Toyota kündigt E-Auto mit Feststoff-Batterie und hoher Reichweite an

[o1] FatEric am 25.07. 13:09
könnte, würde, möchte, hätte... liest sich alles toll. Aber gerade im Bereich Akkutechnologie sind solche Ankündigungen in den letzten Jahren zu 100% im Sand verlaufen.
Es ist ja nicht so, dass auch die Smartphones von solchen tollen neuen Akkus massiv profitieren würden. Man stelle sich mal vor, Apple brächte ein neues iPhone mit einer Woche Laufzeit auf den Markt, welches im Bedarfsfall in 10 Minuten wieder aufgeladen werden könnte. Aber selbst Apple, mit zig Milliarden auf der hohen Kante, kommt bei der Forschung da auch nicht weiter.
[re:1] Atombossler am 25.07. 13:20
@FatEric: Wozu auch?
Die Fanboys reissen es denen doch auch so aus den Händen.
Ergo - kein Innovationsdruck - keine Progression.
[re:1] FatEric am 25.07. 14:07
@Atombossler: Dann nimm den Gegenspieler Samsung, die sogar ne eigene Batteriefertigung haben. Kommt hier ein Hersteller zuerst exklusiv mit einem "Wunderakku" um die Ecke, schnellen die Verkaufszahlen in die Höhe und die anderen können vorerst einpacken. Aber auch Samsung, einer der größten Technologieriesen, hat sich bei dem Thema ja schon die Finger verbrannt.
[re:2] Freudian am 25.07. 13:21
+5 -1
@FatEric:
"in den letzten Jahren"?
In den letzten Jahrzehnten!
Ich erinnere mich noch an den japanischen Zucker-Akku vor ca. 5 Jahren, der so viel besser sein sollte als Li-Ion...
[re:3] rico_1 am 25.07. 13:26
+ -2
@FatEric: mit dem Unterschied das in einem PKW minimal mehr Platz für den Akku zur Verfügung steht als bei einem iPhone. Erstmal muss die Technik grundsätzlich zur Verfügung stehen bevor man an die Miniaturisierung gehen kann
[re:4] b.marco am 25.07. 13:26
@FatEric: Apple wartet ja nur darauf, dass es jemand anderes erfindet, um die Funktionalität einzukaufen. Wann hast du Apple schon mal was erfinden sehen? Gabs alles schon in der einen oder anderen Art und Weisse.
[re:1] FatEric am 25.07. 14:05
+2 -1
@b.marco: spielt so gesehen kaum eine Rolle. Wärst du Hersteller oder gar Erfinder solcher Akkus, könntest du die an Apple zu horrenden Preisen verkaufen. Alleine schon deswegen, damit die Konkurrenz die nicht früher bekommt. Es gibt wohl kaum einen Bereich aktuell, in dem man so schnell Profit wie in der Akkubranche machen könnte. Der Anreiz für Forscher und Entwickler ist dementsprechend riesig!
[re:2] rico_1 am 25.07. 18:14
+1 -3
@b.marco: wo ist das Problem? Wenn es alles schon vor Apple gab warum wurde es denn dann nicht vermarktet? Sicher gab es Smartphones und MP3-Player vor iPhone und iPod, aber sowohl die Qualität der Geräte als auch das Marketing der Firmen waren unterirdisch. Apple macht vielleicht nicht alles richtig - macht im übrigen niemand - aber eines haben sie verstanden: die -falls schon vorhandenen- Technologien gewinnbringend umzusetzen. Apple lieferte Qualität als die anderen mehr schlecht als recht passende Plastikbomber an den Mann bringen wollten.
[re:1] floerido am 25.07. 21:21
+1 -
@rico_1: Apple und Qualität. Also mein fast neuwertiger iMac 27 auf der Arbeit hängt sich regelmäßig auf. Fast jedes zweite Mal wenn er aus dem Ruhezustand aufgeweckt wird, bleibt ein "Regenbogenrand" und er muss neugestartet werden. Manchmal fehlt auch einfach das Passwortfeld. Dann wenn er im Ruhezustand ist, merkt man das die Displaybeleuchtung trotzdem an bleibt usw.
Solche Probleme hatte ich eigentlich nie mit einen Plastikbomber-PCs.
[re:1] rico_1 am 26.07. 08:40
+ -
@floerido: Anja. Weil du Probleme mit einem!!! Gerät hast liefert Apple also keine Qualität.
[re:2] floerido am 26.07. 10:01
+ -
@rico_1: Dienstlich habe ich auch mit iPhones und iPad zutun und die haben auch ab und zu kleinere Zickereien.
Die hohe Qualität von Apple ist nun mal eher ein Mythos und die Fans verschweigen gerne die Mängel. Wenn man sich intensiver unterhält, dann bekommt man schon raus, dass doch vieles im System nicht stimmt. Laut Statistik stürzen iOS-Apps auch häufiger ab als Android-Apps.
[re:3] rico_1 am 26.07. 18:49
+ -
@floerido: ab und zu kleine Zickereien - hat das nicht jedes Gerät? Oder nenn mir eine Marke die Fehlerfrei ist.
Apple ist nicht fehlerfrei - allerdings in meinen Augen qualitativ hochwertiger als z.B. Samsung und Co. Und was die Unterhaltung betrifft: geht Android-Usern genauso. Oder wie ist zu erklären das der Großteil die Geräte rootet um ein alternatives Betriebssystem aufzuspielen? Bestimmt nicht weil alles so toll ist.
Und Statistiken: sag ich mal besser nichts zu.
[re:4] floerido am 26.07. 19:44
+ -
@rico_1: Da ist wieder der Fanboy, der versucht alles zu relativen. Ich habe Billig-Geräte die deutlich weniger zickig sind. Bei einem Produkt, welches angeblich die höchste Qualität hat, darf es eigentlich auch nicht wie jedes andere Gerät sein.
Zur Statistik: Der Vorteil von iOS ist der Absturz im Hintergrund. Im Vordergrund bleibt der Screenshot und die App baut sich im Hintergrund wieder auf. Ihr merkt der Nutzer nicht direkt den Absturz.
[re:2] CyberHawk44 am 26.07. 04:21
+ -
@rico_1: Apple bzw. Steve Jobs hat einfach verstanden vorhandene Technik gut zu kombinieren und das ganze dazu noch Benutzer freundlich bzw. bediener freundlich und äusserlich einfach (neu) zu verpacken....
Das ist von Anfang an die Erfolgs Geschichte, viele Benutzer wollen sich einfach nicht mit der Technik auseinander setzen und es einfach nur benutzen und das tut was es soll. Viele Auto fahrer wollen auch einfach nur von A nach B und nicht sich nicht erst mit verschiedenen Problemen die ein Auto von vorneherein mit bringt auseinander setzen, wie es oft bei vielen Technischen Geräten vorkommt.
