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Kommentare zu:

Schweden bestreikt Tesla: Ein ganzes Land verbündet sich gegen Musk

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[o1] h23 am 17.11. 12:18
So geht Solidarität!
[re:1] yoshi2001 am 18.11. 10:04
@h23: Leider hier in Deutschland unvorstellbar!
[o2] vwk am 17.11. 12:34
Das würde ich mir für Deutschland auch wünschen.
[o3] softwarejunkie am 17.11. 12:44
Ich würde es mir für die gesamte EU wünschen. Auf alle Fälle sollte es nicht bei Schweden bleiben.
[o4] Schwips2020 am 17.11. 13:11
Viel Erfolg den Schweden und hoffentlich Motivation für die Belegschaft in Grünheide!
Musk muss endlich kapieren, dass in unseren Breitengraden sein scheiß Sozialdarwinismus und die Art wie er die einfachen Mitarbeiter behandelt keinen Platz hat.
[o5] LostSoul am 17.11. 13:25
Es ist interessant zu sehen wie hier gerade für die Streikenden applaudiert wird und man sich das auch für DE bzw. innerhalb der EU wünscht. Interessant daher, weil es sich irgendwie nicht mit meinen Wahrnehmungen deckt:
Als es losging mit der Ankündigung der Bahn wieder zu streiken, konnte man allerorts was von "Geiselhaft der Arbeiter" lesen und man müsste morgen zur Arbeit.
Als es um Streiks der IGM ging, konnte man lesen, dass die doch genug bekommen würden und das eigene Auto soll gefälligst geliefert werden.
Als es um Streiks der Piloten ging, waren das doch ohnehin alles überbezahlte und man will ja schließlich in den Urlaub.

Es scheint also so, als wäre Streik immer nur dann akzeptabel und toll, solange man nicht selbst in irgendeiner Form davon betroffen ist. Dann hat Streik gefälligst zu unterbleiben. Sofort.

Von der darüber hinaus gehenden Solidaridät über Unternehmensgrenzen hinweg will ich gar nicht anfangen...
[re:2] IchBinsJan am 17.11. 13:30
+8 -3
@LostSoul: Sehr schöner Kommentar!
[re:3] Fropen am 17.11. 13:44
+1 -2
@LostSoul: ich glaube diese Art von Solidarstreik wäre in Deutschland sogar verboten
[re:1] LostSoul am 17.11. 14:48
+6 -1
@Fropen: Als Streik, ja. Wobei es Unternehmen ja frei stünde, das als Ganzes zu unterstützen. Also wenn du z.B. Geschäftsführer eines Unternehmens wärst, welches mit Tesla zu tun hat. Deine Arbeitnehmer für sich, dürften sich natürlich nicht an Streikmaßnahmen beteiligen..
.. wobei man natürlich auch sagen könnte: Wer sich so solidarisch gibt, wie in anderen Beiträgen angedeutet, muss ja gar nicht zwingend in seiner eigenen Arbeitszeit streiken. Man könnte aber die Streikenden auch unterstützen, in dem man dort Suppe, Kaffee oder was auch immer vorbei bringt.
Der eigentliche Punkt ist aber halt ein anderer: Diese ganzen Solidaritätsaufrufe etc. enden regelmäßig dort, wo es für einen selbst aufwändig, schwierig oder einschränkend wird. Wo man selbst etwas leisten oder auf etwas verzichten müsste. Oder kurz: Für die meisten endet die eigene Solidarität dort wo sie anfängt: auf der Couch.
[re:2] Ide am 18.11. 09:47
+3 -2
@Fropen: seit wann lässt sich das Volk was verbieten? Die meisten meckkern und machen nichts dagege, der Deutsche Hansel ist leider so.
Man sollte sich nicht zuviel gefallen lassen.
[re:1] Fropen am 18.11. 13:09
+4 -1
@Ide: Streik wird in Deutschland immer noch mit Faulheit und Gier in Verbindung gebracht.

