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Kommentare zu:

EU macht Druck:
Apple iOS soll bald Sideloading von Apps erlauben

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[o1] analogkaese am 13.11. 13:59
Ich denke im Unternehmensumfeld ist das sicherheitstechnisch eine fragwürdige EU-Errungenschaft.
[re:1] sav am 13.11. 14:04
+17 -
@analogkaese: im Unternehmensumfeld lässt sich das mit Sicherheit relativ einfach unterdrücken in dem die Option einfach deaktiviert wird. Gibt auch Geräte bei denen der App-Store gesperrt ist.
[re:2] Arhey am 13.11. 14:43
+5 -
@analogkaese: Gerade da wird es kein Thema sein. Bei Android kann man es auch unterdrücken, würde mich wundern, wenn es bei Apple nicht gehen würde.
Apple ist was Management angeht umfangreicher als Android, außer man fängt an zu basteln, aber das tut sich keiner freiwilllig an.
[re:3] shiversc am 13.11. 14:47
+2 -4
@analogkaese: Und warum, oder einfach nur Käse den du hier verbreitest?
[o2] LoD14 am 13.11. 14:07
Wenn die Leute es wollen würden, könnten sie doch zu Google/Android greifen. Dann würde es der Markt regeln, wenn die Leute ihre iPhones gegen Androiden eintauschen würden. Ich bin echt gespannt, ob und wie sich das auswirken wird. Die meisten Leute greifen ja zu Apple, weil sie "alles aus einer Hand" in einem einfachen Ökosystem wollen.
[re:1] flatsch am 13.11. 14:12
+7 -3
@LoD14: was hat alles aus einer Hand und aus einem Ökosystem mit Apps aus anderen Quellen zu tun? Deiner Logik zufolge , würde niemand einen Jailbreak haben wollen. Apple bietet ein tolles Ökosystem aber mit zu vielen Einschränkungen ( ich sag nur Klingeltöne) Apps installieren zu können, die es nicht in den AppStore schaffen, wäre eine tolle Sache
[re:1] LoD14 am 13.11. 14:15
+2 -5
@flatsch: Kannst du jetzt schon, musst sie nur selbst signieren. Alles aus einer Hand bedeutet halt auch der Appstore.

Außerdem habe ich nie gesagt, dass KEINER einen Jailbreak will. Mich würde aber mal interessieren, wie viele dann am Ende wirklich einen alternativen Store installieren. Oder ob die EU hier nen Papiertiger für ne handvoll Leute geschaffen hat.
[re:1] bigfraggle am 13.11. 14:48
+3 -1
@LoD14: Ich denke als erstes werden Gamer das nutzen, sobald es manche Spiele nicht mehr bei Apple gibt. Epic und Microsoft haben ja schon Pläne für eigene Stores in der Schublade. Man kann also davon ausgehen, dass Titel wie Fortnite oder Call of Duty früher oder später nur dort erhältlich sein werden. Aber auch Office könnte mal ein Thema werden. Wer weiß?
[re:1] Twinks am 13.11. 14:57
+1 -7
@bigfraggle: solange sich das nur auf den EU Raum beschränkt, würden sich Epic und Microsoft selber ins Knie schießen ihre Games/Anwendungen nur im eigenen Store anzubieten.
[re:2] jackii am 13.11. 15:15
@bigfraggle: Browser mit nicht-AppleEngine, kleinere Entwickler oder kostenlose Apps die nicht jährlich $100 für den Shop zahlen wollen, etc.
Nur gut wenn das künftig optimal geht, Jünger die es nicht wollen, bekommen davon gar nichts mit und brauchen nicht dagegen zu sein. Wobei sie natürlich gern für Einschränkungen draufzahlen und sie immerhin konsequenterweise verteidigen und nicht wollen dass eine Gängelung wegkommt weil es ja das Ökosystem ausmache, dass einiges nicht geht.
Die meisten Android Nutzer verwenden auch nur den offiziellen Store und fühlen sich nicht davon gestört oder überfordert dass auch andere Stores und eine manuelle Installations Möglichkeit gibt.
[re:2] Twinks am 13.11. 15:04
@LoD14: genau das… ein Papiertiger für eine kleine Gruppe von Leuten, die auch sonst immer eine Extrawurst brauchen. Weil die Engländer die EU verlassen haben, vornehmlich die Spezies Deutscher Digital Rights Aktivist.
Genau darauf wird es hinauslaufen. Ich möchte gar nicht so genau wissen wieviele Millionen für Sitzungen, teure Abendessen und Fahrtkosten für diesen kompletten Schwachsinn schon verbraten wurden. Die Leute, die das haben wollten, konnten schon immer ein Android Smartphone kaufen… allen anderen war es herzlich egal.
[re:1] nilskr am 14.11. 07:50
+3 -
@Twinks: Die EU ist wichtig für die großen Player, sonst würden Sie sich einfach vom Markt zurück ziehen. Nur haben die westlichen Europäer Geld. Alles was für den Kunden gut ist und das ist es hier, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich frage mich warum Leute rumheulen die es gar nicht nutzen müssen und für die sich nichts ändert. Einfach immer zu sagen, dann nutz doch ein Android, warum das ist doch ein anderes OS mit weniger guter Verzahnung die sich kein Stück verändert dadurch das man sideloading zulässt. Es geht auch bisher, man muss nur etwas aufwand betreiben. Es geht auch absolut bei solchen Entscheidungen nicht darum wie die Leute die das nutzen und dann dazu etwas sagen solche Entscheidungen finden. Sondern das gleiche Regeln für alle gelten. Ob du oder ein paar Leute in Foren damit glücklich sind oder nicht, interessiert nicht die EU und auch sonst niemanden, um so etwas geht es nicht.
[re:3] flatsch am 13.11. 16:55
+4 -
@LoD14: da haben wir verschiedene Sichtweisen. Zumal meine Hoffnung ist,dass diese ganzen: teste eine Woche aber schliess vorher ein Jahresabo ab, endlich aufhört. Apple verdient daran zuviel und macht nichts... So kann ich nach Alternativen suchen, für die der App Store zu teuer war. Es braucht alles seine Zeit.
[re:4] mh0001 am 13.11. 20:56
+2 -1
@LoD14: Ist halt auch ein Henne-/Ei-Problem. Wenn alternative Stores jetzt möglich werden, und die ersten größeren Anbieter/Entwickler anfangen, ihre Dienste dort für 20% weniger zu verkaufen, weil die Store-Provision wegfällt oder niedriger ist, wird eine nennenswerte Nachfrage überhaupt erst entstehen können.
Nicht immer muss die Nachfrage zuerst da sein, bevor ein Angebot entstehen kann.
Über den Geldbeutel wird man schon eine beträchtliche Zahl Nutzer dazu bringen, die App lieber per Sideloading zu beziehen.
[re:5] Twinks am 13.11. 22:45
+2 -8
@LoD14: Der "Papiertiger“ verteilt schon Minuse… die 3 1/2 Leute, die gerne auf ihren Jailbreak verzichten wollen.
Ist schon lustig… auf einer Seite die tendenziell eher die Android Jünger anzieht. Finden dieses EU gebaren alle toll und auf MacRumors - einer Seite die vermutlich eher Apple Freunde anzieht finden diese Regelung eher bescheiden. Zeigt eigentlich ziemlich deutlich was die Zielgruppe davon hält. Nicht zu vergessen die 95%, die davon auch in 5 Jahren noch nicht davon gehört haben wie die EU sich um ihre digitale Freiheit gekümmert hat, statt ihre Zeit für wirklich wichtige Entscheidungen zu verschwenden. So Dinge wie Plastikmüll, einheitliche Regeln für Migration, die Verkehrswende und so…Stattdessen eine sinnfreie Regelung für einen Hersteller, der in Europa weit davon entfernt ist ein Monopol zu haben.
[re:1] Nunk-Junge am 14.11. 10:21
+5 -
@Twinks: Hauptsache Populismus. Inhaltlich hast Du leider nichts als etwas sinnlose Hetze von Dir gegeben. Kannst Du auch mehr als nur trollen? Allein das Gefasel von Monopol...oh Mann, Du hast echt inhaltlich keine Ahnung wovon Du redest. Monopole sind hier nicht das Thema, Monopole sind auch nicht illegal. Thema verfehlt. Du solltest dringend an Deiner Bildung arbeiten. Der DMA wie auch der DSA definieren Regeln für Unternehmen, die die Möglichkeit haben, den
Zugang anderer Akteur:innen zu einem Markt oder einem realen oder virtuellen
Raum zu beeinflussen oder sogar zu verweigern. Und das kann man bei Apples AppStore nicht bestreiten. Ein alternativer AppStore muss von niemand verwendet werden, so gesehen hat LoD14 im Ausgangspost schon das Thema verfehlt. Aber man KANN einen alternativen AppStore nutzen. Das ist natürlich auf der einen Seite postitiv für die Sicherheit, das Profis über alternative AppStores nur selber getestete Apps über einen sicheren AppStore verteilen können - eine Möglichkeit, die man bei Apple nicht hat. Dazu gibt es endlich vernünftige Möglichkeiten für freie OpenSource-Apps, die es aktuell bei Apple sehr schwer bis unmöglich haben. Auch können die extrem hohgen Kosten sinken, da man auf marktübliche Mechanismen setzen kann. (Anmerkung: Gebühren von Banken üblich im niedrigen 1-stelling %-Bereich, Apple 30% für normale Kunden.) Auf der anderen Seite können natürlich Spielkinder dann schlechte Appstores einbinden und ihre eigenen Systeme durch ungeprüfte Apps gefährden. Aber das geht nur mit Vorsatz. Wer bei dem Ansatz "Apple macht alles ganz toll und ich nehme nur von denen" bleiben will, kann das ja weiterhin tun. Für den ändert sich gar nichts.
[re:2] Shavanna am 13.11. 14:18
+5 -1
@flatsch: Ob jetzt ein neuer nicht-apple-Appstore auf die Applegeräte kommen kann? Nach dem Gesetz sollte das möglich sein, aber Apple wird es sicherlich nur so auslegen, dass appstorefremde Apps nur mit viel Mühe installiert werden können. Mal schauen was die EU-Gerichte dann dazu in ein paar Jahren sagen.
[re:3] snoopers am 14.11. 09:35
+ -1
@flatsch: Sorry, aber bei den Klingeltönen hake ich mal ein. Was ist daran eingeschränkt?
[re:1] flatsch am 14.11. 13:56
+1 -
@snoopers: kannst du ne mp3 oder ähnliches als Klingelton machen? Wenn ja wie? Bei meinem Pixel geht das mit Bordmitteln, bei meinem iPhone geht das nicht ... Anderer WhatsApp Ton als die vorgegebenen gar nicht !
[re:1] snoopers am 14.11. 14:45
+ -2
@flatsch: Ja.

