Samsung Galaxy S23 Ultra: Alle Daten des neuen Stift-Smartphones

Roland Quandt, 18.01.2023 10:36 Uhr 17 Kommentare
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Auch zum neuen Samsung Galaxy S23 Ultra liegt uns jetzt erst­mals ein offizielles Datenblatt des Herstellers vor. Das neue ab­so­lu­te Flagg­schiff aus dem Line-up des koreanischen Gi­gan­ten er­fährt dem­nach eine Vielzahl kleinerer technischer Verbesserungen.
Update!Alle Neuigkeiten zum Samsung Galaxy S23 sowie dem S23+ sind in unserem separaten Artikel verfügbar. Erfahren Sie mehr über die neuesten Funktionen und Spezifikationen der Smartphones. Zum Samsung Galaxy S23 & S23+ Artikel!

Beim Design tut sich gegenüber dem Vorgängermodell relativ wenig. Samsung macht den Metallrahmen etwas "dicker", wodurch die Wölbungen des Glases auf der Vorder- und Rückseite weniger stark ausfallen. Insgesamt bleibt es aber bei einem stark von der früheren Galaxy Note-Reihe inspirierten Design, das deutlich "eckiger" wirkt als bei den beiden günstigeren Schwestermodellen Samsung Galaxy S23 und S23+.

Samsung Galaxy S23 Ultra
Samsung Galaxy S23 Ultra

Iteration statt Revolution

Das Display des Samsung Galaxy S23 Ultra ist auf dem Papier identisch. Es handelt sich um ein 6,8 Zoll großes Infinity-O-Display, das auch als Dynamic AMOLED 2X bezeichnet wird und durch eine Auflösung von 3088x1440 Pixeln eine Pixeldichte von 500 Pixel pro Zoll erreicht. Das Panel hat kleines Loch für die Frontkamera unterhalb des oberen Rands und besitzt eine Abdeckung aus Corning Gorilla Glass Victus 2.

Samsung Galaxy S23 Ultra

Dadurch ist der Bildschirm gut gegen Kratzer und Schläge gesichert. Außerdem wird Unterstützung für HDR10+ geboten und es gibt natürlich auch eine Always-on-Display-Funktion. Anders als die beiden günstigeren Modelle kann beim S23 Ultra die minimale Bildwiederholrate tatsächlich auf nur ein Hertz abgesenkt werden.

Maximal sind wie zuvor 120 Hertz möglich. Samsung verspricht, dass eine variable Anpassung der Bildwiederholrate ermöglicht wird. Samsung spendiert dem S23 Ultra auch wieder einen druckempfindlichen Stylus, der in einem Einschub im Gehäuse verstaut werden kann.

Samsung Galaxy S23 Ultra
Groß und mit Stift bedienbar: das Display des S23 Ultra

Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 in allen S23-Modellen weltweit

Unter der Haube steckt hier wie in den kleineren Modellen der neue Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 mit seinen acht bis zu 3,36 Gigahertz schnellen Rechenkernen. Der Chip soll durch eine geänderte Cluster-Struktur, weitere Optimierungen und einen neuen Fertigungsprozess in einer Strukturbreite von vier Nanometern bis zu 40 Prozent mehr Leistung bieten als sein Vorgänger.

Samsung kombiniert das neue SoC in der "Basisversion" des Galaxy S23 Ultra mit acht Gigabyte RAM auf LPDDR5-Basis, bietet aber optional auch Ausgaben mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Der interne Flash-Speicher ist je nach Variante 256 oder 512 Gigabyte bzw. sogar ein Terabyte groß. Noch wissen wir nicht genau, welche Kombinationen in Deutschland angeboten werden. Einen MicroSD-Kartenslot gibt es schlichtweg nicht.


Neuer Samsung ISOCELL HP2 Kamerasensor mit 200 Megapixeln

Beim Galaxy S23 Ultra erfolgt ein eher behutsames Upgrade der Kameras, zumindest wenn man sich an den reinen technischen Daten orientiert. Im Mittelpunkt steht natürlich der neue Sensor der Hauptkamera, welcher jetzt ganze 200 Megapixel Auflösung bietet. Die Blendengröße wird mit maximal f/1.7 angegeben, während die Kamera ein Brennweitenäquivalent von 23 Millimetern und ein 85 Grad breites Sichtfeld hat. Außerdem wird hier ein optischer Bildstabilisator in Hardware geboten.

Samsung Galaxy S23 Ultra
Samsung verbaut im S23 Ultra erstmals seinen neuen 200-Megapixel-Kamerasensor

Abgesehen davon haben sich die weiteren Kamera-Spezifikationen des Galaxy S23 Ultra zumindest auf der Rückseite nicht geändert. Es gibt also wieder eine Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixeln, 13mm Brennweitenäquivalent und einem 120 Grad breiten Sichtfeld. Zudem sind zwei 10-Megapixel-Sensoren verbaut, die jeweils eine Zoom-Optik und einen Hardware-Bildstabilisator haben.

