Cyanogen zu Anfrage für Switch-OS: "Steckt es euch sonst wohin"

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[o1] DerTigga am 22.03. 08:58
Da dachte wohl ein Gott, das das zuviel und zu tiefes sich bücken müssen sei.. ?
[o2] rallef am 22.03. 09:06
+13 -
Tja, wenn die anderen genug alternative Optionen haben und man selbst nicht, ist man am Ende am Ar... äh... Ende.
[o3] Gast73109 am 22.03. 09:39
+35 -
Über dem Video:"Nintendo Switch durchgetestet: Die langweiligste aller Konsolen"
Letzter Satz im Bericht:"...in der erfolgreichsten Konsole seit langem..."
Scheinbar Langeweile mit Niveau. ;-)
[re:1] UKSheep am 22.03. 09:46
+7 -
@Gast73109: genau das dachte ich mir auch... aber ist ja des öfteren der Fall, das sich im Artikel "Fragen" aufwerfen... :D
[re:1] witek am 22.03. 09:57
@UKSheep: Das siehst du falsch. Dass im Video-Test der Macher zu einem anderen Urteil kommt als die Kunden, liegt in der Natur der Sache: Es ist ein subjektiver Test.
Das ist so ähnlich wie bei den Twilight-Filmen: Die Kritiker haben sie gehasst, die Massen waren dennoch im Kino ;)
[re:1] UKSheep am 22.03. 09:59
+2 -
@witek: Sollte auch jetzt nicht gegen dich gehen. :)
[re:1] witek am 22.03. 10:04
+2 -
@UKSheep: Hab ich auch nicht so verstanden ;)
[re:2] Mampf am 22.03. 12:10
+1 -
@witek: ;)
[re:2] otzepo am 22.03. 12:14
+ -
@witek: Meinst du nicht es könnte sich auch um das Game Pad von der Wii U handeln? Die Funktionslosigkeit ohne angeschlossene Konsole wär durch ein Android hinfällig gewesen und zeitlich passt es auch besser.
[re:1] witek am 22.03. 12:20
+ -
@otzepo: Unwahrscheinlich. Das Wii U-Gamepad ist ja nur ein Controller und keine eigenständige Konsole, die ein OS wie Android erfordern würde. Wii U ist außerdem Ende 2012 auf den Markt gekommen, Cyanogen Inc. wurde erst im September 2013 gegründet bzw. bekannt gegeben.
[re:2] otzepo am 22.03. 12:46
+ -
@witek: Ach, "in the company's early days", ich hatte an die Anfänge von CyanogenMod gedacht, was man ja so auf 2009 - 2010 datieren kann. Aber hast eindeutig recht, vor 2013 hatte Steve Kondik die Zügel wohl noch in der Hand.
[re:3] witek am 22.03. 12:50
+ -
@otzepo: CM ist ja ein Projekt gewesen und keine "Company", das war die Inc.
[re:4] otzepo am 22.03. 12:55
+ -
@witek: Jipp, daher habe ich von XDA zitiert um dir recht zu geben und das Gegenteil von dem zu behaupten, was ich vorher schrieb. :)
So, muss nun schnell zur Arbeit, schon wieder zu lange getrödelt.
[re:3] Gast73109 am 23.03. 08:12
+ -
@witek: Ich wollte das auch gar nicht gegeneinander ausschließen. Ich kenne die Konsole nicht und habe keine Ahnung, wie das Nutzungsverhalten damit ist. Aber scheinbar reicht ja die langweilige (vielleicht eher simple) Umsetzung um dann doch für Kurzweil zu sorgen.
Ähnlich wie so manchen Handy-Spiele-Apps. Absolut langweiliges Konzept, aber ein riesen Erfolg - als Kurzweil beim Warten auf den Doc.

