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Adobe: Abkehr vom Software-Verkauf läuft gut

Das Software-Unternehmen Adobe arbeitet erfolgreich daran, sein Geschäft stärker auf die durch neuere Entwicklungen im Internet veränderten Nutzungs-Gewohnheiten seiner Kunden auszurichten.
14.12.2012  16:27 Uhr
Insbesondere bei seinen Cloud-Diensten verzeichnete das Unternehmen Zuwächse. Da so im Grunde nur Kunden zwischen den Geschäftsbereichen wechseln, blieb der Umsatz nahezu konstant. 1,15 Milliarden Dollar wurden an Einnahmen verzeichnet. Der Gewinn legte allerdings spürbar zu: Hier kam Adobe auf 222,33 Millionen Dollar, was gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einem Wachstum um 28 Prozent entspricht. Bei beiden Kennzahlen wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Die Grundlage für die gute Entwicklung war eine ordentliche Steigerung der Nutzerzahlen für den "Creative Cloud"-Dienst. Wurden hier im dritten Quartal noch 8.000 Neukunden pro Woche verzeichnet, waren es im abgeschlossenen vierten Quartal bereits 10.000. Inzwischen werden 326.000 zahlende Teilnehmer registriert, die in den letzten drei Monaten 153 Millionen Dollar in die Kasse spülten.

Der Umbau des Geschäftsmodells wird von Shantanu Narayen, dem Chef Adobes, nachdrücklich vorangetrieben. Das Geld soll nicht mehr länger vor allem durch den Verkauf teurer Software-Pakete eingenommen werden. Statt dessen setzt man beispielsweise auf zeitlich befristete Vermietungen der verschiedenen Design-Tools, die das Unternehmen im Programm hat. Aber auch auf mobilen Geräten will man zunehmend mit Apps punkten.
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