Ultraweitwinkel- und Zoom-Kameras unverändert - Frontkamera neu

Eine der beiden Telekameras hat eine f/2.4-Blende, ein 69mm-Brennweitenäquivalent und ein 36 Grad breites Sichtfeld. Die zweite Telekamera bietet eine f/4.9-Blende, ein Brennweitenäquivalent von 230mm und hat ein nur 11 Grad breites Sichtfeld. In Kombination erzielt Samsung mit dieser Konstruktion aus vier Kameras einen optischen 10-fach-Zoom, wirbt aber auch mit einer bis zu 100-fachen Vergrößerung per "Space Zoom".

Samsung Galaxy S23 Ultra

Auch beim Galaxy S23 Ultra will man mit einer cleveren Kombination aus Software und Hardware für klarere, stabilere und farbenfrohe Aufnahmen sorgen. Auffällig ist, dass Samsung die Frontkamera austauscht. Hatte das Galaxy S22 Ultra noch eine 40-Megapixel-Kamera in der Front, sitzt dort jetzt nur noch eine 12-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende, 25 Millimeter Brennweitenäquivalent und 80 Grad breitem Sichtfeld. Wie zuvor gibt es hier Autofokus, eine Funktion, die man noch immer auch bei High-End-Geräten selten findet.

4K-Videos nur mit maximal 60 Bildern pro Sekunde?

Die Kameraeinheit des Galaxy S23 Ultra bietet unter anderem die Möglichkeit 8K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde und 4K-Videos mit 60 FPS zu filmen. Dies überrascht etwas, denn eigentlich unterstützt der Snapdragon-Chip unter der Haube durchaus 4K bei 120 FPS. Immerhin kann die Frontkamera ebenfalls 4K mit 60 FPS filmen.

Samsung Galaxy S23 Ultra
Hübsch ist es ja: das Samsung Galaxy S23 Ultra

Das S23 Ultra kann per WiFi 6E, Bluetooth 5.3, NFC und UWB funken. Es gibt zwei NanoSIM-Slots und eSIM-Support. Der Akku ist mit 5000mAh unverändert geblieben und kann mittels Type-C-Kabel mit bis zu 45 Watt geladen werden. Wireless Charging ist nur mit 10 Watt möglich, aber immerhin wird auch Reverse Wireless Charging unterstützt.

Als Betriebssystem läuft hier Android 13 in Verbindung mit der Samsung One UI 5.1. Wie inzwischen bei Samsungs High-End-Modellen üblich, gehören zur Ausstattung auch zwei Stereolautsprecher und eine IP68-Zertifizierung. Zu welchen Preisen das Galaxy S23 Ultra in Deutschland in den Handel kommt, wissen wir noch nicht. Die allgemeine Verfügbarkeit dürfte aber rund zwei Wochen nach dem Launch am 1. Februar 2023 gegeben sein.

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Technische Daten zum Samsung Galaxy S23 Ultra
Software Google Android 13 mit Samsung One UI 5.1
Chip Qualcomm Snapdragon 8 Gen2 4nm
Display 6,8 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 3080 x 1440 Pixel, Infinity-O Edge-Display, 1-120 Hz, Gorilla Glass Victus 2, HDR10+, 500 ppi
RAM 8/12 GB RAM
Speicher 256/512GB/1TB
Hauptkamera Quad-Kamera: 200 MP (Hauptkamera, 85°, f/1.7, 23mm, OIS);
12 MP (Ultra-Weitwinkel, 120°, f/2.2, 13mm);
10 MP (Teleobjektiv, 36°, f/2.4, 69mm, OIS);
10 MP (Teleobjektiv, 11°, f/4.9, 230mm, OIS, 10x opt. Zoom, 100x Space Zoom)
Frontkamera 12 MP (f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+)
Sensoren Beschleunigungsmesser, Barometer, Fingerabdrucksensor im Display, Gyro-Sensor, Geomagnetischer Sensor, Hall-Sensor, Lichtsensor, Näherungssensor, UWB
Verbindungen Bluetooth 5.3, USB-Typ-C, NFC, Wi-Fi 6e
Mobilfunk 2G (GPRS/EDGE), 3G (UMTS), 4G (LTE), 5G
Satelliten GPS, GLONASS, Beidou, Galileo
Farben Schwarz, Creme, Grün, Violett
Maße 163,4 x 78,1 x 8,9 mm
Gewicht 233 Gramm
Weiteres Wasserdicht nach IP68, Dual-SIM (2x Nano + E-SIM), GPS, Gesichtserkennung, 2 Speaker, Dolby Atmos, Wireless PowerShare, DeX, Kindermodus, Datensicherheit: KNOX, ODE, EAS, MDM, VPN
Akku 5000 mAh, 45 Watt Schnellladen, 10 Watt kabellos
Verfügbar ab 01.02.2023
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