[re:5] Obivan2206 am 25.07. 15:54
+4 -1
@FatEric: Du verstehst nicht. In der Wirtschaft geht os doch nie um innovation, sondern immer nur darum, den Gewinn zu maximieren. Also mit möglichst wenig Einsatz, möglichst viel Geld rein zu holen. Forschung und Entwicklung sind halt sehr teuer. Oder was meinst du warum wir noch mit Verbrennern rumtuckern? Elektro-Autos gab es schon vor 100 Jahren.
[re:1] LastFrontier am 25.07. 18:18
+ -
@Obivan2206: Sogae die Tiger-Panzer im zweiten weltkrieg wurden von Elektromotoren angetrieben. Stromliefernten waren allerdings Ottomotoren.
[re:1] bLu3t0oth am 26.07. 08:02
+ -
@LastFrontier: LoL der Tiger-Panzer ist wahrscheinlich das denkbar schlechteste Beispiel xD
Von denen waren nämlich immer nur knapp die Hälfte kampffähig und der Rest in Reparatur, weil der derb viele Probleme mit seiner Motortechnik hatte.
[re:1] SpiDe1500 am 26.07. 08:21
+ -
@bLu3t0oth: Die Hälfte kampffähig? frau von der leyen wird Sie gleich anrufen, so einen zuverlässigen Panzer hat unsere Bundeswehr bislang nicht!
[re:2] bLu3t0oth am 26.07. 08:27
+ -
@SpiDe1500: *rofl*
Bei Leo ist es aber weniger das Grundkonzept, dass die Probleme verursacht als viel mehr die generelle Wartung, will ich meinen ;D
Aber das ist beim Leo auch Wurst, denn außer der Hauptbewaffnung ist der ja eh schon wieder outdated.
[re:3] LastFrontier am 26.07. 15:03
+ -
@bLu3t0oth: Ändert nichts daran, dass Elektroantrieb bereits in den 1940ern praktisch eingesetzt wurde und der Tiger einer der erfolgreichsten und gefürchtetsten Panzer im WK II war. Eine Abschussquote von 1:6 zugunsten des Tiger spricht für sich. Das heisst, die 1350 gebauten Tiger (Panzerkampfwagen VI) haben 8100 gegnerische Panzer abgeschossen.
[re:4] bLu3t0oth am 27.07. 09:52
+ -
@LastFrontier: Das lag aber vor allem an seiner dicken Panzerung(im vgl zum Wellblech vom Shermann und Co) und dem fetten 88mm Geschütz als am Motor/Getriebe.
Der Panther war eigentlich ein deutlich besserer Panzer(Panzerung effektiver, schneller, Drehstabfederung).
[re:6] TiKu am 25.07. 16:27
+2 -
@FatEric: Die Akkus in den Smartphones werden durchaus immer besser, nur werden sie von den Abmessungen her eher kleiner, weil die Geräte immer dünner werden. Dadurch tritt man in Sachen Laufzeit einigermaßen auf der Stelle.
[re:1] floerido am 25.07. 21:26
+ -
@TiKu: Wenn ich noch an den Li-Po Powerakku des Nokia 6310i denke. Von den Abmessungen ist der Akku etwa vergleichbar mit einem aktuellen Smartphone-Akkus, nur anstatt 3000 mAh hat dieser nur 1250 mAh.
[re:7] lasnik am 25.07. 17:40
+ -
@FatEric: Dyson entwickelt gerade feststoff akkus die den markt revolutionieren werden. Ich denke die werden die als erste Präsentieren.
[re:1] bLu3t0oth am 26.07. 08:03
+1 -
@lasnik: Wenn Toyota und Dyson nicht schon entsprechende Patente hätten, dann würden sie solche Ankündigung eher nicht machen.
[re:8] Lastwebpage am 25.07. 18:15
+1 -
@FatEric: Tja, Smartphones und eAutos.... Bei Smartphones ist es ja so, dass man die jeden Abend ans Ladegerät steckt, und wenn dieses z.B. 20 Watt in den Akku pumpt, der Akku während des Betriebes dann aber nur 5 Watt abgibt, interessieren einen diese 15 Watt? Oder ist ein Smartphone generell darauf ausgelegt eine möglichst lange Akkulaufzeit zu haben? Ich denke nicht.
Bei einem eAuto, wäre eine maximale Effizienz des Akkus, also im Endeffekt eine möglichst große Reichweite, theoretisch wünschenswerter und notwendiger.
Nur theoretisch deshalb, weil man sich bei einem 1.5t E-SUV erst gar nicht über irgendeine Effizienz unterhalten muss, die ist eh unterirdisch.
[re:9] Antiheld am 26.07. 05:43
+1 -
@FatEric: Dass die Akku Technik nicht aus den Puschen kommt hat unter Anderem auch sicher die Ursache, dass es Konzerne gibt die kein Interesse daran haben, solche Akkus auf dem Markt zu sehen. Solange sich Erdöl basierende Technik verkauft, wird dies der harte Gegenspieler sein...
[re:10] bLu3t0oth am 26.07. 08:05
+ -
@FatEric: "würde, möchte, hätte... liest sich alles toll. Aber gerade im Bereich Akkutechnologie sind solche Ankündigungen in den letzten Jahren zu 100% im Sand verlaufen." Du vergisst dabei, dass solche Ankündigungen quasi immer von irgendwelchen Forschern/Universitäten kamen. Diesmal ist es aber "die Endfertigung", die solche Ankünsigung macht, das hat schon eine ganz andere Qualität.
[o2] Zonediver am 25.07. 13:19
BlaBlaBla.... da hat wohl wieder einer den "Heiligen Gral" der Batterientechnik gefunden.
Und warum erst 2022 ??? Ist diese ominöse "Wunderbatterie" nur am Papier existent?
Und wie der Artikel schon ausführt, sind 5 Jahre eine halbe Ewigkeit - bis dahin sind die Anderen schon auf und davon - Tesla ist sogar schon heute führend - ned erst in 5 Jahren. Wo Tesla wohl in 5 Jahren sein wird? Sicher weiter als Toyota...
[re:1] cvzone am 25.07. 13:29
+6 -2
@Zonediver: Und wegen dieser Aussage soll Toyota jetzt die Forschung einstellen oder wie? Immerhin wird da noch geforscht, im Gegensatz zu unseren deutschen Schwergewichten, die nur den Finger rühren, wenn die Bundesregierung Milliarden zu Forschung rüberschiebt.
[re:1] Link am 25.07. 14:25
+6 -
@cvzone: die Bundesregierung hat die Firmen hierzulande ja auch daran gewöhnt, dass sie für alles Mögliche Milliarden an Subventionen in den Arsch geschoben bekommen, damit bloss nicht die Dividende aufgrund von Investitionen geringer ausfallen muss.
[re:2] gutenmorgen1 am 25.07. 15:50
+1 -3
@cvzone: Ich würde sagen dass Toyota liefern und nicht grossspurige Ankündigungen machen soll, was in 5 Jahren vielleicht mal sein könnte.

