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Kommentare zu:

Was soll schon schiefgehen: Berlin soll Magnetschwebebahn bekommen

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[o1] nussis am 20.11. 14:35
+4 -1
immer wieder das gleiche hatten wir schon gehabt
Die Idee einer Magnetschwebebahn in Berlin ist nicht neu. Einen ersten Versuch gab es bereits zwischen 1984 und 1991. Damals verkehrte die sogenannte M-Bahn unter Regie der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf einer Teststrecke zwischen dem Gleisdreieck in Kreuzberg und dem Kemperplatz in Tiergarten.

Der Versuch wurde nach dem Mauerfall allerdings eingestellt und die Anlagen zurückgebaut,
und auch verschrottet
[re:1] Revier-Engel am 20.11. 15:21
+8 -3
@nussis: Und im Emsland gab es seit 1983 eine funktionierende und über 30 Kilometer lange Transrapidteststrecke, die heute vor sich hingammelt, statt daß dort geforscht oder getestet würde. Und der Klimafond ist eh tot, dem fehlen 60Mrd Euro!
Man sollte diesen Stettner und seine Schergen auf den Mond schießen, aber ohne Rückfahrkarte. Da können sie nicht viel Unsinn machen!
Das Ding ist eine Totgeburt und keiner braucht es. Dazu kommt dann noch der unnütze Kanzleramtsanbau für 1 Mrd. Euro, der nur dem überflüssigen Wasserkopf der Regierungsverwaltung dienen soll.
Und dann wundert man sich in Berlin über einen Rechtsruck?
[re:1] Schwips2020 am 21.11. 01:23
+5 -
@Revier-Engel:

Sie können das Projekt hier nicht mit dem Transrapid vergleichen. Das ist als würden Sie einen Porsche mit einem Golf vergleichen. Das TSB von Bögl wurde für den Nahverkehr konzipiert und fährt auch "nur" maximal 170 kmH. Die Schwächen des Transrapid würden ausgemerzt. Das Fahrzeug umschließt z.B nicht die Trasse wie der TR, was den Vorteil hat, dass die (modular aufgebaute) Trasse auch ebenerdig verlaufen kann und nicht so viel Platz benötigt wird. Außerdem ist so der Luftwiderstand geringer, was das Fahrgeräusch spürbar mindert. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Kurvenradius im Vergleich zu einer klassischen Bahn, womit das System auch da verlaufen kann, wo eine klassische Bahntrasse nicht möglich ist. Gerade für Städte mit Platzmangel ein Vorteil.
Der niedrige Geräuschpegel kommt auch dem Gemeinwohl zu gute, da der Widerstand von Anwohnern abnehmen dürfte und die Lebensqualität nicht so leidet, wie bei Rad-Schiene-Systemen.

Preislich ist das System übrigens auf dem Niveau einer S-Bahn pro Kilometer und hat sogar bereits eine Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt und fährt seit Jahren neben der hauseigenen Teststrecke (leider) mangels Möglichkeiten in Deutschland im chinesischen Chengdu. Eigentlich eine Schande !

