nutzer im Mittelpunkt gestanden haben - die Suche, Dateien und Programme. Und genau auf dieser Basis entsteht jetzt das neue Startmenü.

Windows 11 (Build 21996.1)
Das neue Startmenü...


Windows 11 (Build 21996.1)
...auch im Dark Mode...


Windows 11 (Build 21996.1)
...und mit Teams-Integration

Viele Fragen mussten beantwortet und wichtige Features gestrichen werden

Das bisher nur wenig beachtete Video des Unternehmens wurde von Windows Latest in den Mittelpunkt gerückt und das Wall Street Journal beschreibt Microsofts Prozess in ihrem Bericht als "Ergebnis jahrelanger Untersuchungen und Tests von einem 40-köpfigen Entwicklerteam". Wichtige Fragen, die es laut Video zu klären galt: Sollte das Startmenü linksbündig oder mittig ausgerichtet sein? Soll es ein Suchfeld geben? Sollte es eine Liste mit allen Anwendungen geben, damit sich das Startmenü vertraut anfühlt? Sämtliche Fragen beantworteten die Entwickler scheinbar mit einem Ja, denn alle Punkte werden im neuen Windows 11 integriert.

Im WSJ-Interview erklären die Microsoft-Manager ihre Entscheidung, warum man die Icons innerhalb der Taskleiste und den Startbutton im Speziellen ab Werk zentriert anordnet: "Ich erinnere mich, dass wir sicherstellen wollten, dass sich der Startknopf effizient anfühlt, und wir haben auch bemerkt, dass Windows in Bezug auf die Geräte, auf denen es verwendet wird, flexibler geworden ist: von winzigen Tablets über PCs bis hin zu diesen gigantischen, 50 Zoll großen, ultrabreiten Monitoren." Gerade Letzteren wollte man so zum Beispiel den langen Weg in die untere linke Ecke ersparen.

Mit dem neuen Taskleisten- und Startmenü-Design lässt Microsoft unter Windows 11 jedoch auch einige nützliche Funktionen fallen, wie wir bereits im Vorfeld berichteten. Vor allem die fehlende Möglichkeit, Programme via Drag-and-Drop an die Taskleiste anzuheften oder diese mit dem Ziehen passender Dateien direkt zu öffnen, empfinden viele Nutzer als Downgrade. Ob die Features bis zum Release im Oktober zurückgebracht werden, bleibt offen.

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