Am Rechner: Beliebige AAC-Datei nehmen (*.m4a), in *.m4r umbenennen und im Finder (oder iTunes) aufs Telefon ziehen und fallen lassen.
(m4a weil im Apple-Universum AAC MP3 vorgezogen wurde und Drag&Drop weil das halt Standard ist in MacOS)

Am Telefon: GarageBand und "teilen -> als Klingelton speichern".

Das man WhatsApp-Töne am iPhone nicht ändern kann liegt daran, dass es die App das nicht zulässt.
[re:2] flatsch am 14.11. 16:06
+2 -
@snoopers: danke erst Mal für die Tipps. Warum lässt die App das bei Android zu? Ich vermute eher bei iOS die Probleme
[re:3] flatsch am 15.11. 15:42
+2 -
@snoopers: das hab ich jetzt erst richtig gecheckt… ich brauch also zwingend einen Rechner… ich kann nicht vorhandene Mittel aufn Telefon nehmen.. das ist schon doof.. android ist da eben voraus
[re:4] snoopers am 16.11. 08:33
+ -2
@flatsch: GarageBand ist eine App von Apple für iOS UND MacOS. Kostenlos, qualitativ Apple-like Kreativsoftware. Sehr gut also. Und damit benötigst Du keinen Rechner.
Wenn ich allerdings mein Telefon bis zum Ende durchcustomizen will, dann sollte ich nicht zu Apple greifen. Das weiß ich vorher.
Ich möchte aber mit meinen Geräten arbeiten und diese nicht administrieren.
[re:5] flatsch am 16.11. 09:31
+2 -
@snoopers: ich kann bei Garage Bands keine mp3 importieren. Genau geht es.
Ich will nicht durchcustomizen, nur einen eigenen klingelton mittels bordmitteln
[re:6] snoopers am 16.11. 10:17
+ -1
@flatsch:
https://support.apple.com/de-de/guide/garageband-iphone/chsb3f15dc4/ios
https://support.apple.com/de-de/guide/garageband-iphone/chsab9d208e/ios

Aber ja, nicht jeder mag den Apple-Weg und hätte gerne Datei-Handling wie früher. Ist aber nun mal nicht. Entweder man lebt damit oder man greift zu Android.
[re:7] floerido am 18.11. 11:43
+1 -1
@snoopers: Aber wie passt das zu der viel genannten Aussage "es funktioniert einfach“. Für alternative Klingeltöne musst du also hin und her frickeln. Anstatt einfach eine Audiodatei auszuwählen, muss man ein Audio-Bearbeitungsprogramm öffnen und über Dieses dann die Auswahl bestätigen.
[re:8] snoopers am 21.11. 12:53
+ -1
@floerido: Darum geht es Apple ja. Die Menschen sollen ihre Telefone nicht verfrickeln damit die User-Experience nicht getrübt wird. Sie fassen das halt recht eng. Unter anderem auch durch diese Strategie funktioniert es eben einfach.
Daher sind z.B. auch Bluetooth und WiFi permanent an, bzw. nach Neustart. Sonst würde Airdrop nicht funktionieren und der unbedarfte User wettert gegen den Hersteller.
[re:2] shiversc am 13.11. 14:54
+4 -1
@LoD14: Was ist denn bei Android nicht aus einer Hand oder nicht dem Ökosystem zugehörig? Der Käfig? Die Marktanteile von Android sind doch eindeutig und die EU-Sideloading-Aktion wird daran nichts ändern.
[re:1] LoD14 am 13.11. 15:07
+2 -2
@shiversc: Android ist modular. Das ist ios nicht.
[re:3] IchBinsJan am 13.11. 15:28
@LoD14: Ich denke diese "Zwangsmaßnahme" gegen Apple ist in jedem Fall sinnvoll. Apple ist ja nicht irgendein Anbieter, sondern einer von zweien, die den Markt beherrschen, ja, komplett abdecken. Ich halte es für wichtig, dass diese beiden einzigen Anbieter von mobilen Betriebssystemen eine Möglichkeit bieten eigene Software zu installieren.

