Activision: "Werden nicht zögern", für Microsoft-Übernahme zu kämpfen

Witold Pryjda, 25.11.2022 15:06 Uhr 1 Kommentare
Diese Woche ist bekannt geworden, dass die US-amerikanische Handelsbehörde eine Klage gegen Microsoft auf den Weg bringen könnte bzw. plant. Die Erfolgschancen eines solchen Vorgehens sind umstritten und auch das Übernahmeziel Activision Blizzard zeigt sich kämpferisch. Gestern wurde bekannt, dass die Federal Trade Commission (FTC) einen Einspruch gegen die Übernahme von Activision Blizzard einlegen könnte, und zwar per Klage. Laut Insidern sind dazu bereits wichtige Vorarbeiten durchgeführt worden, die dazugehörige Klage könnte die FTC noch im Dezember auf den Weg zu bringen.

Allerdings gibt es wie erwähnt Stimmen, die meinen, dass das gar nicht passieren wird, da die FTC vor Gericht eine klare Abfuhr zu erwarten hätte. Der auf das Gaming-Geschäft spezialisierte Analyst Michael Pachter schrieb auf Twitter, dass die FTC vor Gericht wahrscheinlich "zermalmt" werden würde, weshalb sie seiner Einschätzung nach gar nicht erst klagen wird. Pachter meint, dass Microsoft einer Liste von Forderungen zustimmen wird, um den Status quo aufrechtzuerhalten und die FTC daraufhin ihre Einwände fallen lassen wird.


Nun hat sich auch Activision Blizzard dazu zu Wort gemeldet. Lulu Cheng Meservey, Executive Vice President for Corporate Affairs and Chief Customer Officer (CCO), erläutert auf Twitter, wie man die Angelegenheit beim Unternehmen sieht, das übernommen werden soll. Dort äußert sich die Managerin zu Spekulationen und meint, dass "jede Andeutung, dass die Transaktion wettbewerbswidrige Auswirkungen haben könnte, absurd ist".

"Werden kämpfen"

"Dieser Merger wird den Spielern und der US-Spielbranche zugutekommen - vor allem, da wir uns einer stärkeren Konkurrenz aus dem Ausland gegenübersehen", schreibt Cheng Meservey weiter. "Wir sind entschlossen, weiterhin mit den Regulierungsbehörden in aller Welt zusammenzuarbeiten, um die Transaktion zu ermöglichen, werden aber auch nicht zögern, zu kämpfen, um sie zu verteidigen, wenn dies erforderlich ist."

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