Tesla Powerwall: revolutionäre Zwischenspeicher für Solarbetreiber

[o1] Seth6699 am 01.05. 12:26
+6 -
Sowas wird in Zukunft bestimmt immer wichtiger, wenn immer mehr Elektroautos unterwegs sind und die Leute nach Hause kommen und dann eine große Anzahl von Leuten ihr Auto laden wollen. Dann muss das Stromnetz nicht belastet werden (wenn Millionen von Menschen um 16 - 17Uhr nach Hause kommen, kann das problematisch werden). Somit kann das Auto aus dem selbst erzeugten Strom geladen werden. Wobei ich persönlich immer noch hoffe, dass sich die Wasserstofftechnik durchsetzt (Toyota macht mit dem Mirai ja wieder den Vorreiter).
[re:1] X2-3800 am 01.05. 12:47
+3 -
@Seth6699: Ist auf jedenfall die effizientere Lösung, als seinen Solarstrom erst in Netz einspeisen zu müssen, wo man ihn doch am Ende selbst braucht.
Früher gab es ja schonmal Solarbatterien, wobei es sich zumeist um Bleiakkus gehandelt hat. Man ist dann aus Platz- und Kostengründen auf die Direkteinspeißung übergegangen.

Mit dem System kann man seine eigene Energie selber nutzen und wenn die Anlage doch mehr produziert als man im Akku speichern kann, dann kann der Überschuß immer noch eingespeißt werden. Wobei man erstmal 7,5Kwh Solarstrom zusammenbekommen mus.

Von Wasserstoff halte ich persönlich noch überhaupt nichts. Nicht wegen der Explosionsgefahr sonder deswegen weil Brennstoffzellen noch immer nicht viel taugen. Sie haben zu wenig Wirkungsgrad und man kann sie leicht "vergiften", das heist wenn der Wasserstoff nicht 100%tig sauber ist können sie Schaden nehmen.
Die Erzeugung von Wasserstoff ist ebenfalls recht inneffizient zumindest wenn er durch elekrolyse hergestellt wird.
[re:1] floerido am 01.05. 13:24
+1 -
@X2-3800: Es wird immer ein Elektroauto gegen Brennstoffzellen-Auto dargestellt in Wirklichkeit ist es doch ein E-Auto mit Akku oder Wasserstoff als Energiespeicher. Das Konzept welches ich am sinnvollsten Fand war Better Place, ein Standard für Akkus der an Tankstellen gewechselt wird. Da werden die Vorteile von Akkuautos mit der Heimladung und die Flexibilität von Wasserstoff kombiniert. Das Risiko des Akkuverschleiß wird vom Kunden ferngehalten, genauso wie das Produktionsproblem vom Wasserstoff.
[re:1] gutenmorgen1 am 01.05. 13:44
+2 -
@floerido: http://www.teslamotors.com/de_AT/videos/battery-swap-event
[re:1] floerido am 01.05. 14:27
+1 -
@gutenmorgen1: Better Place wurde 2007 gegründet und ging 2013 pleite, vielleicht sind die Patente jetzt bei Tesla. In Israel gab es sogar schon ein Versuchsnetz mit 40 Wechselstationen.

Hier ist ein Video von einem Wechsel in freier Wildbahn in Israel. https://youtu.be/HbtOO4Er8iY

Und hier in eine Demostation in Dänemark wo man sieht wie sich alles bewegt.
https://youtu.be/LfI4589J_xI
[re:2] Hammerschaedel am 01.05. 16:38
+ -
@Seth6699: bis zu den Autoladen kommen wir ja garnicht ;)
Es gibt jetzt ja schon Sperrzeiten in Neubaugebieten mit zuviel Wärmepumpen, Smart Grid ist noch in weiter ferne und wenn die meiste Energie erzeugt wird, ist eh keiner zuhause.
Mich würde an den Produkt mal die Lebensdauer, Brandschutz und der real verbrauchte Platz inklusive Leitungsführung interessieren.
[o2] Schnitz3l am 01.05. 12:46
+1 -1
7500 kwh Kapazität halte ich für etwas überzogen :D Ich glaube da hat der Verfasser vergessen bei der Einheit das Kilo wegzunehmen. Auf der entsprechenden Tesla-Seite steht was von 7 bzw 10 kwh Kapazität ;)