Die selbe Show zieht momentan VW durch.
[re:1] Obivan2206 am 25.07. 15:56
+6 -1
@gutenmorgen1: Nur das in Japan sich die Manager direkt aus dem Fenster schmeissen wenn sie den Ruf der Firma schädigen. Hier in DE kriegt man ja dann noch massenweise Geld hinten rein geblasen wenn man es verbockt hat. Einfach mal abwarten und Tee trinken.
[re:2] cvzone am 25.07. 16:36
+8 -1
@gutenmorgen1: Toyota hat ein Wasserstofffahrzeug am Markt während mir VW noch ein E-KFZ mit 115km Reichweite als toll verkaufen will. Toyota liefert!
[re:3] floerido am 25.07. 21:29
+3 -1
@gutenmorgen1: Toyota liefert aber auch immer wieder, wo die anderen nur Studien präsentieren. Prius (1. Serien Hybrid), Hybrid in fast jeder Klasse, Mirai (Serien-Brennstoffzellenfahrzeug).
[re:2] Stamfy am 25.07. 13:40
+2 -1
@Zonediver: Wenn Du Dich mit der Materie auskennst würdest Du wissen dass die jeweiligen Länder bei solch neuer Technologie allein jahrelange Zulassungsverfahren haben bevor sie in den Straßenverkehr gehen können. Autos bauen und auch profitabel auf die Straße bringen ist nicht so einfach wie smartphones entwickeln. Was man auch an Tesla sieht, immerhin ist deren semiautonomes Fahrsystem bislang als Einziges nachweislich für Tode verantwortlich.
[re:1] M_Rhein am 25.07. 14:29
+2 -2
@Stamfy: jup, wenn man bei über 200 km/h auch Harry Potter schaut.
Zumal ein weißer LKW in sonne und vor weisen Wolken für den Mensch schon kaum sichtbar ist.

