BenQ GS2: Mobiler Beamer mit guter Leuchtkraft und genug Akku

Christian Kahle am 11.06.2020 15:12 Uhr
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Mobile Beamer haben in der Regel ein großes Problem: Die doch ziemlich begrenzte Leuchtkraft. Als unser Kollege Timm Mohn den Anker Nebula Capsule Max testete, reagierten einige Leser eben aus diesem Grund mit Kritik an dem Gerät. Dass es durchaus auch bei Akku-betriebenen Geräten mehr Leistung geben kann, zeigt sich nun am Beispiel des BenQ GS2.

BenQ GS2

Das Gerät kommt immerhin auf die doppelte Lichtstärke des Anker-Gerätes. 500 Lumen kann die LED hier hervorzaubern, um Bilder an die Wand zu werfen. Das bringt natürlich direkt eine wesentlich verbesserte Bilddarstellung auch dann, wenn es nicht komplett dunkel ist. Dem Filmgenuss im Garten steht außerdem auch deshalb nichts im Weg, weil die vom Hersteller angegebenen Akku-Laufzeiten sich im Test als völlig korrekt herausstellten - ohne aktives WLAN, also mit angeschlossener Speicherkarte, werden bis zu drei Stunden Spielzeit möglich.

BenQ GS2


BenQ GS2


BenQ GS2

Software ist die Schwachstelle

Auch die integrierten Lautsprecher funktionieren dabei ganz passabel. Wer allerdings ein wenig Kino-Atmosphäre haben will, muss schon auf ein zusätzliches System zurückgreifen. Und wenn doch eine Steckdose in der Nähe ist, kann man den Beamer problemlos anschließen und sich trotzdem durch die Dunkelheit bewegen. Stolpert man über das Kabel, sorgt der Magnet-Anschluss des Steckers dafür, dass nur die Netzverbindung getrennt wird, der Beamer aber auf dem Tisch stehen bleibt.

Anzumerken ist darüber hinaus, dass der kleine Mobile-Beamer verschiedene Funktionen mitbringt, die sonst eher im höherklassigen Bereich zu finden sind. So lässt sich das Bild beispielsweise an verschiedene Wandfarben anpassen. Die integrierte Software bringt dafür allerdings auch einige andere Probleme mit. Das Gerät arbeitet mit einem völlig veralteten Android, so dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, es direkt mit dem Internet in Kontakt zu bringen. In diesem Fall müsste man allerdings darauf verzichten, auf verschiedene Apps von Streaming-Diensten, die vorinstalliert mitkommen, zuzugreifen. Diese funktionieren aber ohnehin nur bedingt: Netflix geht, YouTube nur ohne persönliche Anmeldung. Amazon Prime wird zwar angeboten, funktioniert aber noch nicht. Der Hersteller liefert aber immer wieder Updates aus, so dass man hier auch mit Nachbesserungen rechnen kann.

Pro:


Neutral:


Negativ:


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