Generell aber imho die richtige Richtung! So könnten auf lange Sicht Kosten für den Ausbau des Stromnetzes eingespart werden.
[re:1] X2-3800 am 01.05. 12:49
+ -
@Schnitz3l: Ich glaube das ist schon fast richtig geschrieben, der punkt ist das komma also 10.000Kwh entsprechen 10Kwh Das hat wohl was mit der Übersetzung zu tun wenn ich mich nicht irre.
[re:1] Schnitz3l am 01.05. 12:50
+ -
@X2-3800: So könnte man es auch interpretieren... :)
[re:1] X2-3800 am 01.05. 12:52
+1 -
@Schnitz3l: Ich glaub im englischen bedeutet der Punkt etwas anderes als im deutschen. http://de.wikipedia.org/wiki/Dezimaltrennzeichen
[re:1] NadineJ am 01.05. 12:54
+2 -
@X2-3800: Jepp, ich habs korrigiert - stammte aus der Pressemeldung und ich habs ohne nachzudenken übernommen. Danke für den Hinweis!
[o3] LoD14 am 01.05. 12:51
+4 -
Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt. In 3-4 Jahren will ich sanieren, ich hoffe, dann ist eine zweite Generation auf dem Markt. Wäre schon nicht schlecht, Solaranlage aufs Dach und dann im Sommer Nachts mit Klimaanlage schlafen ohne schlechtes Gewissen.
[o4] gutenmorgen1 am 01.05. 12:54
+ -
Interessant, eine 10 kWh-Batterie und eine entsprechende Solaranlage und man könnte sich den Stromanschluss komplett sparen. (Für einen Durchschnittlichen Haushalt)
[re:1] X2-3800 am 01.05. 12:55
+ -3
@gutenmorgen1: 10Kwh
[o5] Norbertwilde am 01.05. 14:34
+ -2
Und was ist, wenn die Sonne mehrere Tage nicht scheint? Dann ist der Akku leer und man steht im Dunkeln. Also wird man als Ergänzung ohne herkömmlichen Stromanschluß noch nicht herumkommen. Es sei denn, man kauft sich so viele Batterien, dass man diese Zeit überstehen kann. Das wird dann aber teuer.
[re:1] Lecter am 02.05. 11:08
+1 -
@Norbertwilde: Die Sonne scheint IMMER, nur eben dann durch Wolken. Eine PV funktioniert auch dann, aber nicht ganz so gut aber ausreichend.
[o6] Gorxx am 01.05. 14:40
+1 -
Mal schauen wie lange es dauern wird bis die ersten Stromerzeuger und Netzbetreiber jammern, dass nicht mehr genug Energie durch die Solaranlagen eingespeist wird da zu erst die Heimspeicher gefüllt werden.....
[re:1] YMCE2703 am 01.05. 17:27
+ -
@Gorxx: sie werden nicht viel und vor allem nicht laut jammern, sondern ihre lobbyisten los schicken um die politiker zu "motivieren" gesetze zu erlassen um die grossen drei der deutschen strom anbieter weiterhin den bisher gewohnten profit zu sichern
[re:1] Roger_Tuff am 01.05. 21:56
+ -1
@YMCE2703: Genau, eine extra Steuer auf Tage mit Sonnenschein und zwar für jeden. Ist ja fast unglaublich, dass wir noch kostenlos atmen dürfen.
[re:2] floerido am 01.05. 17:34
+ -
@Gorxx: Es kommt aufs Land an. Dank der Einspeisevergütung müssen die Betreiber den Strom teilweise teurer abkaufen als sie ihn liefern würden.
[o7] malocher am 01.05. 18:17
+ -
Ob sich das mal rechnet ..Wir haben in D eine hohe garantierte Einspeisevergütung,da macht es nach meinen Kenntnissen keinen Sinn seinen Solarstrom teuer mit Batterien zu speichern,verkaufen ist da angesagt damit sich die Anlage amortisiert.
[re:1] .M.S. am 01.05. 19:45
+ -
@malocher: "hohe garantierte Einspeisevergütung"?
sicher?

Die Einspeisevergütung ist nicht mal halb so hoch wie der zu bezahlende Verbrauchsstrom.

Einspeisevergütung < 13 ct/kWh
Strompreis > 26 ct/kWh

natürlich lohnt sich ein Stromspeicher!
[re:1] floerido am 01.05. 19:58
+ -
@.M.S.: Es kommt drauf an wann man die Anlage aufgebaut hat. Vor einigen Jahren waren auch mehr als 30 ct/kWh möglich und da laufen die Verträge dann um die 20 Jahre. Für eine Anlage von 2009 habe ich 43,01 ct/kWh als Wert gefunden. Davor sogar noch mehr da nach weniger.
[re:1] .M.S. am 01.05. 20:19
+ -
@floerido: klar.... früher, da war alles besser...
Stand heute sind die genannten Werte utopisch...

