Xbox One: Temporäre Sperren nach Schimpfwörtern

Witold Pryjda am 26.11.2013 10:38 Uhr
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"Exzessive Profanität", also Flüche und Beleidigungen, sollten Xbox-One-Nutzer vermeiden, zumindest wenn sie eigene Videos ins Upload-Studio hochladen. Bei obszöner Sprache droht nämlich eine temporäre Sperre der Online-Dienste.

Die Xbox One ist seit Ende der vergangenen Woche offiziell erhältlich, ein Teil des Software-Angebotes ist das "Upload Studio", das es den Nutzern erlaubt, eigene Gameplay-Videos hochzuladen und mit anderen zu teilen bzw. die Clips öffentlich zur Verfügung zu stellen.

Allerdings mussten nun einige Nutzer feststellen, dass Microsoft ihnen eine gelbe Karte gezeigt hat und den Zugang zum Upload-Studio für zumeist 24 Stunden entzogen hat. Wie Polygon unter Berufung auf Reddit und das offizielle Xbox-Forum berichtet, war zunächst nicht ganz klar, welche Aktionen auf diese Weise geahndet werden.

Xbox One - Vorstellung des Upload Studios
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Einer der mit einer derartigen zeitweiligen Sperre belegten Xbox-One-Besitzer behauptete, dass er diese nach einem privaten Skype-Gespräch auferlegt bekommen hat, die meisten berichten allerdings vom Hochladen von Gaming-Videos, in denen sie geflucht (u. a. für das Wort "Dick", einer nicht allzu schlimmen Umschreibung für das männliche Geschlechtsteil) haben.

Microsoft hat auf die Berichte mittlerweile reagiert und an Polygon ein Statement gesandt: Darin betont das Redmonder Unternehmen, dass man definitiv keine privaten Skype-Gespräche abhört. Die vorübergehenden Sperren für "exzessive Profanität" werden indes bestätig: "Wir nehmen den Verhaltenskodex und dessen Durchsetzung im Upload Studio sehr ernst. Wir wollen eine saubere, sichere und unterhaltsame Umgebung für alle Nutzer schaffen."

Deshalb werde man bei schwerwiegenden Obszönitäten und Verstößen gegen den Verhaltenskodex weiterhin den Entzug "einiger oder aller Xbox-Live-Privilegien" durchsetzen. Wie genau die Überwachung und Moderation im Upload-Studio abläuft, hat Microsoft jedoch nicht näher erläutert.

Siehe auch: Xbox One im Test - Ein holpriger Start in die Zukunft
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