Viel Geld für KI-Bots: Microsoft pumpt Milliarden in OpenAI & ChatGPT

Roland Quandt, 23.01.2023 18:51 Uhr 1 Kommentare
Microsoft hat Berichte bestätigt, wonach das Unternehmen hohe Summen in das amerikanische Start-up-Unternehmen OpenAI investiert, um damit die Entwicklung von KI-Werkzeugen wie ChatGPT oder DALL-E 2 zu fördern - und diese Technologien in seinen Produkten nutzen zu können. Wie Microsoft heute bekannt gab, wird die bestehende Partnerschaft mit OpenAI jetzt noch einmal deutlich ausgebaut. Damit sollen künftig Firmen und Entwickler über diverse Branchen hinweg die Möglichkeit bekommen, die "beste KI-Infrastruktur, die besten KI-Modelle und die besten KI-Werkzeuge mit Azure zu nutzen, um ihre Anwendungen zu entwickeln und zu betreiben."

Microsoft liefert exklusiv sämtliche Backend-Technik

Dazu will Microsoft unter anderem die Entwicklung und Installation von Supercomputing-Systemen vorantreiben, um die Arbeit an den Projekten von OpenAI zu unterstützen. Microsoft wird außerdem zum exklusiven Cloud-Partner für OpenAI, wodurch die Cloud-Services des US-Softwaregiganten hinter allen Workloads von OpenAI stecken werden, also für alle Produkte, API-Dienste sowie die Forschung und Entwicklung zum Einsatz kommen.


Microsoft will nach Angaben von Konzernchef Satya Nadella auch beginnen, die KI-Technologien von OpenAI in seinen Produkten zu integrieren. Es gab bereits Gerüchte, laut denen die Redmonder unter anderem ihre Suchmaschine Bing damit aufbohren wollen, um sie zu einer besseren Alternative zu Googles Websuche zu machen. Auch bei Word, PowerPoint und Outlook könnte ChatGPT künftig Einzug halten, hieß es.

Genaue Details zu den geschäftlichen Aspekten der verlängerten Kooperation zwischen OpenAI und Microsoft sind bisher nicht bekannt. So ist offen, wie lange die bisher seit drei Jahren bestehende Partnerschaft nun anhalten soll. Auch die Höhe von Microsofts Investitionen ist unklar, wobei frühere Berichte von bis zu zehn Milliarden Dollar sprachen.

Anderen Gerüchten zufolge wird Microsoft ganze 75 Prozent aller Gewinne von OpenAI einstreichen, bis die Investitionssumme erreicht ist. Außerdem soll der Konzern einen Anteil von 49 Prozent an dem jungen Unternehmen erhalten haben. ChatGPT von OpenAI hatte mit seinen beeindruckenden Texten zuletzt ebenso für Aufmerksamkeit gesorgt wie DALL-E 2 mit den auf Basis von einfachen Texteingaben generierten Bildern.

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