Mercedes: Höhere Beschleunigung kommt hinter eine 1200$-Paywall

[o1] Hanni&Nanni am 24.11. 11:37
Schon einmal zwei Marken, die ich in Zukunft meiden werde. Wenn es alle machen, kaufe ich mir ne alte Blechschüssel, mache die fertig und fahre nen Oldtimer, bis die Knalltüten wieder zur Besinnung kommen.
[re:1] bear7 am 24.11. 11:41
@Hanni&Nanni: du hast den Beisatz: "und verpeste die Umwelt" vergessen ^^

Dann wirst du künftig ALLE Marken meiden.

Aber naja, was soll ich sagen, mit dem Autonomen Autofahren kommt so oder so der Trend, dass man keine Autos mehr besitzt sondern sich die Autos noch mietet (was bei Autonomie auch auf dem Land funktioniert).
Und dann hast du "stündlich" die freie Wahl was du dir mietest... einen "Fiat, ich fahr gerade noch so die 25km bis zum nächsten Supermarkt" bis zur "Luxuskarosse von Mercedes, wir chilln jetzt mal in die nächste Großstadt"

EDIT: zu viele BOOMER hier - ich entziehe mich der Diskussion :P
[re:1] Revier-Engel am 24.11. 11:45
@bear7: So mies, wie bisher in Deutschland getestete "autonome" Fahrzeuge funktionieren im Straßenverkehr, wird das wohl noch Jahrzehnte dauern!
[re:1] bear7 am 24.11. 11:47
@Revier-Engel: ähnliche Sprüche kamen damals auch, als das erste Telefon installiert wurde ... "bis sich das mal durchsetzt, lebe ich nicht mehr" (dieser Spruch aus der Generation heute 80 Jähriger)

Lass uns nur an jetzt und an uns denken - alles was nach uns kommt ist ja völlig egal (dieser Spruch kommt aus der heutigen Gesellschaft, welche auf die Umwelt scheißen)
[re:1] LoD14 am 24.11. 11:50
+11 -
@bear7: naja, wer sich mal ernsthaft mit KI und was sie heutzutage kann beschäftigt, wir recht schnell merken, dass wir noch sehr weit vom autonomen fahren entfernt sind.
[re:2] bear7 am 24.11. 11:52
+ -17
@LoD14: dann hast du dich nicht ernsthaft damit beschäftigt ^^

Ich habe vor ~7 Jahren meine Bachelorarbeit über Neuronale Netzwerke geschrieben, und wenn ich schaue was seitdem passiert ist, kann es sich nur noch um wenige Jahre handeln, bis die Systeme so Leistungsstark sind, dass Autofahren kein Problem ist.

Okay, über die regulatorischen Hürden können wir gerne Diskutieren, aber die Technologie ist sicher nicht das Problem ^^
[re:3] LoD14 am 24.11. 12:58
@bear7: Traurig, dass du dann so wenig Plan davon hast. Neuronale Netze sind auch nur Systeme, die "trainiert" werden. Selbst "denken" können die nicht. Das weißt du ja selbst. Um die Sigmoidfunktionen richtig einzustellen/auszuwählen sind endlos viele Trainigsdaten nötig. Du müsstest quasi jeden Case, der im Straßenverkehr auftreten kann, in den Daten haben, damit der Computer halbwegs richtig entscheidet. Und selbst dann. Zeig mir eine Funktion, die ein kleines l von einem großen I und einer römisch I sicher unterscheiden kann, wenn es sich um Handschrift handelt. Das ist kaum möglich bis hin zu unmöglich. Übertrag das mal auf den Straßenverkehr. Fahrbahnmarkierungen und Schnee sind zb. so ne Sache. Spiegelnde Straßen bei starkem Regen eine andere.

Und dann kommt noch dazu, das wirklich autonomes Fahren eigentlich Full Ethical Agents erfordert. Da sind wird weit von weg. Sehr weit weg. Diese Komponente wird bislang noch ziemlich ausgeklammert von den Herstellern.

Weist du eigentlich, wie die KI lernt? Die sammeln Millionen von Stunden von Videos von Fahrten auf Straßen. Die werden von schlecht bezahlen Lohnsklaven in der dritten Welt ausgewertet, Schilder markiert, etc. Ein Großteil der KI in Autos ist im Grunde nur Supervised Learning und kein echtes neuronales Netz. Die trainieren die Netze halt so.

Ich hab den aktuellen Stand der Systeme in den USA live gesehen. Die Karren sind zu blöd für das "Red on Right" in den USA. Eine der Basic-Regeln da drüben. Selbst auf bekannten Strecken fahren die Waymos häufig schlechter und völlig unberechenbarer als jeder Fahranfänger.
[re:2] pcfan am 24.11. 11:47
@bear7: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ingesamt weniger Umweltschädigend ist, eine bereits produzierte alte Blechschüssel weiterzufahren, als ein komplett neues Auto zu produzieren.

Außerdem gibt es jetzt bereits die möglichkeit Synthetischen Kraftstoff herzustellen, welcher bei der Herstellung die selbe Menge CO2 aus der Luft zieht, die man beim vebrennen freisetz und der somit CO2 Neutral ist.

Ist halt noch teuer, aber wenns mehr verwendet wird, wirds auch billiger und lieber zahlt man dafür, als sich künstlich beschneiden zu lassen bei seinem Eigentum.
[re:1] Link am 24.11. 13:36
+6 -
@pcfan: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ingesamt weniger Umweltschädigend ist, eine bereits produzierte alte Blechschüssel weiterzufahren, als ein komplett neues Auto zu produzieren."
Schon alleine deswegen, weil die alte Blechschüssel sowieso weiterfährt, nur halt irgendwo in Afrika, wo sowas wie AU nicht existiert.
[re:3] Matico am 24.11. 12:06
@bear7: Keine Ahnung wieso dich die ganzen Petrolheads da mit Minus versehen. So wird es kommen und ich finde das Klasse. Besitz wird eh überbewertet, speziell bei Autos. Deutschland halt.
[re:1] donald2603 am 25.11. 17:54
+ -
@Matico: sticht da jemand aus der Generation Mieter? mein Haus und mein Auto sind bezahlt. Alles was ich besitze ist bezahlt und mein Eigentum. Wenn ich Arbeitslos werde, kann ich mit meinen kleinen Rücklagen locker ein Jahr überbrücken. Genau aus diesem Grund ist für mich Mieten Versklavung. Man ist unfrei. Muss immer weitermachen im Hamsterrad. Mieten ist das Schlimmste!
Übrigens: Besitz bedeutet das du die Kontrolle über etwas hast. Selbst wenn du dir ein Auto mietest bist du in dem Moment wo du es nutzt Besitzer. Eigentum bedeutet das es dir gehört. Das nächste Mal schreib also bitte: Eigentum wird überbewertet denn deine Aussage mit Besitz ist schlichtweg falsch.
[re:1] Matico am 26.11. 09:23
+ -
@donald2603: Mal abgesehen von dem Unterschied zwischen Besitz und Eigentum sehe ich es dennoch anders. Es gilt natürlich nicht für jeden Gegenstand. Ich habe auch ein Haus.