Heute lohnt sich ein Stromspeicher (ich selbst Plane für mich einen, allerdings kostet dieser ein paar € mehr als die hier genannten (Bosch BPT-S 5 Hybrid 8,8 kWh)
[re:1] floerido am 01.05. 20:24
+ -
@.M.S.: Nur die Verträge von früher laufen noch gut 10-15 Jahre und der große Hype wegen Solaranlagen hat abgenommen.
Die Frage ist dann, ab wann sich so eine Anlage überhaupt rentiert und die hohen Investionskosten wieder eingeholt sind.
[re:2] .M.S. am 01.05. 21:10
+ -
@floerido: Photovoltaik, nicht Solar ;-)
rentiert sich, nicht so schnell wie mancher glaubt... 20 Jahre zu je 5% abschreiben, MwSt kann übers Finanzamt erstattet werden, KfW gibt auch eine Zuschuss, Photovoltaik Module und Bosch Speicher haben eine Mindestlaufzeit von 20 Jahre, der Strompreis wird zukünftig weiter steigen...

Man muss sich nur damit beschäftigen..
[re:3] F98 am 03.05. 20:52
+ -
@.M.S.: alles sinnlos. Der vergütete Einspeisetrom muss versteuert werden, da gewerbliche Einnahmen im Sinne des Steuerrechts. Dazu kommen noch unkalkulierte Defekte die kosten bzw. Verschleiß der Module (Wirkungsgradrückgang).
[o8] dustwalker13 am 02.05. 10:10
+1 -
so ... und jetzt die entscheidenden fragen zu dem thema für mich:

- welche technologie wird verwendet?
- wie siehts mit den maximalen ladezyklen aus also der zu erwartenden lebensdauer?
- maximaler output? wie viel kann da dran hängen an belastung?

das ganze ist ja sehr interessant aber der artikel hat leider den technischen informationsmehrwert einer burgerverpackung.

hier die etwas spärlcihen daten zumindest mal von der telsa homepage, damit man wenigstens anfangen kann use-case szenarien durchzuspielen:

Warranty
10 years

Efficiency
92% round-trip DC efficiency

Power
2.0 kW continuous, 3.3 kW peak

Voltage
350 — 450 volts

Current
5.8 amp nominal, 8.6 amp peak output

Compatibility
Single phase and three phase utility grid compatible.

Operating Temperature
-4°F to 110°F / -20°C to 43°C

Enclosure
Rated for indoor and outdoor installation.

Installation
Requires installation by a trained electrician. DC-AC inverter not included.

Weight
220 lbs / 100 kg

Dimensions
51.2" x 33.9" x 7.1"
1300 mm x 860 mm x 180 mm

Certification
NRTL listed to UL standards
[re:1] Lecter am 02.05. 11:12
+ -
@dustwalker13: Tesla hat ganz sicher nicht den Durchbruch geschafft - nach 10-15 Jahren ist der Akku fertig. Dieser Akku rechnet sich eigentlich nur bei einem Elekroauto, da der Stromverbrauch eines EFH viel zu niedrig ist.
[re:1] dustwalker13 am 02.05. 11:22
+ -
@Lecter: das ist mir schon klar, eben darum finde ich es wichtig, die technischen details mit zu posten bei so einem artikel, weil er sonst wenig mehr ist als ein ad popup.

dass der preis deutlich günstiger ist als bisherige modelle ist ein großer schritt richtung massenmarkt, wenn die abnahme eine bestimmte grenze überschreitet wird auch der technologische fortschritt kommen weil es sich dann endlich für größere unternehmen rechnet in produktionsmethoden in diese spezielle richtung mehr zu investierend.
[re:2] aliasname am 02.05. 16:03
+ -
@dustwalker13: 3500 US$ /10 Jahre + Mwst ... also 350€ im Jahr investiert. Nach 10 Jahren hat man dann eine 10 Jahre alte Wallbox die dann alles aber micht mehr Stand der Technik ist. Das ist in etwa so wie die Solaranlage ohne Eigenkapital die sich nach 20 Jahren gerechnet hat und dann halt auch 20 Jahre alt ist. Es gibt schon dolle Dinger in den Wirtschaftsregionen dieser Welt und je weniger die Kunden das Rechnen beherrschen umso verrückter werden die Ideen.
Etwas banaler wäre natürlich zu der Zeit immer dort zu sein wo man Energie gewinnt um diese dann zu verbrauchen, das wär mal ne sinnvolle Erfindung. Sprich ich bin zuhause solange die Sonne scheint, da kann ich den Strom direkt verbrauchen und muss ihn nicht erst speichern weil ich erst im dunkeln aus dem Büro komme. Aber auf solche Erfindungen muss man wohl noch etwas warten, das ist wirtschaftlich nicht interessant, sprich damit können Dritte keine Gewinne erzielen.
[re:1] dustwalker13 am 04.05. 23:49
+ -
@aliasname: energiespeicherung ist gerade beim verwenden erneuerbarer energien zentral. man wird nie in 100% der fälle energie dort erzeugen wo sie verbraucht wird, das ist ja die krux an der sache mit den erneuerbaren energien.

