Rapidshare scheitert mit Revision vor dem BGH

[o1] Mezo am 16.08. 15:52
+13 -
r.i.p rapidshare
[re:1] Nunk-Junge am 16.08. 16:07
@Mezo: Leider dürfte das gleiche für Google Docs, Scydrive, Dropbox, Youtube etc. gelten. Eigentlich gilt das sogar für jeden der ein kleines Forum betreibt, denn er muss sicherstellen, dass beispielsweise keine Liedtexte von GEMA-Liedern hochgeladen werden. Das Gericht hätte verraten sollen, wie das gemacht werden soll. Da werden Firmen zur Durchsetzung von Gesetzen verurteilt, sie müssen also entscheiden, ob etwas strafbar ist oder nicht. Was für ein dummes Urteil.
[re:1] LastFrontier am 16.08. 16:09
+3 -
@Nunk-Junge: oh - du warst da etwas schneller wie ich - siehe [02]. haben aber den gleichen Gedanken.
[re:2] Mezo am 16.08. 16:18
+ -4
@Nunk-Junge: man muss wohl erst mal aufgefallen sein.
[re:3] wertzuiop123 am 16.08. 16:19
+2 -
@Nunk-Junge: Hatte nicht mal ein Gericht das eingesehen, dass dies nicht möglich sei für die Hoster? Finde die Quellen nicht mehr. War das ein Gericht niederer Instanz? Einfach eine Passwortgeschützte urlaubsbilder.rar und das wars. Urteil ohne sich Gedanken gemacht zu haben.
[re:1] LastFrontier am 16.08. 16:29
+ -1
@wertzuiop123: Das Problem liegt wohl eher darin dass Seiten wie Serien-, Dokujunkie etc. überwiegend Rapidshare verwenden und dort von den Uploadern die links gesetzt werden. Von daher ist das Zeugs ja relativ leicht zu finden. Es nutzt also gar nichts da andere Namen zu verwenden, wenn in darauf spezialiserten Foren dann wieder die Verweise (und Passwörter) gezeigt werden. Andererseits verstehe ich die Rechteverwerter nicht. Rapidshare ist kostenpflichtig und somit gibt es Zahlungsdaten der registrierten Kunden. Für Abmahner muss das doch ein Fressen sein.
[re:4] ContractSlayer am 16.08. 17:36
+ -
@Nunk-Junge: Das klassische Internet ist im Wandel. Jedoch gibt es jetzt schon kostenlose Dienste die völlig dezentral sind (ohne Server auskommen) und jegliche Verbindung verschlüsseln sowie die IP-Adressen der Anwender anonymisieren. Dessen interne Foren, Beitäge, Chat/rooms, eMail oder den Datenaustausch kann man nicht löschen, zensieren und auch kaum überwachen. Die openSource Programme RetroShare, I2P oder GNUnet zeigen durch die Zunahme an Benutze, dass es immer Ausweichmöglichkeiten gibt und sich die GEMA dadurch nur selber ins Bein schießen.
[re:2] AkiRa666 am 16.08. 16:29
+1 -
@Mezo: Ein Dienst tot für die Piraterie und dafür kommen mindestens zwei neue nach oben. Im Moment sind Cloudzer und Uploaded ganz gut dabei ;)
[re:1] LastFrontier am 16.08. 16:31
+1 -1
@AkiRa666: Noch. Dieses Urteil dürfte ergebliche Auswirkung auf Hoster aller art haben.
[re:1] McStarfighter am 16.08. 16:55
+3 -
