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Kommentare zu:

Twelve startet Produktion von Flieger-E-Fuel und kompensiert Microsoft

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[o1] H3LD am 12.02. 11:55
+1 -1
Ich konnte die 150.000 Liter Kerosin aus dem Text nicht so richtig einschätzen, daher habe ich mal gegoogelt. Der Kerosin Verbrauch weltweit liegt aktuell bei etwa 10.000 Litern Kerosin, pro Sekunde.
Also während du diesen Artikel und Kommentar gelesen hast, wurden rund 900.000 Liter Kerosin verbraucht.
Selbst wenn Twelve gut skalierbar ist, wird es noch lange dauern bis man mit solch einem Verfahren Klimaneutral ist.
Nichts desto trotz, eine gute Entwicklung fürs Klima und die Welt!
[re:1] JoePhi am 12.02. 12:04
+1 -1
@H3LD: Interessante Überlegung. wenn man das richtig versteht, dann ist eine dieser Anlagen ja in einem Schiffscontainer untergebracht ... also durchaus überschaubarer Platz. Wenn man dies in die Rechnung einbezieht, bräuchte man knapp 2,1 Millionen dieser Anlagen. Schon durchaus überschaubar. Fraglich ist aber wieviel regenerativen Strom man braucht um 150.000 Liter herstellen zu können (kann man das überhaupt bewerkstelligen) und was passiert, wenn man das CO2 eben nicht konzentriert aus einer anderen Herstellung beziehen kann, sondern dies aus der Luft filtern müsste. Aber solche Anlagen, die dann dezentral bei CO2-Erzeugern eingesetzt werden könnten, sind bei dem Thema natürlich echt spannend.
[re:1] bAssI am 12.02. 14:15
+ -
@JoePhi: 1L Kerosin hat etwa 10kWh Energie. ICh kenne die benötige Energie nicht aber die Physik lässt sich nicht wirklich austricksen und es gibt Verluste ...

Nehmen wir aber einfach an, wie leben in einer perfekten Welt und es würde nur 10kWh benötigen um aus CO2 wieder 1L Kerosin zu machen.
Deine 2,1 Mio Anlagen * 150.000L / Anlage * 10kWh / L = 3,15 Petawattstunden

Mit Wasserkraft erzeugten wir 2022 etwa 4,3 PWh ... sollte also reichen :D wenn wir nichts anders mehr machen wollen :D
[re:1] Bautz am 13.02. 12:49
+ -
@bAssI: Irgendwo muss man ja mal anfangen. Und reines CO2 fällt in der chemischen Industrie ne Menge ab. Vieleicht nicht genug für 100% SAF, aber selbst wenn wir nur bei 25% rauskommen, sind das halt 25% weniger als heute.
[re:1] bAssI am 13.02. 13:12
+ -
@Bautz: Sicher ... wobei wir, wenn wir einmal diese riesen Mengen an Energie aufgebracht haben, um es zu binden, wir es vielleicht einfach NICHT wieder freisetzen sollten.
[re:2] Bautz am 13.02. 13:51
+ -
@bAssI: Naja, bringt ja auch nix wenn wir das Gebundene CO2 einlagern und dafür Erdöl aus der Erde Pumpen und aufbereiten.
[re:3] bAssI am 13.02. 14:00
+ -
@Bautz: Stimmt wohl. Aber E-Fuels reduzieren die Förderung auch nicht. Das drückt nur den Preis für Öl, was dann Entwicklungsländer dazu veranlasst, mehr zu kaufen und zu verbrauchen.

Bestes Beispiel ist aktuell Russland ... der Westen hat den Ankauf von Öl und Gas zumindest reduziert und kauft woanders (mehr von USA etc). Russland hat aber seine Förderung nicht gedrosselt. Sie verkaufen (günstiger) an andere Länder. Und unsere neuen Lieferanten fördern zusätzlich ...
Unterm Strich wird also noch mehr verbraucht als ohne Sanktionen 🤷‍♂️

Und ich bin mir sicher, dass das auch mit den E-Fuels vergleichbar sein wird. Natürlich mit der Ausnahme, dass dabei kurzzeitig "etwas" CO2 aus der Luft gebunden wird.
[re:2] Fanta4all am 12.02. 12:21
+ -
@H3LD: Genau der Gedanke kam mir auch. Das fühlte sich an wie ein tropfen auf den heißen Stein.
Gefühlt eine Tankfüllung für ein Flieger im Jahr.
Das muss also noch extrem ausgebaut werden, um wenigstens die 3 Genannten Firmen überhaupt bedienen zu können.

Das Die Anlagen beliebig hoch und runter fahren können, find ich gut.

Die permanente Beschaffung des CO2 wird noch interessant, auch kostentechnisch.
[o2] Digisven am 12.02. 13:10
+ -
Alaska Airlines? Ah, die mit Loch. :D
[re:1] feuerlocke am 12.02. 19:30
+ -
@Digisven: Was kann denn die Airline dafür, wenn der Hersteller schlampig arbeitet ?
[re:1] Digisven am 13.02. 12:04
+ -
@feuerlocke: Erstmal evt. nichts, aber vielleicht auch doch, wer weiß das schon. :D
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