Wer im häufig genannten "goldenen Käfig" von Apple bleiben möchte, sollte dies in der Tat weiter tun können. Und auch sollte verhindert werden, dass man "durch einen falschen Klick" sich "aus Versehen" etwas installiert. Hingegen sollte es aber sehr wohl möglich sein, im System mit 5-6 Klicks sein System zu öffnen.

Dies würde ich vielleicht anders sehen, wenn "Apple einer von vielen Mitbewerbern ist". Aber das sind sie nicht. Sondern sie haben eine marktbeherrschende Stellung. Da fände ich es auch nicht richtig, wenn jemand sagen würde "geh halt zu Android".

Ich denke gerade daran, wie groß der Aufschrei war als Microsoft damals bei Windows dafür sorgte, dass man 3 Klicks machen musste, um Firefox als Standardbrowser zu installieren. Man male sich mal aus, was Menschen sagen würde, wenn man auf Windows gar nicht erst einen anderen Browser installieren könnte.

Ich finde es sehr gut, dass die EU der BigTech eine klare Kante zeigt. Es wird häufig über die Politik geschimpft, dass sie nicht tätig werden, aber bei Meta, Google, Apple, MS finde ich, dass die schon eine gewisse Wehrhaftigkeit zeigen. Dies heisse ich gut.
[re:1] USERWF am 14.11. 01:24
+2 -1
@IchBinsJan: Und dann bitte auch noch direkten Zugriff auf das Filesystem mit Fotos, und Musik usw. Damit deren Scheiß iTunes keine Voraussetzung mehr ist und auch hier der Geldhahn mal etwas gedrosselt wird. Ein Android verbindet man mit dem PC und schiebt an Dateien hin und her wie es einem beliebt. So hat das bei iOS genauso möglich zu sein.
[o3] Twinks am 13.11. 14:55
Muss ich dann in Zukunft die neue iOS Version per VPN laden wenn ich den Unsinn nicht haben möchte?
Bei den Messengern würde ich ja noch mitgehen, sofern ich mir aussuchen kann welche Messenger mich damit erreichen können. Aber ich würde ungern diese Bauerfänger Nachrichten mit dem Inhalt: "Papi ich bin’s, eure Tochter… Ich hatte einen Unfall, bitte schickt mir Geld bekommen, weil die EU sich anmaßt mir vorzuschreiben ob ich von irgendwelchen Telegram/Meta oder was auch immer angeschrieben werden darf.
[re:1] floerido am 13.11. 14:59
+7 -1
@Twinks: Wenn du den "Unsinn" nicht haben möchtest, dann schalte die Funktion nicht ein.
[re:1] Twinks am 13.11. 15:07
@floerido: allein die Tatsache, das man das einschalten kann ist schon ein Eingriff und eine potentielle Möglichkeit das auch auszunutzen. Außerdem steht nichtmal fest ob man sich das aussuchen kann.
Oder anderes gesagt: Wenn Du den Unsinn haben willst, kauf Dir nen Androiden.
[re:1] Link am 13.11. 15:20
+4 -
@Twinks: Man kann davon ausgehen, dass die Funktion standardmäßig deaktiviert ist und der User bei Bedarf sie selbst aktivieren muss, ist bei Android nicht anders. Für Leute, die nur aus dem Apple App Store laden möchten, ändert sich genau nichts. Stell dir vor, auf meinem Android-Smartphone nutze ich auch nur den Google Play Store und die Sideloading-Funktion war noch nie an. Auf meinem Tablet hingegen habe ich zusätzlich den F-droid Store und Sideloading aktiviert, man kann es also sogar für jedes Gerät einzeln festlegen, das bekommt Apple sicherlich auch hin.
[re:1] flocke74 am 19.11. 10:32
+ -1
@Link:
Das wäre gut, wenn es von Haus aus dicht ist.
99,9% brauchen den Unsinn eh nicht und somit hätte man dann wenigstens noch Sicherheit.
[re:2] flocke74 am 19.11. 10:31
+1 -1
@Twinks:
Genau so ist es.
Grade das geschlossene System bei Apple (IOS) ist der riesengroße Vorteil gegenüber Android.
Das jetzt zu öffnen ist ein riesengroßer Fehler. Aber Apple kann ja nichts machen.
Wer ein System haben will, was offen wie ein Scheunentor ist und gerne rumfrickelt soll ein Androidgerät nehmen.
Die Möglichkeit besteht ja, aber das Apple jetzt das gute, sichere System öffnen muss, ist es großer Fehler.
[re:2] Link am 13.11. 15:14
+5 -
@floerido: Das scheint für Apple-User keine in Frage kommende Möglichkeit zu sein, jedenfalls den Kommentaren nach zu urteilen. Da wird man den Eindruck nicht los, dass sie glauben in der EU wird deren heiliges und ganz ganz ganz sicher malwarefreies AppStore entfernt und sie nur noch aus anderen Quellen laden müssen.
[re:1] Ghost-Hero am 13.11. 15:43
+ -5
@Link: Darum gehts nicht nur. Mit dem Store habe ich >>eine<< Anlaufquelle für Apps. Wenn nun mehrere hinzukommen, wird mir die eine oder andere App durch die Lappen gehen, weil die Suche erschwert wird. Auf dem kaufe ich auch bevorzugt aus dem AppStore. Allein die ganze Updategeschichte und Archivieren von Programmen ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
[re:1] Link am 13.11. 16:06
+4 -
@Ghost-Hero: Aktuell gehen dir auch Apps durch die Lappen, weil es sie schlicht nicht für iOS gibt, da mit den Regeln des AppStores nicht kompatibel. Gleiches Problem gibts bei Android und aus diesem Grund beziehe ich eben eine App aus dem F-droid Store auf meinem Tablet, in den offiziellen kommt sie einfach nicht rein.
[re:2] Ghost-Hero am 13.11. 16:10
+ -4
@Link: Ganz ausschließen kann man es ja nie, aber bist du dir sicher, dass die Apps aus den alternativen Stores sicher sind? Diese laden doch geradezu ein, Schadsoftware zu integrieren. Werden diese Stores auch >>überwacht<<?
Dürfte ich rein interessehalber mal nachfragen, was das so für Apps sind, die man aus Drittanbieter-Stores bezieht?
[re:3] Link am 13.11. 16:25
+3 -
@Ghost-Hero: Das kann man sich bei den offiziellen Stores auch nicht sicher sein, weder bei Apple noch bei Google, Nachrichten gabs dazu genug denke ich. Bei F-Droid z.B. werden die Apps erst auf dem Server aus dem hochgeladenem Quellcode erstellt und dieser ist ebenfalls zum Download verfügbar. Ob noch weitere Checks durchgeführt werden, kann ich dir nicht sagen. Also mindestens die übliche Open Source Sicherheit, die sonst immer in den Himmel gelobt wird und die du in den offiziellen Stores generel nicht hast, wobei hier von F-Droid garantiert wird, dass die APK wirklich aus diesem Quellcode entstanden ist, das hat man bei Downloads von Webseiten nicht wirklich, da kann auch anderer Quellcode zum Download angeboten werden.
[re:4] Ghost-Hero am 13.11. 16:27
+ -3
@Link: Solange es genügend Techniken und Leute gibt, die das überwachen.
[re:5] Link am 13.11. 16:33
+3 -
@Ghost-Hero: Hab noch editiert und es ist jetzt etwas ausführlicher erklärt. Ich denke, solange man sich an solche Stores hält, ist das nicht problematischer als die üblichen Downloads von OSS auf dem PC, vermutlich sogar etwas sicherer.
[re:6] Link am 13.11. 16:41
+3 -
@Ghost-Hero: Falls du dich etwas einlesen willst:

https://f-droid.org/de/docs/Security_Model/
[re:7] Ghost-Hero am 13.11. 16:51
+ -2
@Link: Hm, danke für den Input. Kannst du mir jedoch explizit Apps nennen, die Funktionen haben, die Apps im offiziellen Store nicht haben?
[re:8] Link am 13.11. 16:55
+3 -
@Ghost-Hero: Ich kann dir sogar eine bekannte App nennen, die zwar im Google Play Store ist, aber es nie in den Apple App Store geschafft hat, weil sie funktionsbedingt ausführbaren Code nachlädt: BOINC.
[re:9] Ghost-Hero am 13.11. 16:59
+ -5
@Link: Nun, das ist wohl genau der Sicherheitsaspekt, um den es Apple geht. Ohne Grund machen die das wohl nicht.
[re:10] Link am 13.11. 17:31
+3 -
@Ghost-Hero: Ja, das ist auch OK, dass sie das so festlegen, wenn sie es für den Standard-User als richtig ansehen, wobei ich in dem Fall eher Hitzeentwicklung und damit Lebensdauer des Geräts/Akkus als Hauptprobleme ansehen wurde, da Apps für iOS in eigener Sandbox laufen und damit (genau wie bei Installation von BOINC als Dienst unter Windows möglich) nur Zugriffsrechte auf ihre eigene Daten haben wenn nichts anderes zugelassen wird.

Als User möchte ich dann trotzdem die Möglichkeit haben meine Hardware dafür zu nutzen, was ich für sicher genug halte und genau diese Möglichkeit wird durch die EU geschaffen. Für User, die nur Apps über Apple beziehen möchten, ändert sich nichts, kaum ein App-Entwickler wird es sich leisten können aus dem AppStore auszuziehen, das ist bei Android auch nicht anders trotz der schon immer vorhandenen Möglichkeit zum Sideloading. Interessant ist das nur letztendlich nur für Apps, die aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen nicht in die offiziellen Stores kommen.
[re:11] floerido am 13.11. 18:55
+2 -1
@Ghost-Hero: Geldverdienen ist vielleicht aber auch ein Grund.

Die Funktionen, die in letzter Zeit häufiger für Malware ausgenutzt wurden, waren eher WebKit und iMessage. Soll Apple also demnächst nur noch vertrauenswürdige Webseiten und Nachrichten-Partner zulassen?
[re:3] wertzuiop123 am 13.11. 16:35
+1 -
@floerido: Sag sowas nicht. Überforderung hoch 1000
[re:4] ZiegeDotCom am 14.11. 21:21
+1 -
@floerido: der will nur trollen...
[o4] LGK am 13.11. 15:23
+2 -1
Web Apps/PWAs lassen sich bereits "quer laden", indem User sie auf den Home-Screen hinzufügen. Würde mich nicht wundern, wenn Apple das bloß etwas Nutzerfreundlicher macht (Einblendung mit Hinweis, dass die Website als PWA installiert werden kann, wie bei Android + Chrome). ^^
[re:1] Ghost-Hero am 13.11. 15:39
+ -3
@LGK: Ist das wirklich so schwer zu verstehen: >>Zum Homebildschirm<<? Warum soll es so sein, wie bei einem anderen System?
[o5] Ghost-Hero am 13.11. 15:37
+ -14
Na, klasse. Jetzt geht der Mist los. Danke, EU.
[re:1] Mitglied1 am 13.11. 16:32
+5 -
@Ghost-Hero: Apps aus anderen Quellen wirst wohl problemlos deaktivieren können.
[re:1] Ghost-Hero am 13.11. 16:49
+ -5
@Mitglied1: Na, hoffentlich. Da müssten schon tolle Apps sein, die das bei mir verhindern.
[o6] feikwf am 13.11. 17:09
+6 -8
Die Möglichkeit zum Sideloading ist immer eine potentielle Sicherheitslücke. An Android kann man wunderbar sehen, wohin das führt. Selbst im offiziellen Store fängt man sich gerne Malware, geschweige denn über Sideloading. Wer übernimmt denn die Verantwortung, wenn der kleine Kevin sich sein iPhone mit Viren zumüllt? Da zeigt dann jeder auf Apple. Ich weiß auch nicht ob es für kleine Entwickler besser ist, wenn sie sich selber über die komplette Infrastruktur kümmern müssen. Die EU macht auch sinnvolle Gesetze. Das mit USB-C für alle Geräte ist eines davon. Aber ein, zumindest im Vergleich, sicheres System anfällig zu mache ist keines davon.
[re:1] Link am 13.11. 17:43
+5 -
@feikwf: "Selbst im offiziellen Store fängt man sich gerne Malware"
Und ohne Sideloading wurde man sich auf diesem Weg nicht weniger Malware einfangen, also kein Zusammenhang.

"Ich weiß auch nicht ob es für kleine Entwickler besser ist, wenn sie sich selber über die komplette Infrastruktur kümmern müssen."
Das müssen sie bei Android auch nicht, sie können z.B. die Infrastruktur von F-Droid benutzen, können dafür Funktionen einbauen, die aus welchen Gründen auch immer nicht mit den Regeln für den PlayStore kompatibel sind.

"Aber ein, zumindest im Vergleich, sicheres System anfällig zu mache ist keines davon."
Das System wird nicht unsicherer für die User, die weiter nur über Apple Apps beziehen möchten, sie lassen die Funktion einfach deaktiviert wie die meisten Android-User es auch tun (vermutlich werden auch die meisten iOS-User genau wie die meisten Android-User auch niemals erfahren, dass es die Funktion überhaupt gibt).
[re:1] floerido am 13.11. 18:51
+4 -2
@Link: Die Berichte über Malware im Store würde es nicht geben, weil Sicherheitsforscher keine Möglichkeit hätten eigene Kontrollen durchzuführen. Und was nicht entdeckt werden kann, ist nicht existent. ;-)
[re:1] ninjowin am 14.11. 09:35
+1 -6
@floerido: Android bzw. Linux ist Open Source, da kann jeder programmieren und im OS herummurksen wie er will. Gerade deshalb ist das für Malware und Trojaner ja so beliebt. Bei Windows macht es einfach die Verbreitung aus, weil gefühlt 90 Prozent aller PCs damit laufen.
Unter MacOS / iOS hatte ich bisher nie einen Virus drauf und selbst früher auf dem Windows Mobile Phone auch nicht.
Das war nur bei Android und auf dem Laptop mit Ubuntu ein Problem - deshalb: Linux, nein danke!
[re:1] floerido am 14.11. 11:41
+5 -1
@ninjowin: Wie kannst du dir bei iOS sicher sein nie einen Virus gehabt zu haben? Hast du mal einen Virenscan gemacht? Die schlauen Viren wie Pegasus verhalten sich ziemlich unscheinbar.
[re:2] Ghost-Hero am 19.11. 09:51
+ -1
@floerido: Seit wann ist Pegasus ein Virus?
[re:3] floerido am 19.11. 11:04
+ -
@Ghost-Hero: Es ist die Virus/Malware-Klasse der Spyware. Ein Programm, welches durch eine Sicherheitslücke unberechtigt auf dem Gerät landet und dort zum auslesen von Daten genutzt wird. Wenn du Pegasus nicht als Virus bezeichnest, weil es nicht "ansteckend" ist, dann gibt es auch relativ wenige Viren beim PlayStore. Aber ansteckend ist da ja auch eher nur der Wurm und nicht der allgemeine Computer-Virus.
Was macht für dich Pegasus zu keinem Virus bzw. Malware?
[re:4] Ghost-Hero am 19.11. 14:47
+ -
@floerido: Der typische Virus aus den 80ern und 90ern. Stumpfe Programme, die bei einem bestimmten Datum zB in Aktion treten.
[o7] Screenzocker13 am 13.11. 18:21
+4 -7
Zersplitterung in 1000 AppStores incoming ...
[re:1] Link am 13.11. 19:36
+6 -
@Screenzocker13: Für Android gibt es auch keine 1000 AppStores und nahezu alle Android-User nutzen ausschließlich den Google Play Store. Warum sollten für iOS also so viele AppStores entstehen, wenn den Kommentaren nach zu urteilen sie eh keiner Nutzen will?
[re:1] Screenzocker13 am 14.11. 19:37
+1 -2
@Link: Ach komm. Jeder will sein Geld verdienen. Genauso wie beim Streaming. Am Anfang geil, jetzt eine Zersplitterung. "Game XY exklusiv in AppStore A" "Neuester Smartdingsbums nur im OSRAM AppStore!", etc pp. Wo Geld zu verdienen ist, wirds auch gemacht. Bei Android gibts ja nur keine Zersplitterung, weil jeder Entwickler gefühlt ungesehen jeden Scheissdreck ohne Kontrolle bereitstellen kann.
[re:1] Link am 15.11. 01:02
+1 -
@Screenzocker13: "Jeder will sein Geld verdienen."
Bei Android nicht?