Ein wenig bei den Fakten bleiben bitte ;-)
[re:2] Zonediver am 25.07. 16:25
+ -1
@Stamfy: Jo genau... darum ist Tesla auch so weit voraus - weil die sooooooo viele Zulassungsverfahren haben! ;-))
[re:1] Overflow am 25.07. 17:59
+2 -
@Zonediver: In welchem Gebiet ist Tesla denn so weit voraus?
[re:3] Cheeses am 25.07. 15:19
+2 -
@Zonediver: Ein Auto kann man nicht von heute auf morgen auf den Markt schmeißen bzw. bei den existenten Modellen einfach mal so ne andere Batterie-Technik verbauen. Fünf Jahre sind schon sehr optimistisch angepeilt von Toyota. Von der Idee bis zur Pressevorstellung eines Autos dauert es im durchschnitt schon gute fünf Jahre (im Optimalfall) bis das Teil mal gebaut, von oben bis unten durchgetestet, zugelassen und optimiert ist. Wenn es komplette Neuentwicklungen sind kann es auch noch länger dauern. Wenn ein Auto mal auseinanderfällt ist das weitaus verheerender als bei einem Toaster oder sonst was. Auch Tesla wird in 5 Jahren nur das an die Kunden bringen können was sie heute bereits im Labor haben.
[re:1] Zonediver am 25.07. 16:26
+ -3
@Cheeses: Aha... wie lange ist Tesla nun am Markt? Genau - lol ;-)
[re:1] Overflow am 25.07. 17:59
+1 -
@Zonediver: Und mit welcher Akku-Technik ist Tesla am Markt? Genau ;-)
[re:1] Stamfy am 27.07. 02:16
+ -
@Overflow: Mit Panasonic Notebookzellen :)
[re:2] Cheeses am 25.07. 19:14
+1 -
@Zonediver: Wann wurde Tesla gegründet? 2003. Wann kam der Roadster? 2008. Wie viel Jahre liegen da dazwischen? Genau.
[re:4] iPeople am 25.07. 20:46
+1 -
@Zonediver: Nur dass sich normal Sterbliche die Autos vom "Führenden" nicht leisten können.
[re:5] yournightmare am 25.07. 22:16
+2 -
@Zonediver: Vielleicht ist Tesla zur Zeit weiter als andere. Diese Technik ist aber besser als das was Tesla jetzt zu bieten hat. Bis Toyota es in 5 Jahren auf den Markt wirft, hat Tesla womöglich wieder was besseres auf den Markt geschmissen. Das ist gut möglich. Ein Tesla wird aber auch in 5 Jahren ca. 80.000 EUR kosten. Ein Toyota wird weniger als die Hälfte davon kosten. Und der technischer Vorsprung schmilzt ja zusehends. 5 Jahre sind nicht so viel. So viel Neues wird Tesla in diesem Zeitraum auch nicht bringen. Kann schon sein, dass ein Tesla bis dahin ebenfalls in wenigen Minuten aufgeladen werden kann, kann schon sein das Tesla bis dahin 1500 km Reichweite hat. Das sind jetzt aber keine große Vorsprünge zu dem was Toyota hier vorstellt. Bei sehr wahrscheinlich viel niedrigeren Preis.
[re:1] Lucy Fagott am 25.07. 23:05
+ -1
@yournightmare: äh model 3 kostet 30 T€ und batteriepreise sollen recht zügig halbiert werden wie man hört. ein tesla für 20 T€ ist also durchaus realistisch demnächst.
[re:1] iPeople am 26.07. 03:43
+1 -
@Lucy Fagott: Und wieder stelle ich die Frage, wo ich den Tesla 3 für 30T Euro erwerben kann. Der kostet in der Grundausstattung schon 35T Dollar ohne steuern. Jetzt rechne das in Euro um , schlage 19% steuern drauf und auch du wirst merken , dass Träume eben Schäume sind.
[re:1] Stamfy am 27.07. 02:18
+1 -
@iPeople: Du kannst das Modell 3 derzeit nichtmal für 100 000$ erwerben. Bislang existiert das nur als Marketing-Blase.
Und die ständigen Verschiebungen deuten nicht unbedingt auf eine herausragend laufende Entwicklung hin.
[re:2] iPeople am 27.07. 02:31
+ -
@Stamfy: ICH weiß das. ;)
[re:3] Stamfy am 27.07. 02:36
+1 -
@iPeople: Was 99% der Leute nie verstehen: Mercedes (Daimler) hat mal über 9% von Tesla gehört, sie haben mit Tesla zusammen den e-Smart entwickelt und eigentlich geplant weitere Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Plattform zu entwickeln. Wenn man so deutlich in eine Firma einkauft, bekommt man eine gewisse Einsicht als Teilhaber. Letzten Endes wurde die Zusammenarbeit über den e-Smart hinaus langsam heruntergefahren weil die Ingenieure gesehen haben dass Tesla ihnen nichts bieten kann. Deswegen war es auch völlig unerheblich dass Tesla seine Patente public common gemacht hat - sie sind unbedeutend für Elektromobilität. Am Ende hat Mercedes sein Aktienpaket mit Gewinn verkauft und so vom Hype profitiert - das ist die reine Wahrheit über Tesla und "Technologievorsprung".
[re:4] iPeople am 27.07. 02:42
+ -
@Stamfy: Richtig. Es ist nämlich keine Kunst, ein Fahrzeug zu bauen und zu verkaufen, was lediglich aus Akku besteht (welcher alleine einen hohen Preis hat) und das Ding dann teuer als Luxusspielzeug zu verkaufen. Da steckt kaum Innovationskraft dahinter, da es die grundlegenden Elemente schon gab. Aufgewertet mit allerlei elektronischem Gimmicks, welche ebenfalls bereits i anderen Fahrzeugen erhältlich ist, ist das ganze nichts weiter, als ein Computer mit Elektromotoren und riesigem Akku. Warum die ganzen Fans da feuchtes Höschen bekommen, obwohl die Kisten für normal Sterbliche gar nicht bezahlbar sind, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
[re:5] Lucy Fagott am 09.08. 22:44
+ -
@iPeople: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/tesla-volkswagen-will-elektroautobauer-tesla-strotz-model-3-stoppen-a-1156545.html
[o3] Navajo am 25.07. 13:29
+5 -1
Wenn die das schaffen, dann wird der Elektroautomarkt endlich richtig in Gange kommen. Bisher sind Ladezeiten und Reichweiten die größten Probleme...
[re:1] FatEric am 25.07. 14:09
+2 -2
@Navajo: Wenn... Viel Hoffnung sollte man sich da aber nicht machen.
[re:2] Link am 25.07. 14:26
+2 -1
@Navajo: die Preise auch.
[re:3] FuzzyLogic am 25.07. 15:15
+3 -2
@Navajo: mit steigender Verbreitung wird aber die Ladeinfrastruktur zunehmend zum Problem. Ich glaube bisher noch nicht daran, dass E-Autos den Verbrenner ersetzen werden. Es ist eine mögliche Alternative, aber wahrscheinlich nicht die einzige.
[re:1] Drachen am 25.07. 16:32
+2 -
@FuzzyLogic: Das passiert so oder so allmählich, man wird es bei den Verkaufszahlen sehen. Die Anteile der Verbrenner werden langfristig sinken, und sei es nur, weil durch das knapper werdende Öl dann in 5 bis 10 Jahren doch die Spritpreise spürbar anziehen werden bei parallalel günstiger werdendem Strom durch eine steigende Anzahl von Erzeugern.
[re:1] Link am 26.07. 12:47
+1 -
@Drachen: das mit dem knapp werdenden Öl hört man seit Jahrzehnten nur knapp wird es dann doch nicht und in den nächsten 5-10 Jahren sowieso nicht. So ähnlich wie der Linux-Durchbruch auf dem Desktop...
Ohne eines Kartells wie die OPEC und mit normalen Steuern wäre Benzin oder Diesel für vermutlich nicht mal 1/4 des aktuellen Preises zu haben. Erdöl ist nicht knapp, es werden laufend neue Vorkommen entdeckt, es wird nur künstlich verknappt und damit der Preis hochgetrieben, weil hier ausnahmsweise ein Kartell geduldet wird.
[re:2] Navajo am 25.07. 17:06
+ -
@FuzzyLogic: ich denke wenn man mal die nächsten 20 Jahre sieht, sollte sich bis dahin alles aufbauen können, eventuell sogar weniger...
[re:4] exeleo am 25.07. 15:16
+1 -1
@Navajo: Wer produziert dann von heute auf morgen den ganzen nötigen Strom für die Fahrzeuge? Woher kommt von heute auf morgen die nötige Infrastruktur?
[re:1] gutenmorgen1 am 25.07. 16:02
+ -
@exeleo: Von heute auf morgen passiert garnichts:
http://www.zeit.de/auto/2012-11/elektroauto-strombedarf
[re:2] Drachen am 25.07. 16:33
+ -
@exeleo: von heute auf morgen passiert da sowieso nichts, weder werden die Erzeuger über Nacht verzehnfacht noch die Abnehmer.
[re:5] Lastwebpage am 25.07. 18:55
+2 -
@Navajo: Für mich sind die Probleme eher komplett anderer Natur und ich ganz persönlich hoffe der Elektroautomarkt kommt erst gar nicht großartig in die Gänge. o_O
Dorf, Überlandfahrten, Urlaubsreisen usw. dass sind ja gerade die Bereiche, wo ich eine möglichst große Reichweite haben will. Hier ergibt sich für mich aber das entscheidende Problem des Akkus und des Aufladens. Und ein wenig komfortabel sollen diese Autos ja vielleicht auch noch sein.
Großstadt. Mal abgesehen davon, dass hier die wenigsten Personen über eine Garage mit Lademöglichkeit verfügen, neben der Stickoxid oder sonst was Belastung, welche Grundprobleme werden durch eAutos eigentlich behoben? Staus, Parkplatzprobleme, "grünere Städte" und verkehrsärmere Innenstädte usw. ja eben nicht. Die Chance sich gleich komplett neue Verkehrskonzepte zu überlegen, ist mit den eAutos vertan, das eAuto ist eben nicht der vielgelobte Heilsbringer, wenn ich an die Kosten für die nötige Infrastruktur und andere Dinge mehr denke, sogar eher im Gegenteil.
[re:1] yournightmare am 25.07. 22:35
+ -1
@Lastwebpage: Verbrennungsmotor ist aber am Ende. Da wird nichts mehr kommen. Vielleicht 1-2 l weniger Verbrauch auf 100 km. Man neigt sich definitiv dem Limit. Elektroauto steht erst am Anfang der Entwicklung. Es ist bereits billiger bei Nutzung. Bei heutigen Strompreise ca. 3-4 Eur pro 100 km. Das Problem mit der Reichweite entfällt zusehends. Wird bald womöglich sogar zum Vorteil, zumindest bei der Reichweite wird man gut möglich den Verbrenner überholen, ob ein E-Auto jemals in einer Minute vollgeladen werden kann. Nun, wohl nicht in nächsten 10 Jahren. Verbrennermotoren sind zur Zeit sehr gut erforscht und da kommt nicht eine neue Rechnung und macht in 5 Jahren alles besser. Und das Elektroauto macht in 5 Jahren zumindest einiges besser. Vielleicht noch nicht alles, bei Ladezeiten wird man vielleicht sogar nie besser sein. Man hat sich in 5 Jahren aber zum gleichwertigen Konkurrenten gemacht und da E-Motor sich schneller entwickeln wird als der Verbrennungsmotor, der schon ziemlich ausgereift ist, dürfte klar sein wieso E-Auto gute Zukunft vorausgesagt wird. Für grünere Städte kann das Elektroauto sorgen. Auch für leisere Städte. Eine Steckdose in der Garage dürfte für die meisten übrigens auch kein großes Problem sein. So viel dann zur noch nicht vorhandener Infrastruktur.
Probleme mit den Staus und Parkplätzen da hofft man eher auf selbstfahrende Autos. Eine noch wichtigere Entwicklung.
[re:1] Lastwebpage am 26.07. 18:09
+ -
@yournightmare: Mit "grünere Städte" meinte ich mehr Parks, mehr Fußgängerzonen, mehr Spielplätze, mehr... was auch immer man anstelle von Straßen und Parkplätzen man eben gerne so hätte.
Garage? Ja, eben, die hat in einer Stadt aber ja kaum einer, die meisten Autos dürften auf der Straße stehen. Die Steckdosen müssten also am direkten Straßenrand erstmal installiert werden. Eine Steckdose an der Hauswand wäre ja etwas ungeschickt.
[o4] Lecter am 25.07. 14:53
Toyota ist Weltmarktführer bei den Voll-Hybriden. Toyota erspart uns und unseren Kindern tausende Tonnen Stickoxide und Feinstaub. Zudem sind deren Voll-Hybride extrem langlebig und auch im realen Fahrbetrieb äußerst sparsam. Da der Kartell-Diesel als massive Dreckschleuder nun endgültig unverkäuflich wurde, ist Toyotas überlegene Technik gefragt wie nie.