@LastFrontier: Aber nur insofern der Sitz oder auch Server in Deutschland sind. Wenn der Sitz z.B. eine Firma in Russland oder so sitzt, dann versuch mal die Klage bei der angegebenen Adresse zuzustellen bzw. das zuständige dortige Gericht von der Gültigkeit der Klage zu überzeugen (denn immerhin muß entweder am Sitz des Unternehmens verklagt werden oder die Klage aus Deutschland muß beim Gericht des Sitzes durchgewunken werden, sonst gilt sie nach deutschem Recht nicht als zugestellt). DAS ist dann schon nicht mehr so einfach zu bremsen ...
[o2] LastFrontier am 16.08. 16:08
+2 -
Und was passiert nun wenn jemand SkyDrive, DropBox oder ähnliches für seinen illgalen Content nutzt? Wenn überhaupt jemand eine Cloud nutzt und darüber Daten zur Verfügung stellt? Nachtigall ick hör dir trapsen.
[o3] Slurp am 16.08. 16:10
+6 -
traurig traurig... auf der einen seite immer den verweichlichten datenschutz und privatsphäre kritisieren und auf der anderen seite am besten DPI ab jedem hausanschluss vordern, damit irgendwelche "rechteinhaber" bloß nicht zu wenig geld bekommen
[o4] RobCole am 16.08. 16:16
+2 -1
Und wieder eine Urteil News ohne Aktenzeichen, echt nervig.
[re:1] LastFrontier am 16.08. 16:22
+1 -5
@RobCole: Echt nervig das du das nicht selbst googeln kannst: Az.: I ZR 18/11. Ursprünglich ging es dabei um eine Klage von Atari gegen Rapidshare (2012)
[o5] JSM am 16.08. 16:36
+6 -1
Warum nochmal haben zB Waffenhersteller diese Verantworung nicht? Autohersteller? Hersteller/Verkäufer von Alkohol? Achsooo, die haben genug Lobbyarbeit geleistet! Tolles System! Danke lieber BGH! An die anderen "legalen" Cloud-Anbieter denke ich gar nicht erst, denn ich kann nicht so viel essen wie ich dann kotzen müsste!
[re:1] florian29 am 16.08. 16:52
+9 -
@JSM: Weil es bei den von dir genannten Herstellern nur um Menschenleben geht, nicht jedoch um wirtschaftliche Nachteile.
[re:1] fredinator am 19.08. 09:01
+ -
@florian29: Amen!
[o6] Wetter am 16.08. 17:09
+ -
Einfach die Server&Sitz nicht in Deutschland stehen haben etc. - Thema erledigt.
[re:1] LastFrontier am 16.08. 17:27
+2 -
@Wetter: Rapidshare ist doch in der Schweiz - oder nicht?
[re:2] iWindroid8 am 16.08. 17:37
+ -
@Wetter: Wie LastFrontier schon sagt: Schweiz. Hat genau was gebracht?
[re:1] Wetter am 16.08. 17:47
+1 -
@iWindroid8: Die Server stehen aber in Deutschland und genau DAS macht sie angreifbar. Außerhalb der EU wäre sogar noch besser, aber das würde Rapid wohl schneller in den Ruin treiben.
[re:1] greminenz am 16.08. 18:52
+ -1
@Wetter: Ich denke nicht, dass RS Warez oder die Szene (noch) wichtig sind. Die haben eh schon längst ausgesorgt!
[re:1] Wetter am 16.08. 21:28
+ -
@greminenz: Das spielt in den Falle nur eine untergeordene Rolle, da die Klage ja trotzdem stattgefunden hat - weil es immer noch genug Warez Uploads auf Rapid gibt - und das hat das BGH in diesen Urteil nun bestätigt, das Rapid NOCH mehr dagegen tun muss als ohnehin schon.