"Bei Android gibts ja nur keine Zersplitterung, weil jeder Entwickler gefühlt ungesehen jeden Scheissdreck ohne Kontrolle bereitstellen kann."
Also was denn nun? Du widersprichst dir doch gerade selbst. Wollen die App-Entwickler nun Geld mit eigenen Stores verdienen oder nicht, solange ihre Apps durchkommen?
[o8] ThorDie am 13.11. 19:14
+ -8
Das größte Problem wird die Rechtsunsicherheit sein, wenn man etwas zurückgeben will oder erstattet werden muss. Wer ist nun für die Abwicklung zuständig? Aus andern Bereichen wird schnell der Hauptakteur in die Rolle der Verantwortung geschoben (siehe Cloudflare Urteil zum Sperren von Diensten). Vielleicht sogar mit Apple Pay abgewickelt. Aber ohne Kontrolle anderer Stores ist dieses schwierig umzusetzen. Wer haftet dann?
[re:1] Link am 13.11. 19:43
+10 -
@ThorDie: Also auf Windows hast du doch den Microsoft Store, dann installieren sich mache Steam und/oder den Epic Games Store und/oder andere und es funktioniert. Warum soll das auf iOS problematischer sein? Ich verstehe echt nicht, wieso Apple-Nutzer sofort völlig überfordert sind, wenn sie mehr als einen App Store haben können (nicht müssen).
[re:1] ThorDie am 13.11. 20:20
+ -7
@Link: Überfordert? Nö - eine Erwartungshaltung, die nicht zutrifft. Aber wenn du meinen Text aufmerksam liest, es geht eher um die Gatekeeper Funktion, die man gerne gewissen Firmen seitens EU aufdrängt und damit bestimmte Probleme weiterreicht.

Und unter Windows und Android habe ich ja genau diese Probleme, ich wende mich dann an die jeweiligen Betreiber. Bei Apple versucht die EU - so von mir eben empfunden - diese noch für irgendwas haftbar zu machen was wo anders eben normal ist (wie du ja richtig sagtest).
[re:1] floerido am 13.11. 21:44
+4 -
@ThorDie: Die EU macht Apple hier Stress, weil sie der einzige Anlaufpunkt sind.
Wenn Sideloading aktiviert wird, dann gelten doch die normalen Gesetze des Marktes.
[re:2] Link am 13.11. 22:42
+7 -
@ThorDie: Apple wird doch nicht dafür verantwortlich sein, was die Leute bei anderen Stores kaufen, wie kommst du auf diesen Unsinn?
[re:1] ThorDie am 14.11. 06:53
+1 -4
@Link: Weil es kein Unsinn ist sondern schon oft von der EU praktiziert. Cloudflare und die DNS Sperre zum Beispiel. Die "Gatekeeper" Definition und Bestimmung ... so weit hergeholt ist das nicht, wenn man es sich wirklich einmal überlegt.

Kunden haben Problem mit der Abwicklung, es findet sich kein Verantwortlicher bzw. kein Hebel zum Angriff, bezahlt wird mit ApplePay oder der jeweiligen Bezahlfunktion auf dem Gerät (Komfortfunktion), dann hat sich derjenige beim Bezahlen dazum zu kümmern. Das selbe passiert im realen Leben, wenn du etwas bezahlst und das Geld zurück willst (Lastschriftverfahren, Überweisung, ...)

Ist meine persönliche Meinung, von mir aus können solche Stores kommen, aber ich selbst erwarte hier Schwierigkeiten Spätestens wenn das auf die USA ausgeweitet wird (EU als Vorbild), dann gibt es viele Ansätze zum Klagen und wir wissen alle, wer daran verdienen will - die Anwälte.

Auch wenn hier einge das belächeln, Apple "wählt" man weil einem das Gesamtpaket gefällt und viele Firmen wollen genau das haben.

Du hast "one face to the customer". Egal was du machst oder brauchst, du hast einen Ansprechpartner: Apple - egal wie gut oder wie schlecht, das sei einfach dahingestellt. Aber das ist das was MIR gefällt, ich muss mir nicht alles aus tausend (sicher/unsicher/egal) Quellen zusammensuchen. Ich habe einen Anlaufpunkt. Das gibt man nicht her und dann will man Apple auch weiterhin in dieser Rolle ...
[re:2] floerido am 14.11. 07:55
+2 -
@ThorDie: Cloudflare ist ein Verschleierungsdienst, da liegt die Sachlage doch total anders. Dazu sind Cloudflare Kundendaten bekannt, weshalb man deshalb schon bei einer nicht Zusammenarbeit eine Beihilfe für Straftaten konstruieren kann.
Beim Sideloading wäre das Betriebssystem doch eher der Browser bei Cloudflare.
[re:3] ThorDie am 14.11. 08:08
+ -3
@floerido: Cloudflare ist ein erst einmal Dienstleister, wie Apple. Es bietet Services zur Wahrung persönlicher Daten an (wie auch Apple mit Privat Relay, Firefox mit eigenem VPN, DNScyrpt Proxys, ...) die auch ohne Kundendaten als DNS Dienst (1.1.1.1).

Die EU greift hier in vertragliche Dienstleistungen ein die durchaus vergleichbar sind.

Apple muss andere Stores zulassen (obwohl Vertragsrecht auch anders entschieden hat, aber das ist der EU egal wie im Fall der Steuernachzahlung bei sich sogar Irland gegen die EU stellt) und Cloudflare etwas sperren, was sie nicht zu verantworten haben und was als "Zensur des Internets" gelten kann. Denn heute sind es Seiten mit Filmen, morgen sind es Boards zur freien Meinungsäußerung.

Zurück zu Apple, wir schweifen ab. Wenn der freie willige Mensch das Applekonstrukt ablehnt, wieso bekommt es dann so viel Zulauf? Da scheint die Meinung der Massen auseinander zu gehen. Demokratisch ist das jedenfalls nicht. Anosnsten hätte die Masse Apple abgestraft und wäre zur Konkurenz gegangen, die ebenfalls gut Produkte anbieten.

