Moto G5 gut & günstig: Rückkehr zu den Wurzeln der G-Smartphones

Roland Quandt am 26.02.2017 17:27 Uhr
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Auch Motorola hat auf dem Mobile World Congress 2017 neue Hardware prä­sen­tiert. Das Motorola Moto G geht in die 5. Generation und besinnt sich dabei den Wurzeln - man will hohe Qualität und einen großen Gegen­wert zu einem vergleichsweise günstigen Preis, erstmals in zwei Größenvarianten, bieten.

Äußerlich sehen sich die beiden Varianten des Moto G5 zunächst sehr ähnlich, sind sie doch nunmehr beide aus Metall gefertigt und besitzen einen charakteristischen runden Bereich aus Glas auf der Rückseite, hinter dem die Kamera und der Blitz untergebracht sind. Außerdem sitzt in beiden Fällen auf der Front ein in diesem Jahr rund gehaltener Fingerabdruckleser, der auch das günstigere der beiden Moto G 5th Generation Modelle sicher entsperrbar macht.

Abgesehen davon sind die beiden Geräte aber durchaus auch unterschiedlich, bietet das Motorola Moto G5 in der Basisvariante doch "nur" ein fünf Zoll großes Display, während das Moto G5 Plus mit 5,2 Zoll Diagonale etwas größer ausfällt. Die Auflösung der bei beiden Varianten verbauten IPS-Panels bleibt aber mit 1920x1080 Pixeln und dem daraus resultierenden Full-HD-Niveau vollkommen identisch. In beiden Fällen ist hier Gorilla Glass 3 auf dem Display angebracht, das vor Kratzern und Schlägen schützen und ein angenehmes Gefühl beim Berühren der Oberfläche geben soll.

Motorola Moto G5

Ausstattung und Preise

Nach bisherigem Kenntnisstand wird das Moto G5 mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und mindestens 16 Gigabyte Flash-Speicher auf den Markt kommen, es soll aber auch Varianten mit 32 GB geben. Beim Moto G5 Plus werden mindestens 32 GB Flash-Speicher verbaut. In westlichen Ländern wie Deutschland ist aber auch mit Varianten mit mehr RAM und Flash-Speicher zu rechnen, wobei uns dazu noch keine konkreten Angaben vorliegen, wir sie jedoch umgehend nachreichen, sobald uns diese von der deutschen Motorola-Niederlassung zur Verfügung gestellt werden.

Auch bei den Kameras gibt es einige Unterschiede. Haben beide Geräte auf der Front jeweils eine 5-Megapixel-Kamera mit F/2.2-Blende für Selbstporträts verbaut, geht es auf der Rückseite beim G5 Plus etwas hochwertiger zu. Die Auflösung der dort angebrachten Kamera ist zwar mit 12 Megapixeln etwas niedriger angesetzt als beim 13-MP-Sensor des "normalen" G5, doch wird beim Plus ein Sony IMX362-Kamera-Chip verbaut, der in der Lage ist 4K-Videos aufzunehmen und dabei eine beeindruckende F/1.7-Blende vorweist. In beiden Fällen gibt es einen Phase-Detection-Autofokus, wobei gerade das G5 Plus mit für seine Preisklasse überraschend guten Fotos aufwarten dürfte.


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