Von Zelda bis PSVR: Das sind die Gewinner der gamescom Awards

John Woll, 21.08.2016 16:09 Uhr 12 Kommentare
Wie jedes Jahr hat eine Fachjury auf der gamescom die besten Werke der Spieleindustrie in verschiedenen Kategorien mit den gamescom Awards gewürdigt. In diesem Jahr punktet Sony mit der Playstation VR-Hardware, Nintendo mit Zelda und For Honor von Ubisoft gleich doppelt.

Preise für Highlights

Auch wenn aktuell noch viel in den alten Bahnen verläuft: Durch Entwicklungen wie Virtual Reality und Ankündigungen wie die der Xbox Scorpio und PlayStation 4 Neo, die das Ende des alten Konsolenzyklus besiegeln, wird sich die Spieleindustrie in den kommenden Monaten und Jahren deutlich wandeln. Auf der gamescom hatte eine internationale Fachjury aus über 200 Einreichungen insgesamt 73 Spiele und Produkte für den gamescom Award nominiert. Am Freitag wurden dann die Gewinner in den jeweiligen Kategorien ermittelt.

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Der laut den Veranstaltern "begehrteste Preis der europäischen Games-Industrie" wird in 24 verschiedenen Kategorien vergeben. Der dabei wohl prestigeträchtigste Preis geht in diesem Jahr nach Japan. Nintendo kann sich mit "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" den "Best of gamescom"-Award sichern - es wird spannend sein zu sehen, wie der Konzern das Spiel im Rahmen der Veröffentlichung der neuen Konsole NX platzieren wird. Mit dem Spiel "Mario Party Star Rush" kann Nintendo auch noch in der Sparte für das beste Mobile-Spiel abräumen.

In der Kategorie Hardware ging auch in diesem Jahr auf der gamescom nichts an dem großen Hype-Thema Virtual Reality vorbei. Sony konnte sich hier in der Kategorie Hardware mit seinem Playstation VR-System an die Spitze setzen. Der Entwickler Twisted Pixel brachte mit dem Titel "Wilson's Heart" das laut Jury beste Virtual-Reality-Spiel zur Gamingmesse mit.

For Honor punktet doppelt

Mit For Honor, einem Spiel rund um Ritterschlachten, kann Ubisoft als einziger Publisher neben Nintendo mit einem Spiel in zwei Kategorien einen Preis abräumen. Nach Meinung der Jury hat der Titel sowohl den Award für das beste Spiel auf der Playstation 4 als auch auf dem PC verdient. Auf der Microsoft-Konsole Xbox One konnte sich dagegen die Eigenentwicklung Sea of Thieves an die Spitze setzen. Der Publikumspreis ging an die Fortsetzung der Battlefield-Reihe Battlefield 1.
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