(Kurze,wertfreie Anmerkung: Natürlich ist ein Test immer subjektiv. Im Fall einer Presseveröffentlichung sollte er aber so objektiv wie möglich sein. Und der Vergleich mit den Twilight-Filmen hinkt mächtig. Als klassiche Vampirfilme sind sie grottenschlecht. Zielgruppe hier war aber definitiv die Damenwelt, und die hat es zum Großteil nicht so mit verbrennenden Vampiren, die zuvor ihre Auserwählten durch aussaugen hörig machen. [Ja, ich weiß, Ausnahmen...] Die Switch soll die ganze Masse erreichen.)
[re:2] Vanilo am 23.03. 15:46
+1 -
@UKSheep: Das Video ist doch nur eingebaut, verlinkt das Video ist ja gar nicht von Winfuture.
[o4] andy01q am 22.03. 09:45
+11 -
So gern ich eine Switch mit Cyanogen gesehen hätte, einfach nur gut, dass deren kommerzielle Ableger mausetot ist, der hat dem Projekt viel Schaden eingebracht.
[o5] tomsan am 22.03. 10:23
+2 -
Völlig akzeptable Manager-Entscheidung. Paar Millionen dann dafür in die Hand geben und rauskomplimentieren... so läuft es doch normalerweise. =:)

(da muss ja einiges zu Kopf gestiegen sein, wenn man diese Tür einfach zuschlägt)
[o6] FuzzyLogic am 22.03. 10:41
+3 -8
Wie kommt ihr zu der Behauptung, die Switch sei die erfolgreichste Konsole seit langem? Sie ist gut gestartet, das ist alles. Die WiiU ist auch gut gestartet (besser als PS3 und Xbox360) und war dann ein riesen Flop.
[o7] Wuha am 22.03. 11:27
Boa zum Glück ist es kein Android auf der Switch geworden. Das aktuelle OS ist ein Traum. Super flott und schlank.
[re:1] Tea-Shirt am 22.03. 14:55
+6 -
@Wuha: weil du weißt das es das mit Android nicht geworden wäre? Der Punkt ist man hätte unterumständen Apps irgendwann drauf laufen könn.... logisch ist das OS flott. Es gibt ja auch nichts was es zu bewältigen hätte außer das reine Spielen.
[re:2] Mixermachine am 22.03. 15:17
+9 -
@Wuha:
Cyanogenmod Android war/ist ebenfalls flott und schlank.

Der Lag kommt vom 40 Tonner an Bloatware den manche Hersteller übers OS kippen
[o8] FatEric am 22.03. 12:05
"Denn man muss kein Nobelpreisträger für Wirtschaft sein, um zu erkennen, dass der kommerzielle Ableger von CyanogenMod heute vermutlich noch am Leben wäre, wenn McMaster das "Sonst-wohin-stecken" anders gemeint hätte und das OS nun in der erfolgreichsten Konsole seit langem steckte. "