Genauso wird Toyota eines der besten E-Autos entwickeln und fair vermarkten - bye bye Made-in-Germany!
[re:1] exeleo am 25.07. 15:12
+2 -8
@Lecter: "bye bye Made-in-Germany!" Mal schauen wie du Reagierst wenn die Wirtschaft hier den Bach runter geht, wenn es die starke Automobilwirtschaft hier in DE nicht geben würde!

Aber zum Glück ist bei deinem Kommentar fast nur Müll dabei. Die deutsche Automobilindustrie ist so gut aufgestellt wie nie !
[re:1] shire am 25.07. 15:58
+ -1
@exeleo: Interessant. Welche deutschen Autohersteller bietet ein breites Angebot an Hybriden oder reinen Elektro-Fahrzeugen an?
[re:1] exeleo am 25.07. 16:52
+1 -
@shire: Die gleiche Diskussion gabs vor 10-15 Jahren schonmal im zu den Hybriden wie dem Prius. Die deutschen Hersteller haben da von Porsche bis Daimler was in der Pipeline.
Aber was hier so wies aussieht keiner versteht: Kein Hersteller auf dieser Welt verdient mit E-Autos zur Zeit Geld! Weder Tesla oder sonstwer! Die Hersteller brauchen die Verbrenner um das verdiente Geld in die Entwicklung zu stecken!
Außerdem werden deutsche Premiumprodukte nicht primär wegen der Effizienz gekauft. Da gehts um mehr.
[re:1] Speggn am 25.07. 18:03
+ -
@exeleo: Es geht nicht darum Geld zu verdienen, sondern darum einen massiven Hype zu erzeugen um Investoren anzulocken die Kapital zur Verfügung stellen. Ob das dann irgendwann mal wieder reinkommt ist sekundär. Erst recht nicht weil es über die Branche hereinkommen muss mit der Gelockt wurde. Sollte Toyota damit Erfolg haben, und entsprechende Patente anmelden, dann muss sich die Konkurrenz mächtig anstrengen um das Kapital zu sich zu locken. Natürlich würde Toyota investiertes Kapital zu einem großen Teil dazu nutzen den Massenmarkt ein wenig Aufzuwerten um den Verkauf anzukurbeln, um darüber die Investoren glücklich zu stimmen. Zu gleich bleibt Geld übrig um die neue Technologie weiterzuentwickeln oder für den Massenmarkt tauglich zu machen.

