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Tot, toter, NFTs:
Nicht einmal mehr Elon Musks Twitter/X glaubt daran

Es ist noch gar nicht so lange her, da waren NFTs das ganz große Thema in der Netz- und Wirtschaftswelt. Startups und Marktplätze schossen wie Pilze aus dem Boden, die großen Konzerne bemühten sich auf den Zug aufzuspringen. Etwa drei Jahre später könnten NFTs toter nicht sein.
11.01.2024  08:51 Uhr

Die NFT-Blase platzte spektakulär

Sogenannte Non-fungible Tokens (NFTs) gibt es zwar seit etwa 2014, doch 2021 erlebten sie einen beispiellosen Hype. Internet, Kunstmarkt, Gaming und vieles mehr waren euphorisiert von den (Verdienst-)Möglichkeiten dieser einzigartigen virtuellen Güter. Doch die Blase platzte schnell und spektakulär, die Massen verstanden NFTs einerseits nicht, andererseits kam es zu Betrug und künstlichen Preisexplosionen. Der Markt brach so schnell und spektakulär zusammen, wie er entstanden ist. Dennoch gab es auch danach Menschen, die an die Vorzüge dieser Technologie glaubten. Dazu zählten auch Twitter und Krypto-Fan Elon Musk. Denn der Kurznachrichtendienst führte Anfang 2022 im Rahmen von Twitter Blue die Möglichkeit ein, einzigartige Profilbilder einzustellen, das war über eine Verknüpfung mit einem Krypto-Wallet möglich - und hielt lange daran fest.


Damit man diese von schnöden JPGs unterscheiden kann, bekamen NFT-Avatars einen hexagonalen Rahmen. An dieser Stelle wird sich so mancher vermutlich denken: "Hexagonaler Rahmen? Habe ich nicht einmal gesehen." Und das ist auch schon die Erklärung, warum Twitter bzw. X diese Möglichkeit nun abgeschafft hat.

Wie das X-Konto nftnow entdeckt hat (via PC Gamer), werden NFT-Avatars seit Kurzem nicht mehr unterstützt. Eine offizielle Erklärung gab der Dienst nicht ab, weshalb man nur spekulieren kann, was zu dieser Entscheidung geführt hat. Allerdings gab es auch kaum einen Grund, daran festzuhalten.

Denn zuletzt kam es zu zahlreichen Klagen im Zusammenhang mit NFTs und vergleichbaren Krypto-Assets, auch Behörden wie die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) sahen immer genauer hin. Auf die eine oder andere Weise: Das Aus auf X ist ein weiterer Sargnagel für NFTs - wobei diese kaum noch weitere gebraucht hätten.

Zusammenfassung
  • NFTs waren einst ein großer Hype in der Netz- und Wirtschaftswelt
  • Startups und Konzerne versuchten, vom NFT-Trend zu profitieren
  • 2021 erlebten NFTs einen beispiellosen Hype, der schnell platzte
  • Twitter führte NFT-Profilbilder ein, die nun abgeschafft wurden
  • NFT-Avatars waren durch hexagonalen Rahmen erkennbar
  • Offizielle Erklärung zur Abschaffung der NFT-Avatars fehlt
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