Oder etwa nicht?

Und nein, auf das Niveau "Alle Apple Fans sind dumm" lass ich mich nicht ziehen. Das ist das Argument von jemanden, der selbst so voreingenommen wie verbledet ist und keine echten Argumente mehr hat.

Für mich ist die EU ein wild um sich schießender Verein, der ab und zu mal punkten kann (USB-C für alle) aber ansonsten sehr fragwürdig ist (AB Maut für Deutschland nur ohne Steuernachlass für Deutsch? Österreich meckert aber Österreich und praktiziert genau das!?)
[re:4] Link am 14.11. 09:57
+4 -
@ThorDie: "Aber das ist das was MIR gefällt, ich muss mir nicht alles aus tausend (sicher/unsicher/egal) Quellen zusammensuchen."
Dann lass es. Die meisten Android-Nutzer nutzen auch nur den Google Playstore obwohl die Sideloading-Funktion dort von Anfang an vorhanden ist. Ich verstehe nicht, wie ein kleines Bisschen Freiheit diese ganzen irrationalen Ängste bei den Apple-Usern auslösen kann. Gibts schon einen Namen für dieses Syndrom?
[re:5] floerido am 14.11. 11:59
+2 -
@ThorDie: Im Gegensatz zu Apple können Webseitenbetreiber andere Dienste als Cloudflare ohne Probleme nutzen. Hingegen das vernachlässigen von der Plattform iOS ist für App-Entwickler eine Bedrohung der Existenz. Genau diese Marktmacht soll aufgeweicht werden.
[re:6] ThorDie am 14.11. 12:00
+ -2
@Link: Und welche Plattformen sind die größen Malware und Virenschleudern? Genau ... wer ist mit Abstand dahinter? Apple und Linux ... bei Linux ist die Anzahl der Systeme beim Client sehr im Hintertreffen, sonst würde man sich da auch mehr Mühe machen. Ja Apple hat auch Viren und Zero-Day-Exploids aber auf den Client bezogen und deren Anzahl nicht die Ausmaße wie Windows und Android.
[re:7] ThorDie am 14.11. 12:07
+ -2
@floerido: Verstehe ich nicht - kann ich doch auch?

DNS App installiert und ich nutzen die DNS von Cloudflare und Co. Ich nutze OneDrive und meine eigene Synology Cloud um meine Daten zu speichern. Office auf dem Tablet macht das ebenso wie Adobe.

Nein - es geht nur ums Geld. Man will ein "Wasch mich aber mach mich nicht nass". Verteile meine Software aber ich will nichts dafür bezahlen.

Ich sehe halt:

"Oh, die App will ich - die ist aber nur zum Download via anderem Store!"
"Oh die App will ein Konto und eine Kreditkartennummer (oder hat sie schon)"
"Oh die App will 100€? Wieso bucht er die mir ab?"
"Hallo Apple Service - bitte helfen! Der Store wurde ja aus eurem Store geladen!"

Klappt so gut, dass Amazon geschrieben hat, dass Bezahlaktionen des Marktplaces nur über deren Bezahlsystem erlaubt ist und nicht "Hey Transaktion gescheitert, aber überweise mal hier auf diese IBAN/Paypal als Freund" ...

Fragt sich nur wie lange die EU braucht um das auch zu regulieren und alternative Bezahlfunktionen auch dort einführt ... im Gespräch ist es ja schon. Der Verbaucher ist der Depp ...
[re:8] ThorDie am 14.11. 12:10
+ -3
@floerido: PS: Es geht darum, dass ÜBERHAUPT ein Serivce gegängelt wird. Wenn das mit Cloudflare klappt, glaubst du die anderen müssen nicht nachziehen? Nur wissen wir Gebetsbrüder ja, dass solche DNS Sperrungen selten wirklich funktionieren ...
[re:9] Breaker am 14.11. 12:17
+2 -
@ThorDie: Warum sollte Apple einen anderen Store in seinem Store anbieten? Du kannst ja mal im Google Play Store schauen, ob du da den Amazon App Store oder F-Droid findest.
Die haben null mit Google zu tun, und ebenso wird es auch bei Apple ablaufen - ausser natürlich, ein anderer Store geht einen Deal mit Apple ein, für Geld macht Apple ja nahezu alles, siehe Google - erst dann wäre es das Problem von Apple, werden dann aber auch entlohnt dafür ...
[re:10] ThorDie am 14.11. 12:22
+ -3
@Breaker: Du musst einem dummen User sagen, wie er den Store einbauen soll.

Entweder als eigene App (siehe Jailbrake Stores, dass sind die Anwender gewöhnt) oder ähnlich von Linux/Synology eine Repro als Pfad einbauen. Letzteres dürfte für den verwöhnten GUI Nutzer ungewohnt sein.

Man könnte es machen wie in Windows: Bei der Installation darf man alternative Stores auswählen aber welche? Bleibt nacktes Sideloading über einen Webstore zum Download mit allen Problemen, die Seiten wie "gewisse Freeware Stores" mit sich bringen.

Und am Ende kein Überblick.

"Hej, die neue Beta von Whatsapp+++ ... "

Was Amazon Store etc angeht, sowas ist ja schon längst bei Apple möglich. Oder wie kommen sonst die Netflix Spiele Apps auf dein Handy? Entsprcht dem Marktplace bei Amazon!?
[re:12] Breaker am 14.11. 12:44
+2 -
@ThorDie: Der Amazon AppStore (für Android) ist nicht die Amazon App. In der Amazon-App kannst du Sachen von Amazon oder dem Marketplace ordern, aber keine anderen Apps.
Und nein, auch die Amazon-Shopping-App unter iOS ist nicht der Amazon AppStore.
[re:13] Link am 14.11. 12:57
+3 -
@ThorDie: "Der Store wurde ja aus eurem Store geladen!"
Wie kommst du jetzt schon wieder auf diesen Unsinn? Wie Breaker schon sagte, gibts bei Android andere Stores auch nicht im Google Play Store und das wird bei Apple nicht anders aussehen, denn Apple wird zwar verpflichtet andere Quellen technisch möglich zu machen, aber sicherlich nicht diese über den eigenen App Store zugänglich zu machen.

"Letzteres dürfte für den verwöhnten GUI Nutzer ungewohnt sein."
Das ist das Problem des verwöhnten GUI Nutzers, für den sind aber alternative Stores auch auf Android nicht gedacht. Andererseits, von einer Seite eine APK herunterzuladen und zu installieren fand ich jetzt nicht so ungewöhnlich, so ähnlich macht man das auf dem PC seit es das Internet gibt. Eigentlich empfand ich das als die wesentlich gewöhnlichere Methode eine Anwendung zu installieren als irgendwelche Stores.
[re:14] 000001a am 18.11. 14:48
+1 -
@ThorDie:
da ich kein apple nutze, muss ich einen analogen fall kontroieren:
google hat keine bezahlinformationen von mir.
ich tunnel alles über paypal.
dessen reklamationssystem ist mir vertraut.

und auch apps die von mir persönliche daten will,
bzw. zu viel systemrechte einfordert, werden auch weitestens gemieden.
keditkarten nummern bekommt keiner von mir.
zum glück ist das in deutschland kein großer zahlungsstandard,
was etwas hilft.