Endlich verliert die Politik diesbezüglich ihre Berührungsängste und steht hinter deutschen Innovationen. Schade ist nur, dass es etwas zu spät kommt. Wäre toll gewesen, wenn es schon zur EM einsatzbereit gewesen wäre. Wäre eine tolle Werbung gewesen.
[o2] kickers2k1 am 20.11. 14:50
+8 -1
Und wieder haben es die Simpsons vorhergesagt
[o3] Trashy am 20.11. 15:37
+11 -
80 Mio.. die verbrät Berlin doch allein für Planung noch bevor auch nur ein Bauarbeiter dort ist. Am Ende stellen sie wieder fest, dass es 300-400 Mio kosten wird. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
[re:1] pino am 20.11. 16:48
+4 -1
80 mio reicht nicht mal für "Planungsplanung".... Oder die Teststrecke etwas 100 Meter nur?
[o4] jann0r am 20.11. 15:50
+7 -1
Monorail, Monorail, Monorail...
[re:1] ThreeM am 20.11. 16:51
+ -1
@jann0r: Da müsste ich auch direkt dran denken :D
[o5] Deafmobil am 20.11. 17:40
+1 -5
60 Milliarden Euro Schuldenloch. Dafür ist Geld für Schwebebahn da?
Wie wäre mal das Wohlergehen für das Volk mit hohem Strom und Gaspreise zum entlasten? Jede Bürger sollte jährlich 1000€ bekommen, solange die Preise oben ist die kaum zu stemmen ist.
[re:1] dpazra am 20.11. 17:56
+1 -
@Deafmobil: Das wäre das Gegenteil von sinnvoller Haushaltsmittelnutzung. 1000€ sind viel zu wenig um die jährlichen Kosten einer Autonutzung zu begleichen, mal abgesehen davon, dass eine stärkere Nutzung die Preise hochtreiben würde. Aber öffentliche Verkehrsmittel sind pro Personenkilometer deutlich günstiger zu realisieren, deshalb ist genau hier richtige Bereich für den Staat: Ausgaben, die kosteneffizient in der gesamtgesellschaftlichen Sicht sind, aber auf individueller Ebene nicht sinnvoll koordinierbar wären.
[re:2] Akkon31/41 am 20.11. 19:14
+3 -
@Deafmobil: Und dann? Die Anbieter erhöhen die Preise und deine 1000 Euro verpuffen einfach so. Die Anbieter müssten einfach nur staatlich an die Kette genommen werden. Enregie ist so billig wie lange nicht mehr, und die Konzerne fahren fette Gewinne ein.
[re:1] Schwips2020 am 21.11. 01:46
+1 -
@Akkon31/41:

Nicht nur die Energiepreise im Einkauf sinken, sondern auch die Preis für Gas ( habe heute wieder eine Preissenkung von 3 Cent angekündigt bekommen).
Lebensmittel werden auch wieder günstiger. und die Sonderangebote für viele Produkte, verdienen auch wieder als "Angebot" bezeichnet zu werden.

Bei den Spritpreisen sieht es allerdings nicht so rosig aus.
[re:2] Niclas am 21.11. 12:19
+1 -
@Akkon31/41: Solange Politiker auch in Energieunternehmen sitzen oder nach ihrer Amtszeit dorthin wechseln und umgekehrt Energievertreter in der Regierung sitzen, wird sich hier nichts ändern. Hier hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Sehr interessant zu lesen übrigens in: "Der gekaufte Staat", in dem u.a. vom "Austauschprogramm" (Politiker in die Industrie, Industrievertreter in die Politik) berichtet wird.
[re:3] Schwips2020 am 21.11. 01:39
+2 -
@Deafmobil:
Was hat das 60 Milliarden Problem des Bundes mit der Berliner Lokalpolitik zu tun ?

Übrigens ist die Magnetschwebebahn um die es hier geht (TSB) preislich auf dem Niveau einer S-Bahn pro Kilometer und ist für den Nahverkehr optimiert.
Das Bedarf am Ausbau des ÖPVN besteht, steht ja wohl außer Frage.
Bitte nicht mit dem teuren Transrapid (Hochgeschwindigkeitsbahn) verwechseln!
[o6] Revier-Engel am 20.11. 18:56
+3 -1
Übrigens, hier ist wieder mal Max Bögl im Gespräch. Hyperloop, Magnetschwebebahn für Berlin. Schon seltsam wenn immer der gleiche "Experte" bei solchen Großprojekten exklusiv am Start ist. Sind da evtl. sogar Verquickungen mit der Politik der Grund dafür?
[re:1] Schwips2020 am 21.11. 00:29
+1 -
@Revier-Engel: Natürlich ist das TSB von Bögl Kandidat Nummer 1.
Sollen wir etwa von den Chinesen kaufen?
Schlimm genug, dass Bögl mangels Möglichkeiten in Deutschland, sein System per Flugzeug nach China verschicken musste um dort eine längere Teststrecke errichten zu können.
In Deutschland gibt es nur die hauseigene Teststrecke.

