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Microsoft: Wir brauchen eine Art Surface für Erfolg bei Smartphones

Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela gibt sich in diesen Tagen erstaunlich offen, wenn auch vage, was die Zukunft im Bereich der mobilen Geräte angeht. So war unter anderem zu hören, dass man in der Tat an einem Gegenstück für das Surface-Tablet in Sachen Smartphones arbeitet.
PhoneDesigner.eu
28.12.2015  16:20 Uhr
Im Zuge der letzten Folge des Windows Weekly Podcasts von TWiT.tv war Chris Capossela bei Gastgeber Leo Laporte und den beiden Microsoft-Spezialisten Paul Thurrott und Mary Jo Foley zu Gast, denen er in einigen Themen Frage und Antwort stand. Neben Andeutungen rund um das Lumia 650 ging es auch um Windows 10 Mobile und die Pläne der Smartphone-Abteilung von Microsoft.
Microsoft Surface Phone Ideen

Man habe auf die harte Tour erfahren müssen, wie sich ein vollständiger Neuanfang im mobilen Bereich anfühlt und wolle nun im kommenden Jahr die Fans zufrieden stellen. Dabei habe man vor allem die Unternehmenskunden im Blick, denn man wolle primär bei Firmen erfolgreich sein, die die von Microsoft entwickelten Smartphones für ihre Mitarbeiter anschaffen wollen.

Siehe auch: Microsoft Surface Phone taucht in Browser-Benchmark auf

Man wolle außerdem weiter daran arbeiten, einen "Durchbruch" zu erzielen, um Produkte anzubieten, mit denen man selbst im Wettbewerb um das Geld der jüngsten Zielgruppe mithalten kann. Man müsse ein Produkt bieten, das die Kunden zum Wechsel vom iPhone auf die eigene Plattform bewegt, wofür es noch mehr Investitionen in bahnbrechende Arbeit geben müsse, die auch entsprechende Nutzungserlebnisse mitbringt.

Capossela nannte als Beispiel ausdrücklich die Surface-Tablets, die anfangs zugegebenermaßen einige Rückschläge hinnehmen mussten, doch nach und nach tatsächlich für manche Nutzer zu einer Alternative zu getrennten Tablets, Notebooks und Desktop geworden sind. Man müsse auf der Smartphone-Seite ein Gegenstück schaffen, das sich nicht einfach nur wie ein Smartphone für Freunde von Windows anfühlt.

Stattdessen müsse man ein Smartphone anbieten, das die Kunden positiv überrascht und sich als echter Durchbruch anfühlt, um so die "Kunden vor dem Kauf ihres 17. iPhones überlegen zu lassen". Man benötige aber auch Zeit, um ein solches Vorhaben zu bewältigen und das entsprechende Produkt zu entwickeln. Zwar bestätigen Caposselas Äußerungen die Pläne für ein eventuelles "Surface Phone" noch lange nicht, sie geben aber immerhin einen kleinen Ausblick auf das, was Microsoft in Sachen Mobilfunkgeräte vorhat.
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