Galaxy S7: Entwickler sollen vor allem sparen und den Preis drücken

Christian Kahle, 03.12.2015 13:47 Uhr 34 Kommentare
In Samsungs Entwickler-Team für das kommende Flaggschiff-Smartphone Galaxy S7 herrscht ein strenges Spar-Regiment. Die Ingenieure sollen hier das Kunststück vollbringen, einen Kompromiss zu finden, der die Verbraucher zum Kauf anregt, aber möglichst wenig Kosten verursacht. Das bedeutet in erster Linie, dass sich am gesamten Design im Grunde nur sehr wenig ändern wird. Das war beim Vorgängermodell bekanntlich anders. Intern bezeichnete man das Gerät in der Entwicklungsphase als Project Zero, womit klargestellt wurde, dass das Flaggschiff eine komplette Neuentwicklung darstellen sollte. Das führte unter anderem dazu, dass es sich um das teuerste Smartphone überhaupt handelte.

Samsung Galaxy S6 Edge+

Beim S7 soll es nun einen anderen Ansatz geben, berichtete die Korea Times unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen . Der Fokus liege klar darauf, einige interne Verbesserungen hinzubekommen - vor allem in den wichtigen Bereichen wie der Performance, beim Display und beim Kamera-System. Entsprechend wird sich am sonstigen Aufbau wenig tun - das betrifft nicht nur das Äußere Erscheinungsbild, sondern auch den internen Aufbau.

Preis soll unbedingt gedrückt werden

Der Sparkurs resultiert dabei nicht nur daher, dass es der Mobile-Sparte von Samsung ohnehin nicht gerade besonders gut geht. Vielmehr will man es unbedingt hinbekommen, das Gerät wieder zu einem günstigeren Preis anbieten zu können. Denn der Konkurrenzdruck aus China wächst immer weiter und es sind inzwischen zunehmend auch sehr gut ausgestattete High End-Geräte auf dem Markt, die lange nicht so viel kosten wie ein aktuelles Galaxy-Topmodell, mit dem Samsung sogar Apples iPhone klar in den Schatten stellte.

Der Bericht lässt dadurch auch Deutungen zu verschiedenen Gerüchten zu, die in der letzten Zeit zum Galaxy S7 kursierten. Denn wenn Samsung auf nennenswerte Änderungen am Design verzichtet, wird dies wohl auch darauf hinauslaufen, dass es verschiedene kolportierte Features nicht geben wird: Das betrifft vor allem eine Dual-Kamera auf der Rückseite und die Rückkehr eines MicroSD-Slots, die beide jeweils klare Veränderungen an der Bauweise nach sich ziehen würden.
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