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Erwischt: Rockstar soll gecrackte Games bei Steam verkauft haben

Ein YouTuber hat bei Steam eine interessante und irritierende Entdeckung gemacht: Rockstar verkaufte anscheinend geknackte Spiele bei Steam. Zum Einsatz sollen dafür Cracks der Gruppe Razor 1911 gekommen sein.
07.09.2023  18:53 Uhr

Rockstar Games in verrückte Kontroverse verstrickt?

Neue Berichte legen nah, dass Rockstar Games, der renommierte Entwickler hinter Titeln wie Grand Theft Auto und Red Dead Redemption, in eine ziemlich verrückte Kontroverse verwickelt sein könnte. Wie unter anderem das Online-Magazin Bleeping Computer meldet, haben mehrere Nutzer entsprechende Hinweise in den Codes einiger über Steam verkauften Rockstar Games-Titeln entdeckt.


Es wird behauptet, dass das Unternehmen Spiele auf der beliebten Spieleplattform Steam verkauft hat, die Cracks der berüchtigten Gruppe Razor 1911 enthielten. Diese Cracks, die in der Regel zur Umgehung des DRM-Schutzes (Digital Rights Management) verwendet werden, haben in der Gaming-Community daher nun eine hitzige Diskussion ausgelöst.

Es geht dabei um vielsagende Dateien in Midnight Club II, Manhunt und Max Payne 2. Rockstar soll dabei die Cracks von Razor 1911 verwendet haben, um den Kopierschutz zu umgehen. Das wiederum soll nötig gewesen sein, um die Spiele auf der Plattform Steam verkaufen zu können.

Wer ist Razor 1911?

Razor 1911, auch einfach als RZR bekannt, ist eine bekannte Warez- und Demogruppe, die bereits 1985 ins Leben gerufen wurde. Allein dadurch sind sie landläufig bekannt für ihre Expertise im Knacken von DRM und der kostenlosen Bereitstellung von Spielen und Software.

Rockstar Games hat sich zwar nicht offiziell zu diesen Vorwürfen geäußert. Eine Stellungnahme wird jedoch erwartet. Razor 1911 hingegen hat sich dazu geäußert. Bei X/Twitter postet der Account der Gruppe: "*hust, hust* Erste Regel: Verkaufe kein Warez."

Mögliche Konsequenzen

Nun wird bereits heiß diskutiert, was das für Spieler heißt, die diese Titel auf Steam erworben haben. Sie haben die Spiele zwar rechtmäßig über eine legale Plattform erworben, aber die Verwendung von Cracks wirft Fragen über die Echtheit und Sicherheit dieser Kopien auf.

Außerdem kann dies zu technischen Problemen führen sowie die Installation von Updates und Patches behindern.

Allerdings gibt es Stimmen, die witzeln, dass es rechtliche Folgen für Rockstar Games haben könnte, zum Beispiel, falls Razor 1911 das Unternehmen wegen der unerlaubten Nutzung ihrer Arbeit verklagen würde.

Zusammenfassung
  • YouTuber entdeckt möglicherweise geknackte Spiele bei Steam
  • Verdacht auf Nutzung von Cracks durch Rockstar Games
  • Betroffene Spiele: Midnight Club II, Manhunt und Max Payne 2
  • Razor 1911 ist eine bekannte Gruppe für das Knacken von DRM-Schutz
  • Rockstar Games hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert
  • Diskussionen über Echtheit und Sicherheit der Spiele

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