Deutsche Autohersteller haben beim Hybrid den Diesel als Konter gebracht. Das ging mal mächtig nach hinten los. Sollten diese Feststoffakkus wirklich eine solche Leistung bringen wie beschrieben, dann hat der Benziner ausgedient. Und die deutsche Autoindustrie ist darauf definitiv nicht vorbereitet. Zudem wird sie bald vom Kartellamt und der Justiz massiv zurechtgestutzt...
[re:2] exeleo am 25.07. 18:43
+ -
@Speggn: "Es geht nicht darum Geld zu verdienen, sondern darum einen massiven Hype zu erzeugen um Investoren anzulocken die Kapital zur Verfügung stellen." Und genau damit erzeugt man eine Blase wie Tesla. Niemand weiß ob es die Firma in ein paar Jahren noch geben wird, denn alles beruht auf Schulden!
[re:3] Speggn am 25.07. 19:02
+ -
@exeleo: So funktioniert die moderne Marktwirtschaft nun mal. Rational war gestern...
[re:4] exeleo am 25.07. 19:06
+ -
@Speggn: Ich erinnere an die Finanzkrise im Jahr 2008, die auch einige amerikanische Marken gekillt hat und mehrere US-Autobauer in die Insolvenz geführt hat!
Im Gegenzug war kein deutscher Hersteller betroffen!
[re:5] shire am 25.07. 19:34
+ -1
@exeleo: Cry me a river. Die deutschen Autohersteller hatten Jahrzehnte um sich darauf vorzubereiten. Das sich in diese Richtung etwas bewegt, ist seit mehr als 20 Jahren bekannt (Verkaufsstart des Prius). Spätestens mit der Verschärfung der Richtlinien zum Schadstoffausstoß, hätten Sie mit großen Schritten vorausgehen müssen (Hand in Hand mit einer entsprechenden gesetzlichen/ politischen Weichenstellung). Sie haben sich dazu entschlossen das nicht zu tun und sich weiterhin mit dem Verbrennungsmotor eine goldene Nase zu verdienen. Telsa hatten diesen Vorteil übrigens nicht.
Ja...die Amerikaner lieben deutsche "Premium-Autohersteller". Naja...scheinbar nicht mehr so sehr, denn da geht es nämlich deutlich abwärts. Sie haben einfach nichts vergleichbares wie einen Tesla im Angebot. Selbst wenn Sie etwas in der Pipeline haben, wird es vermutlich noch Jahre dauern, bis eine entsprechende Produktpalette zur Verfügung steht. Andere werde dann schon deutlich weiter sein. Das ist ein klassischer Management-Fehler....für diesen dann wahrscheinlich wieder der Steuerzahler zur Rechenschaft gezogen wird. Das ist ja nicht nur dort (USA) sehr beliebt.
[re:6] shire am 25.07. 19:40
+ -1
@exeleo: und wer hat Ihnen geholfen...genau...der Steuerzahler. Außerdem scheinen viele auch die Abwrackprämie in D zu vergessen. Eine staatliche Subvention der Autoindustrie.
[re:7] exeleo am 25.07. 20:12
+1 -1
@shire: Porsche hat bereits den Mission E angekündigt, der Tesla mal richtig dampf unter dem Hintern machen wird!

Auch Mercedes wird mit den EQ Modellen um das Jahr 2020 einiges an E-Autos bringen!

Global gesehen, bilden die deutschen Hersteller weiterhin unangefochten die Spitze in der Premiumklasse!

Außerdem hat Tesla zur Zeit ganz andere Probleme, man schaue sich mal nur die Fertigungsqualität der Firma an, da ist jeder VW Polo besser verarbeitet. Außerdem muss auch Tesla bei deutschen Zulieferen einkaufen, weil sie gewisse Technik nicht selber hinbekommen. Da bleibt das Know how schön in Deutschland!
[re:8] exeleo am 25.07. 20:14
+1 -
@shire: Durch die Abwrackprämie wurden allerdings fast du billig Hersteller wie Fiat, Marken von PSA etc. geholfen. Die 2500 haben bei Mercedes oder Audi Kunden jetzt nicht den Anreiz geschaffen!

Außerdem haben in den USA bspw. die Steuerzahler Firmen wie GM wieder auf die Beine helfen müssen!
[re:9] shire am 25.07. 21:22
+ -
@exeleo: Ja...das ist hinterher dabei rausgekommen. Hier ging um den Tatbestand der staatlichen Subvention von Management-Fehlern.
[re:10] shire am 25.07. 21:26
+1 -1
@exeleo: Das sind alles dolle Ankündigungen, die ich schon vorher des öfteren gelesen habe. Fakt ist, das Tesla jetzt am Markt ist und unsere "Premium-Hersteller" dem nicht wirklich etwas entgegen zusetzen haben. Ich hoffe, dass der Markt das bestrafen wird. Qualität hin oder her...verdient hätten sie es.
[re:11] floerido am 25.07. 21:54
+ -
@exeleo: Die deutschen Hersteller verstehen den Hybrid anders als Toyota.
Bei Toyota ist die Hauptaufgabe das Anfahren und gleiten bei niedrigen Geschwindigkeiten. Bei den deutschen Herstellern ist der Hybrid eher ein Boost für z.B. bessere Beschleunigung, siehe VW GTE.

Trotzdem haben sie nicht so ein breites Hybrid-Sortiment wie Toyota.

Toyota:
Kleinwagen - Yaris
Kompakt - Auris, Prius
Premium Kompakt - Lexus CT
Kompakt Kombi - Auris
Van - Prius+
SUV - C-HR, RAV4
Premium SUV - Lexus RX, Lexus NX
Premium Mittelklasse - Lexus IS, Lexus RC
Premium Obere Mittelklasse - Lexus GS
Premium Oberklasse - Lexus LS
Premium Sportwagen - Lexus LC

VW:
Kompakt - Golf
Premium Kompakt - Audi A3
Mittelklasse - Passat
Mittelklasse Kombi - Passat
Premium SUV - Audi Q7, Porsche Cayenne
Premium Oberklasse - Audi A8, Porsche Panamera

Egal ob Luxus oder Volksmarke, Toyota bietet für jeden einen Hybrid.
[re:12] floerido am 25.07. 21:57
+ -
@exeleo: Die ersten Banken die Finanzhilfen bekommen haben, waren die Autobanken der deutschen Hersteller. Die deutschen Premiumhersteller leben vom Leasing, wären die Banken gescheitert, wäre der Domino-Effekt noch deutlicher gewesen.
[re:13] Speggn am 26.07. 08:36
+ -
@exeleo: Das hatte aber nur damit zu tun, weil deutsche Hersteller ihr Geld zufällig nicht bei den betroffenen Banken geparkt hatten. Die US Autoindustrie hat so sehr gelitten, weil ihr Kapital bei Banken gepark war, die alles verspielt hatten (Verspekuliert, hauptsächlich in Immobilienkredite). Auch das Kapital der Autoindustrie. Deutsche Autohersteller waren nur aus diesem Grund nicht betroffen. Zzt. baut sich in den USA eine jetzt schon über 1billion € große Blase aus KFZ kretiden auf..... wenn die Platzt geht es wieder los. Nur diesmal ist auch die Autoindustrie in Deutschland betroffen, da auch deren Autos nur gegen Zahlungsversprechungen verkauft wurden, die natürlich nicht eingehalten werden können.
[re:14] exeleo am 26.07. 10:23
+ -
@Speggn: Das lag aber nicht nur an den Banken, sondern auch ganz einfach am Verschuldungsgrad der US-Konzerne! So stark war kein deutscher Hersteller verschuldet.
[re:15] exeleo am 26.07. 10:25
+ -
@shire: Und andere Länder machen das nicht? Meine Güte mach die Augen auf und erkenne die Realität! Indien belegt bspw. ausländische Fahrzeuge mit einer Steuer von über 100% ist das jetzt fair?
[re:16] exeleo am 26.07. 10:28
+ -
@floerido: Das liegt aber auch primär daran, dass sich deutsche Fahrzeuge über andere Attribute verkaufen als japanische. Bei den deutschen Premiumprodukte geht es weniger um sparen und vernunft sondern vielmehr um emotion, status etc.

