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Kommentare zu:

NASA schafft optische Datenverbindung über 16 Millionen Kilometer

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[o1] DRMfan^^ am 17.11. 18:08
+2 -
Faszinierend wird das dann, wenn es reproduzierbar ist - wenn also Sonde und Basis sich "unkoordiniert" zueinander ausrichten können ...
[re:1] IchBinsJan am 18.11. 08:43
+2 -
@DRMfan^^: Das ist ein interessanter Punkt. Sprich: Wie können die Systeme A und B (Sender/Empfänger) bei einem Verbindungsabbruch automatisch/ohne menschlichen Eingriff wieder miteinander reden?

Ich glaube, das wird die nächsten hunderte Jahre in der Menschheit, in denen wir uns weiter im Weltraum ausbreiten (falls wir uns nicht vorher selbst auslöschen), ein riesiges Thema. Wie können die massenhaft Technik, die wir in den Weltraum schleudern werden, selbstständig Lösungen zu deren komplexen Probleme herstellen? Eine Rolle werden wohl AI und "Fallback-Mechanismen" spielen. Bei Laser-Ausfall auf Funk zurückgreifen etc. Bestimmt spannend daran zu arbeiten :)
[re:1] DRMfan^^ am 18.11. 15:00
+2 -
@IchBinsJan: Oder Relay-Stationen ähnlich einem Geostationäten Orbit. Die kann von A und B anvisiert werden und hält selbst eben ihre feste Position.
[o2] Screenzocker13 am 17.11. 19:49
+10 -
Schon krass, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Erde dreht und dabei schlingert. Dann noch alle anderen Bewegungen von Weltraummüll und co. Und natürlich die des Satelliten selbst.
[re:1] cs1005 am 18.11. 01:08
+1 -4
@Screenzocker13: das universum steht ja nicht still. alles perfekt sich im selben takt wie die erde es auch tut
[re:1] stf am 18.11. 15:40
+2 -1
@cs1005: wuss ? 0_o
[re:1] Raistlin666 am 18.11. 16:54
+2 -
@stf: er meint dass sich auch unser Solarsystem bewegt
siehe zb hier: https://www.youtube.com/shorts/Tey8Zje0Sro
[re:1] cs1005 am 18.11. 22:35
+3 -
@Raistlin666: ich kann mir aber auch vorstellen das alles sich im Universum bewegt und nie still steht
[o3] JuttaB2 am 18.11. 11:19
+1 -5
Wäre nicht schlecht, wenn man erstmal auf der Erde, genauer gesagt, in Deutschland, für eine vernünftige Verbindung sorgt.
Auf dem Land ist das nämlich noch Hinterweltlich.
[re:1] Conos am 20.11. 09:19
+1 -
@JuttaB2: ich bin mir sicher, da arbeiten genau die gleichen teams an diesen themen ;)
[o4] HelmutF am 18.11. 16:54
+3 -1
Den ersten Satz des Artikels verstehe ich nicht, kann mir jemand das erklären?
Dort steht:
Optische Kommunikation gehört für viele Internetnutzer inzwischen zum Alltag.
[re:1] Mitsch79 am 18.11. 17:09
+2 -2
@HelmutF: Ich nicht. Für mich ergibt das keinen Sinn, weil kaum ein Internetnutzer mit dem Internet über optische Datenverbindungen kommuniziert. Ich kenne zumindest niemanden, der LWL-Kabel für seinen Internetzugang nutzt. In den Backbones und bei den Providern sieht das wieder anders aus. Das hat aber mit Internetnutzern und deren Gewohnheiten nichts zu tun.
[re:1] steffen2 am 20.11. 09:13
+1 -
@Mitsch79: in meiner Umgebung sehr viele. Fast jeder hat Glasfaser. Oft nur das kleinste Paket.
[re:1] Mitsch79 am 20.11. 09:20
+1 -1
@steffen2: Glasfaser ist in Deutschland praktisch gar nicht ausgebaut und nur punktuell verfügbar. Das ist nicht "Alltag".
[o5] Sopherl am 18.11. 18:01
+2 -
So neu ist das nicht. Bei der Deutschen Luft und Raumfahrt (DLR) ist das seit Jahren ein Mittel der Kommunikation. Manchmal sieht man den Laser strahl deutlich :-)
[o6] Fanta4all am 20.11. 11:39
+ -
Die Frage ist, gibt es dann auch kürzere Reaktionszeiten?
Funksignale brauchen je nach Entfernung eine Zeit X zur Erde.
Wenn der Laser den Kommunikationssatelliten im Orbit direkt anpeilt, sollte das doch "ruck zuck" gehen.
Also nicht nur Höhere Datengeschwindigkeit, sondern auch keine Wartezeit bei der Kommunikation zwischen Erde und "Raumschiff / Satellit" oder später dem Mars?

Aber respekt an die Leute, aus der Entfernung solch einen Punkt zu treffen.
Wieviel Stellen hinter dem Komma müssen berücksichtigt werden?
[re:1] Winnie2 am 22.11. 13:38
+ -
@Fanta4all:
Funk- und Lichtstrahlen sind beides Formen elektromagn. Wellen und diese breiten sich gleich schnell aus.
Es gibt auch mit Laserübermittlung keine kürzere Übertragungslatenz.
Interaktive Unterhaltungen sind da nicht möglich.
16 Millionen km ergeben rechnerisch gut 53 Sekunden Übertragungslatenz in einer Richtung. Kodierungslatenz des Übertragungssystems dabei noch unberücksichtigt.

Die Übertragung Erde zu Mars dauert selbst im günstigsten Fall gute 3 Minuten. Günstiger Fall bedeutet geringste Entferung bedingt durch die Planetenkonstellation.
Beim größtmöglichen Abstand befindet sich ohnehin die Sonne dazwischen.

Hier noch weitere Infos:
https://en.wikipedia.org/wiki/Deep_Space_Optical_Communications

Datenrate 5,2 Mbit/s finde ich auf diese Entfernung gar nicht so schlecht, das reicht für Video in HD-Auflösung.
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