Meine Vision ist, dass die ganzen Sollbruchstellen aus Dingen verschwinden. Das Dinge ewig halten können und der Anbieter dennoch zu seinem Geld kommt. Dein bezahltes Auto gehört dir, landet aber viel zu früh auf dem Schrott.

Meine Vision ist, dass das ständige Produzieren zumindest zu teilen aufhören kann. Und vielleicht auch ein bisschen mehr Effezienz im Zusammenhang mit besitzen und benutzen. Klar ist der Mensch Jäger und Sammler, ich finde aber halt nicht, dass Menschen 5 Autos besitzen sollten nur damit sie da sind.

Und ob das gut oder schlecht ist was ich da sage lässt sich ohne konkretes Konzept und konkrete Zahlen eh schlecht bewerten.

Das ist eine Vision. Du kannst mich jetzt gleich als Sozialisten abstempeln. Mir fallen viele Nachteile ein. Ich tausche jedes Jahr mein iPhone und lebe das auch nicht vor.

Du bist mir nur zu schnell mit deinem Urteil ;)
[re:2] donald2603 am 26.11. 18:15
+ -
@Matico: Ich gebe dir Recht mit der Vision die du hast, in der Realität sind es aber genau diese Dinge die nicht funktionieren. Privat nutze und warte ich mein Auto so lange es geht. Ich fahre es bis es auseinanderfällt. Hab es als 2014 als Einjahreswagen gekauft und fahre es seit dem und hoffe es hält noch viele Jahre. Als Mieter will aber aber doch meistens was neues. Nicht umsonst sind bei Autovermietungen doch keine Autos älter als drei Jahre zu finden. Dazu kommt das man als Eigentümer viel gewissenhafter damit umgeht. Als Mieter ist es doch immer: Don?t be gentle, it's a rental. Insofern: ja, die Idee die du hast ist gut, sie wird aber an der menschlichen Realität scheitern, wie leider all zu oft.
[re:2] Matico am 24.11. 12:05
+4 -2
@Hanni&Nanni: Ich befürworte den Ansatz, Autos gleich zu bauen und gegen Aufpreis Features freizuschalten. Das hat viele Vorteile. Es ist wie ein Extra das ich beim Kauf im Konfigurator wähle - nur später wenn ich das Auto schon kenne und weiss was ich wirklich will.

Was ich verachte ist da Abo. Ich will das Feature gegen eine einmalige Zahlung freischalten. Das ist fair und transparent. Ein Abo mit laufenden Kosten ist eine negative und auch unlogische Entwicklung.
[re:1] Link am 24.11. 13:45
+3 -1
@Matico: Nur bezahlst du dann die Produktion und Einbau dieser Teile dann trotzdem beim Kauf, denn gratis werden die nicht eingebaut, das wäre dann ein Minusgeschäft für den Hersteller, falls jemand das Feature nachher nicht nutzt. Also bezahlt man diese Teile dann einmal beim Kauf und dann nochmal die Freischaltung.
[re:1] Matico am 24.11. 18:55
+2 -
@Link: Wenn ich es richtig verstanden habe ist die immer gleiche Produktion oftmals günstiger als die individuelle Konfiguration. Das hängt natürlich mit vielen Faktoren zusammen. Aber drauflegen oder absichtlich teurer als die Konkurrenz zu sein ist nicht das Interesse des Herstellers. Nie.
[re:1] Link am 24.11. 19:55
+2 -
@Matico: Natürlich ist es für den Hersteller günstiger, geschenkt bekommst du die Teile aber nicht, die sind im Kaufpreis enthalten, nur für die Möglichkeit sie auch tatsächlich zu nutzen statt nur sinnlos durch die Gegend zu karren, darf man dann noch mal bezahlen.
[re:2] Matico am 25.11. 05:47
+ -
@Link: Ich fasse zusammen. Wenn alle Autos gleich sind ist auch deins günstiger. Dennoch zahlst du mehr als wenn man nur dein Auto bauen würde, genau in deiner Konfiguration. So habe ich es verstanden.

Sehe daran immer noch nichts schlechtes?
[re:3] Link am 25.11. 11:13
+ -
@Matico: "Dennoch zahlst du mehr als wenn man nur dein Auto bauen würde, genau in deiner Konfiguration."
Genau das ist das Problem, es müssen ja alle verbauten Komponenten bezahlt werden, auch die deaktivierten.

Wenn die so saugünstig wären, dass man sie reinklatschen kann, ganz egal ob der Kunde sie haben will oder nicht, dann könnte man ja auch einfach eine maximal ausgestattete Basisversion als einzige Variante anbieten statt tausende € für etwas zu verlangen, was offenbar so billig ist, dass man es auch verschenken kann bei Fahrzeugen, in denen es nicht benutzt wird, was u.U. sogar die Mehrheit sein kann.

Baut man also Teile ein, die doch nicht so billig sind, dass man sie zur Basisversion hinzuzählen kann, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweden zahlen die Käufer der Basisvariante für Zeug auch und können es nicht nutzen oder diejenigen, die das Feature nutzen möchten bezahlen die ungenutzten Komponenten mit (oder eine Kombination aus beidem). Verschenkt werden die Teile aber ganz sicher nicht.
[re:4] Matico am 25.11. 11:31
+ -
@Link: Ich glaube du hast meinen Aspekt nicht verstanden. Die Autobauer können immer gleich ausgestattete Autos günstiger anbieten als mit individueller Konfig. Das gilt vielleicht nicht für alle aber für einige Komponenten.

Also kreigst du das individuelle Auto im Schnitt nie günstiger gebaut als das einheitliche. Und wenn dieser Vorteil an den Kunden weitergegeben wird dann ist das auch gut für dich.

Du kannst dich dann nur darüber beklagen, dass nicht jeder DEINE Konfiguration hat, das wäre für DICH das günstigste, das stimmt. Aber das geht halt nicht.
[re:3] DON666 am 24.11. 12:15
+1 -
@Hanni&Nanni: Ja, diese Marken werde ich auch meiden, so wie auch Lamborghini oder Rolls. Kommt nämlich finanziell alles eh nicht infrage, insofern... ^^
[re:1] Matico am 25.11. 05:48
+ -
@DON666: Ich hätte schon gedacht, dass du dir diese Marken leisten kannst. Du meidest doch Apple, da spart man einiges :)
[re:1] DON666 am 25.11. 12:11
+ -
@Matico: Was soll dieser alberne Seitenhieb denn jetzt?