Arbeit is heilig, Bezahlung ist Gier und die Distanz zu den Managergehältern verringern ist Neid
[re:1] Ide am 19.11. 11:53
+ -3
@Fropen: Punkto Faulheit- nur zu faul von der Couch zu kommen... meckern ist einfacher, schönen Sonntag auf der selben.
[re:4] Paris Chen am 17.11. 15:08
+2 -
@LostSoul: Wir sind halt bequem.
Habs gestern selbst erlebt, kam von einer Dienstreise.
Frankfurt komplett im Verkehrschaos erstickt, Bahn quasi alles canceld. Ersatzverkehr Busse (LOL?). Mietwägen, alles weg.
Also wurdsn Taxi. Kosten für mich pI mal Daumen Faktor 12!!!
Ja ist ätzend. Aber ohne Schmerz passiert halt nix.
[re:1] topsi.kret am 17.11. 15:20
+1 -
@Paris Chen: Warum sollte es bei einem Streik auch Ersatzverkehr mit Busse geben?
[re:5] Bautz am 17.11. 17:17
+2 -
@LostSoul: Bei der Bahn sehe ich eher das japanische Modell: Fahren, aber nicht kassieren.
[re:1] topsi.kret am 17.11. 21:17
+2 -
@Bautz: Macht Sinn, wenn das Ticket im Voraus gekauft und bezahlt wird, vom rechtlichen Aspekt in D mal abgesehen.
[re:6] Mitsch79 am 17.11. 18:09
+7 -2
@LostSoul: Diese Aussagen kommen aber nicht aus der Bevölkerung, sondern aus der Feder der Springer-Presse. Die fährt in den letzten Jahren auch immer weiter rechts.
[re:7] Antiheld am 19.11. 05:47
+4 -
@LostSoul: Es ist das "wie" der GDL, das mich stutzig macht. Die Verhandlungen laufen noch und sie wollen schon längere Streiks durchziehen. Angesichts der Probleme für Arbeitnehmer, wenn sie streiken, ist das zu rambomäßig...
[re:8] ThorDie am 19.11. 10:21
+1 -4
@LostSoul: Leider nicht ganz vergleichbar, wenn auch grundsätzlich richtig.

Im Fall Tesla geht es generell um das Einbringen eines Tarifvertrages, ähnlich bei Amazon. Bei der Bahn existiert dieser schon und hier empfindet es - ähnlich wie in anderen Bereichen - die Leute es eben nicht mehr als "gerechtfertigt", weil teilweise überzogene Forderungen dann eben auf Tickets und Service niederschlagen. Wenn das die Person durch eine Maschine ersetzt wird (Schalter -> Automat), dann wundert sich jeder, wieso Mitarbeiter abgebaut werden.

Bei Amazon ist immer wieder die Gretchenfrage, ob "Kartonschupser" tatsächlich mit einem Vertrag gesegnet werden sollen, die eine dreijährige Ausbildung als Einzelhandelkauffrau/mann voraussetzen. Dieses kann bei Amazon eben nicht vorgewiesen werden.

Bei Erziehern jammern diese immer, dass sie so brutal wenig verdienen. Bekommt man die Zahl ("Ich verdiene ja nur 2000€ netto im Monat!") stellt man schnell fest, dass dort so gut wie keine Person tatsächlich 100% arbeitet und bei 100% Arbeitszeit diese schnell mit S8 sehr gut bezahlt werden (und justement 400€ mehr verdienen). Erlebt: "Ach, jetzt habe ich mehr Geld, jetzt reduziere ich meine Zeit, Geld reicht ja eigentlich!" ... Wutt? Von Lehrern in Grundschulen etc. die da mit A12 arbeiten (und 38,5 Stundenwoche ist dort nicht IRWAZ sondern nur 75% von dem, da die Industrie in der Regel um die 200-220 Tage im Jahr arbeitet, Lehrer noch einmal 80 Tage weniger)

Ich persönlich empfinde Gewerkschaften inzwischen als Dienstleister, die die Mitgliedsbeiträge sich mit jährlichen Streiks und Tarikerhöhungen verdienen und ihren Mitgliedern dieses liefern müssen. Denn diese investieren ja mit ihren Beiträgen hier. Dazu kommt noch, das "Gehaltserhöhungen" meistens Rückwirkend verhandelt werden, die 2. Erhöhung in naher Zukunft und eine 3. in 12 Monaten folgt. Ein Jahr später wird wieder "verhandelt" und das, obwohl die Erhöhung für das dann aktuelle Jahr (eben das in 12 Monate) eben erst in Kraft getreten ist ... :| ...

Von dem, was in Schweden da gefordert ist, ist der Tarifstreik der Bahn meilenweit entfernt.

Grundsätzlich aber ist eine firmenunabhängige Organisation, welche hier "Arbeit muss sich auch lohnen" durchsetzen, grundsätzlich richtig.

