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Google stellt ChatGPT-Alternative Bard vor: Suche mit KI-Unterstützung

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[o1] bigspid am 06.02. 21:32
+5 -1
Und da ist auch schon der Panik-Schnellschuss :D
Ja ich weiß, die Entwicklung dauert schon länger...aber offensichtlich war Google noch nicht ansatzweise fertig und versucht jetzt einfach nicht abgehängt zu werden. Lassen wir uns vom Ergebnis überraschen. ChatGPT zeigt grad bei Produktvergleichen und Kaufempfehlungen sehr große Schwächen, also das, was Google typischerweise ganz gut macht.
[re:1] feikwf am 07.02. 09:13
+ -1
@bigspid: " also das, was Google typischerweise ganz gut macht." Und genau hier liegt das Problem. Google verdient ausschließlich mit Werbung und Datensammeln Geld. Eine KI von Google könnte der absolute Datenschutz-Horror werden. Algorithmen verraten ja jetzt schon genug über die Benutzer. Eine KI wie ChatGPT hat das Potential die Nutzer komplett nackig zu machen.
[re:1] FatEric am 07.02. 10:03
+ -1
@feikwf: Wie viel nackiger denn noch? Ich meine Google verkauft ein Smartphone, das mehr von dir in Erfahrung bringen kann, als jeder ChatBot. Fängt schon mal damit an, dass jede Anfrage an einen ChatBot egal welchen Anbieters von Google mitgelesen werden könnte. Theoretisch. Dann kommen noch Standortbestimmung, Mikrofone, Suchverlauf, Browserverlauf, Telefonbuch etc. alles dazu. Und du machst dir sorgen um Datenschutz bei einem ChatBot? Der Zug ist abgefahren.
[re:2] bigspid am 07.02. 10:46
+ -1
@feikwf: Es gibt schon nen Grund, warum ich kein Google nutze ;) Die Datensammelwut ist schon enorm...
[re:1] Tical2k am 07.02. 16:16
+1 -
@bigspid: Mindestens die großen drei (Google, Microsoft und Apple) in dem Segment (+ weitere aus anderen Segmenten wie z. B. Amazon) sind im Endeffekt Datenkraken und sammeln einiges oder werten aus, personalisieren, kategorisieren, verkaufen/teilen teils die Daten, etc.
Bei Google ist die Transparenz dafür meiner Erfahrung nach witzigerweise am Höchsten und man kann sich sehr detailreich anzeigen lassen, welche Daten tatsächlich erhoben werden und einiges einstellen, was bei den anderen beiden deutlich versteckter ist oder teils nicht möglich scheint.
Gibt dann noch ein paar weitere, die da mitmischen (insbesondere unter den Android Anbietern von Xiaomi über Samsung zu weiteren).

Daher gibt man bis zu einem gewissen Grad immer irgendwelche Daten preis, solange man sich nicht komplett abschottet. Man muss halt für sich abwägen, welches dieser Ökosysteme und von den Daten selbst einen am Ehesten zusagt.
[re:1] feikwf am 07.02. 22:08
+ -
@Tical2k: Du hast hier einen riesigen Denkfehler. Die anderen mögen auch Daten sammeln, aber nur Google verdient damit fast ausschließlich Geld. Apple verdient sich so dumm und dämlich an der Hardware, dass sie es nicht nötig haben die Daten zu verkaufen. Ähnlich bei Microsoft und seinem Office Diensten, sowie Cloud/Azure. Google ist auf das Verkaufen der Daten/Werbung angewiesen. Das was du als Transparenz bezeichnest, ist einfach die gesetzliche Verpflichtung anzuzeigen, was sie Sammeln. Bei den anderen ist es schlicht weniger.
[re:2] Tical2k am 07.02. 22:23
+ -
@feikwf: Ist das so?
2021 mit $3,7 Mrd. für Apple im Werbesegment und $12 Mrd. im Jahr 2022 für Microsoft. Tendenz seit Jahren steigend.
Mag natürlich im Vergleich zu Google mit über $200 Mrd. 2021 weniger sein, jedoch mehr als genug, vor allem wenn man sich mal so die ganzen Agreements anschaut.
(mal davon abgesehen, dass direktes Geld - welches ich grundsätzlich nicht mal im Fokus hatte - nur ein Teil davon ist und Analysen und Co. auch in andere Produkte, usw. fließt bzw. auch Revenues über Käufe damit stattfinden, bei denen Google vom Gesamtangebot schlechter da steht als MS und Apple; nicht zu vergessen, dass die Daten als solche auch gerne zu anderen Zwecken helfen, jedoch dennoch erhoben werden)

Bin daher der Meinung, dass ich keinen Denkfehler habe. Letztendlich bleibt es dabei, dass mindestens die drei die von bigspid angesprochene Datensammelwut haben.
[re:3] AlfredENeumann am 07.02. 21:39
+ -
@feikwf: Das hat nichts mit "war noch nicht ansatzweise fertig" zu tun. Wenn ein Newbi mit einem Spielzeug wie GPT kommt, darf es Fehler machen und Sachen hinzudichten, Urheberrechtsverstöße begehen usw. Ist alles kein Ding. Steht ja noch am Anfang. Aber wenn Google sowas bringt, vor allem in der Websuche muss es 100% funktionieren und darf keine Fehltreffer liefern. Darum entwickeln große Firmen so etwas im Stillen aus. Jetzt sind sie aber gezwungen was zu bringen, daher kommen jetzt kleinere Versionen von größeren Projekten. Auch Baidu war gezwungen, jetzt etwas zu veröffentlichen.
Wenn man ein so mächtiges Tool rausbringt und ohne Kontrolle auf alle Affen loslässt, muss man sich dann aber auch der Verantwortung stellen. Bin mal gespannt wie lange es dauert bis Open AI in Grund und Boden verklagt wird.
[re:2] FatEric am 07.02. 10:04
+1 -1
@bigspid: Der Panikmodus zeigt aber irgendwie, dass man darin das nächste große Ding sieht. Und irgendwie ist es das wohl auch. Man muss es als Werkzeug betrachten und richtig eingesetzt ist das extrem mächtig.
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