Aber scheint ja tief zu sitzen. Ich hätte jetzt z. B. nicht auswendig gewusst, dass der User "Matico" Apple-Fan ist; bin ja nicht sonderlich nachtragend. =D
[re:1] Matico am 26.11. 09:25
+ -
@DON666: Ich wollte witzig sein. Ist wohl nicht angekommen. Schade.

Bei dir hab ich mir das schon gemerkt. Vielleicht bin ich zuviel hier :)
[re:2] DON666 am 26.11. 10:58
+ -
@Matico: Oh, schade. Das ist das Blöde an dieser ausdruckslosen Nur-Text-Kommunikation. Finde ich tatsächlich ein ziemliches Problem.
[re:4] Ryker am 24.11. 16:09
+ -1
@Hanni&Nanni: Dann lasse ich mein Auto einfach restaurieren und auf neusten Stand bringen und nicht die Abo-Kram zahlen muss. Ehrlich gesagt, wenn ich ein Auto kaufe und mit gewünschte Extras dabei. Da möchte ich kein Abo haben. Wozu Abo, wenn ich nach 5 Jahre das Auto verkaufe. Mit Abo ist das rausgeschmissenes Geld.
[re:5] VivaColonia am 25.11. 06:41
+ -4
@Hanni&Nanni: du meidest sie vermutlich, weil du es dir preislich eh nicht leisten kannst.
ich finde diese strategie klasse. in meinem vorherigen tesla konnte ich features ebenfalls dazukaufen. das ist doch eine prima sache. man kauft sich ein auto und irgendwann merkt man, dass man diese oder jene funktion gerne noch hätte. anstatt sie teuer nachrüsten oder das auto verkaufen zu müssen, kauft man sie einfach über das mobiltekefon dazu.
und an alle kritiker... es zwingt einen ja niemand so ein auto oder die angebotenen features zu kaufen.
[re:1] Hanni&Nanni am 25.11. 08:38
+3 -
@VivaColonia: Du kennst mich nicht und maßt Dir an, Vermutungen über mein Einkommen zu machen? Das alleine ist schon Grenzwertig. Und den ganzen Rest deines Kommentars halte ich für unüberlegt und naiv. Man muss immer bedenken, was die Autoindustrie daraus für Rückschlüsse zieht. Und Abo-Gebühren für Zusatzfeatures, die man ohnehin mitschleppt, aber wegen einer fehlenden monatlichen Gebühr nicht nutzen kann, ist schwachsinn ohne Ende. Bei DRM-Systemen für Audio und Video ging man noch die Barrikaden hoch. Und jetzt beim Auto wird das DRM vollkommen gefressen. Geile Einstellung.
[re:1] VivaColonia am 25.11. 09:16
+ -1
@Hanni&Nanni: ob ich diese features mitschleppe oder nicht spielt doch keine rolle. das gewicht des fahrzeugs wird hierduch sicherlich nur minimal erhöht.

und wer sich einen EQE oder EQS kauft, dem ist es auch egal ob er jährlich 1.000 oder 5.000 euro für wartung und features bezahlt. er wird dieses fahrzeug dennoch kaufen. und wenn mal einer abspringt, dann kauft es eben jemand anderes. die auftragsbücher bei mercedes benz sind bestens gefüllt.
[re:6] Arhey am 25.11. 11:35
+ -
@Hanni&Nanni: Wobei bei BMW zumindest die Möglichkeit besteht das direkt beim Kauf zu bestellen oder nachträglich dauerhaft freizuschalten.

Bei Mercedes kannst du auch volle Hütte konfigurieren und wirst trotzdem nochmal zur Kasse gebeten. Ein Unding und gehört verboten sowas!
[o2] Revier-Engel am 24.11. 11:37
Es ist sowas von bescheuert! Diese Entwicklung muss schnell gebremst werden!
Denn eine Technik die im Auto verbaut ist, muss auch uneingeschränkt nutzbar sein. Ansonsten kann sie gerne draussen bleiben und durch fehlendes Gewicht Sprit/Energie sparen!
Der Trend, den u.a. Tesla vorgemacht hat, ist nicht ungefährlich!
Schade, daß das KBA das mitmacht, sowas sollte wirklich unterbunden werden!
Aber sicherlich wird es dann auch Hacker oder Tuner geben, die die Dinge für kleineres Geld auch möglich machen werden :)
[re:1] bear7 am 24.11. 11:45
@Revier-Engel: NEIN... ich bin dafür, dass diese Entwicklung zum ganzen Auto hingeht. Wieso sollte man heutzutage überhaupt noch ein Auto besitzen.

Wobei ich mir erhoffe, dass es "sauber" reguliert ist, bzw. die Konkurrenz die Preise drückt.

Ich mag es nicht, dass mein Auto nur 60 Minuten genutzt wird und die restlichen 7*24 Stunden in der Woche nur "herumsteht" ...

