Faraday FF 91: Elektroauto mit 1050 PS & 700 km Reichweite

John Woll am 04.01.2017 11:00 Uhr
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Unter dem Namen Faraday FF 91 hat das chinesische Startup Faraday Future einen Prototyp eines Elektroautos vorgestellt, der alle bisher bekannten Spitzenwerte ├╝bertreffen soll. Ab 2018 sollen Kunden mit 1050 PS ├╝ber 700 Kilometer weit fahren k├Ânnen.

Schon vorbestellbar

Elektromobilit├Ąt ist auch auf der CES 2017 eines der gro├čen Trend-Themen. Die gr├Â├čte Aufmerksamkeit konnte sich dabei bisher das noch junge Unternehmen Faraday Future sichern, das bei seiner Pr├Ąsentation vor der Messe in Las Vegas einen neuen Prototyp ins Rampenlicht stellte, mit dem man bisher bekannte Spitzenwerte bei Elektroautos deutlich ├╝bertreffen k├Ânnen will.

Das Fahrzeug Faraday FF 91 soll dabei einen Ausblick darauf geben, was Kunden ab 2018 dann tats├Ąchlich auch auf der Stra├če erleben k├Ânnen sollen. Das Unternehmen bietet ├╝berzeugten Unterst├╝tzern ├╝ber seine Homepage bereits jetzt die M├Âglichkeit, gegen eine Anzahlung von 5000 Dollar eines der ersten Modelle zu reservieren, die ab 2018 ausgeliefert werden sollen - die ersten 300 Vorbesteller erhalten dabei eine "exklusive Launch"-Version des Fahrzeugs. Was das Fahrzeug am Ende kosten soll, wurde bei der CES-Pr├Ąsentation noch nicht verraten.

PS-Monster mit XXL-Batterie

Sollten die Werte, die Faraday Future rund um sein neues Modell pr├Ąsentiert so erreicht werden k├Ânnen, hat der Hersteller auf jeden Fall ein Fahrzeug zu bieten, das die Angebote der Konkurrenz deutlich ├╝berbietet. So soll der Faraday FF 91 dank einem "Multi-Motor-Setup, also Vier-Rad-Antrieb, eine Leistung von 783 kW auf die Stra├če bringen k├Ânnen, was 1050 PS entspricht - damit soll eine Beschleunigung von 0-100 in 2,39 Sekunden m├Âglich sein.

Faraday Future

Dar├╝ber hinaus soll das Fahrzeug bei einem der gr├Â├čten Kritikpunkte rund um Eletroautos einen deutlichen Fortschritt machen. Faraday Future will dank einer zusammen mit LG Chem entwickelten Batterie mit 130 kWh eine Reichweite von ├╝ber 700 Kilometer erreichen k├Ânnen - Zum Vergleich: Branchen-Aufsteiger Tesla gibt bei seinem Spitzenmodell eine Reichweite von ├╝ber 600 Kilometern an.

Fast schon selbstverst├Ąndlich ist dann auch noch die Ausr├╝stung mit Sensoren f├╝r autonomes Fahren. Der Faraday FF 91 verf├╝gt ├╝ber einen ausfahrbaren 3D-Laserscanner an der Front des Fahrzeugs, der von zehn Kameras, 13 Fern- und Nahbereichsradaren und zw├Âlf Ultraschallsensoren unterst├╝tzt wird. Wenn Faraday Future es schafft, das pr├Ąsentierte Fahrzeug bis zur Marktreife zu entwickeln, d├╝rfte dieses durchaus seine Abnehmer finden.
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