Die Gesellschaft bekommt aber nur das mit, wo viele jammern und aus ihrer Perspektive klagen. Dagegen wird nur "geliked" aber sobald es einen dann selbst trifft (KiTa Plätze werden teurer, Hundesteuer wird angehoben, das Bahnticket und die Briefmarke steigt im Preis, da hat man dann kein Verständnis, dass das kausal auch mit zusammenhängt - ja auch mit Strom und Sprit und anderen Dingen).
[re:1] Knubbel am 19.11. 13:48
+3 -
@ThorDie:

...vor allem wird dann natürlich direkt wieder ganz grundsätzlich auf die anderen (vor allem "da oben") geschimpft.

Schade, dass so viele Menschen in unserem Land keine derartige Lobby haben! Hingegen einzelne relativ kleine Gruppen immer im Fokus stehen, weil sie die Möglichkeit haben, vielen anderen weh zu tun.

Ob das ihre Arbeit aber grundsätzlich wertvoller macht, sei einmal dahingestellt.

Eigentlich eine klassische Aufgabe von Politik, hier steuernd und grundsätzlich einzugreifen, um den Menschen ohne Lobby zu helfen.
Leider hat sich "Politik" in Gänze davon mittlerweile verabschiedet und kämpft lieber symbolische Scheinkämpfe.

Fast schon tragisch, dass viele in unserem Land dann gerade den neoliberalen (und oft neofaschistischen) Brandstiftern der sogn. Alternative zutrauen, etwas zu verbessern.

Aber was soll's, bevor isch misch uffreesch, isses mir lieber egal
[re:1] ThorDie am 20.11. 07:12
+ -1
@Knubbel: Ja die Politiker, das wäre mal deren Aufgabe die Arbeitsgesetze zu reformieren.

Würden die korrekt funktionieren, dann bräuchte es auch keine Gewerkschaften. Gewissen grundsätzliche Themen von Gewerkschaften könnten dort prima verankert werden. Aber das wäre auch ein zu großer Eingriff in die freie Marktwirtschaft, man wäre nicht mehr konkurzenzfähig mit dem Ausland und deren "Art zu arbeiten" (speziell: Asien) und am Ende schreit jeder "Sozialismus". "Neoliberal" ist gut. Ich würde das eher als "Patchwork-Regierung ohne eigene Meinung" nennen. Man gibt Geld aus, das man nicht hat um Ziele zu erreichen, die man schon längst aus den Augen verloren hat. Und alle sind von der Realität weit weg und scheuen sich zu sagen, dass man mal den Gürtel enger schnallen muss. Oh Gas wird teuerer und Inflation? Ja da sind ja auch nur die Politiker schuld, nicht das eigene Verhalten im Leben

Oh, schon 2x Minus ohne Kommentar :-) ...
[re:9] Knubbel am 19.11. 13:29
+4 -1
@LostSoul: Könnte daran liegen, dass die GDL mit überzogenen Forderungen den Bogen weit überspannt - immer und immer wieder.
Es geht nicht um "Die Bahn" oder allgemein "die Gewerkschaften", sondern um kleine, narzisstische Selbstdarsteller in Spartengewerkschaften, denen Ihre Mitmenschen völlig wurscht sind - alle Mitmenschen sind einfach nur Kollateralschäden.

In Schweden geht es um ein nachvollziehbares Anliegen und da finden sich dann auch Mitstreiter und man erhält Solidarität.
[re:1] Drachen am 20.11. 14:31
+ -
@Knubbel: welche überzogenen Forderungen denn? Und von welcher Seite?
Und ist es nicht Sinn von Verhandlungen, erstmal Maximalforderungen zu stellen? Und zwar auf beiden Seiten?

Die AG bieten so ca. 10% der Teuerungsrate als Lohnsteigerungen, die Gewerkschaften fordern 150% der Teurungsrate, am Ende einigt man sich ja leider sowieso fast immer irgendwo knapp oder deutlich unter der Teuerungsrate; anders gesagt können die erzielten Lohnsteigerungen in aller Regel den "Verbraucherpreisindex" bzw. die Inflationsrate kompensieren. Deswegen sinken die Reallöhne und die Kaufkraft seit Jahrzehnten ...

Was also sollen Gewerkschaften denn deiner Meinung nach fordern? Dabei immer beachten, dass es NIE das ist, worauf man sich am Ende einigt ......
[re:10] CuMeC am 19.11. 15:51
+3 -
@LostSoul: In Deutschland hetzen hauptsächlich die Medien gegen Gewerkschaften/Streiks/Tarifforderungen. Die Medien sind halt auch Arbeitgeber...
[re:11] Drachen am 20.11. 14:14
+ -
@LostSoul: Das mit der "Geiselhaft" hat ja auch irgendwie gestimmt beim Bahnstreik - nur halt nicht seitens der Gewerkschaft, sondern seitens der Geschäftsführung/Arbeitgeber!