Die Kombination aus Car-Sharing, Fahrräder und Öffis könnte die Verkehrswende für die Umwelt UND für jedermanns Geldbeutel einleiten.
[re:1] Revier-Engel am 24.11. 11:47
+6 -
@bear7: Das ist DEINE Ansicht. Aber ich mag es nicht irrwitzige Summen für Dinge zu bezahlen, die sowieso eingebaut sind, also gar keine Mehrkosten mehr verursachen!
Meinetwegen kannst du auf die vorgeschlagenen Systeme setzen, für mich in absehbarer Zeit einfach keine Alternative zu dem eigenen KFZ. Die eigenen Gründe tun dazu nix zur Sache.
[re:1] bigspid am 24.11. 21:38
+ -
@Revier-Engel: Das ist doch der Knackpunkt: Es ist völlig bescheuert Zehntausende Euro für ein Fahrzeug zu bezahlen, jährlich nochmal 2-3 Tausender drauf zu legen für Wartung, Steuern und Versicherung, nur damit das Teil die meiste Zeit vor der Tür steht. Solange ich so viel Geld ausgeben muss, um flexibel mobil sein zu können (lebe in nem 1.000 Seelen Dorf), möchte ich dann auch den vollen Umfang ohne Abo-Quatsch nutzen können. Aber am liebsten würde ich mir ein autonomes Uber bestellen, 10min später einsteigen und am Ziel aussteigen. Aber zu dem Ziel kommen wir nicht mit so einem Blödsinn wir Abo-Beschleunigung. Das sind jetzt Machbarkeitsstudien/Tests. Wenn das niemand bucht und nur viel negative PR gibt, dann verschwindet das schnell vom Markt. Ich würde jedenfalls jeden beim Jailbreak bis dahin unterstützen :D
[re:2] LoD14 am 24.11. 11:55
+18 -
@bear7: Dann haben wir völlige Anarchie im Straßenverkehr. Mit den ganzen Sharingsachen wird umgegangen wie Sau. Hier steht kaum ein Fahrrad im Sharing, was nicht kaputt ist. Selbst neue sehen aus wie Hulle. Carsharing Autos werden hier immer wieder falsch geparkt, die Felgen sehen aus, da wird nach gehör eingeparkt, der Innenraum zerkratzt etc. So würde NIEMAND mit Eigentum umgehen. Finde das furchtbar. Und das geht am Supermarktparkplatz weiter. Mir ist letztes Jahr 2x jemand bei Rewe am Parkplatz reingefahren. 1500€ Schaden in Summe. Beide abgehauen. Kein Bezug mehr zu Besitz und Wert. Es ist einfach schlimm wie Leute mit Leih- und Leasingfahrzeugen umgehen. Ich will den Trend nicht.
[re:1] Arhey am 25.11. 11:39
+ -
@LoD14: Bei Sharinggeschichten stimme ich dir absolut zu, aber Leasing wird in der Regel dennoch ordentlich behandelt, weil man im Zweifel bei der Rückgabe die ganzen Schäden zahlen muss.
Ich fahre selbst ein Leasingauto, auch wenn es nicht mir gehört, behandele ich es so als wäre es meins und empfinde es auch als meinen Eigentum. Das Auto ist sauber und gepflegt.
[re:1] LoD14 am 25.11. 11:56
+ -
@Arhey: Vielleicht äußerlich, aber grade in Sachen warmfahren wird mit den Leasingkarren umgegangen wie mit dem letzten Dreck.
[re:3] feinstein am 24.11. 12:18
+9 -
@bear7: "Wieso sollte man heutzutage überhaupt noch ein Auto besitzen."
Weil ich für mich selbst entscheide, wann und wie ich mobil bin. Wenn du willst, dass der ÖPNV- oder Carsharing-Anbieter diese Entscheidungen für dich treffen, dann ist das deine Sache.

"Ich mag es nicht, dass mein Auto nur 60 Minuten genutzt wird und die restlichen 7*24 Stunden in der Woche nur "herumsteht" ..."
Dann solltest du dir kein Auto anschaffen oder es öfter nutzen.

"Die Kombination aus Car-Sharing, Fahrräder und Öffis könnte die Verkehrswende für die Umwelt UND für jedermanns Geldbeutel einleiten."
Diese "Verkehrswende" ist eine Utopie, die niemals funktionieren wird. Nicht umsonst haben ja schon namhafte Carsharing-Anbieter ihre Geschäft schon wieder eingestellt. Sicher nicht wegen zuviel Erfolg.

Was bei diesen Wunschvorstellungen von Mobilität immer vergessen wird ist der Faktor Mensch. Das fängt bei so einfachen Faktoren an, dass man schon nicht weiß, wer ein Carsharing Auto vor einem hatte und was er damit gemacht hat. Wenn man da in so manches Auto reinschaut, dann bekommt man eine Ahnung und hat absolut keine Lust es zu benutzen.

Und wenn ich nachts einfach nur schnell was bei McD holen will, dann habe ich sicher auch keine Lust ewig auf einen öffentlichen Bus zu warten, wo man dann insgesamt fast eine Stunde unterwegs ist, wenn es mit dem eigenen Auto keine 20 Minuten dauert. Und nein, ich habe auch keine Lust, mir dafür einen Uber oder ein Taxi zu bestellen, wo du dann mit irgendjemandem auch noch Smalltalk veranstalten musst.

Und gibts eben viele Gründe warum Leute nicht auf ihr eigenes Auto verzichten wollen und es nutzen und von solchen Utopien nicht viel halten.
[re:4] 10tacle am 24.11. 12:38
+8 -1
@bear7: Finds auch scheiße, wenn mein Klamotten tagelang im Schrank nur rumhängen, trotzdem halte ich nix vom dress-sharing. Fashionvictim halt.
[re:5] Hanni&Nanni am 24.11. 12:55
+3 -1
@bear7: Das was Dir stehen würde, wäre ein Taxi! Das mietet man inkl. Fahrer, und wenn es Dich abgesetzt hat, fährt es jemand anderen durch die Gegend. Und Du wärest das leidige Thema "Autokauf" endlich los.
[re:6] Wolfi_by am 24.11. 20:18
+ -
@bear7: ich bin dafür dass Arbeitnehmer ohne Fahrzeug einen schlafplatz im Keller zu Verfügung gestellt bekommen... Gerade der Einsatz von Diesel betriebenen Bussen im öffentlichen Verkehr hat ein enormes feinstaubpotenzial da diese ständig vernünftig und gleichfahrende Fahrzeuge ausbremsen. Sollte jemand, der Fahrzeuge ablehnt auch zusätzlich ablehnen einer sozialvefsicherungspflichtigen Beschäftigung nachzugehen muss natürlich auch noch das Wahlrecht entzogen werden, denn wählen können natürlich nur mündige Bürger welche auch Leistung für die Allgemeinheit erbringen
[re:2] Frankenheimer am 24.11. 12:57
+ -1
@Revier-Engel: es ist doch bereits vor Kauf bekannt wie die Ausgangslage ist. Nimm es oder lass es. Schon in den 70er Jahre Großrechnern von IBM konnte man CPUs freischalten obwohl diese hardwaretechnisch verbaut waren. Wüsste auch nicht was dagegen spricht. Niemand ist gezwungen die Features freizuschalten.
[re:3] 1ST1 am 24.11. 14:29
+ -
@Revier-Engel: Was hat denn das Eisenbahn-Bundes-Amt damit zu tun?
[re:1] Revier-Engel am 24.11. 18:16
+ -
@1ST1: Da hatte die liebe Autokorrektur zugeschlagen :) Die mochte das KBA, Kraftfahrtbundesamt, eben nicht :)
[o3] pcfan am 24.11. 11:45
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[re:1] Fanta4all am 24.11. 13:33
+3 -
@pcfan: Hey, kann man dann auch die Farbe jeden Monat wechseln?
Sagen wir für 400€ /Monat?
statt heutigem einmaligen Festpreis?