HAHA! Selten so gelacht ehrlich. Au man ey... Wer schreibt hier die Artikel bitte?
Es geht ja gar nicht darum, dass die Switch sich scheinbar aktuell wie geschnitten Brot verkauft, sondern dass das niemand vorhersehen konnte / kann. Noch vor 1-2 Monaten war überhaupt nicht klar, wie die Konsole am Markt ankommen wird. Viele Newsseiten haben die Switch sogar zerissen. Wie war das wohl erst noch vor einem Jahr? Bzw. vor 2-3 Jahren als man wohl mit Cyanogen gesprochen hat? Und da hätte nicht mal ein Nobelpreisträger vorhersehen können, wie sich ein Gerät, nach 3 Jahren Entwicklung auf dem Markt schlägt.
Hinterher ist man natürlich immer schlauer ....
[re:1] witek am 22.03. 12:16
+8 -
@FatEric: Das bin ich. Unter anderem. Freut mich, dass ich dich zum Lachen bringen konnte. Aber sorry, ich bleib dabei: Wer Cyanogen und Kirt McMaster in den letzten Jahren beobachtet hat, weiß, dass der Mann ein ziemlicher Pfosten ist.
Und bitte: Meinst du ernsthaft, dass auch nur ein kleines Startup das Angebot ausgeschlagen hätte, mit Nintendo zusammenzuarbeiten? Ich wiederhole, Nintendo. Die meisten würden da blind zusagen. (Edit: Typo)
[re:1] FatEric am 22.03. 12:28
+ -7
@witek: Ich kenne den Mann nicht (höre seinen Namen heute zum ersten mal), aber unabhängig davon, ab er ein Vollpfosten ist oder nicht, hat er mit Cyanogen schon viel viel mehr erreicht, als andere überhaupt erreichen können. Mag sein, dass er Cyanogen dann gegen die Wand gefahren hat, aber ändert nichts daran, dass man erst mal was aufbauen muss, dass man derart gegen die Wand fahren kann. Im übrigen haben fast alle CEOs großer Tech Unternehmen irgendwie einen an der Klatsche! Und hätte man für die Wii U das Betriebssystem gestellt... hätte Cyanogen auch nichts davon gehabt, da man eben nur für Nintendo entwickelt hat. Kirt McMaster hatte eine Vision die er umsetzen wollte und er wollte vielleicht eben nicht für eine Spielekonsole entwickeln.
[re:1] witek am 22.03. 12:35
+5 -
@FatEric: ...dennoch war das wirtschaftlich ein No-Brainer. Und seine Vision hätte es sein sollen, ein gut laufendes Unternehmen zu schaffen. Und ein Unternehmen an die Wand zu fahren, nennst du "viel erreicht"? Da will ich doch widersprechen...
Und wie bitte: Hätte nichts davon gehabt? Viel Geld vielleicht? Glaubst du, die hätten das verschenkt? Nur zur Klarstellung: Wir reden von Cyanogen Inc. und nicht CyanogenMod.
[re:1] FatEric am 22.03. 13:45
+ -8
@witek: Was hat denn bitte eine Android MOD für Smartphones mit einem Betriebssystem für Spielekonsolen zum tun? Das sind 2 verschiedene Dinge. Und wenn dieser Kirt McMaster eben einen AndroidMod für Smartphones machen wollte, dann ist das doch okay! Nur weil da ein Unternehmen mit viel Geld daher kommt und was ganz was anderes will, muss man deswegen da auf diesen Zug nicht aufspringen. Denn hätte er für Nintendo gearbeitet, hätte es sicher keinen Android Mod gegeben, sondern er hätte zu 100% für Nintendo gearbeitet. Ich glaube kaum, dass Nintendo, von denen ich glaube, dass sie eben diese 100% Perfektion erwarten, es zugelassen hätte, mal ein bisschen Betriebssystem für eine Switch zu erstellen und da ein bisschen ein Android Mod für Smartphones zu erstellen. Kirt McMaster ist da eben nicht dem Geld hinterher gerannt sondern wollte unabhängig bleiben. Wäre er zu Nintendo gegangen mit seinen Leuten, hätte es Cyanogen Mod so nie gegeben.
[re:2] witek am 22.03. 13:54
+3 -
@FatEric: Nicht böse sein: Aber du hast das alles nicht so richtig verstanden. Kirt McMaster war Chef von Cyanogen Inc., dem kommerziellen Ableger von CyanogenMod. Android ist nicht bloß ein Smartphone-OS, sondern kann für viele Szenarien eingesetzt werden.
Und ab dem 100%-Teil bin ich weitgehend ausgestiegen. Aber ich würde im Gegenteil sagen: Ohne Kirt McMaster würde CM noch CM heißen. Und dass eine Custom-ROM keine Modifikation ist, sei an dieser auch noch angemerkt.
Für die Inc. wäre Nintendo ein Kunde gewesen, dem man was verkauft, nämlich seine Version des OS.
[re:3] floerido am 22.03. 16:53
+ -1
@witek: Vermutlich wird die Anfrage genau in die Zeit passen, in der das Gerücht von der NX mit Android auftauchte.
[re:2] tomsan am 22.03. 12:43
+ -
@FatEric:Aber es steht doch nirgends, dass sie ausschliesslich entwickeln sollten.

Und nun:
Heute: nicht mehr auf dem Markt.
*Falls* sie eine Partnerschaft mit Nintendo gemacht hätte, dann hätte es sich für sie anders entwickelt.

