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Counter-Strike 2:
Falscher Alarm bei AMD-Nutzern führt zu Bann

Nach dem Start von Counter-Strike 2 hat Valve jetzt weitere Probleme eingeräumt. Die Neuauflage des Online-Shooters erweist sich als beliebt, doch Spieler mit AMD-Hardware laufen in Gefahr, permanent vom Spiel gebannt zu werden.
14.10.2023  13:30 Uhr

Counter-Strike 2-Sperre "aus dem Nichts"

Das geht aus Nutzer-Beschwerden hervor, die in den letzten Tagen seit dem Start von Counter-Strike 2 (CS2) im Netz aufgetaucht sind. Es kristallisierte sich heraus, dass Nutzer von Valve mit einem Bann belegt wurden, ohne dass diese zunächst eine Idee hatten, was ihnen denn vorgeworfen wird, also wie der Bann zustande kommen konnte. Jetzt hat sich Valve dazu geäußert, und für Aufklärung gesorgt. Nicht das Verhalten der Nutzer (Cheats etc) führen zu dem Bann, sondern ein Feature der AMD Radeon GPUs. Die Grafik optimiert durch AMDs Anti-Lag-Funktion den "Spielfluss", doch dadurch wird bei Valve der Bann getriggert.


Valve schreibt daher: "Verwenden Sie diese Funktion nicht, wenn Sie Counter-Strike 2 auf einer AMD Radeon GPU spielen".


Valve erklärt, dass AMD die Anti-Lag-Funktion für CS2 durch Umleitung von Engine-Dll-Funktionen implementiert. Das wird jedoch als Manipulation des CS-Codes aufgefasst und führt daher aktuell zu einem VAC-Bann (VAC=Valve Anti-Cheat).

In der Regel ist der VAC-Bann permanent, das heißt, der Account wird gesperrt und bekommt einen entsprechenden Vermerk. Nun soll es in diesem Fall aber aufgrund der Falscherkennung eine einfache Lösung für gebannte Spieler-Accounts geben. Wer bereits von einem Bann betroffen ist, wird durch Valve wieder automatisch freigeschaltet - jedoch warten die Entwickler dafür auf ein Update des AMD-Treibers.

"Sobald AMD ein Update veröffentlicht, können wir die betroffenen Benutzer identifizieren und ihre Sperre aufheben", so Valve. Sobald der neue Treiber zur Verfügung steht, beginnt Valve mit der automatischen Erkennung der fälschlicherweise gesperrten NUtzer.

Zusammenfassung
  • Valve räumt Probleme mit Counter-Strike 2 ein
  • Spieler mit AMD-Hardware riskieren Spielbann
  • Bann wird durch AMDs Anti-Lag-Funktion ausgelöst
  • Valve warnt vor Nutzung dieser Funktion bei Counter-Strike 2
  • Bann erfolgt durch Interpretation der Funktion als Code-Manipulation
  • Betroffene Spieler werden nach AMD-Treiber-Update automatisch freigeschaltet
  • Valve wartet auf AMD-Update zur Identifikation und Aufhebung von Sperren.
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