Hab noch einen endscheidenden Punkt:
Weiterverkauf nur gegen 1000€ Bearbeitungsgebühr!
[re:2] Tical2k am 24.11. 13:58
+3 -
@pcfan: Du hast noch das Sternchen bei den Monatspreisen vergessen "Für die ersten 6 Monate, dann mindestens das doppelte".
[re:1] Arhey am 25.11. 11:41
+ -
@Tical2k: Ne wohl eher "Nur bei Abschluss einer Mindestvertragslaufzeit von 36 Monaten, ansonsten das doppelte"
[o4] LoD14 am 24.11. 11:46
+5 -
Bei BMW gibt es ja bereits Hacks für das System. Wird hier auch nur eine Frage der Zeit sein. Interessant wird es an dem Punkt, wo die was dagegen unternehmen. Seit Jahrzehnten haben die ja schon keinen Bock, die Tachostände in den Computern manipulationssicher zu machen. Mal gucken wie schnell das geht, die Abo-Funktionen abzusichern, wenn man die breite Masse anfängt zu hacken.
[re:1] ExusAnimus am 24.11. 12:39
+6 -
@LoD14:
Ich hoffe dass sich das rumspricht und jeder fleißig hackt. Dann ist der Blödsinn schnell wieder vorbei
[re:1] Petezahad am 24.11. 14:07
+ -
@ExusAnimus: Wäre schön, wird aber eher dazu führen das sich die Hersteller dagegen absichern und schwups wird die Karre aus der Ferne fahruntüchtig gemacht.
[re:1] Islander am 24.11. 14:53
+2 -
@Petezahad: Da ein gekauftes Auto ja Eigentum ist, und nicht nur eine Lizenz, sollte man davon ausgehen, dass da mit Leichtigkeit richterlich vorgegangen werden kann. Falls es doch anders kommt, dann wird's Zeit für radikalere Maßnahmen.
[re:2] LoD14 am 24.11. 16:53
+1 -
@Petezahad: geht nicht. Gibt schon ein Urteil dazu. Irgend ein Franzose wollte doch die Akkus abschalten von Autos, wo die Raten nicht bezahlt wurden. Wurde ihnen gerichtlich untersagt.
[re:1] Revier-Engel am 24.11. 18:17
+ -
@LoD14: Renault war der Übeltäter und ist kläglich gescheitert!
[re:2] Tomelino am 24.11. 14:51
+ -
@ExusAnimus: Das Gegenteil wird der Fall sein. Das ganze wird so ausgelegt, dass kein Softwareingriff mehr möglich sein wird. Selbst die aktuellen Möglichkiten des Kodierens werden beseitig. Jegliche Abweichung vom OEM Softwarestand endet dann damit dass das Fahrzeug in ein Notprogramm schaltet, bzw. nicht mehr gewartet wird.
[re:3] jackii am 24.11. 15:29
+ -
@ExusAnimus: Und dann bekommt man kostenlos was sonst gekostet hätte? Glaub ich nicht.
Dann muss man sich wie bisher schon beim Kauf für immer entscheiden oder sofern es überhaupt geht, sehr aufwendig nachrüsten. Für manche Dinge macht es meiner Meinung nach schon Sinn.
[re:4] de120 am 24.11. 19:29
+ -
@ExusAnimus: Ich wäre da vorsichtig im Hinblick auf die Betriebserlsubnis und Versicherungsschutz.
[re:1] Link am 24.11. 20:15
+ -
@de120: Ist doch nichts anderes als Tuning, die Autos bekommt man ja auch zugelassen. Kann dir keine Deteils nennen, wie das genau geht, ein Kumpel von mir hat aber einen 2er Golf auf 240PS hochgezüchtet und konnte denn dann auch so zulassen nach einer Prüfung ob das alles OK ist.

Hier wurde man ja nicht mal die Spezifikationen durch den Hersteller verlassen, Bremsanlage & Co. sind ja bereits auf die zusätzliche Leistung ausgelegt und zugelassen (!), die Leistung ist nur nicht freigeschaltet. Wenn man die Zusatz-PS bucht, wird man ja auch nicht den Wagen neu zulassen müssen, der ist wahrscheinlich bereits mit der Maximalleistung eingetragen (und damit auch versichert). Eigentlich muss er das sein, sonst könnte man das nicht einfach so dazubuchen, das wäre viel komplizierter wenn ich so drüber nachdenke.
[re:1] de120 am 24.11. 21:25
+ -
@Link: Die Darstellung ist leider sehr vereinfacht. Sie dürfen ein Fahrzeug nicht nach Belieben verändern, schon das austauschen der Beleuchtung kann zum erlischen der Betriebserlaubnis führen. Wie wollen Sie nun rechtssicher Software von zentralen Steuergeräten tauschen, wenn keiner für deren korrekte Funktion einen Nachweis erbringen kann?
[re:2] Link am 25.11. 10:58
+ -
@de120: Nun, es ist vereinfacht, weil ich mich nicht gründlich mit der Zulassungsprozedur beschäftigt habe, dass es (Zig-?) Tausende getunte/gestylte Autos auf den Straßen gibt (auch mit ausgetauschten Leuchten und allem, was sonst noch geht), ist aber Fakt. Ich kenne wie gesagt Leute mit solchen Autos persönlich und wenn man einen Golf von 60 oder 75PS auf 240 hochtunen kann (anderen Motor eingebaut) und bekommt den so zugelassen, dann sollte das hier auch gehen, zumal (solange man innerhalb der Freischaltung durch den Hersteller bleibt) der Wagen bereits für diese Leistung zugelassen sein muss, sonst ist nix mit "einfach buchen".
[re:3] de120 am 25.11. 12:28
+ -
@Link: Das was Sie schreiben ist nur eingeschränkt vergleichbar. Das Tuning darf zum einen, wie bereits geschrieben, nicht nach Belieben erfolgen, sondern nur mit zugelassenen Komponenten oder Einzelabnahmen. Zum anderen sind das was Sie da schreiben auch ganz andere Fahrzeuge. Ein 2er Golf hat wie viel Steuergeräte und wie viel "Hardware" im Vergleich zu den hier beschriebenen Fahrzeugen? Eine Abnahme einzelner Modifikationen ist da noch recht überschaubar. Das eigentliche Problem ist dennoch anders gelagert: Der Hersteller wird kaum die Software oder eine Anleitung gratis raus geben, die das kostenpflichtige Feature einfach so freischaltet. Folglich muss die Software von jemanden modifiziert werden. Und jetzt beginnt das Problem, wer kann nun wie dokumentieren und garantieren, dass es keine Seiteneffekte gibt? Bei dem Golf 2 Tuning ist das noch relativ einfach gewesen. Bei der heutigen Software auf Steuergeräten spielen Sie nun in einer ganz anderen Liga. Wer garantiert, dass durch die Modifikation der Software plötzlich nicht ganz andere Systeme beeinflusst werden?
[o5] Twinks am 24.11. 12:14
+3 -
und anschließend wird gejammert, dass Sie Kunden an die Premium-Konkurrenz in Asien verlieren oder die Leute anfangen die Software zu hacken.
Ich habe einen BMW als Dienstwagen, aber ich habe noch nichts entdeckt was der VW meiner Freundin nicht auch könnte. Noch dazu hat letzterer die bequemeren Sitze.
[o6] NY Accountant am 24.11. 12:29
+1 -
Gier ist gut für den Jahresbericht. Das nächste ist es Geld zu berechnen für den Anblick beziehungsweise ein Foto zu machen von seinem eigenen Auto!

