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Kommentare zu:

Über 100.000 elektronische Krankmeldungen landeten am falschen Ziel

oder

Zugangsdaten vergessen?

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[o1] Haggi20 am 05.07. 15:00
+ -
Natürlich ist man nie selbst schuld. [/Ironie off]
[re:1] Scaver am 06.07. 01:30
+ -
@Haggi20: Nun ja, der Dienst scheint zu funktionieren. Es gibt dafür aber eben nicht DIE eine Software, sondern etliche Verschiedene Anbieter für Praxisverwaltungssysteme.
Dort musste das ganze implementiert werden. Wenn das falsch implementiert wurde, was kann die Gematik dafür?

Sicher, viele schieben die Schuld oft von sich, aber wenn das hier der Fall gewesen wäre, wären alle Anbieter betroffen gewesen. Und "nur" 116.466 fehlgeleitete AU Meldungen zeigen, dass das nicht sein kann. Denn das sind für eine Krankenkasse Peanuts.
Wären es ein kompletter Systemfehler, dann wäre ein vielfaches davon aufgelaufen.
[o2] Skystar am 05.07. 15:04
+ -
Ich hatte es jetzt erst 2 Mal bei einer Mitarbeiterin und die U1 hat beide Male anstandslos bezahlt. Lief also bei der TK wie erwartet und ohne Probleme.
[o3] DRMfan^^ am 05.07. 15:05
+ -
Man könnte ja auch Krankenkassen und Arztpraxen verschiedene Adresskreise geben, aber das wäre wohl zu einfach.
[re:1] ckahle am 05.07. 15:14
+2 -
@DRMfan^^: Oder so als ganz verrückte Idee: Bei solch sensiblen Daten eine zusätzliche Schicht Qualitätskontrolle einführen...hihi, ja ich weiß, das wäre ja völlig überzogen.
[re:1] DRMfan^^ am 05.07. 16:00
+ -
@ckahle: Naja, wenn jemand den Falschen Empfänger einträgt, wie will man das verhindern?
[re:1] bear7 am 05.07. 16:14
+ -2
@DRMfan^^: das geht Technisch gesehen ziemlich einfach. Eine Idee wäre, jeder Patient hat ein eigenes Zertifikat (auf seiner Versicherungskarte). Und jede Krankenkasse hat das Öffentliche Zertifikat ALL Seiner Patienten...

Wenn ich jetzt Informationen (verschlüsselt) mit dem Patientenzertifikat irgendwo in die Welt schicke -> dann kommt das zwar an, aber die Informationen sind unverwertbar.

Weitere Möglichkeiten (welche super Simple sind). Man könnte IDs als Empfänger verwenden. Als Emailadresse würde das dann so aussehen. Krankenkasse.PatientenID@DigitaleKrankenakte.de

Dann könnte ich zwar die falsche Krankenkasse eingeben, aber die PatientenID stimmt nicht überein.

- Dritte Möglichkeit wäre Prüfziffer...
- Selbiges für Arbeitgeber und Praxen...

und jetzt habe ich keine 5 Minuten drüber nachgedacht. Lass mich mal einen Tag denken ^^
[re:1] Mitsch79 am 05.07. 16:23
+3 -
@bear7: Nur löst keiner deiner Vorschläge das Problem, dass die AUs nicht an die KK gingen, sondern an irgendeinen Arzt. Das mit dem Zertifikat ist mittlerweile eigentlich Standard und wird dee Grund sein, warum die Meldungen nicht geöffnet werden konnten
[re:2] bear7 am 05.07. 16:39
+1 -2
@Mitsch79: dann fügt man eben noch eine ACK ein wo man am nächsten Tag sieht "oh, die 35 AUs welche ich rausgeschickt habe, haben alle keine ACK bekommen"

wieder nur 10 Sekunden nachgedacht ^^

und ich bin definitiv nicht das hellste Köpfchen, aber ich frag mich schon, wer solche Systeme durchdenkt.
[re:3] weyoun3000 am 05.07. 18:09
+2 -
@bear7: Ähmm... genau das gibt es bereits. Kontrolliert im Praxisalltag nur kein Schwein.
[re:4] bear7 am 05.07. 22:30
+ -2
@weyoun3000: ja und nennt sich z. b. ack...
eine Kontrolle kann Systemseitig erzwungen werden

ich habe nie davon gesprochen eine Technologie erfunden zu haben, sondern davon man könnte vorhandene etablierte Technologien einsetzen
[re:5] Scaver am 06.07. 01:35
+ -
@bear7: Du Schlaumeier, das steht sogar im Artikel, dass der Empfänger die Daten nicht öffnen kann.
Denn genau das ist ja der Fall. Nur der richtig Empfänger kann die Daten auch einsehen. Daher muss in so einem Fall zwar die zuständigen Stellen informiert werden, aber das ist nur eine Formsache.
Das war ja ein Grund, warum das System über mehrere Jahre immer wieder verschoben wurde (aber nicht der einzige Grund).

Nur bringt das alles nichts, wenn man der Hersteller der Software die Empfänger falsch hinterlegt.
[re:6] Scaver am 06.07. 01:37
+2 -
@bear7: Du verstehst es nicht. Die Technologien existieren und werden eingesetzt. Wenn das System an den Versender eine Rückmeldung gibt, dieser sich diese aber niemals anschaut, was bringt es dann?
Und genau das ist der Praxisalltag, weil dafür leider keine Zeit da ist.
[re:7] bear7 am 06.07. 07:54
+ -1
Gelöscht... Mit beleidigenden Menschen diskutiere ich nicht mehr
[re:8] bear7 am 06.07. 07:55
+ -1
@Scaver: vielen Dank für den beleidigenden Unterton!
[re:9] Scaver am 06.07. 12:44
+ -
@bear7: Es war durchaus nicht beleidigend gemeint und hat auch keine solchen Unterton. Aber einen genervten und belehrenden Unterton enthält es durchaus.
Schließlich wurde es Dir nun schon mehrfach erklärt, was Du bewusst ignorierst. Und weil genau dies as Problem mit diesem und ähnlichen Themen sind, muss man manchmal etwas deutlicher sagen.
Immer durch die Blume bringt in solchen Diskussionen nichts.

Und das Minus stammt nicht von mir. Nur als Hinweis.
[o4] shiversc am 05.07. 20:04
+ -1
Angeblich soll es Entwicklungen zu Datenbank Constraints geben, dass bestimmte Daten unique sind. Leider noch nicht released. Daher müssen die Entwickler das auf Basis der Applikationen verhindern. Das beherrscht jedoch kaum jemand.
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