Dasselbe auch bei Streiks der Müllabfuhr, der Busfahrer, bei Klinikpersonal usw. usw. usw. .... es sind fast immer die Arbeitgeber, die nicht willens sind, *echte* Angebote vorzulegen, über die es sich zu verhandeln lohnt. Stattdessen legen sie sehr bewusst völlig inakzeptable "Angebote" vor und lassen es partout auf Warnstreiks ankommen oder provozieren diese sogar und schieben dann die Haushalte, Reisenden oder Patienten usw. vor, die unter dem Streik leiden würden.
Billige Machtspielchen und dann ganz fix den Schwarzen Peter den Gewerkschaften zuschieben. Traurig sowas, und auch traurig, dass noch immer so viele Menschen darauf hereinfallen, sich am Nasenring durch die Manege führen lassen und das AG-Märchen über die angeblich ach so bösen Gewerkschaften nachplappern.
[re:12] Stratus-fan am 20.11. 18:37
+ -
@LostSoul: Der Unterschied ist, dass die GDL ein ganzes Land lahmlegt und komplett unrealistische Forderungen hat. Die Bahn hat mit +11 % beim Lohn und einer üppigen, vierstelligen Inflationsprämie ein ziemlich solides Auftaktangebot gemacht, auf dessen Basis man hätte aufbauen können.

Stattdessen fordert die GDL eine 4-Tagewoche ohne Lohnkürzung, was tausende neue Lokführer notwendig macht, die es gerade einfach nicht gibt und die man auch erstmal ausbilden muss.

Wenn die DB nachgibt, wird der öffentliche Verkehr für Jahre kollabieren - und das nur, damit sich Weselsky zum Ende noch ein Denkmal setzen kann.
[o6] Gösser am 17.11. 13:29
+4 -1
Daumen hoch.
Ich wünsche den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern viel Erfolg.

Nichts gegen Kapitalismus, aber alles hat seine Grenzen.
[o7] Frankenheimer am 17.11. 13:41
Man könnte glatt meinen die Angestellten bei Tesla würden auf einer Galeere angekettet rudern müssen. Soweit mir bekannt ist niemand gezwungen bei einem Arbeitgeber zu arbeiten bei dem man nicht arbeiten möchte oder der einen mies behandet. Es muss ja damals auch einen Grund gegeben haben warum man sich genau dafür entschieden hat dort anzufangen.
[re:1] Fropen am 17.11. 13:50
@Frankenheimer: man könnte meinen die Leute brauchen Geld zum leben.
Schweden hat eine Arbeitslosenquote vom ca. 8%, bei Jugendlichen sind es sogar über 20%.

Wenn man ausschließt, dass die alle nur faul sind, dann ist ein Arbeitsplatz Mangelware
[re:1] Link am 17.11. 16:13
@Fropen: Wenn Arbeitsplätze Mangelware sind, dann sollte man aber vielleicht auch nicht zu hohe Ansprüche stellen, wenn auf der Straße 10 andere nur darauf warten den Arbeitsplatz dankend zu übernehmen, auch zu noch schlechteren Konditionen.
[re:1] Musician am 17.11. 19:25
@Link: Das ist GANZ exakt die Denkweise, die den Arbeitgebern überhaupt erst diese schlechten Konditionen für (potentielle) Arbeitnehmer ermöglicht.
[o8] mgbd0001 am 17.11. 13:43
In Deutschland undenkbar, weil hier nur von Solidarität gefaßelt wird. Wenn es darauf ankommt ist sich hier jeder selbst der Nächste.
Wie lange verweigern sich Tesla, Amazon und Co. schon Tarifverträgen? Lange, und was is passiert?
Hier bekommt man noch Milliarden vom Staat für die Errichtung von Produktionsstätten zur Turboausbeutung der Mitarbeiter.