Im Gegensatz zum Transrapid ist das TSB auch eine echte Bereicherung für den Nahverkehr und preislich auf dem Niveau von S-Bahn und co.
[o7] Robin02 am 20.11. 19:54
+1 -3
Ok, das Projekt ist tot, die CDU hat mit ihrem Urteil auch den KTF zerlegt.
[o8] DRMfan^^ am 21.11. 09:54
+ -1
Ergibt eine Magnetbahn im städtischen Umfeld überhaupt Sinn? Der wesentliche Vorteil ist doch die Geschwindigkeit, oder nicht? - und das lohnt auf wenigen km mit mutmaßlich vielen Haltestellen doch gar nicht.
[re:1] floerido am 21.11. 10:17
+2 -
@DRMfan^^: Das hier ist kein Hochgeschwindigkeitskonzept. Im Text stehen doch ein paar Argumente. Geringe Kurvenradien und geringe Lautstärke, weil keine Reibung vorhanden ist.
Je nach Konzept kann auch die Beschleunigungsfähigkeit hoch sein.

Im Gegensatz hat Rad-Schiene den Vorteil der Auswahl und somit auch die Möglichkeit bei Problemen schnell den Zulieferer zu wechseln. Dieses sollte sich dann auch auf die langfristige Nutzung positiv auswirken. Bei Bedarf lässt sich hier besser auf Bedarfsveränderungen reagieren, indem hier Züge der Linie hinzugefügt oder abgezogen werden.
[re:1] DRMfan^^ am 21.11. 11:16
+ -1
@floerido: Im Text lese ich weder "Kurve" noch "laut".
[re:1] floerido am 21.11. 23:12
+1 -
@DRMfan^^: Einfach unter o1:re1:re1 schauen.
https://m.winfuture.de/news/139672/comments#c3719953
[re:1] DRMfan^^ am 22.11. 09:27
+ -1
@floerido: Du beziehst also "Im Text" auf die Kommentare? Das solltest du dranschreiben :D
[re:2] wertzuiop123 am 21.11. 10:29
+ -1
@DRMfan^^: Die Entscheidung, eine Magnetschwebebahn in einer Stadt wie Berlin einzuführen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Magnetschwebebahn-Technologie bietet in der Regel hohe Geschwindigkeiten und einen reibungslosen Betrieb, was besonders auf längeren Strecken von Vorteil ist. Im städtischen Umfeld könnten jedoch andere Herausforderungen auftreten, wie die Notwendigkeit häufiger Haltestellen und mögliche Platzbeschränkungen.

In einer Stadt mit vielen Haltestellen und kürzeren Distanzen könnte der Geschwindigkeitsvorteil möglicherweise nicht so stark ins Gewicht fallen. Die Implementierung einer Magnetschwebebahn erfordert spezielle Infrastruktur, einschließlich separater Gleise oder Schienen. Die Verfügbarkeit von Platz und die Möglichkeit, diese Infrastruktur zu integrieren, sind entscheidende Faktoren. Magnetschwebebahnen können kostspielig sein, sowohl in der Errichtung als auch im Betrieb. Die Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit müssen sorgfältig abgewogen werden. Auch die Benutzerfreundlichkeit spielt eine Rolle. Wie leicht ist es für die Menschen, auf die Bahn zuzugreifen, und wie gut ist sie in das bestehende Verkehrssystem integriert?
[o9] Mic-Re am 22.11. 16:17
+ -1
Hat noch jemand das Gefühl dass sie einfach nur "Schwebebahn" mit "Magnet-Schwebebahn" verwechseln?

Denn Magnetschwebebahnen braucht man nicht mehr zu testen... das ist bereits vor 20-30 Jahren ausgiebig in Deutschland geschehen und fährt nun als funktionierende Technik schon seit 10 Jahren Jahren in China... Dort muss man es sich nur ansehen und die Chinesen bitten "Bitte, bitte baut uns auch so was!"

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