bei abbuchungen ohne grund
kann man sich auch bei seiner bank melden
und das zurückbuchen lassen.
[re:2] 000001a am 18.11. 14:39
+2 -
@ThorDie:
das wäre so, als wenn man jammern würde, dass man außerhalb von amazon auch bei anderen online händern einkaufen kann.
wer haftet? natürlich der der das produkt komerzell anbietet, daran ändert sich nichts.
ich kaufe ja auch lieber bei amazon ein, da ich weiß, dass ich bei einer reklamation an dem längeren hebel sitze.
und trozdem kaufe ich vertraute produkte vermehrt extern ein,
da amazon nicht wirklich billiger ist.

es gibt genug freie soft ware die ich gern auf so ein gerät gerne haben wollen würde.
z.b. einen potenten dateimanager oder ein systemweiten werbeblocker,
und von den brausern ganz zu schweigen.
[o9] caltech am 14.11. 08:28
+1 -2
Ich gehe davon aus, bzw. hoffe, das man es per Schalter aktivieren muss, also wer es nicht möchte schaltet es einfach nicht ein!
Noch lieber wäre mir allerdings eine Wahl welches IOS man installieren möchte. Das normale oder "EU"...
[re:1] floerido am 14.11. 11:49
+1 -1
@caltech: Oder möchtest du die Japan-Version mit nicht deaktivierten Kamera-Klick?
Es wird eine Firmware sein, mit entsprechenden Verhalten je nach Region.
[re:1] caltech am 14.11. 15:14
+ -1
@floerido: Ne, in Japan wollen Sie die Stores auch öffnen. Kameraklick ist mir schnulle :)
[10] bamesjasti am 14.11. 11:32
+7 -2
Ich verstehe die Sideloading Gegner in den Kommentaren nicht. Warum wird eine Option zum Sideloading behandelt, als wäre jetzt Tür und Tor für unsichere Apps offen? Auch unter Android wird man explizit aufgefordert dies zu erlauben und auch auf sicherheitstechnische Konsequenzen mehr als deutlich hingewiesen.
Klar ist aber auch, mit Entscheidungen kommen Konsequenzen.
[re:1] floerido am 14.11. 11:44
+2 -
@bamesjasti: Dazu wird standardmäßig jede Fremd-App unter Android nochmal überprüft, dieses Verfahren wird in Zukunft sogar verschärft. Wenn man das nicht möchte, dann muss man Dieses deaktivieren.
[re:1] ThorDie am 14.11. 12:14
+ -3
@floerido: Finde ich gut - aber überprüft und wer bezahlt die Ressourcen? Nur mal so gefragt, weil es mich interessiert ... :-)
[re:1] floerido am 14.11. 13:50
+1 -
@ThorDie: Das zahlt Google, weil sie ihre Plattform sauber halten möchten, ähnlich wie die Finanzierung von VirusTotal. Microsoft mit seinem Defender handelt ähnlich.
Da wird auf die bestehende Infrastruktur für die automatische App-Prüfung aufgebaut. Die APKs werden erstmal gehasht und dann mit dem Bestand verglichen, das ist nicht soviel Aufwand. Danach kommt bei einem Fehlschlag die genaue Prüfung.
[re:2] ThorDie am 14.11. 12:17
+ -4
@bamesjasti: Als ob irgendwer das lesen und ernstnehmen würde. Ich kenne die Hinweise auch vom Synology aber das sind nur "Haftungssusschlüsse" in meinen Augen und keine ernstgemeinten Hinweise seitens des Anwenders. Man sehe es global mit US Augen: "Es hat niemand gesagt, dass ich nichts installieren darf"
[re:3] Link am 14.11. 13:05
+2 -
@bamesjasti: Die gehen einfach von vollkommen absurden Szenarien aus statt davon, was die Funktion sein wird: eine standardmäßig deaktivierte Einstellung irgendwo tief in den Einstellungen, vor der 90+% der Nutzer nie Gebrauch machen werden, wie unter Android auch.
[re:4] caltech am 14.11. 15:21
+ -1
falsche stelle
[re:5] Ghost-Hero am 19.11. 09:46
+ -1
@bamesjasti:
Vielleicht auch deswegen:
https://www.smartdroid.de/google-chef-warnt-nutzer-davor-einen-der-groessten-android-vorteile-zu-nutzen/
[11] der_ingo am 14.11. 16:13
+3 -
Dann warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis das in anderen Märkten auch gefordert wird, wenn man sowas tatsächlich auf die EU beschränken sollte.

Ansonsten: schön, dass es endlich kommt. Für den Normalnutzer ändert sich nichts und wer speziellere Anforderungen hat, bekommt mehr Möglichkeiten.
[re:1] Link am 15.11. 01:04
+1 -1
@der_ingo: "Für den Normalnutzer ändert sich nichts"
Für die Normalnutzer scheint gerade die Welt zusammenzubrechen den Kommentaren nach zu urteilen, auch wenn sich tatsächlich nichts ändert.
[12] Mikka89 am 15.11. 17:42
+2 -
Die wenigsten Unternehmen bieten nur iOS an und haben auch Android in Nutzung, wo das Problem ja auch besteht.
Am Markt gibt es dafür einfache Lösungen, die verhindern, dass Software, egal auf welche Weise installiert wird, die nicht explizit freigegeben wird.
[13] ITnachHausetelefonen am 16.11. 16:01
+1 -2
Zwei Nachteile, die ich sehe:
- Einige Entwickler könnten (!) ihre Apps aus dem AppStore zurück ziehen, um den Bestimmungen und Kosten aus dem Weg zu gehen. Das erschwert mir potentiell die Suche und zwingt mich dazu, die App aus anderer Quelle zu beziehen. Egal ob Sicherheitsrisiko oder nur umständlicher als bisher.

- "Du muss das ja nicht nutzen" ist ein blödes Argument. ICH muss das nicht nutzen. Viele, die sich aber bisher darauf verlassen haben, alles sicher und aus einem Store bezogen zu haben, die sich nicht damit auskennen und gerne auch mal blauäugig auf alles klicken, wo "hier klicken" steht, werden sich in Zukunft umschauen... oder besser gesagt: Ich werd in Zukunft deutlich mehr Support in der Familie leisten müssen. Bisher konnte selbst der größte DAU gut mit iOS umgehen. Mal schauen, welche Auswirkungen das Sideloading am Ende haben wird.

Kann dem Großteil der Nutzer (vor allem den Android-Nutzern, frage mich, wie viele der Befürworter hier ein iPhone haben) egal sein, mir ist es das aber nicht.
[re:1] floerido am 18.11. 12:03
+1 -1
@ITnachHausetelefonen: Betrachte die Entscheidung aus Sicht der Entwickler, dann wird es vielleicht nachvollziehbarer.
Ein Unternehmen wird kaum die Marktposition des Apps-Stores aufgeben, aber sie können sich so einen Plan B aufbauen. Apple hat die Macht von heute auf morgen dein Unternehmen zu sabotieren, indem sie die App einfach streichen. Mit Sideloading bricht dann "nur&#8220; ein Großteil der Einnahmen weg, aber wenn du dich geschickt aufstellst, kannst du weiter existieren.
[14] Vienesko am 16.11. 16:05
+1 -3
Kann mir einer mal ein Beispiel geben warum er unbedingt Sideloading beim iPhone brauch? Was ist denn z.B. ein Use Case, wo das Sinn macht und nicht direkt zum Android gegriffen wird?
Ich hab mein iPhone 4 und 5 auch gejailbreakt und Cydia drauf installiert. Da hab ich mir dann Funktionen wie die Scroll Lupe und Themes installiert aber bis auf solche Spielereien hat mir das nichts gebracht. Heute wäre das für mich eher ein Sicherheitsrisiko.