Die Schweden haben es eben drauf!! Hut ab!!!!
[re:1] Fropen am 17.11. 13:46
+6 -2
@mgbd0001: könnte aich daran liegen wie die Leute reagieren wenn Verdi mal wieder Amazon & Co bestreikt.
Zustimmung und Unterstützung sehen anders aus
[re:1] mgbd0001 am 17.11. 13:49
+6 -2
@Fropen: Sagte ich doch.... Hier ist sich jeder selbst der Nächste! Man könnte ja unangenehm auffallen, und wer will das in D schon.
[o9] ReBaStard am 17.11. 15:40
+2 -1
Wenn "konservative Moderate", "liberale" und "ultrarechte" eine Regierung bilden, ist aus Eurer Sicht die ganze Regierung "rechts"?
[re:1] Link am 17.11. 16:10
+5 -2
@ReBaStard: Erstens sind die Schwedendemokraten nicht "ultrarecht" und zweitens auch gar nicht Teil der Regierung, sondern "tolerieren" die Minderheitsregierung aus den anderen drei Parteien. Aber ja, für LinksGrünFuture ist das dann eine rechte Regierung.
[re:1] Fropen am 17.11. 17:12
+3 -1
@Link: für jeden anderen auch, konservativ Regierung sind rechts, da konservative Parteien aus historischen Gründen als rechts bezeichnet werden.
[re:1] Link am 17.11. 20:14
+2 -2
@Fropen: Normalerweise wird zwischen "rechts" (z.B. AfD) und "konservativ" (z.B. CDU) unterschieden.
[re:1] Fropen am 18.11. 04:46
+5 -2
@Link: die AfD ist rechtsextrem, die CDU rechts.

Der Rest ist nur PR weil rechts einen schlechten Ruf hat.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Politische_Rechte_(Politik)#:~:text=Urspr%C3%BCnglich%20bezog%20sich%20der%20Begriff,Sitzordnung%20w%C3%A4hrend%20der%20Franz%C3%B6sischen%20Revolution.
[re:2] Fropen am 17.11. 17:11
+6 -1
@ReBaStard: Konservativ = rechts, die Bezeichnung ist eben historisch so.
Rechts heißt ja nicht rechtsextrem , sondern rechts heißt konservativ.
[re:1] Bautz am 17.11. 17:26
+1 -6
@Fropen: Ich finde die ganze politische Kategorisierung schwachsinnig.
ich sehe das ganze eher so (in 3 Dimensionen):
Rechts <-> freiheitlich
Links <-> Wirtschaftsliberal
Progressiv <-> konservativ

Parteien sortiere ich dabei so ein:
CxU: Rechts, Wirtschaftsliberal, konservativ
SPD: Freiheitlich, Links, Konservativ
Grüne: Freiheitlich, Links, Progressiv
FDP: Freiheitlich, Wirtschaftsliberal, progressiv
Afd (sehr weit) Rechts, Wirtschaftsliberal, konservativ
Linke: Rechts, Links, Konservativ
[re:1] Shavanna am 17.11. 18:55
+1 -6
@Bautz: Wenn du die SPD oder Grünen als 'freiheitlich' einordnest, dann passt da was nicht. Im Grunde genommen sind alle Parteien im Bundestag bis auf die FDP nicht freiheitlich, da sie in der Regel von einer starken Position des Staates ausgehen, der 'alles regeln muss'. Für jede dieser Parteien kann man da Beispiele finden.
[re:1] Bautz am 17.11. 20:08
+4 -2
@Shavanna: Du verwechselst Freiheitlich mit Wirtschaftsliberal (oder das englische "liberal") glaube ich.
In den USA bedeutet liberal ja "jeder darf ne Panzerfaust haben".
[re:2] Shavanna am 18.11. 09:53
+1 -1
@Bautz: falsch. Du hast ja oben eindeutig wirtschaftsliberal von freiheitlich unterschieden und das habe ich jetzt mal als Grundlage übernommen.
Für mich besteht 'freiheitlich' aus zwei Teilen:

a) Die Tendenz Menschen selbst entscheiden zu lassen was sie wollen und sie nicht zu bevormunden, es sei denn es ist zum Schutz anderer Menschen absolut erforderlich (z.B. Verbot von Gewaltverbrechen)
b) Das Prinzip Wissenschaft und Logik als Grundlage für Entscheidungen zu sehen und nicht Moral oder Religion

