Windows 10 'Redstone' soll Apple Continuity ähnliche Features bringen

Roland Quandt am 31.10.2015 18:27 Uhr
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Microsoft steht bekanntermaßen kurz vor der wenn auch etwas verzögerten Fertigstellung von Windows 10 "Threshold 2", das bald als sogenanntes November-Update veröffentlicht wird. In Redmond haben aber bereits die Arbeiten am ersten Major-Update für Windows 10 begonnen. Jetzt wurde bekannt, dass dabei die Continuum-Funktionalität des Betriebssystems deutlich ausgebaut werden soll.

Wie WinBeta unter Berufung auf eigene Microsoft-nahe Quellen berichtet, wird bei dem im Sommer 2016 erwarteten ersten wirklich großen Update für Windows 10, das derzeit unter dem Codenamen "Redstone" entwickelt wird, der Ausbau des Zusammenspiels von Smartphones mit Windows 10 Mobile mit der Desktop-Variante des Betriebssystems verbessert.

Windows 10 Build 10576

Angeblich will Microsoft neben diversen anderen Verbesserungen auch neue Funktionen einführen, die an das von Apples Mac OS bekannte Feature "Continuity" erinnern. Wer also künftig unter Windows 10 an bestimmten Aufgaben arbeitet, soll seine Tätigkeit künftig beim Wechsel auf sein Smartphone unter Windows 10 Mobile an der gleichen Stelle fortsetzen können.

Schreibt man also gerade eine Mail, muss aber das Haus verlassen, kann man auf dem Smartphone unterwegs weiterschreiben, heißt es in einem Beispiel. Das Gleiche gilt auch für Browsing-Sessions in Microsoft Edge - hat man eine Website gerade auf dem Smartphone geöffnet und wechselt dann auf den PC, soll diese auch dort angezeigt werden.

Außerdem sollen mit "Redstone" auch Telefonate über das Smartphone eines Anwenders von Windows 10 auf einem Laptop oder Desktop-PC eines Anwenders gestartet oder angenommen werden können. Dadurch rücken Windows 10 auf dem Desktop und Windows 10 Mobile auf Smartphones dann deutlich näher zusammen, so der Bericht.

Microsoft will die Neuerungen angeblich zunächst in Verbindung mit den wichtigsten hauseigenen Universal-Apps einführen, plant aber gleichzeitig auch noch ein SDK für Drittanbieter. Damit sollen andere Anbieter populärer Apps wie etwa Facebook, Twitter & Co in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Produkte entsprechend anzupassen und so das Nutzungserlebnis für die Anwender zu verbessern.
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