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Kommentare zu:

Sachsen-Anhalt:
Schul-Firewalls für 18 Mio. Euro sind Elektroschrott

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[o1] Fanta4all am 12.02. 15:04
+30 -
Nicht abgesprochene Steuerverschwendung, willkommen in Deutschland.
Traurig, mit 18 Mille hätte man was gutes anstellen können.

Warum lassen sich die Kisten nicht anpassen? Das hätte ich vom Hersteller-Support als erstes verlangt!
"geht nicht, ab in die Ecke" sind keine Lösungen.
[re:1] Fropen am 12.02. 15:07
+8 -1
@Fanta4all: als wäre das ein rein deutsches Problem.
[re:1] Fanta4all am 12.02. 15:08
+13 -
@Fropen: Nein, aber wir lernen nicht daraus. Leider.
[re:1] Fropen am 12.02. 15:55
+4 -
@Fanta4all: Wie auch?
Dafür braucht es Fachleute, die man sich entweder nicht leisten kann oder auf die man absichtlich verzichtet, da der Markt das ja regelt, mit dem Hauptkriterium Preis.
Wer auch immer denen das angedreht hat, hat die über den Tisch gezogen.
[re:1] SvenUwe am 13.02. 03:49
+2 -
@Fropen: die Fachleute sind vereinzelt sogar vorhanden aber nicht an den richtigen Stellen. Die Kommunikation zwischen Schulen, Trägern und Ministerien ist eingeschränkt, meistens wird ohne vorherige Bedarfsaufnahme nach dem Gießkannen-Prinzip verteilt. Koordinationsstellen wären notwendig. Ob die immer helfen können, ist fraglich. In diesem Fall hat sich der zuständige Minister nach der Beschaffung für seine "Weitsicht in Sachen IT-Sicherheit" vermutlich noch loben lassen.

Gut möglich, dass diese 18 Millionen im Budget des Ministeriums noch offen waren und einfach ausgegeben werden "mussten", um sie nicht verfallen zu lassen und damit im nächsten Jahr nicht mehr auf diese Mittel zurückgreifen zu können.
[re:2] spitfire2k am 13.02. 11:16
+2 -1
@SvenUwe: Du kannst davon ausgehen, wenn solche Beschaffungen durchgeführt werden, dann ist der Hintergrund meist immer, noch schnell die MIttel aus dem Fördertopf aufzubrauchen. Andernfalls heißt es dann beim nächsten mal, "Ach die haben gar nicht alle Mittel gebraucht? Na dann könn wir den Topf diesmal gleich kleiner machen"

Über entsprechende Fachleute vor Ort macht man sich da keine Gedanken. Da wird dann nach dem Motto verfahren, irgend ein Lehrer wird sich schon drum kümmern und bekommt dafür 1h gutgeschrieben.
[re:3] Nunk-Junge am 13.02. 11:21
+1 -
@spitfire2k: So funktionieren die öffentliche Töpfe schon lange nicht mehr. Tatsächlich war es früher wirklich so, aber das ist Geschichte.
[re:5] Odyssee am 13.02. 15:17
+ -
@SvenUwe: Und genau dieses Finanzsystem gehört reformiert. Es kann nicht sein, daß man sinnlos Geld ausgeben muss, obwohl man es gerade nicht braucht, nur um im nächsten Jahr dieses Budget wieder zu erhalten, wenn dann die Kohle benötigt wird. Es sollte jährlich ermittelt werden, wieviel Schotter in dem Jahr notwendig sein wird.
Kann natürlich inzwischen auch anders sein, bin da doch länger nicht mehr in der Materie.
[re:6] spitfire2k am 14.02. 11:17
+2 -
@Nunk-Junge: Mag für Fördertöpfe nicht mehr so aussehen. Wenns um die Budgetplanung geht, dann siehts leider weiterhin so aus. Sinnlos geld ausgeben um im nächsten Jahr nicht miteinmal weniger Geld zur Verfügung zu haben. Sprech hier aus Erfahrung, da ich in der IT einer Behörde arbeite und wir am Ende des Haushaltsjahres immer zu hören bekommen, das noch so und so viel Geld übrig ist und das ausgegeben werden muss.
[re:7] lufkin am 17.02. 21:24
+ -
@spitfire2k: kann ich bestätigen, der Mittelabfluss muss sichergestellt sein heißt es dann.
Es macht ja irgendwie schon Sinn. Das der Bundeshaushalt jedes Jahr erst durch den Bundestag muss, soll ja auch eine gewisse Kontrollfunktion für die Regierungsausgaben haben. Nur ist es tatsächlich so, dass gerade zum Jahresende auch bei uns echt viel Geld nicht unbedingt für Quatsch aber doch für nicht wirkliches Nötiges ausgegeben wird nur damit möglichst alle Titel leer sind.
[re:2] kampai am 14.02. 15:02
+ -1
@Fanta4all: seit wann lernt die menschheit aus ihren fehlern!? 2000 jahre später bomben wir uns immer gegenseitig noch weg...
[re:2] Thratos89 am 12.02. 16:09
+3 -1
@Fropen: Whataboutism
[re:1] Fropen am 12.02. 17:21
+1 -4
@Thratos89: Nö, der erste Satz impliziert es wäre typisch deutsch, ist es aber nicht.
[re:1] Every_b am 12.02. 22:01
+2 -1
@Fropen: Eigentlich nicht, eher eine hyperbolische Zustandsbeschreibung für ein fiktives Betreten des Landes - ich lese keinen Hinweis auf Exklusivität heraus.
[re:2] Fropen am 12.02. 22:21
+2 -
@Every_b: normalerweise nennt man die Spezialität seines Landes bei der Begrüßung und nicht irgendwelche Allgemeinplätze.
Niemand würde z.B. sagen, wenn die Sonne untergeht, wird's dunkel, willkommen in Deutschland.
[re:2] nize am 12.02. 15:47
+2 -1
@Fanta4all: @Nomex: Ich denke, dass das technisch schon möglich gewesen wäre, der Träger oder das Land dies jedoch nicht wollten, im Rahmen der Bevormundung. So läuft das idR.
[re:1] SvenUwe am 13.02. 03:51
+1 -
@nize: und das vermutlich sogar noch als Vorteil herausgestellt haben, weil die Schule das ja nicht mehr konfigurieren müsste.
[re:3] DON666 am 12.02. 17:14
+1 -
@Fanta4all: Das waren sogar 18 Mille mal 1000. ^^
[re:1] Mitsch79 am 13.02. 00:36
+1 -6
@DON666: Jein, eine Mille ist umgangssprachlich auch eine Million. Damit sind es dann 18 Mille.
[re:1] DON666 am 13.02. 08:18
+8 -1
@Mitsch79: "Umgangssprachlich" ist BILD-Zeitungs-Sprache, und das will doch niemand, oder? Mille ist 1000.
[re:1] Mitsch79 am 13.02. 08:57
+1 -2
@DON666: Umgangssprachlich ist umgangssprachlich. Wie du da jetzt auf die Bildzeitung kommst, weiß ich nicht. Es war auf jeden Fall ein längerer Spaziergang. ;)
[re:2] DON666 am 13.02. 09:06
+1 -1
@Mitsch79: Ja, nun. Ich wollte ja ursprünglich auch nur drauf hingewiesen haben, denn viele wissen das einfach nicht. Nix für ungut.
[re:3] meesha am 13.02. 12:39
+3 -1
@DON666: Sogar für die Bild sind Mille = 1000: https://www.dwds.de/wb/Mille
Wer glaubt, das stünde für Million, ist wahrscheinlich weder Millionär, noch war er mal in Italien.
[re:4] DON666 am 13.02. 12:50
+ -
@meesha: Okay, stimmt, die haben ja ihre "Mios" für die Titelschlagzeilen... ^^
[re:5] Mitsch79 am 13.02. 20:32
+1 -4
@meesha: Oder er hat einfach mal mehr Ahnung als du... ;)
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mille#:~:text=Mille%20steht%20f%C3%BCr%3A,Million%20(umgangssprachlich)
[re:2] Corsafahrer am 13.02. 09:04
+6 -1
@Mitsch79: selbst der Ausdruck Mille für Tausend ist ja schon Umgangssprache. Ist das dann Umgangssprache der Umgangssprache? Wenn du Million meinst, sag doch 18 Mega statt Mille. Wäre jedenfalls richtiger.
[re:1] Mitsch79 am 13.02. 10:06
+1 -9
@Corsafahrer: Spielt keine Rolle. Umgangssprachlich ist es eben so. Nimm's hin oder lass es sein.
[re:3] Fropen am 13.02. 14:05
+ -1
@Mitsch79: umgangssprachlich wie Expresso.
Es geht aber eben um Millionen nicht um Milleonen
[re:1] Mitsch79 am 13.02. 20:30
+ -4
@Fropen: Leute, heult doch nicht rum. Mille bedeutet umgangssprachlich nunmal sowohl 1000 als auch 1000000. Der jeweilige Fall ergibt sich aus dem Kontext. Oder wollt ihr mir jetzt alle erzählen, dass ihr nicht in der Lage seid den Kontext einer Aussage zu erfassen?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mille#:~:text=Mille%20steht%20f%C3%BCr%3A,Million%20(umgangssprachlich)
[re:4] L_M_A_O am 12.02. 19:03
+3 -
@Fanta4all: Palo Alto Geräte sind eigentlich das beste was man kaufen und auch das, was man sehr sehr weit konfigurieren kann. Ich würde mal annehmen, das die keine Rechte hatten, an den Geräten großartig Einstellungen zu verändern.
[re:5] fegl84 am 12.02. 20:25
+1 -
@Fanta4all: Ich denke das Problem in vielen Schule sind einfach zu erklären: Sie haben sehr häufig keine eigene IT-Fachkraft (also "IT-Verantwortlichen" sind oft nur Lehrer gemeint, die nebenbei um IT kümmern) vor Ort. In manchen Kommunen, wie hier in Nds, gibt es kommunalen IT-Service mit ausgebildeten Fachkräfte, die sich um alle kommunale Schulen kümmert. Ebenfalls aus der MDR-Artikel habe ich den Eindruck, dass die Kommunikation nicht gegeben war, sodass Support selbstverständlich nicht funktionierte.
[re:6] Corsafahrer am 13.02. 09:01
+2 -
@Fanta4all: wenn es denn 18000 (18 Mille) € gewesen wären, es waren aber 18 Mio
[re:7] DataLohr am 13.02. 12:45
+1 -
@Fanta4all: die lassen sich nicht anpassen, weil es keine Admins gibt. In Schulen macht die IT in der Regel ein Lehrer nebenbei. Wenn der privat Apple hat, dann gibts in der Schule Apple, soweit die Finanzen vom Land kommen, wenn irgendwas eingerichtet, oder administriert werden muss, dann ist das oft ein Ausschlusskriterium. Gibt aber auch Dinge die vom Land administriert werden, dann gibts eben Standardkonfig, die man nicht anfassen kann/darf.
[o2] Nero FX am 12.02. 15:09
+8 -1
Ist doch nichts neues. Meine Schule hatte DSL Technik von der Telekom kostenlos bekommen (T@School Programm, 6Mbit kostenlos, 16MBit gegen kleinen Aufpreis). Lag im Schrank rum, die Schule ging weiter mit der 128Kbit Standleitung ins Netz (3 PC Räume + Website). Dann wurde für 150€ in Monat ein 6Mbit Funk-WLAN gekauft. Da gab es vor Ort schon VDSL da die Vermittlungsstelle in Sichtweite war. Es entscheiden eben immer die falschen Leute.
[re:1] Fanta4all am 12.02. 15:14
@Nero FX: Und wegen solch "kluger" Entscheidungen bleiben unsere Schüler auf der Strecke.
[re:2] Link am 12.02. 15:32
+5 -
@Nero FX: Es entscheiden halt Leute, die überhaupt keine Ahnung haben. Aber das ist halt das, was rauskommen muss, wenn man einerseits keine eigenen fähigen Leute hat und andererseits auch nicht ein darauf spezialisiertes Unternehmen mit der Bereitstellung der benötigten Infrastruktur beauftragen will. Und dann kommt natürlich beim Staat durch die Teilung in Staat/Länder/Kommunen und in diesem Fall auch noch Schulträger hinzu, dass üblicherweise die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut und dann kommt dann eben mal Hardware an, nach der keiner verlangt hat. Daran scheitern staatliche Projekte immer wieder bzw. werden unnötig teuer, weil man eben z.B. 18 Millionen für Elektroschrott ausgibt.
[re:1] Nero FX am 12.02. 16:24
+3 -
@Link: ja pures Chaos.
Selbst wenn man gute Leute hätte, wer baut sich Firewalls für nur 2 Jahre ein , 2021?

Ein Profi in der Administration hätte (wie ja scheinbar passiert) direkt selbst was nach eigenen Anforderungen geholt oder günstig mit pfSense/IPFire selbst gebaut.

Das war von Anfang an Quark.
[re:1] DataLohr am 13.02. 12:52
+1 -1
@Nero FX: ein Profi hätte da nichts selbst gebaut, sondern Enterprise Service eingekauft, da man damit tatsächlich kosten und Zeit sparen und Sicherheit erhöhen kann. Schulen müssten einen Admin haben, der große Teile managed und einige Kernaufgaben selbst bearbeitet.

Die Absprache und Finanzierung muss ja immerhin vom Land, über Kreis bis zur kleinen Schule im ort funktionieren, da sind technisch perfekt ausgebildete Einzelkämpfer leider fehl am Platz, da braucht man Politik/Management Fähigkeiten mehr als genaues praktischen Wissen, wie man eine Firewall selbst baut. (Natürlich ist aber jedes Wissen sehr wertvoll und bringt bei den Entscheidunsprozessen viele Vorteile)

edit: Hier hapert es aber noch an vielen weiteren Stellen, genau wie in jedem Unternehmen muss es auch Rückmeldungen an die Vorgesetzten geben und auch deren Entscheidungen müssen kritisiert werden. Das passiert so gut wie nie, weil hirachische Strukturen eben so sind.
Genauso kritisitert ein Student nicht seinen prüfer, wenn er vor der Prüfung ungerecht behandelt wird, nach der Prüfung ist es ihm aber egal, weil schon die nächsten Herausvorderungen anstehen und man selbst ja nicht mehr betroffen ist. Das lässt sich fast auf alles übertragen. Entscheidungsträger ohne Ahnung und keine Rückmeldung vom ohnehin überlasteten Personal.
[re:2] fishboneHH am 14.02. 01:40
+ -
@Nero FX: Firewalls aus dem gewerblichen Bereich kommen naked und man bestellt sich eine subscription (mit Zertifikat) mit den benötigten Modulen für einen Zeitraum von 1-5 Jahre dazu -und konfiguriert. Nach zwei Jahren haut man die Firwall nicht in die Tonne, sondern verlängert die subspription / passt diese an. Nach im Schnitt 5-6 Jahre ist die Firewall dann eol & eos -und man bestellt eine neue Hardware. Das ist in einem Großteil der Anwendungsbereich Standard -besonders auch dort wo "selbstgebaut" weder die pci compliance noch andere Anforderungen entspricht. Also die ganz gewöhnliche Betriebswelt da draußen...
[o3] Nomex am 12.02. 15:38
+3 -8
Aus den USA und "Eigene Konfigurationen konnten nicht vorgenommen werden. " na dannnnn ist das 100% sicher. So konfigurierbar wie Appleprodukte also
[re:1] nize am 12.02. 15:47
+7 -1
@Nomex: Ich denke, dass das technisch schon möglich gewesen wäre, der Träger oder das Land dies jedoch nicht wollten, im Rahmen der Bevormundung. So läuft das idR.
[re:1] FileMakerDE am 12.02. 20:13
+4 -1
@nize: Eine Firewall ist kein Spielzeug. Eine einfach Portregel kann zum Chaos führen wenn man nicht weiß was man tut. Deshalb braucht man eine Zertifizierung. Aber wenn 2 Jahre Support dabei waren hätte man sich an den Hersteller wenden können.
[re:2] cjtk am 12.02. 16:05
+2 -
@Nomex: also passend zum bild des artikels.
[o4] hoR am 12.02. 16:10
+2 -3
"CDU-geführte Finanzministerium"....ist das etwa ein Blick in die Zukunft ? ?
[re:1] Nero FX am 12.02. 16:28
+4 -
@hoR: Es wird doch vom Finanzministerium des Bundeslandes geredet, nicht vom Bund.
Aber selbst wenn: Das war in der Vergangenheit im Jahr 2021. Da hat Frau Merkel noch regiert mit der CDU/SPD. Die Ampel wurde erst Ende 2021 gewählt und ist seit 2022 im Amt.
[re:1] hoR am 12.02. 16:45
+5 -2
@Nero FX: War ja auch ironisch..Wenns dann Ernst wird und in 12 Monaten AFD & CDU in SachsenAnhalt endlich "gemeinsam" regieren,dann brauchts keine IT-Sicherheit mehr.
Dann werden wieder Heimatlieder gesungen und Kohlrabi angebaut ! XD
[re:1] Nero FX am 12.02. 20:00
+2 -1
@hoR: Aber aber es gibt doch die Brandmauer zwischen CDU/CSU und AFD. :-P
[o5] vargeron am 12.02. 16:21
+2 -1
Da kaufen die "IT-Sicherheit" aus dem Ausland und die ist dann nicht mal anpassbar. welcher beamten/Politik Depp hat denn da wieder zugeschlagen ?
[re:1] Nero FX am 12.02. 16:29
+9 -
@vargeron: Na der dessen Schwager bei seiner Vertriebsfirma noch "Restposten"-Firewalls zum Schnäppchens liegen hatte.
[re:1] C.K.Nock am 13.02. 09:44
+5 -
@Nero FX: CDU/CSU Standard XD
[re:2] fishboneHH am 14.02. 01:48
+ -
@vargeron: Nur so -welchen global zertifizierten security appliance aus dem Nichtausland würdest Du empfehlen?
[o6] 0711 am 12.02. 19:17
+3 -2
was für eine palo alto firewall soll denn nicht konfigurierbar sein? Entweder vom dienstleister oder sonstwem? Das riecht doch schon ziemlich kräftig nach groben unfug der da erzählt wird
[o7] FileMakerDE am 12.02. 20:27
+1 -2
Meine kontroverse Meinung zu der Sache:

- IT-Einkäufe in Sachsen-Anhalt ohne Absprache mit Schulen.
Warum? In den wenigsten Firmen stehen Firewalls mit Absprache der Mitarbeiter. Die werden vom Dienstleister angeboten und von der Geschäftsführung im Regelfall abgesegnet.

- Elektroschrott für Millionen aus Steuergeldern durch Fehlkauf.
Klar wenn die Schulen die FWs einfach ungenutzt weg werfen.

- 18 Millionen Euro für Hardware-Firewalls von Palo Alto Networks.
18 Millionen für wieviel Schulen?

- Schulen konnten Firewalls nicht selbst konfigurieren.
MA konfigurieren selten die Firewalls selbst. Dafür gibt es Dienstleister, zertifizierte MA oder den Herstellersupport. Aber niemals ein Hausmeister, nicht mal der Informatik-Lehrer sollte das selber machen. Eine falsche Portregel öffnet u.U. riesige Sicherheitslücken.

- Teure Systeme oft ungenutzt oder werden demontiert.
Ja. Weil die es nicht fertig gebracht haben die Fehler damit zu melden oder ein Supportticket beim Hersteller aufzumachen?

- Supportvertrag endet, keine Verlängerung durch das Land
Ja. Die Schulen hätten jetzt ja auch 2 Jahre Zeit gehabt die Firewall zu platzieren und die Firewalls einrichten zu lassen.

- Kommunen sollen für Weiterbetrieb zahlen, aber Geld fehlt
Welche Firewall haben die aktuell? Etwa keine?

- Unbenutzte Geräte landen meist im Lagerraum.
Firewalls sollten sowieso alle 3-5 Jahre ausgetauscht werden. Die Technik macht ja auch Fortschritte.

Einige Punkte kann man sicher und sehr gerne diskutieren.
z.B. Warum wurden nicht einige MA für den Umgang mit der Firewall zertifiziert?
[re:1] LoD14 am 12.02. 22:25
+4 -
@FileMakerDE: Schulträger sind Kommunen bzw. Städte. Jeder Träger macht sein eigenes Ding. Der eine nutzt ein Windows Server System mit AD, vielleicht sogar AAD, der andere was auf Linux Basis, whatever. Du wirst kaum zwei Schulträger finden, die die gleiche IT Infrastruktur an Schule haben. Es muss also jede Firewall an das angepasst werden, was der Träger verwendet. Ist die Firewall zb. nicht so konfiguriert mit einem Windows Server System zusammen zu arbeiten, ist sie nutzlos für den Träger.

Damit erledigen sich quasi alle deine Punkte.
[re:1] SvenUwe am 13.02. 04:09
+1 -
@LoD14: teilweise gibt es Anstalten des öffentlichen Rechts, welche als IT-Dienstleister auf Landesebene auftreten. Das ist dann wiederum ein Vorteil. Aufgrund des Föderalismus ist so etwas leider nicht länderübergreifend möglich, bestimmte technische Lösungen können nur geteilt werden. Eigentlich verrückt, Microsoft 365 Business konnte man länderübergreifend einsetzen^^ Im Grunde braucht es hier eine bundesweite Lösung, auf die die Träger migrieren können sollten.
[re:1] Roehre am 13.02. 08:17
+3 -
@SvenUwe: Dafür ists zu spät. Da sich jede Schule selber um den digitalen Fortschritt kümmern musste, gibt es kaum ein Schulnetz, das dem anderen gleicht. Genauso ist es mit den Betreuern dieser Netze. Die einen haben eine IT-Firma im Elternbeirat, die anderen den Kumpel des Sohnes vom Hausmeister. Die einen haben einen Glasfaseranschluß mit Cisco-Technik, die anderen alles am Kabelmodem von Pyur. Hier ein Lexmark-Drucker im Sekretariat, dort ein cloudgestützter Druckerpool mit Userverwaltung...
Und dann kommt einer von der Landesregierung und sagt: Ihr müsst da jetzt unsere Firewall einbauen, dann seid Ihr sicher...
[re:1] Roehre am 21.02. 11:14
+ -
selbst, wenn man die Firewalls zentral konfiguriert, da die Leute vor Ort oftmals garnicht das gerätespezifische Wissen für eine effektive Konfiguration haben, so müssten sich die Leute das jeweilige Netz vor Ort anschauen und analysieren. Eine aussagekräftige Doku wird aus o.g. Gründen die Ausnahme sein, sodaß vielleicht 1-2 Schulen am Tag fertiggestellt werden können. Man kann leicht ausrechnen, daß da 2 Jahre nicht ausreichen.
[re:2] FileMakerDE am 14.02. 18:35
+ -
@LoD14: Und welche meiner Punkte hast Du mit genau mit deiner Argumentation gekillt?
Wie ich oben schon geschrieben habe, dafür gibt es Dienstleister oder sogar den Hersteller selbst wenn man den Support für 2 Jahre schon dazugekauft hat. Um genau diese Konfiguration, Implementierung und Anpassung der Firewall durchzuführen. Active Directory und Azure kann jede halbwegs moderne Firewall.
[re:1] LoD14 am 14.02. 20:14
+ -
Weil du einfach außer acht lässt, dass eine Schule != Lehrer ist. Du aber so tust. Wenn von Schule die Rede ist, dass dann die Lehrer gemeint seien.

Und Supportverträge helfen dir da nichts. Wir haben hier am Ort 5 Schulen, 3 Grundschulen, 2 weiterführende. Alle andere Systeme. Der Träger hats mit nem Supportvertrag probiert. Kam nicht zustande, weil für jede Schule ein eigener her musste, weil jede Schule anders.

Und jetzt sagen, alle aufs gleiche System, das hilft nichts. Weil die Anforderungen einer Grundschule andere sind als die eines Gymnasiums.

Vielleicht hätte man mit längerem Vorlauf das homogenisieren können, aber bei uns zb. helfen 2 Jahre nichts. Da sind die Verträge teils länger.

Du hast halt schlicht keine Ahnung, wie das in Schule läuft.
[re:1] 0711 am 17.02. 19:57
+ -
@LoD14: Es gibt nahe keine Anforderung die sich mit den Firewalls nicht umsetzen ließe, wenn man nur will.
[re:2] LoD14 am 17.02. 21:29
+1 -
@0711: ja, dazu muss man sie aber konfigurieren können. Und mit können meine ich nicht das wissen, sondern die Möglichkeit. Wenn ich also etwas mit nicht änderbarer standardconfig bestelle, kann es nicht funktionieren.
[re:3] 0711 am 17.02. 23:27
+ -
@LoD14: es gibt die geräte aber nicht in unkonfigurierbar, das ist humbug
[re:4] LoD14 am 17.02. 23:40
+1 -
@0711: aber genau darum geht es hier. News gelesen?
[o8] Twinks am 13.02. 09:11
+4 -1
Und das obwohl gerade Sachsen "Brandmauern“ dringend nötig hat (sorry, aber musste sein).
[re:1] Musician am 13.02. 12:57
+1 -
@Twinks: Wobei Sachsen und Sachsen-Anhalt immerhin verschiedene Bundesländer sind. ^^
[o9] Fleischmann am 13.02. 10:27
+4 -
Selbst über zehn Jahre nach Merkels "Neuland" hat sich die IT Kompetenz in vielen Entscheidungs-Etagen noch immer kein bisschen verbessert. Wird wohl noch eine Generation dauern.
[re:1] c[A]rm[A] am 13.02. 12:30
+ -
@Fleischmann: Woher soll es denn kommen. Die "Fachkräfte" gehen zur Privatwirtschaft. Da hat man weniger mit solch altbackenden Strukturen zu kämpfen. Mehr werden es durch die Zustände in den Schulen auch nicht.
[re:1] LoD14 am 13.02. 13:28
+3 -
@c[A]rm[A]: Das liegt aber auch einfach daran, dass die Schul-IT bei den Trägern eine Laufbahn im mittleren Dienst ist. Wer bitte geht für A 6 bis A 9 bzw. für die entsprechenden TVL E Gegenstücke in eine öffentliche Verwaltung, wenn man mit der gleichen Ausbildung in der freien Wirtschaft ein Einstiegsgehalt auf A13 Niveau haben kann?

Das sind dann häufig (nicht immer, muss man fairer Weise sagen) die, die das auf dem dritten Bildungsweg erlernt haben, wenig Bock haben zu Arbeiten oder den fachlichen/stresslichen Anforderungen in der Wirtschaft nciht gewachsen sind. Die machen das dann mit halber kraft, mit wenig Ahnung, sind ständig krank etc. Und jeder studierte Informatiklehrer hat mehr Ahnung als die.

Man müsste halt einfach mal ordentlich bezahlen.
[10] nexo am 13.02. 12:00
+1 -
Da fragt man sich schon vom Prozess her wer da welches Geld bekommen hat.
[11] SyCzOfficialYT am 13.02. 16:04
+1 -3
Warum nutzen die nicht einfach Securepoint UTM?
[12] cicollus am 13.02. 16:39
+ -2
Die Einkäufer hätten nicht von sich auf Andere schließen dürfen und sich vergewissern, dass die Admins der Schulen nicht überfordert werden.
[13] Rosinante am 15.02. 11:50
+ -
Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Kompetenz sieht anders aus.
[14] magister am 17.02. 21:27
+ -
Zertifizierung braucht niemand. Es gibt faktisch kein qualifiziertes IT-Personal allgemein im öffentlichen Dienst das wollen die nur nicht sagen, deshalb landet das auf den Müll.
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