Wirtschaftsliberal hat damit garnichts zu tun, da es nicht um irgendwelche 'unsichtbare Hände' geht, die etwas unbeabsichtigt regeln, sondern schlicht um die weiterstmögliche Entfaltung der Individualität. Der Staat sollte sich nur dann einmischen, wenn es absolut notwendig ist. Zwar haben SPD und Grüne gewisse Tendenzen in diese Richtung, aber sie sind oft zu sehr in ihren Moralvorstellungen gefangen, um wirklich als freiheitlich zu gelten. Das sieht man z.B. bei den ursprünglichen Forderungen zum Heizungsgesetz (Grüne).
[re:3] Bautz am 18.11. 11:56
+1 -4
@Shavanna: Freiheitlich bedeutet für mich Freiheit für alle Menschen. Also das gegenteil von Rechts, wo man Menschen bewusst ausgrenzt.
[re:4] Shavanna am 18.11. 17:44
+2 -
@Bautz: Das ist bei dem, was ich geschrieben habe, mit drin. Nach deiner Definition müssten aber auch z.B. Grüne oder Linke in deiner Liste Rechts sein, da jede Gruppe andere Menschen ausschließt, die dieser Gruppe eben nicht angehören. Bei den Linken sieht man es daran, dass sie den rechten Gruppierungen die gesellschaftliche Partizipation absprechen. Die Grünen hingegen haben ideologisch das Problem, dass sie andere Wege zu einem ähnlichen Ziel ablehnen und sich dann wundern, dass sie plötzlich in den Umfragen abstürzen.

Im Gegensatz dazu heißt freiheitlich oder eben liberal, dass man alles akzeptiert, sofern es keinen Schaden anrichtet, auch wenn es nicht den eigenen Moralvorstellungen entspricht. Genau der Bereich Moral ist es, der den Unterschied macht. Entweder man folgt einer Moral oder man ist liberal/freiheitlich und versucht ohne der Beachtung der individuellen Moral Entscheidungen zu treffen, mit denen dann alle leben können.
[re:5] Bautz am 19.11. 08:03
+ -1
@Shavanna: Deshalb habe ich die Linke ja auch Rechts einsortiert.
[re:6] Shavanna am 19.11. 09:05
+1 -1
@Bautz: Das schon, aber die Grünen sind bei dir immer noch 'freiheitlich', was sie nach deiner Definition aber nicht sein sollten.
[10] ItMightBeDennis am 18.11. 00:34
"selbst in Zeiten rechter Regierungen." Zwar offtopic, aber die haben halt keinen Bock auf diese Migrantenflut, wie wir sie haben. Verständlich. Wenn ich könnte, würde ich dort hin auswandern.
[re:1] der_ingo am 18.11. 15:45
+8 -2
@ItMightBeDennis: Schweden hat übrigens einen etwas höheren Migrantenanteil als Deutschland. Aber lebe ruhig weiter in deiner Phantasiewelt.
[re:2] fishboneHH am 19.11. 12:49
+1 -
@ItMightBeDennis:Was hält denn einen wahren Nachfahren von Mannus ab gen Norden zu ziehen?
[11] lubi7 am 18.11. 08:49
+5 -
Jetzt wird er wohl ganz Schweden kaufen wollen ^^
[12] ossichecker am 19.11. 08:47
+4 -
Ich glaube in vielen Sachen (vorallendingen Sozial) können wir uns sowieso nicht mit Schweden vergleichen. Dort sind immer noch einige Bereiche in Staatshand. Bei uns z. B. wurde der erste große Fehler schon begangen als Sparten wie Krankenhäuser, Bahn und Post etc.. privatisiert wurden. Alles meinte - jawoll, die freie Marktwirtschaft lebe hoch. Es gibt aber eben Bereiche, welche (natürlich meine eigene Meinung) niemals in private Hand hätten gelegt werden dürfen. Das Dilemma sieht man jetzt denn jedem dürfte klar sein, dass bestimmte Bereiche einfach notwendig sind und niemals den Aspekt des wirtschaftlichen Gewinns erfüllen können (Gesundheit, Sicherheit..).
[13] TuxIsGreat am 19.11. 14:02
+ -
Ist der Schittstorm auf X schon im Gange?^^
[14] Bobbie25 am 19.11. 21:47
+1 -
Elon, sei nicht dumm. es fängt in Schweden an und zieht sich über alle skandinavische Länder. Zahl faire Löhne, sei fair zu deinen Angestellten oder lass es und bleib da, wo der Pfeffer wächst!
[15] Ticino am 19.11. 21:55
+ -1
Ich versteh diese Leute nicht...Die wissen doch was im Arbeitsvertrag steht, spätestens bei der Unterschrift. Wieso unterschreibt man diesen und streikt dann, weil der schlecht ist? Sucht euch doch einfach einen anderen Job...
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