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iPad Pro: Apple bereitet für 2024 stark überarbeitete Modelle vor

Das Apple iPad Pro wurde 2016 eingeführt und soll die Brücke zwischen dem herkömmlichen iPad und den MacBooks schlagen - auch weil letztere auf einen Touchscreen verzichten. Die Geräte verkauften sich aber zuletzt schlechter als erwartet und Apple will reagieren.
28.08.2023  09:13 Uhr

iPad Pro verkaufte sich zuletzt nicht besonders gut

Derzeit wartet die ganze IT-Welt auf die Vorstellung der neuen iPhones im September, doch bei Apple selbst ist man im Hinblick auf Planung und Entwicklung natürlich längst weiter. Konkret bedeutet das auch, dass man sich Produktreihen ansieht, die nicht ganz so gut laufen wie erwartet. Gemeint ist damit u. a. das iPad Pro. Denn wie Mark Gurman, der Apple-Experte von Bloomberg, in der aktuellen Ausgabe seines Newsletters Power On schreibt, plant der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino die erste große Überarbeitung des iPad Pro seit einem halben Jahrzehnt. Der Apple-Kenner meint, dass dieses Update nicht schnell genug kommen könne, da sich die iPad-Sparte - wie der gesamte Tablet-Markt - in einer Krise befindet.

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Die Zahlen jedenfalls sprechen eine klare Sprache: Denn das iPad Pro wurde einmal als ein möglicher Mac-Nachfolger gesehen, nun ist es aber jenes Produkt, das bei Apple die kleinsten Umsätze generiert. Ein Problem ist, dass diese Geräteklasse schon länger schwächelt. Während der Pandemie kam es aber zu einer Erholung bzw. einem kleinen Boom, Grund war natürlich der Umstand, dass die Menschen (wesentlich) mehr Zeit zu Hause verbringen mussten. Nach der Pandemie kam dann aber die Krise umso härter.

Mit den nächsten iPad-Pro-Geräten will Apple wieder frischen Wind in diese Geräteklasse bringen. Gurman schreibt, dass die Kalifornier vier Modelle - mit den Codenamen J717, J718, J720 und J721 - vorbereiten. Sie sollen auf den Next-Gen-Chip M3 setzen. Außerdem sollen die Tablets OLED-Displays bekommen, es sollen dieselben Panels sein wie sie bei den iPhones seit dem X von 2017 verbaut werden. In Bezug auf die Größe sind Varianten mit 11 und 13 Zoll geplant, das ist in etwa gleich wie es schon jetzt der Fall ist.

Schließlich sollen iPad Pros ein überarbeitetes Magic Keyboard bekommen. Damit sollen die Tablets noch mehr an ein Notebook erinnern. Das liegt u. a. daran, da sie ein größeres Trackpad haben dürften.
Zusammenfassung
  • Apple plant eine Überarbeitung des iPad Pro.
  • Das iPad Pro generiert bei Apple aktuell die kleinsten Umsätze.
  • Apple will mit neuen iPad-Pro-Modellen die Sparte beleben.
  • Die neuen Modelle sollen auf M3 setzen und OLED-Displays haben.
  • Varianten mit 11 und 13 Zoll sind geplant.
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