Da ist es für die Kunden nicht so wichtig, mit dem Hybriden ein paar Liter zu sparen!
[re:17] exeleo am 26.07. 10:29
+ -
@shire: Qualität hin oder her. LOL
Ist es also völlig in Ordnung wenn bei einem 100.000€ Fahrzeug die Türen schief eingebaut sind oder die Spaltmaße ungleich sind? Finde ich nicht!

Im Bereich autonomes Fahren sind die deutschen TEsla schon weit vorraus!
[re:18] Speggn am 26.07. 12:36
+ -
@exeleo: Es kommt drauf an wo man verschuldet ist. Natürlich sind die deutschen Hersteller genauso verschuldet. Nur nicht unbedingt bei Banken, sondern in Deutschland im Falle von VW beim Land Niedersachsen. Oder BaWü beim Daimler...

Oder glaubst du das es hier auf dieser Seite des Teichs anders aussieht was die Finanzierung der Firmen angeht? Drüben holt man sich das Geld komplett von Banken und ist auf deren Wohl angewiesen. Geht man selbst pleite schaut die Bank halt in die Röhre... passiert das massenhaft in klein, oder ein paar mal in groß, hat man eine Finanzkriese. Und der Steuerzahler muss die Bank raushauen.... Hier in Deutschland holen sich die Konzerne sehr viel Geld von den Steuerzahlern, nicht von Banken. Wenn es dann Kracht und das Geld Futsch ist, dann hat der Steuerzahler das nachsehen, Banken oder so betrifft es nicht. Natürlich würden diese von der Politik im Falle eines Falles auch vom Geld der Steuerzahler gerettet werden...

In den USA wurde nur der Umweg über die Banken gemacht. Die deutsche Autoindustrie hat die Politik so fest in der Hand, das dies gar nicht nötig ist.
Und deshalb ist sie was den Finanzmark angeht relativ sicher. Sollten natürlich nach einer Krise die Absätze ausbleiben, wird es auch schnell dünn... Aber dank massiver Kreditpolitk nach der Finanzkrise 07/08 ist genau dieses Szenario ausgeblieben, und es bahnt sich eine neue Blase aus genau diesen Krediten an.... Denn de Facto ist bei 95% der Menschen einfach kein Geld vorhanden um diese Kredite bedienen zu können. In den USA besitzen 70% der Bevölkerung zusammen ca 1 billion Dollar. Die Kreditblase um US - Autokredite (zu knapp 20% Deutsche Autos) ist knapp 1 billion € groß. Und es ist doch recht unwahrscheinlich das die 30% die über ein durchschnittlicheres oder größeres Vermögen verfügen überhaupt einen Kredit aufnehmen müssen für ein neues Auto.

Daher ist der nächste Crash vorprogrammiert und der wird einen Absatzausfall für deutsche Autohersteller bedeuten.... Und wenn man dann nicht eine hyper - mega - zukunfts technologie in der Tasche hat, dann werden es sich zukünftige Investoren zwei mal überlegen denen ihr Geld zu geben.

Und darüberhinaus ist da ja noch das Autokartell.... Hachja, zum Glück arbeite ich nicht in der Autoindustrie. Da ziehen gerade ganz schön düstere Wolken auf. Die aus Gier und massenhaft krimineller Energie von ihr selbst gemacht wurden....
[re:2] Obivan2206 am 25.07. 15:59
+ -
@exeleo: Klar ist es kacke wenn die Deutsche Automobilindustrie den Bach runter geht. Ich glaub auch nicht das @Lecter sich darauf freut. Aber momentan sieht es nunmal leider danach aus. Wir werden sehen.
[re:1] exeleo am 25.07. 16:52
+ -
@Obivan2206: Die deutschen Hersteller investieren zur Zeit mehr als jemals zuvor in Entwicklung und Forschung. Da kommt schon was keine Angst ;)
[re:1] Lecter am 25.07. 19:31
+ -1
@exeleo: Leider über ein Jahrzehnt zu spät...investieren heißt nicht automatisch ein tolles Endergebnis...siehe Flughafen Berlin...
[re:2] exeleo am 25.07. 20:09
+ -
@Lecter: Was zur Hölle hat ein Flughafen mit der Autoindustrie zu tun? "Nimm die Spitze ausm Arm" :D
[re:3] Drachen am 25.07. 16:30
+ -1
@exeleo: Die deutsche Autoindustrie verliert den Anschluss - leider. Weder bei den emmisionsarmen Antrieben noch beim autonomen Fahren sind sie wirklich vorn dabei - es sei denn, sie haben lediglich ganz erhebliche Defizite bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder arbeiten so geheim, dass niemand ihre Fortschritte mitkriegt.
[re:1] exeleo am 25.07. 16:49
+1 -
@Drachen: Das ist einfach Falsch. Schaut man sich die Anzahl der Patente zum autonomen Fahren an, so stehen auf den ersten Plätzen fast ausschließlich deutsche Hersteller und Zulieferer wie Bosch oder Conti. Setzt dich mal in eine E-Klasse, 5er BMW oder Audi A8, schau dir an was da an autonomes Fahren schon möglich ist und sag dann nochmal dass die deutschen Hersteller da den Anschluss verlieren.
[re:1] Lecter am 25.07. 19:28
+ -2
@exeleo: Lexus GS450h, also Toyota, fuhr schon 2010 selbstständig von Stuttgart nach München. Lexus LS ist seit über einem Jahrzehnt der beste Sedan in den USA - dem größten Automobilmarkt der Welt! Nur weil im kleinen Deutschland die Leute nix anderes als Dieselstinker kennen, bedeutet es nicht, dass es woanders nichts besseres gibt!!!
[re:2] exeleo am 25.07. 20:08
+1 -1
@Lecter: Zur der autonomen Fahrt hätte ich gerne Mal Quellen.

Wenn das aber genau so gut wahr ist wie der Rest deines Kommentars wirst du mir wahrscheinlich keine liefern können.

1. Ist China der größte PKW Markt der Welt nicht die USA
2. Hat alleine Mercedes die S-Klasse ca. 4-5 häufiger in den USA verkauft als Lexus den LS!