Und als kleines Start-Up nun eine Tür mit "Sonst-wohin-stecken"-Kommentaren zuschlagen.... ist in den meisten Fällen bestimmt keine weise und elegante Vergehensweise, um das mal milde auszudrücken ;)

Und Rückwirkend muss man nun wirklich kein Nobelpreisträger für Wirtschaft sein, um diese Entscheidung nun zu hinterfragen ;)
[re:1] FatEric am 22.03. 13:49
+ -1
@tomsan: Du glaubst doch wirklich nicht, dass Nintendo bei sowas kompromisse macht? Hey entwickelt mal für uns nebenher son bisschen ein Switch OS und nebenher könnt ihr gerne euren eigenen Kram machen. Nene, Nintendo erwartet da sicher 100% Perfektion was 100% Engagement bedeutet. Ein Deal mit Nintendo wäre ab dem Zeitpunkt schon der Tod von Cyanogen gewesen.
[re:2] tomsan am 22.03. 13:58
+ -
@FatEric: Wäre ich nicht so sicher. Warum sollten sie keine 2 Projekte am Laufen halten?

Ähnlich wie auch bei in Auftrag gegebene Spiele. Oder Post-Produktionen von Filmen. Heisst ja nun nicht, dass die Firma quasi geschluckt wurde.
[re:3] MrLongDong am 22.03. 15:28
+ -
@FatEric: "Nintendo erwartet da sicher 100% Perfektion was 100% Engagement bedeutet."

Diese Aussage möchte ich anzweifeln.
Wenn dem so wäre würde Nintendo auch nicht mit NVIDIA zusammenarbeiten und noch weniger denen gestatten ein eigenes Gerät mit exakt dem selben SoC zu verkaufen.
[re:3] DuK am 22.03. 12:47
+ -
@FatEric: um klar zu stellen, er hat CyanogenMod nicht entwickelt. Die eigentlichen Entwickler inklusive Erfinder von CyanogenMod hat er vorher nacheinander vergrault (und die es nun unter LinageOs weiterführen). Da ist es kein Wunder, dass die Firma den Bach über ging
[re:2] floerido am 22.03. 12:19
+1 -
@FatEric: Nintendo als Partner zu haben wäre aber strategisch interessant gewesen, um weitere Kunden zu generieren.

Wileyfox, bq sind da nicht so werbewirksam, wie eine der bekanntesten Marken.
[re:1] otzepo am 22.03. 12:51
+ -
@floerido: Telefonica, Foxconn, Qualcomm und Tencent waren auch Investoren, so unbekannt sind die Namen nun auch nicht.
[re:1] floerido am 22.03. 16:50
+ -
@otzepo: Und welcher dieser Investoren hat später ein Gerät mit dem Cyanogen OS raus gebracht?
[re:1] otzepo am 22.03. 21:30
+ -
@floerido: Achso, du meinst zahlende Kunden und nicht Investoren. Joa, ohne die ist es schwierig Geld zu erwirtschaften und nicht einfach nur reingebuttert bekommen ohne tatsächlich Gewinne zu machen. :D
[o9] Ezechiel am 22.03. 12:32
+5 -
LoL Böser Kunde macht nur Arbeit!

Schätze der Kirt McMaster hat so reihenweise Kunden abgeschossen, die was von seiner Firma kaufen wollten.
[10] chillah am 22.03. 12:56
+ -1
Captain Hindsight schlägt zu. Und: Noch mehr Subjektivität in dem Artikel und man könnte ihn für nen Erfahrungsbericht halten.
[re:1] witek am 22.03. 13:12
+3 -
@chillah: Nope, das war sein älterer Bruder, Captain Obvious.
[11] Lord Laiken am 22.03. 13:02
+1 -
Das beste Geschäftsmodel ist immer noch irgendwo eine Google-Suche zu integrieren und dafür jedes Jahr hunderte von Millionen zu kassieren.
[12] Vanilo am 23.03. 15:43
+ -1
Durch Fehlentscheidungen sind ja schon einige Firmen baden gegangen.
z.B. Als Sony zu Sega ging und mit ihnen die PS1 entwickeln wollten.
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