Gier ist gut fürs Geschäft!
[o7] feinstein am 24.11. 12:40
+1 -1
Ich finde diesen Abozwang furchtbar und würde von so einem Hersteller Abstand nehmen.
Allerdings ist die Technik dahinter schon interesssant. Und man könnte es einsetzen, um jungen unerfahrenen Fahrern ein entsprechend kastriertes Fahrzeug zur Verfügung zu stellen.

Da könnte man dann z.B. einstellen, dass ein Fahrer, der gerade seinen Führerschein erst gemacht hat, maximal 100 oder so fahren darf und mit geringerer Beschleunigung unterwegs ist, als jemand, der den Schein schon länger hat. Das wäre doch echt was, wenn die jungen Herren, die sich gerne PS starke Autos mieten in ihrem Poserdrang etwas gebremst würden, im wahrsten Sinne des Wortes.
[re:1] rOOts am 24.11. 13:04
+1 -1
@feinstein: Super!
Und dann kommst Du mit 200 Sachen angerauscht und der "Junge" vor Dir auf der rechten Spur
möchte endlich an dem LKW vorbei, schert aus und stellt plötzlich fest,
dass der LKW beschleunigt, aber er eben nicht!

Gut, diese Situation gibt es auch so, aber eine Begrenzung der Beschleunigung halte ich für nicht angebracht,
und eine Drosselung der Höchstgeschwindigkeit sollte auch gut überlegt sein!
Aber in diesem Zusammenhang wäre ja mal zu überdenken, ob es nicht doch sinnvoll ist
ein Tempolimit einzuführen.
Oh weh, nun schwenke ich DAS rote Tuch.
[re:1] feinstein am 24.11. 13:44
+ -
@rOOts: Wo ist das Problem? Der weiß natürlich, dass er ein entsprechend beschränktes Auto fährt. Im günstigsten Fall kennt er das bereits von der Fahrschule.
[re:1] rOOts am 25.11. 00:06
+ -
@feinstein: Ach, und weil jeder weiß, dass sein Vehikel nichts hergibt,
treten solche Situationen natürlich nie auf.
Aber Deiner Antwort nach, ist zu vermuten, dass Du schon lange auf keine AB unterwegs warst.
Oder Du gehörst zu den guten Autofahrer, die sich nur über die Anderen ärgern, weil sie so auffahren.
Stell Dir vor, das Auto muss nicht angeschoben werden und der Motor geht auch nicht kaputt,
wenn man das Gaspedal mal kurz durchtritt.
[re:1] feinstein am 25.11. 07:41
+ -
@rOOts: Es sind halt konstruierte Einzelfall-Argumente.
Es spricht nun wirklich Nichts dagegen, wenn Fahranfänger in Autos sitzen, die nur eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit und evtl. eine maximale Beschleunigung haben.
Weiter unten wurde ja schon geschrieben, dass das bei Motorrädern längst Standard ist.
Du tust ja gerade so, als wären das dann Werte, bei denen ein Fußgänger schneller ist. Davon redet aber überhaupt niemand.
Was spricht denn gegen eine Limitierung auf 130 und eine Beschleunigung eines unteren oder mittleren Golfs? Das sind ja Werte, denen man im Straßenverkehr allerorts begegnet.
[re:2] rOOts am 25.11. 11:09
+ -
@feinstein: Ich habe das SO aus Deine Argumentation nicht wahrgenommen.
Man muss halt über so etwas diskutieren.
Und hier oder da scheinen ja solche Einschränkungen eventuell Sinn zu machen.
Führerschein auf Probe, und für die "erste Zeit" auch eine Limitierung des fahrbaren Untersatzes,
wobei es da durchaus auch Ausnahmen geben müsste.
Feuerwehr, begleitetes Fahren, um mal zwei Beispiele zu nennen.
[re:2] Fanta4all am 24.11. 13:46
+ -1
@feinstein: Das gibt es doch schon. bei Motorädern / Rollern. Diese sind manchmal einfach gedrosselt auf die 45km/h. Quads sind auch elektr. Begrenzt auf 90km/h seit der Gesetzesänderung.

Das von Mercedes finde ich noch OK. Wer unbedingt noch ein 20% Booster braucht um angeben zu können, 1200€ bitte. ich gehe davon aus, das die normale Leistung mehr als ausreichend ist.

Anders ist es bei den Sachen vom BMW. Sitzheizung monatlich buchen? Ne danke. Da nehme ich dann doch ne Heizmatte für den Zigarettenanzünder im Winter.

Wenn die eingebauten Geräte in der Leidtung beschnittenwerden, OK.
Aber eine Sitzheitzung die nicht funktioniert, braucht nicht drin sein, Umwelt schädlich.

Kosten dann in Zukunft alle Autos gleich viel?
Muss man ja die Extras nur noch freischalten lassen.
[re:1] Petezahad am 24.11. 14:12
+2 -
@Fanta4all: "Anders ist es bei den Sachen vom BMW. Sitzheizung monatlich buchen? Ne danke. Da nehme ich dann doch ne Heizmatte für den Zigarettenanzünder im Winter." Echt? Ich würd einfach keinen BMW kaufen
[re:1] de120 am 24.11. 14:46
+ -1
@Petezahad: Warum? Es besteht doch die Option a) es ab Werk zu kaufen und b) es dauerhaft zu buchen. Dass es noch andere Fristen optional on top gibt ist dann doch eigentlich komplett egal? Man kann ja, wenn einen das nicht anspricht einfach Option a) oder b) nutzen.
[re:2] feinstein am 24.11. 17:12
+ -
@Fanta4all: "Das gibt es doch schon. bei Motorädern / Rollern."
Wir reden hier aber doch von Autos, oder?
[re:3] Revier-Engel am 24.11. 18:19
+ -
@Fanta4all: Das Problem ist ja, die Technik fährst du spazieren und hast sie schon bezahlt! Du darfst dann nur noch mal extra zahlen für die Nutzung!
So als wenn du ein Haus kaufst, aber nur dann rein darfst, wenn du der Stadt jeden Monat Geld für das betreten deines Hauses bezahlen würdest. Macht auch keiner!
[o8] Gösser am 24.11. 12:40
+3 -
Dann kommen demnächst auch Häuslebauer auf den Geschmack.
Zimmertemperatur über 20°, dann zahl mal extra.
Wasseranschluss mit vollem Druck, kein Geplätscher, auch das kostet extra.