3. Bilden Mercedes, BMW und Audi auch weltweit gesehen die Spitze der Premiumklasse anhand der Verkaufszahlen. Auch da hast du wieder Müll verbreitet. Alleine Mercedes verkauft global mehr als das 3! Fache der Verkaufszahlen von Lexus!
[re:3] floerido am 25.07. 22:01
+ -1
@exeleo: Nur der chinesische Automarkt ist nicht frei, auf dem Markt sind nur chinesische Hersteller vertreten.
Die Marken heißen zwar auch VW, Mercedes usw. aber um dort verkaufen zu dürfen müssen mehr als 50% in chinesischer Hand sein. Alle internationalen Hersteller sind in Joint-Ventures gezwungen worden, wo sie der Juniorpartner sind.
[re:4] exeleo am 26.07. 10:25
+1 -
@floerido: Und jetzt? Jeder Hersteller, nicht nur die deutschen, brauchen in China ein Joint-Venture Partner. Das ist doch nichts neues!
[re:5] Stamfy am 27.07. 02:25
+ -
@Lecter: in Deutschland durfte kein Auto vollautonom fahren, nichtmal "testhalber" auf der Autobahn. Deswegen wurde dieses Jahr angefangen die Gesetze zu überarbeiten. Zur CES Las Vegas fuhr eine Flotte E-Klassen vollautonom die Messebesucher durch die Stadt, brauchte dafür aber auch in den USA eine Ausnahmegenemigung.
[re:2] DeutscherHerold am 25.07. 18:01
+1 -
@Lecter: Nicht vergessen dass Toyota auch die meisten Pick-Up Trucks verkauft...
[re:1] Lecter am 25.07. 19:29
+1 -1
@DeutscherHerold: Irgend ein Skandal bezüglich Abgase bekannt? ...nö!
[re:1] Navajo am 26.07. 13:37
+ -
@Lecter: nur weil derzeit keiner bekannt ist...
Mich hat gewundert, als das raus kam mit VW, das sich nicht gleich alle anderen Autohersteller zu Wort gemeldet haben. Könnte es sein, das die lieber leise waren, weil die vielleicht auch Manipulationen in ihren Autos haben? Ist nur so eine Vermutung...
[re:1] Stamfy am 27.07. 02:27
+ -
@Navajo: die Erkennung lief über die Steuergeräte, die Steuergeräte für Dieseldirekteinspritzer kommen auf dem Weltmarkt nahezu komplett von Bosch wegen den Patenten -> die Erkennung stammt von Bosch und wurde von VW nur adaptiert/aktiviert. Deswegen kannst Du auch 99% aller Hersteller derlei mehr oder weniger nachweisen.
[o5] Drachen am 25.07. 16:27
+ -
Auto-Analyst? Bezeichnungen gibts, da staunt man.
Aber der Mann hat recht, in 5 Jahen passiert viel und die Anderen forschen und testen ja auch ...
[o6] SpiDe1500 am 26.07. 08:29
+ -
Es gibt zwei Hypothesen:
1. Entweder die Forscher machen immer vollmundige Ankündigungen und scheitern immer bei irgendwas ODER
2. Jedes mal wenn ein sehr vielversprechender Akku / Technologie bekannt wird starten aus dem Shell HQ mehrere Kampfhubschrauber mit Spezialeinheiten....... den Rest könnt ihr euch denken :D.

Ganz ehrlich: Die mächtigsten Firmen der Welt haben sowas von gar kein Interesse daran, dass es eine Akku-Revolution gibt. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass von deren Seite schon mal interveniert wurde.
[o7] Norbertwilde am 26.07. 09:16
+ -
Und das diese "übermächtigen" Firmen nicht selbst in aller Stille auf dem Gebiet forschen und Entwicklen, dass kommt wohl keinem in den Sinn? Ich glaube nämlich, dass sie schon an z.B. an der Wasserstofftechnik (Brennstoffzelle, Wasserstoffmotor) forschen und es irgendwann überraschend auf den Markt bringen, ohne vorher darüber großes Tam Tam zu machen.
[re:1] Stamfy am 27.07. 02:30
+ -
@Norbertwilde: In Deutschland wird seit 40 Jahren an brennstoffzellen im Praxiseinsatz geforscht. Ein Produkt sind zu.B. die Siemenszellen in den deutschen U-Booten (und den israelischen Dolphins), ein anderes die Brennstoffzellenautos von Mercedes, BMW etc. Die erste A-Klasse hatte Ende der 90er den Sandwichboden um die Technik für Brennstoffzellen einzubauen, das wurde aber nie angeboten weil der Markt es nicht gekauft hätte. Etwas bauen zu können ist immer etwas anderes als es auch verkaufen zu können.
[o8] Joshua2go am 26.07. 09:56
+ -
hm...der Akku soll in wenigen Minuten aufgeladen sein. Ich frag mich, wieviel Ampere da wohl fließen werden und wie dick das Ladekabel dann ist? Oder haben die Akku eine Spannung von 1000 Volt, dann müssten nicht soviele Ampere fließen.
[re:1] Link am 26.07. 12:59
+ -
@Joshua2go: welche Spannung der Akku hat, ist relativ egal, das betrifft nur das Kabel zwischen Ladegerät und Akku, da kann man das so machen, wie es sinnvoll erscheint. Soll man aber so ein Auto zuhause aufladen, ist man durch den Hausanschluss limitiert, in Deutschland i.d.R. 63A@400V, aber da hängt ja auch noch der Rest des Hauses dran.
[o9] deschwab98 am 15.03. 20:43
+ -
Der Richtungswandel bei Toyota ist bemerkenswert da während den letzten Jahren zusammen mit der Regierung eher auf H2-Brennstoffzellen gesetzt wird, und noch wird. So war man in den Solarpark-H2 Plänen für Marokko involviert.
Wenn es um gehypte Kapitalerwerb der Amerikaner geht kann man wunderschön mit dem M2CAM Nano One (Canada) sehen - kilometerlange Listen von Anlagesites, und keiner der Links, die auf die Technologie, und Entwicklungen bei der Konkurrenz eingeht. Über den Stand bei den nicht amerikanischen Konkurrenten, Koreaner, Japaner, und vor Allem Chinesen findet man kaum etwas.Samsung und die Chinesen: da lauft sicher auch etwas.
Das wichtigste ist das Reichweite (also Energiedichte / Gewicht) ab 350 km weniger ein Argument ist sonder Preis, Lebensdauer (Ladezyklen und zeitlich), Kälte- und Wärmeunempfindlichkeiten, ein Problem noch, und die Spitzenleistung und die Effizienz beim Lademanagement die mit Hilfe von neuartigen Zusatzsystemen verbessert werden kann (Supercaps, Graphene).

In Deutschland ist es also VW der Volldampf jetzt herangeht. Ich hoffe Daimler/BMW schliessen dabei an, und machen es mit VW zusammen, und versuchen bei den Basistechnologien also nicht allein ihr eigenes Süppchen zu kochen.
oder

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