Upward: Microsofts riesiger Surface Hub erhält Upgrade mit alter CPU

Roland Quandt, 07.12.2022 13:02 Uhr 2 Kommentare
Microsoft will wohl erst im Laufe des nächsten Jahres ein Upgrade für seinen firmenorientierten Riesen-PC Surface Hub 2 auf den Markt bringen. Es handelt sich um ein austauschbares Modul mit dem Codenamen "Upward", das allerdings einen älteren Intel Core-Prozessor der 11. Generation enthalten soll. Wie die Kollegen von Windows Central berichten, plant Microsoft für 2023 die Einführung des ersten neuen Compute-Moduls für Surface Hub 2. Das Gerät mit seinem riesigen 55- oder sogar 85-Zoll-Bildschirm wird in manchen Unternehmen als eine Art digitales Whiteboard verwendet und soll vor allem die Arbeit in Teams erleichtern. Die jüngste Ausgabe des Surface Hub 2 stammt aus dem Jahr 2018.

Beeindruckend: Microsoft zeigt sein Surface Hub 2 erstmals in Aktion
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Für 2023 ist mit "Upward" nun erstmals ein Upgrade der internen Hardware geplant, die sich beim Surface Hub 2 auf einer Art Kartusche befindet, die durch das Lösen einer einzigen Schraube aus dem Gerät genommen werden kann. Das aktuelle Modul nutzt noch einen Intel Core-Prozessor der 8. Generation, ist im Hinblick auf Leistung also längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

Neues Rechenmodul mit zwei Jahre alter CPU

Mit dem neuen Rechenmodul mit dem Codenamen "Upward" will Microsoft dem Surface Hub 2 daher mehr Leistung spendieren, auch wenn der darauf verwendete Prozessor aus der 11. Generation der Intel-Prozessoren wohl ebenfalls getrost als nicht mehr aktuell bezeichnet werden darf. Intel hatte diese Chips bereits 2021 auf den Markt gebracht.

Weitere Details zur Ausstattung der neuen CPU-Einheit sind bisher nicht bekannt, abgesehen von dem Umstand, dass das neue Modul erstmals die Möglichkeit zur Verwendung des Surface Hub 2 in vertikaler Ausrichtung mit sich bringen soll. Diese Änderung hängt allerdings wohl eher mit der darauf verwendeten Software zusammen, als mit der eigentlichen Hardware.

Unklar ist auch, ob Microsoft das neue Compute-Modul für Surface Hub 2 mit einer Vermarktung unter dem Namen "Surface Hub 2X" kombiniert, der zuletzt als Bezeichnung für ein angeblich geplantes Modell der nächsten Generation durch die Gerüchteküche geisterte. Auch mit der Verfügbarkeit von "Upward" wird sich wohl an der Enterprise-Orientierung des Surface Hub nichts ändern, sodass die Preise wahrscheinlich wie zuvor exorbitant ausfallen dürften.

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