WinHEC: Microsoft warnt vor Hybrid-Grafiklösungen

Roland Quandt am 07.11.2008 11:52 Uhr
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In immer mehr aktuellen Notebooks finden sich sowohl integrierte Grafiklösungen, die Teil des Chipsatzes sind, als auch zusätzliche Grafikchips. Für die beiden großen Hersteller ATI und Nvidia stellt dies die ideale Kombination für maximale Leistung bei gleichzeitig längerer Akkulaufzeit dar.

Anlässlich seiner Windows Hardware Engineering Conference 2008 (WinHEC) hat ausgerechnet Microsoft nun aber vor dem Einsatz solcher Konfigurationen in Verbindung mit dem Vista-Nachfolger Windows 7 gewarnt. In einem an die Hersteller von Notebooks gerichteten Dokument rät das Unternehmen von Hybrid-Grafiklösungen ab.

In den Empfehlungen zur Nutzung von Grafikchips mit Windows 7 heißt es, dass das neue Betriebssystem Hybrid-Ansätze nicht ab Werk unterstützen wird. Microsoft empfiehlt den Notebookherstellern deshalb mit Nachdruck, auf ihre Nutzung zu verzichten.

Die Grafikkartenhersteller Nvidia und ATI dürfte eine solche Haltung ihres wohl wichtigsten Partners nur wenig erfreuen. Microsoft hat offenbar Sorgen, dass Windows 7 auf Hybrid-Lösungen nicht optimal laufen könnte. Dabei dürften auch Treiberprobleme eine Rolle spielen, denn Microsoft warnt in seinem Dokument vor möglichen Instabilitäten.

WinFuture Special: Windows Hardware Engineering Conference
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