MS-DOS-Ersatz FreeDOS feiert seinen 15. Geburtstag

Von Roland Quandt am 29.06.2009 12:08 Uhr
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Als Microsoft mit der Einführung von Windows 95 die Entwicklung von MS-DOS als eigenständiges Betriebssystem aufgab, entstand neuer Raum für andere, ähnlich einfach gehaltene Systeme. Jetzt feiert mit FreeDOS eine der erfolgreichsten Alternativen ihren 15. Geburtstag.

Nachdem Microsoft bekannt gab, dass man MS-DOS nicht weiter als Stand-Alone-Betriebssystem anbieten würde, wollte der Entwickler Jim Hall eine quelloffene Alternative schaffen, die MS-DOS neu implementiert, um es so weiter bestehen zu lassen. Er startete sein Projekt am 28. Juni 1994 unter dem Namen "PD-DOS".

Im Laufe der Jahre wurde das freie Betriebssystem, welches unter der GNU General Public License steht, zunächst in Free-DOS umbekannt, bevor später FreeDOS daraus wurde. Das System hat sich inzwischen bei einigen PC-Herstellern als absolute Basis-Ausstattung etabliert und wird von ihnen als kostenlose Alternative zu Windows vorinstalliert ausgeliefert.

Sowohl Hewlett-Packard, als auch Acer und Dell setzen den MS-DOS-Ersatz auf ihren Fertig-PCs ein, wenn der Kunde dies wünscht. Darüber hinaus soll FreeDOS auch bei vielen Firmen im Einsatz sein, während es Privatanwender zum Beispiel für die Ausführung alter Spiele nutzen.
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