darum ist es wichtig langlebige und vor allem hocheffiziente energiespeichermethoden in möglichst variablen größen verfügbar zu haben. natürlich sind die großen energieversorger nicht daran interessiert kleine speicher überall zu haben, weil es sie zumindest teilweise entmachted und ja mit der welle der neuen energien war ein haufen mist dabei der wirtschaftlich sinnlos ist, meine vision ist aber dennoch eine hohe anzahl kleiner speicher plus eine geringere anzahl großer industrieller speicher, die im tages/nachtverlauf aus diversesten quellen aufgeladen und bei bedarf angezapft werden.

das setzt eine entsprechende infrastruktur voraus, ist aber in meinen augen zumindest bis zur marktreife von fusionskraftwerken der einzige weg unsaubere energien zunehmend auszuphasen.

p.s. es werden immer dritte gewinne erzielen mit lösungen, sonst würden sie diese nicht entwickeln und verkaufen können/wollen.
[re:1] aliasname am 05.05. 06:46
+ -
@dustwalker13: Man sollte schon unterscheiden zwischen ideologisch Wertvoll und Lösungen die sich auch wirtschaftlich rechnen. Die Windenergie ist ein gutes Beispiel. Man hat diejenigen mit der Idee solange werkeln lassen bis die großen Energieversorger errechnet haben das sie Ihnen eine Konkurrenz erwächst und sich die Modelle rechnen. Genau bis zu dem Zeitpunkt wurde verhindert, verzögert und dann eben am Entscheidenden Punkt im größeren Stil aufgekauft, damit man auch weiterhin zu den großen Anbietern gehört. Die Chance das diese abgelöst werden ist so sicher wie die Aussagen aus den 80ern das Erdöl wäre alle. Und na klar kann ich das Wasser den Berg hochpumpen um es im dunkeln wieder ablaufen zu lassen, das ist dann allemale sinnvoller als 6 Milliarden Wallboxen. Denn die Talsperre ist einfach schon da, die Wallbox will man dir explizit verkaufen, also zu Geld machen.
[o9] anyone am 04.05. 13:41
+ -
Ich rechne wie .M.S. Rechnerisch ist meine Anlage/Investition mit 12KWh nach 10 Jahren mit der Einspeisevergütung abbezahlt, trotz Eigenverbrauch (Eigenkapital mal vernachlässigt, ist ja auch eine Ausgabe). Die weiteren 10 Jahre der garantierten Einspeisevergütung rechne ich mit Rücklagen für Stromspeicherlösungen (muss man aber nicht). Dann habe ich 20 Jahre für 0.- ? meinen Eigenverbrauch von ca. 2500 KW im Jahr bereits verdient (außer Steueranteil, muss ich beim Versorger ja auch bezahlen), die Anlage bezahlt und das Geld für eine Speichermöglichkeit zusammen. Auch wenn sie nach Ablauf der garantierten Einspeisevergütung (bei mir 17,7ct netto) vielleicht 70% Wirkungsgrad hat, wären das immer noch ca. 8,5KWh. Und: der Strom wird auf jeden Fall nicht billiger und ich habe dann mit meinem selbst produzierten Strom meinen Eigenbedarf (2032 vielleicht 40ct/KWh, wahrscheinlich noch mehr beim Versorger) gespart und brauche den Überschuss nicht komplett für vielleicht 8ct/KWh am Strommarkt zu verkaufen. Eine Fotovoltaikanlage rechnet sich eigentlich immer, selbst wenn Reparaturen/Austausch von Bauteilen notwendig werden sollte. Man muss das auf die gesamte Lebensdauer der Anlage rechnen, nicht kurzfristig denken....
oder

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