Andere Sharehoster wird das egal sein - Rapid leider nicht.
[re:2] Yepyep am 17.08. 19:18
+1 -
@Wetter: nein, das ist nur die bestätigung eines älteren gerichtsurteils. Rs hat schon seit einiger zeit ausgedient.
[o7] timeghost2012 am 16.08. 18:22
+1 -1
Das finde ich gut RS Ist doch schon seit knapp 1 Jahr tot für warez also wen stört es.
[re:1] theBlizz am 16.08. 19:53
+2 -
@timeghost2012: Das Urteil kann auf jeden Hoster angewendet werden... Also sollte es jeden stören, der in Deutschland seinen Sitz oder Server stehen hat.
[re:1] Antimon am 18.08. 17:05
+ -
@theBlizz: Wir können ja mal abwarten ob es von Mega ein Statement dazu gibt
[o8] greminenz am 16.08. 18:50
+ -
Sogar Menschen mit speziellen Bedürfnissen (zB. österr. Politiker) ist es heutzutage ein Leichtes, einen neuen Filehoster zu eröffnen. Dann wird der Hoster eben nicht von und aus Deutschland betrieben und ohne deutsche Server und gut ist.
[re:1] ringelnatz111 am 16.08. 19:41
+ -
@greminenz: ..........Tja, diese National-Gerichtsbarkeit wird immer lächerlicher bei Themen, die global sind. Allein in der Zeit, in der RS prozessiert, sind schätzungsweise 50 neue Hoster auf dem Markt dazu gekommen. Alle freuen sich über das Urteil - das frühere fast-Monopol von RS ist damit endgültig Geschichte. ......... Aber nebenbei: RS sitzt in der Schweiz. Und - ich würde gerne wissen, welcher Ösi-Politiker einen Filehoster gestartet hat - bitte den Namen, ich hock hier in Felix Austria, und lese zum ersten Mal darüber.
[re:1] greminenz am 16.08. 19:52
+1 -
@ringelnatz111: Ich weiß, dass RS in der Schweiz sitzt. Meine Aussage bezieht sich auf den deutschen BGH - folglich: Kein Betrieb von Deutschland aus oder einem Deutschen und keine deutschen Server -> Problem solved. RS hat jedoch deutsche Server in Verwendung. Wer hat außerdem behauptet, dass ein österr. Politiker einen Filehoster betreibt? Du interpretierst zuviel in das Geschriebene rein. Die vereinfachte Kernaussage sollte lauten: jeder Depp kann heute einen Filehoster betreiben und als gutes Beispiel für Deppen eignen sich hervorragend viele österr. Politiker.
[re:1] LastFrontier am 17.08. 21:04
+ -
@greminenz: Da kannst du deutsche Politiker aber nahtlos mit einreihen.
[o9] Zwerg7 am 16.08. 19:34
+ -
Ach ja RS gebs ja auch mal, waren doch die mit den kontraproduktiven Premiumaccounts, deren Preise sich schneller änderten wie ein Politiker seine Meinung.
[10] andi1983 am 16.08. 19:54
+ -1
Was war nochmal Rapidshare ? :-)
[11] picasso22 am 16.08. 20:12
+1 -1
Ganz Falsches Urteil. Auch wenn der Teil der Kunden die den Dienst als Cloud nutzen wohl klein ist, was ist mit denen? Was ist wenn ich als Privatperson ein Buch des Verlages Hochlade, nur für mich ohne die Absicht es zu teilen? Rapidshare muss es dann also Löschen obwohl ich sowohl für das Buch als auch für den Speicherplatz gezahlt habe? Das ist das Ende der Cloud wenn weitere drauf aufspringen.
[12] timeghost2012 am 16.08. 21:26
+1 -1
Genau darauf läuft es hinaus und wenn diese Verlagsheinis denken jetzt mehr Geld mit dem Verkauf von Ebooks verdienen zu können irren sie sich nochmal. Die abschaltung von Megaupload hat es ja bewiesen, kaum waren die Down brachen viele Einnahmen aus dem Verkauf von Filmen weg.
[13] dognose am 17.08. 15:50
+ -
Aja, man ist erbost über Cloud-Speicher-Anbieter, die die die Nutzerdaten inhaltlich analysieren erwartet aber nun - ANDERS würde das nicht gehen - von Rapidshare, jede hochgeladene Datei auf deren Inhalt zu überprüfen. Realistisch ware das ganze ohnehin nur über einen Datei-Hash. Und dann kann die Datei einfach um ein bit verändert warden und ein anderer Hash kommt dabei heraus.
[14] Eisman0190 am 19.08. 10:51
+ -1
somit ist jeder bundebürger verpflichtet jederzeit und überall nach straftaten und vergehen ausschau zu halten und diese durch sofortiges eingreifen zu unterbinden ! tut er das nicht macht er sich mitschuldig !
nur das informieren der strafverfolgungbehörden allein reicht also nicht mehr aus, mit diesem urteil wird jeder bürger zum eingreifen verpflichtet !

sollte sich jemand an den schreibfehlern stören so darf er das ohne darauf zu verweisen oder entsprechende kommentare abzugeben
oder

Zugangsdaten vergessen?

Jetzt kostenlos Registrieren!
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2022 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies