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Kommentare zu:

Von wegen Display-Generation: Junge Nutzer kaufen massenhaft Bücher

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[o1] Razor2049 am 12.02. 13:33
rennen ja auch alle rum wie Harry Potter und denken sie können das Geld ohne Arbeiten zu gehen bei Zaubern:)
[o2] CJdoom am 12.02. 13:43
+6 -1
Das ist doch mal eine schöne Nachricht :)
[o3] Digisven am 12.02. 13:45
+1 -5
Das heißt nicht, dass sie das auch lesen können. :D
[o4] H3LD am 12.02. 14:06
+1 -5
Hm gerade Bücher mit Smut Inhalt oder Fanfiction werden ja aktuell gerne gelesen.
Grundsätzlich begrüße ich es auch wenn junge Menschen mehr lesen, aber ich bin was den Mehrwert des Lesens angeht etwas zwiegespalten, wenn sich die Bücher auf Groschenroman-Niveau bewegen.
[re:1] LostSoul am 12.02. 15:15
+5 -
@H3LD: Das würde ich differenzierter betrachten: Zunächst mal, von welcher Lesergruppe sprechen wir? Tatsächlich von den 16-Jährigen? Dann würde ich es für ziemlich vermessen halten, dort die Erwartung zu haben, dass sie Tolstoi, Goethe und Shakespeare lesen. Und warum auch? Es ist vollkommen in Ordnung, den Weg in die Welt der Bücher über Vampir-Romane, TKKG-Abenteuer oder SciFi-Geschichten zu gewinnen.
Und selbst wenn wir über Leute mit 30 Jahren reden: Was soll dieser Mehrwert sein und im Vergleich zu was? Da scheint so eine gewisse Tendenz durch, die eigene "Wertigkeit" von Hobbies auch für andere anwenden zu wollen. Warum aber nun das Leben von Hararis Lektionen für das 21. Jahundert "mehr Wert" haben soll, als wenn sich jemand ein Buch über Autotuning durchliest... das würde einiger Erklärung bedürfen.
Insofern: Ich finde es schön, wenn auch junge Menschen, sich am geschriebenen Wort (wieder mehr) erfreuen können - und wohin es führt, wird die Zeit zeigen. Es bedarf aber keiner schlichten und einfältigen Arroganz, sich in seinem eigenen Lesewerk zu sonnen - denn im Vergleich zu "irgendwem" wird es auch nur einfältiger Kram sein.
[re:1] H3LD am 12.02. 16:50
+ -
@LostSoul: Erstmal danke für deinen ausführlichen Kommentar. Vielleicht ist das bei meinem ersten Kommentar nicht so ganz verständlich gewesen, ich versuche es nochmal anders zu schreiben.

Die meisten Menschen unserer Gesellschaft sind sich wohl im allgemein darüber einig, dass Lesen besser ist als beispielweise nur stumpf eine Serie zu gucken oder das RTL2 Mittagsprogramm zu konsumieren. Es wird also der Konsum unterschiedlicher Medien miteinander verglichen. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass jemand mehr liest und dafür weniger zum Sport geht, es ist eher wahrscheinlich dass jemand mehr liest und dafür weniger andere Medien konsumiert.

Mit Lesen verbinden viele Menschen auch einen gewissen intellektuellen Anspruch.

Mein Gedanke war ist der, dass wenn ein Buch qualitativ nicht viel schlechter als eine gut geschriebene Serie ist, der Wert des Lesens nicht mehr so richtig gegeben ist.
Oder um es mit einem krassen Beispiel zu sagen, wenn ich ein Bilderbuch als "Ich lese ein Buch" definiere, ist der "Wert" vermutlich sogar unter dem einer gut geschrieben Serie oder eine Dokumentation oder ähnlichem.

Wenn wir uns als Gesellschaft jetzt diese Entwicklung feiern und sagen "Uh was für ein toller Trend, die Jugend liest endlich wieder", sollten man doch zumindest darüber nachdenken was gelesen wird und ob die Qualität die man mit dem Lesen verbindet, überhaupt gegeben ist.

Hat nichts mit Arroganz zu tun, ich bin halt nur ein bisschen skeptisch wie man diese Entwicklung einordnet, aber ja, es wird sich zeigen wo sich das in den kommenden Jahren hinentwickelt. :)
[o5] Hans JoachimZ am 12.02. 16:38
+1 -
Wer viel liest, ist gut in Rechtschreibung.
Wer nicht, hat ein Smartphone mit integrierter Rechtschreibprüfung.
Das haben heute die meisten..

Das spiegelt auch PISA wieder.

Es gibt junge Leute, die lesen viel. Kein Zweifel.
Viele Bücher müssen schließlich auch für‘s Studium gekauft/geliehen werden.
Sind die alle mit dabei ?
[re:1] Nobel-Hobel am 12.02. 17:47
+ -
@Hans JoachimZ: hmm PISA hat doch aber nichts mit Rechtschreibung zu tun?

"Die internationale Schulleistungsstudie PISA im Auftrag der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erfasst die Kompetenzen von 15-jährigen Jugendlichen beim Lesen, in der Mathematik und den Naturwissenschaften."

Ich würd dir aber recht geben, dass immer weniger Kinder flüssig vorlesen können.
[re:1] Hans JoachimZ am 12.02. 19:06
+ -
@Nobel-Hobel:
Gute Rechtschreibung ist (unter anderen) Folge von viel lesen.
Das eine bedingt das andere.
[re:1] PeterZwei am 13.02. 08:57
+ -
@Hans JoachimZ: Das ist so nicht wirklich klar:

https://kinderbuch-detektive.de/rechtschreibung-durch-lesen-verbessern-2/?p=3812#:~:text=Mythos%3A%20Wer%20viel%20liest%2C%20verbessert%20die%20Rechtschreibung&text=In%20einem%20der%20bekanntesten%20Modelle,f%C3%BCr%20das%20(Recht%2D)Schreiben.

Bei mir hat das zumindest nicht gestimmt. Ich habe schon immer sehr viel gelesen und meine Rechtschreibung in der Schule war alles andere als gut.
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