Wikipedia verklagt die USA und will Überwachung von Nutzern stoppen

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[o1] psyabit am 10.03. 16:19
+22 -
Der Einzige und richtige Weg, mMn!
[re:1] Kiebitz am 11.03. 13:10
+1 -
@psyabit: Schon, schon!? Aber wirklich? Glaubst Du also dass die Klage erfolgreich sein wird? Glaubst Du auch, selbst wenn die Klage erfolgreich sein würde, dass diese Praktiken von NSA und Co aufhören. Ich bin nicht der Überzeugung!
[re:1] psyabit am 11.03. 13:32
+ -
@Kiebitz: Die Praktiken der NSA wurde durch die Politik ermöglich und sollte auch so beschränkbar sein. Das ist aufjedefall meine Hoffnung.
[re:1] LastFrontier am 11.03. 14:07
+ -
@psyabit: Ja - und die Hoffnung stirbt zuletzt.
[o2] snaky2k8 am 10.03. 16:20
+14 -
Auch wenn es wahrscheinlich leider nicht viel bringen wird, finde ich es gut, dass mal ein "Großer" klar Position bezieht und wie in dem Fall sogar eine Klage einreicht. Schaden kann es jedenfalls nicht.
[o3] knirps am 10.03. 16:37
+2 -2
Die Wikimedia Foundation sitzt in den USA (San Francisco). Dürfte sich also um eine Maßnahme für die Galerie handeln. Mal etwas Rückrat zeigen und den Sitz in ein anderes Land verlegen.
[re:1] adrianghc am 10.03. 16:39
+3 -
@knirps: Und das ändert genau was?
[re:1] knirps am 10.03. 16:46
+4 -
@adrianghc: Die USA als IT-Standort unattraktiv machen. Ein Rechtsstreit kann den USA doch recht sein, spielt Geld in die Staatskassen. Ist ja nicht so, dass das kein Geld kosten.
[re:1] adrianghc am 10.03. 16:56
+2 -1
@knirps: Ob Wikipedia in den USA sitzt oder nicht, ist für die USA als IT-Standort recht egal, zumal Wikipedia nicht gewinnorientiert ist.
[re:1] knirps am 10.03. 17:27
+1 -2
@adrianghc: Wikipedia kann als gutes Beispiel voran gehen. Danach folgt Mozilla... mal sehen wer sich dem anschließt.
[o4] Trabant am 10.03. 16:48
+2 -
Nicht übel der Ansatz.
Aber leider gibt es wohl demokratisch freiheitliche Werte, die nicht demokratisch zu lösen sind, in dem man blödsinnig Ewigkeiten darüber schwätzt oder irgendwelchen Firlefanz veranstaltet. Das kann man doch an unzähligen Beispielen belegen. Ich fange mal mit der französischen Revolution an, über den amerikanischen Bürgerkrieg, diverse andere Auseinandersetzungen im 20 Jh.
Einzige Ausnahme was der Mauerfall in Berlin.
Also, entweder es passiert nichts oder das Volk muss sich erheben.
[re:1] Niccolo Machiavelli am 10.03. 17:07
+1 -
@Trabant: Was dir bei deiner Anklage wohl nicht aufgefallen ist, ist, dass sich in den von dir genannten Fällen jeweils eine Seite undemokratisch verhalten hat. Und jetzt willst du den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?
[re:1] Freudian am 10.03. 19:11
+ -
@Niccolo Machiavelli:
Du findest dass die NSA und die US Regierung sich bei dem Thema demokratisch verhält? Geheimgerichte und totalitäre Gesetze sind demokratisch?
Die machen faktisch was sie wollen. Ein Staat im Staat.
[re:2] Lastwebpage am 10.03. 18:07
+ -
@Trabant: Nicht die besten Beispiele... sowie bei der französischen Revolution und dem amerikanischen Bürgerkrieg floss einiges an Blut. Mauerfall? Da bin ich nach wie vor etwas gespaltener Meinung was die demokratische Form der Wiedervereinigung angeht (Stichwort: Artikel 146) letzteres setzte sich dann, meiner Meinung nach, mit der EU fort (Stichwort: EU-Volksabstimmung).
Generell gebe ich dir aber Recht, solange das Volk nicht auf die Straße geht, wird sich nichts ändern.
Allerdings stellt sich die Frage, wer sollte das sein? Sehe ich in Deutschland zumindest irgendwie keinen. Diejenigen denen ich diesen Ball zuwerfen würde, bekommen, bis auf irgendwelche Gegendemos gegen z.B. Pegida, ja auch kaum noch was selber zuwege, die Luft ist hier, meines Erachtens, seit "Atomkraft? Nein Danke!" irgendwie raus. Das man generell zumindest einige Leute mobilisieren könnte, hat Pegida ja gezeigt.
[o5] Blubbsert am 10.03. 16:52
+2 -2
Und die Tage gibt es wieder so einen tollen Banner, der zum Spenden auffordert...
[re:1] adrianghc am 10.03. 16:57
+3 -1
@Blubbsert: Soll mir nur recht sein.
[re:1] wertzuiop123 am 10.03. 17:00
+2 -
@adrianghc: Gehen die Spenden an dich? :D
[re:1] adrianghc am 10.03. 17:06
+3 -1
@wertzuiop123: Haha. :D Nein, aber ich finde es gut, wenn Wikipedia um Spenden bittet, schließlich muss es sich irgendwie finanzieren und wir profitieren alle davon.
[re:2] Niccolo Machiavelli am 10.03. 17:52
+2 -
@Blubbsert: Er bewegt sich nicht, basiert nicht auf Flash und lässt sich wegklicken. Im Prinzip genau das, was jeder fordert, damit "er Werbung nicht mehr blocken" würde. Und wie sich grad rausstellt, ist das wieder nur ein Lippenbekenntnis, da selbst dieser Banner zu anstrengend ist. Nicht speziell auf dich bezogen, aber der Durchschnittliche Inet-Nutzer hat ein Rückgrat aus Gummi.
[re:1] Blubbsert am 10.03. 17:57
+2 -
@Niccolo Machiavelli: Das Problem an dem Banner ist aber, dass die Seite geladen ist, man auf das Suchfeld klicken will & der Banner plötzlich auftaucht. Er müsste einfach nur Früher kommen. Und vor allem sollte die Seite es speichern, bzw ein Cookie, wenn man ihn wegklickt. Wer Mittags um 15 Uhr nicht spendet, der spendet auch nicht Abends um 20 Uhr.
[o6] dodnet am 10.03. 17:10
+2 -1
Diese Klage hätte schon vor Monaten von den "freien Demokratien" kommen sollen, als die sie sich schimpfen. Stattdessen überwacht Mutti Merkel und Co. fleißig mit.
[o7] LaBeliby am 10.03. 18:26
+2 -1
Gute Idee aber dieser sich auf seine militärische Stärke verlassene Pleitestaat lässt sich schon lange nicht mehr von Justiz oder Präsidenten-Handpuppen regulieren.
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