Tesla hatte es vorgemacht (mal wieder !). Ein Autokäufer hatte einen gebrauchten Tesla gekauft. Tesla hatte dies bemerkt und die Reichweite des Fahrzeugs wieder veringert. Begründung, die Reichweitenverlängerung wäre an den Erstbesitzer verkauft worden und an ihn gebunden. Wird das Auto verkauft, wird dieses Extra nicht weiter gegeben. Der neue Besitzer muss es also wieder erwerben.
Was für ein Schwachsinn.
Der Artikel darüber konnte man sogar hier bei WF nachlesen. https://winfuture.de/news,130985.html
[re:1] rOOts am 24.11. 13:06
+1 -
@Gösser: Ist so aber in DE nicht gesetzeskonform! Wurde geklagt?
[re:1] Gösser am 24.11. 13:07
+1 -
@rOOts: Das weiß ich leider nicht. Im Artikel steht nichts darüber.
[re:2] iCakeMan am 24.11. 17:14
+ -
@rOOts: https://teslamag.de/news/twitter-protest-tesla-akku-reserve-alte-model-s-doch-wieder-frei-51228

Schade, dass viele Medien solche Berichte nicht auflösen.
[o9] Blackheart302 am 24.11. 13:03
+ -
Naja, bei solchen Preisen lohnen sich dann mal schnell eigene Hacks. Und wir kennen es aus den Unterhaltungsmeiden wie Filme und Musik. Da wirds schnell Anleitungen oder sogar professionelle Hacker geben. Spätestens wenn die Garantie nach 3-5 Jahren abgelaufen ist wird der Geldregen wohl versiegen.

Oder muss man neu wenn man ein Auto gekauft hat wohla uch den Software EULA zustimmen. Ohne Zustimmung kann das Auto zurückgegeben werden :-)
[10] DerZero am 24.11. 14:00
+ -
alles boykottieren, sowas ist das aller letzte !!
ich hoffe die hacker der welt schaffen sowas freizuschalten !!
[11] 1ST1 am 24.11. 14:28
+1 -
In 0,8 bis 0,9 Sekunden weniger als bisher von 0 auf 100 zu beschleunigen ist natürlich sehr essentiell. Braucht man unbedingt.
[12] de120 am 24.11. 14:42
+ -
"So wurde im vergangenen Sommer bekannt, dass BMW für die Sitz- und Lenkradheizung eine Monatsgebühr verlangt. Diese ist als monatliches oder auch jährliches Abo buchbar, allerdings ist auch eine dauerhafte Freischaltung möglich." Das widerspricht sich. Wenn man es permanent freischaltet, oder ab Werk bestellt ist es keine Monatsgebühr. Ferner ist dies auch keine Änderung, sondern lediglich eine zusätzliche neue Option.
[13] Kryptobär am 24.11. 14:46
+3 -
Ich freue mich auf unsere Freunde aus der Szene... Mercedes.Benz.All.Models.Acceleration.Unlock.Cracked.incl.Keygen-FUCKMCB
[14] Tomelino am 24.11. 14:59
+1 -
Dieses Vorgehen gibt es auch bei Verbrennern. Teilweise sind leichte Hardwareänderungen nötig.
Es gab schon immer eine Leistungsabstufung und wird es auch in Zukunft geben.

Die Batterien und el. Motoren sind sehr potent. Habt ihr etwa gedacht, dass ihr nun alle in den Genuss von 300PS+ kommt?

Die Marge bei 318i und C180 ist verschwindend gering.
Das Hauptgeschäft der Premiumanbieter sind die teuren und hochmotorisierten Fahrzeuge.
Entsprechend wird man die Fahrzeuge voneinander abgrenzen.

Das Abo wird man umgehen können, indem man beim Kaufpreis mehr investiert.
Es bleibt alles wie es ist.
[re:1] Rashiade am 24.11. 15:48
+ -
@Tomelino: Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das Hauptgeschäft immer der Massenmarkt und das Mittelklassesegment ist.
Im Premiumsegment wird einfach zu wenig verkauft, daher muss man hier auch mehr aufschlagen, um Gewinn zu machen.
Wenn wir uns die Statistik des KBA von Januar bis Oktober 2022 mal anschauen (Zulassungen nach Typ, SUVs habe ich mal außen vor gelassen), sehen wir, dass jedes einzelne Modell schon mehr Zulassungen hat als die gesamte Oberklasse zusammen:
--Kleinwagen
BMW I3: 9.521
--Kompaktklasse
BMW 1er: 13.867
BMW 2er: 12.526
--Mittelklasse
BMW 3er: 29.723
BMW 4er: 13.168
BMW 5er: 17.541
--Oberklasse
BMW 6er: 416
BMW 7er: 1.923
BMW 8er: 1.402

Die Gewinnmarge des Händlers ist vielleicht gering, ich glaube aber nicht, dass BMW hiermit arm wird, BMW hat alleine im 3. Quartal dieses Jahres bereits 3,7 Milliarden € Gewinn (nicht Umsatz!) gemacht.
[re:1] de120 am 24.11. 16:43
+1 -
@Rashiade: Die Realität sieht leider dennoch so aus, dass trotz deutlich geringerer Stückzahlen die Segmente mit den guten Margen für den Gewinn sorgen. In der Kompaktklasse ist bei den Premiumherstellern wenig zu erwirtschaften. Auch fehlen in der Aufstellung die X-Modelle, so dass das Bild auch nicht vollständig ist.
[re:1] Rashiade am 25.11. 09:18
+ -
@de120: Kannst du deine Behauptungen denn irgendwie mit Fakten untermauern?
Dass ich die SUVs weggelassen habe, habe ich ja geschrieben. Die kannst du dir gerne selber aus der genannten Statistik des KBA rausschreiben, wenn du sie für wichtig hältst.
[re:1] de120 am 25.11. 12:22
+ -
@Rashiade: Die Frage könnte ich im Grunde auch zurück geben... Generell können Sie die Information aber allen Presseberichten entnehmen, dass die Konzerngewinne bei den Premiumanbietern relativ stark von den Verkaufszahlen der hochpreisigen und margenstarken Modellen getrieben werden. Das ist auch der Grund warum gerade bei Audi und Mercedes viele Volumenmodelle dem Rotstift zum Opfer fallen, oder knallhart die großen Modelle bei Produktionsproblemen priorisiert werden. Trotz guter Verkaufszahlen wird damit kaum ein Gewinn erwirtschaftet, oder es erfolgt z.T. sogar eine Quersubentionierung mit Gewinnen der teureren Fahrzeuge. Ferner neigen in der Regel auch die günstigen Modelle dazu mit verhältnismäßig wenig Sonderausstattungen bestellt zu werden. Diese ist es aber meistens, die den Preis und die damit verbundene Rendite hoch treibt. Ich brauche die Statistik für SUVs nicht rausschreiben, ich kenne die Zahlen.
[re:2] Tomelino am 24.11. 22:31
+ -
@Rashiade: Splitte die Modelle noch in Antriebe und betrachte den globalen Markt.
Deutschland ist für die Premiumhersteller vernachlässigbar. USA und China sind hier die Hauptabnehmer.
[re:1] Rashiade am 25.11. 09:14
+ -
@Tomelino: Hier der globale Markt für BMW:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152894/umfrage/pkw-absatz-der-bmw-group-nach-ausgewaehlten-regionen/

