Windows 10 bekommt zahlreiche neue Gesten für präzise Touchpads

Witold Pryjda, 19.03.2015 13:54 Uhr 55 Kommentare
Erstmals angekündigt und gezeigt wurden die neuen Touchpad-Gesten von Windows 10 bereits im vergangenen Oktober, nun hat Microsoft diese detailliert vorgestellt. Sie sind teils speziell auf die Funktionalitäten des neuen Betriebssystems zugeschnitten, etwa Cortana und das Action Center.

Präzisions-Touchpads

Auf der Windows Hardware Engineering Community-Konferenz (WinHEC) hat Microsoft einen Vortrag zum Thema "Designing Great Hardware for the Windows 10 UI" gehalten, dort wurden die kommenden Gesten näher vorgestellt. In der entsprechenden PowerPoint-Präsentation kann man die Details dazu nachlesen (via Windows Central).

Windows 10 auf der WinHEC
Die Windows 10-Gesten im Überblick

Voraussetzung dafür sind allerdings Präzisions-Touchpads, diese werden auch schon seit Windows 8.1 unterstützt. Inzwischen, so Microsoft, seien die Kosten für diese Komponenten aber "signifikant gesunken", wodurch sie auch in immer mehr Notebooks auftauchen. Und es lohnt sich im Hinblick auf Windows 10 beim Kauf eines neuen Geräts darauf zu achten, da die kommenden Gesten durchaus interessante Möglichkeiten der Steuerung bzw. Bedienung bieten werden.

Windows 10 auf der WinHEC

Die Steuerung erfordert oder besser gesagt unterstützt bis zu vier Finger, im Vergleich zu Windows 8.1 werden auch einige gestrichen: Das betrifft die Rand-Gesten, diese wandern auf das Präzisionstouchpad. Viele der Gesten entsprechen der Steuerung von Touchscreens, darunter das bekannte "Pinch to Zoom".

Interessant sind vor allem die Windows 10-spezifischen Kommandos: Tappt man mit drei Fingern gleichzeitig auf das Touchpad, dann wird die Sprachassistentin Cortana aktiviert, bei vier Fingern das Action Center. Das neue Multi-Desktop-Feature Task View wird mit einem Drei-Finger-Wisch nach oben aktiviert, die komplette Übersicht ist in der Bildgalerie oben zu finden.

Besonderheit des Ganzen ist der Umstand, dass die Gesten nun Bestandteil des Betriebssystems sind, bisher mussten die Hersteller eigene Lösungen mitliefern. Das war nicht einheitlich und auch nicht immer perfekt.
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