Ich hoffe, man kann dann beim Update auswählen, welche Version man installieren möchte. Sicherlich gibts dann in der EU Variante eine E Fuse oder so, wenn man einen alternativen Appstore installiert. Mal angenommen, eine Drittanbieter-App klaut dir deine Daten weil sie eben nicht überprüft wurde oder es gibt andere Probleme. Da hätte ich als Apple auch kein Bock drauf.

So. Und jetzt verabschiede ich mich ins Land der zusammengeklappten Kommentare da ich nun sicherlich in die Hölle gedwonvoted werde weil ich nicht uneingeschränkt gegen Apple gebasht habe.
[re:1] floerido am 18.11. 11:56
+2 -
@Vienesko: Es geht hier weniger um die Kunden, sondern um Unternehmen.
Das Problem ist, Apple ist ein Gatekeeper und dieses ist in Europa verboten. Ein Unternehmen darf keine Position haben, indem sie andere Unternehmen so stark kontrollieren könnte, dass deren Existenz gefährdet ist. Apple hat die Macht spontan ein Unternehmen zu ruinieren, wenn sie mir irgendwelchen Scheinargumenten die App sperrt und die ganze Geschäftsgrundlage entzieht. Mit Sideloading ist das durch die Marktposition des Appstores zwar noch immer ein großer Einschnitt, aber der Unternehmer kann sich dann wenigstens schnell umorientieren.
[re:1] Vienesko am 22.11. 12:25
+ -1
@floerido: also versteh ich das richtig, dass das eine Hilfe sein soll wenn Apple - warum auch immer - die App eines Anbieters sperrt, die App dann doch noch auf dem iPhone zu installieren? Was ist, wenn Apple sie aus gutem Grund gesperrt hat? Die App gibt Daten der Nutzer weiter oder oder oder.
Würde dann nicht Tür und Tor geöffnet für eben auch solche Apps?

Also gehts bei der Öffnung nicht um die Endkunden sondern um die App Anbieter?!
[re:1] floerido am 22.11. 13:34
+ -
@Vienesko: Und was ist wenn die App aus niederträchtigen Gründen von Apple gesperrt wurde?
- Apple hatte zum Beispiel Apps nachgebaut und daraufhin die Originale gesperrt.
- Eine App hat ein etwas freieres Design und wird deshalb von Apple gesperrt.
- Eine App erwähnt auf dem Link, den man von der App aufrufen kann, eine Android-Version und wird deshalb gesperrt.
- Eine App bietet eine alternative zu einer Funktion von Apple, die App wird gesperrt.

So wenig wie manche Apple-Nutzer mit freien Entscheidungen klarkommen und sie verhindern wollen, da kann man denken das sie lieber in einer Diktatur, als in einer Demokratie leben würden.
[re:2] Sonic2k am 19.11. 05:35
+ -
@Vienesko:

Für mich sind es definitiv kostenlose Apps und zwar ohne Werbung. Als Beispiel nenne ich dir KODI. Findest du es in Ordnung, dass es KODI in AppStore nicht gibt ? Wenn ja, erkläre mir doch bitte weshalb.
[re:1] Vienesko am 22.11. 12:27
+ -
@Sonic2k: Gegenfrage: kannst du mir sagen, warum du KODI so unbedingt auf dem iPhone brauchst? Gibt es keine Alternative? Kannst du mir denn sagen, warum es das nicht gibt? Ich weiß es nicht...
[re:1] floerido am 22.11. 13:40
+1 -
@Vienesko: Kodi ist ein Medienoberfläche. iPhones sind da vermutlich weniger interessant, aber zum Beispiel der AppleTV, der dann auf Netzwerkspeicher zugreifen kann.

Apple begründet selbst den Entwicklern häufig nicht, warum die App abgelehnt wurde.
Als Grund kann ich mir aber vorstellen, dass das abweichen von Designrichtlinien und Unterstützung von nicht von Apple erwünschten Netzwerkprotokollen zur Ablehnung geführt haben.
[re:1] Vienesko am 30.11. 12:53
+1 -
@floerido: Danke für die Beantwortung der Frage!
[re:2] Sonic2k am 22.11. 17:29
+ -1
@Vienesko:
Sorry, aber bevor du nicht meine Frage beantwortest, werde ich dir deine beantworten. Ich habe kein Problem mit der Gegenfrage, aber dazu solltest du meines Erachtens erstmal die Fragen an dich beantworten. Du hattest in deinem ersten Post gefragt, ob es dir einer erklären kann und ich habe dir eine App genannt, welche ich auf fast allen Endgeräten nutze, außer auf iOS, weil es mir aus unerklärlichen Gründen verwehrt wird.
[re:1] Vienesko am 30.11. 12:53
+1 -
@Sonic2k: Ja und ich habe deswegen nochmal nachgefragt, um mehr Informationen für die Beantwortung zu haben. Denn ich habe zwar von KODI gehört aber zu wenig, um darauf meine Meinung zu bilden. Hätte ja sein können, dass du mir Argumente lieferst, die mich das Problem verstehen lassen. Meine Gegenfrage war nicht als bockige Reaktion gemeint sondern als ehrliche Nachfrage. Da hat floerido dann ja aber den Part übernommen.

Da ich weder bei Apple arbeite noch für KODI programmiere kann ich dir die Frage nicht beantworten. Es bleibt also Spekulation. Das kann tatsächlich Designrichtlinie sein. Oder Zugriffe, die gewährt werden sollen, die dafür keinen Sinn machen.
Da ich nicht weiß, warum die App abgelehnt wurde kann ich dir auch nicht sagen, ob ich das in Ordnung finde. Apple begründet ja das geschlossene System oft mit Sicherheit. Das ist eine Seite. Die andere ist ja die Einnahmequelle Appstore.

Wenn Apps also nur durch den Appstore aufs Handy kommen können und diese durch Apple geprüft werden, kann ich verstehen, dass Apple einfacvh so sein System nicht öffnen will. Ich würde auch keine Schlagzeilen haben wollen "Hacker klauen Nutzerdaten / Kreditkartendaten von iPhones" wo dann erst nach Recherche und Klarstellungen rauskommt, dass es sich um ein iPhone mit Sideloading gehandelt hat und unkontrollierte Apps die Daten abgegriffen haben. Ich erinnere nur an "the Fappening" wo auch erstmal wild berichtet wurde, dass die Bilder aus der iCloud geklaut wurdenund suggeriert wurde, dass Apple gehackt wurde. Bis sich herausgestellt hat, dass die prominenten Nutzerinnen einfach auf ne dumme Phishing Mail reingefallen sind.

Sollte Sideloading wirklich vorgeschrieben werden würde ich als Apple mir auch was einfallen lassen, um mich da abzusichern. Vielleicht eine eFuse die dann die Nutzung von Apple internen Lösungen wie Apple Pay, FaceID usw unmöglich macht und die Gewährlesitung erlischen lässt. Bis zu dem Punkt, wo ein sauberes iOS wieder drauf gespielt wurde.

Wir werden sehen, was am Ende passiert.
[re:2] Sonic2k am 30.11. 18:25
+ -
@Vienesko:
Es beginnt schon mit den ganzen Cloud Anbietern. Es gibt keine GeForce now App oder eine App für den Microsoft Game pass. Einzig und allein, weil Apple keine Konkurrenz will auf der eigenen Plattform ;-).
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