China ist hier tatsächlich der Hauptabnehmer.
Die Verkäufe zwischen Deutschland und den USA unterscheiden sich jetzt nicht soo arg , 2020 waren sie noch fast gleichauf. Müsste man mal auf die Verteilung dieses Jahr warten.
[re:1] Tomelino am 25.11. 14:04
+ -
@Rashiade: Jetzt musst du noch bedenken, dass gewisse Modelle z.B. in den USA überhaupt nicht angeboten werden. Wenn du dort mit einem 320i kommst, wirst du nur fragend angeschaut. Das wird sich mittlerweile vielleicht etwas geändert haben, da ein 320i heute auch schon fast an der 200PS Marke kratzt. Vor ein paar Jahren war unterhalb eines x28i/x30i nichts zu kaufen. Die Preispolitik muss man ebenfalls mit einbeziehen. Die Fahrzeuge sind in den USA i.d.R. günstiger. Man darf nicht den Fehler machen ein Fahrzeug samt Motorisierung einzeln zu betrachten. Die Großen finanzieren die Kleinen. War schon immer so. Ich beschäftige mich schon seit über 20 Jahren u.a. mit dem Thema ;-)
[15] Benno1 am 24.11. 15:48
+ -3
Sofort Fabrikat wechseln !!!
ABZOCKE !!!!
[16] AlexKeller am 24.11. 19:42
+ -
für mich stellt sich eher die Frage, wenn ich ein solches Auto privat verkaufe und ich habe für gewisse Features bezahlt, kann ich diese dann auch mitverkaufen? kann der neue Käufer diese überhaupt übernehmen?
[17] oOTrAnCe4LiFeOo am 24.11. 19:48
+ -5
Schöne neue Welt bei den ach so tollen E-Autos... Ihr wolltet es so, nun bekommt ihr es auch so!
[re:1] de120 am 24.11. 19:58
+3 -
@oOTrAnCe4LiFeOo: Das lässt sich mit Verbrennern genauso umsetzen
[re:2] marbra am 25.11. 13:49
+ -
@oOTrAnCe4LiFeOo: das hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit BEVs zu tun. Wenn es Umsatz macht, was sollte BWL-Justus im Vorstand davon abhalten, das nicht in Benziner, Diesel, Wasserstoff, Plug-In-Hybriden oder was auch immer einzubauen?
[18] oOTrAnCe4LiFeOo am 24.11. 19:58
+ -
Da stellt sich mir die Frage, wenn man zb für Lenkradheizung oder Sitzheizung monatlich bezahlen soll, wie ist das dann, wenn eins von beiden kaputt geht? Muss ich trotzdem bezahlen bzw für die Reparatur aufkommen, oder zahlt das der Hersteller? Wenn ich für etwas monatlich bezahlen soll, dann mus der Hersteller auch in die Pflicht genommen werden, jeden Mangel an den Teilen, wofür man extra bezahlt, kostenlos zu reparieren. Alles andere wäre sonst pure Abzocke.
[re:1] Rashiade am 25.11. 09:28
+ -
@oOTrAnCe4LiFeOo:
Wenn es gut läuft: Die werden dir dann bei Meldung halt das Abo sofort kündigen und dir den Restbetrag wieder gutschreiben.

Wenn es schlecht läuft: Du kannst die Sitzheizung ja nutzen, du musst sie ja nur reparieren lassen, also lassen Sie das Abo weiterlaufen bis zur regulären Kündigungsfrist.

Für die Reparatur bist in jedem Fall du zuständig.

P.S.: Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine defekte Sitzheizung gehabt oder von jemandem was in der Richtung erzählt bekommen. Einmal ne alte Sicherung, die irgendwann den Geist aufgegeben hat.
[19] ABCD. am 24.11. 22:29
+ -
Und wenn das Fahrzeug 8-10 Jahre alt ist wird einfach per "crack" alles freigeschaltet weil niemanden mehr so "alte" fahrzeuge interessieren?
[re:1] Mocky am 25.11. 01:34
+1 -
@ABCD.: Nee nee nee, nach 10 Jahren kann das Fahrzeug sich nicht mehr an dem Server anmelden, da die Firmware nicht mehr unterstützt wird, und im Display erscheint "Fahrzeug zur Entsorgung dem Fahrzeughersteller zurückholen lassen" weil nicht mehr fahrbereit ;-)
Es gibt ja jetzt schon Smartphones, voll funktionsfähig, auf denen gewisse Software nicht mehr läuft obwohl die Leistung vollkommen ausreichen würde. Eigentlich schade.
Wir leben nun mal in einer Wegwerfgesellschaft.
[20] Antiheld am 25.11. 04:36
+1 -
Diese Abo-Modelle dürfen sich nicht durchsetzen!
Tür auf, 0,10€ abgebucht....
[21] mach6 am 25.11. 07:46
+1 -
Dann lieber einen Lexus
[22] vantage90 am 25.11. 13:11
+ -
bei solchen Unternehmen freue ich mich immer wenn ich lese, dass die von einem Trojaner erpresst werden... dann wissen sie selbst wie das ist.
[23] marbra am 25.11. 13:43
+ -
Warum bauen sie keine Lootboxen ein? Es gibt alle Geschwindigkeiten in 5km/h Schritten, je mehr man bezahlt desto höher wird die Chance eine hohe Geschwindigkeit zu ziehen. Wenn man Pech hat, zieht man nur 5km/h, dann muss man halt noch mal eine Lootbox öffnen und hoffen, dass eine Geschwindigkeit rauskommt, mit der man auf die Autobahn fahren darf. Es wird außerdem einen Seasonpass geben, dann kann es noch Chancen geben, dass Sitzheizung oder ähnliches in den Boxen gezogen werden kann.
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