Mächtige Artemis-Rakete hat beim Start das Launchpad zerstört

[o1] Nero FX am 23.11. 17:05
+2 -
Das wird man schon hinbekommen. Anpassungen bei der Zündung, andere Materialien und hier und da eine bauliche Anpassung an der Startrampe sollten die Schäden reduzieren können. Ist eben eine neue Raketenart.

Nachteilig ist eher das die Artemis Raketen nicht einfach von irgendeinem Startplatz starten können. Schränkt die Nutzbarkeit doch stark ein.
[re:1] DON666 am 23.11. 18:26
+3 -
@Nero FX: Naja, die Shuttles sind auch (fast) immer von 39A gestartet, genauso wie zuvor alle Apollo-Missionen. Ist doch kein Problem. In Cape Canaveral ist nun mal die gesamt notwendige Infrastruktur incl. VAB vorhanden.
[re:2] Nunk-Junge am 24.11. 08:50
+1 -
@Nero FX: naja, neu würde ich nicht sagen. SLS (Artemis) besteht zu einem Großteil aus alten Technologien, teilweise uralten. Grundlage ist die Ares V, die auf Ideen von 1996 als Rakete für die Space Shuttles basiert und 2004-2009 entwickelt wurde, das Space Shuttle-Programm endete bereits 2011. SLS ist technologisch sehr schlecht: Die teuerste und ineffizienteste Rakete alller Zeiten. Die Falcon Heavy von SpaceX kostet pro Start 100-150 Mio.$ und bringt 64 t hoch. Das SLS kostet pro Start 2,2 Mrd.$ (ja, Milliarden nicht Millionen) und bringt bis 130 t hoch. SLS ist ganz sicher nicht die Zukunft. Das könnte eher das Space X Starship sein. Im Gegensatz zu SLS ist es wiederverwendbar, hat fast die gleiche Nutzlast wie SLS und kostet pro Start deutlich weniger als 10% von SLS.
[re:1] Shavanna am 25.11. 14:02
+ -
@Nunk-Junge: Wenn man mal ganz genau ist, dann hat auch die Rackete von Space X halb so viel Nutzlast als die SLS, ist aber deutlich billiger, so dass die Kosten pro Tonne Nutzlast deutlich niedriger sind.
[re:1] Jones111 am 27.11. 16:36
+ -
@Shavanna: Ist ja auch logisch, dass eine Rakete mit halb so viel Nutzlast deutlich billiger ist. Je größer die Nutzlast, desto mehr Treibstoff muss mitgenommen werden und desto schwerer wird die Rakete weshalb man noch mehr Treibstoff mitnehmen muss. Experten bezeichnen das als "tyranny of the rocket equation". Die Zunahme ist dabei logarithmisch.

Eine einstufige Rakete muss zu mehr als 88% aus Treibstoff bestehen, damit sie es überhaupt in den Orbit der Erde schafft. Selbst eine zweistufige Rakete braucht immerhin noch mehr als 64%. Nachdem man im Erdorbit ist muss man noch mal 75% zusätzlich der ursprünglichen Energie einsetzen um zum Mond zu kommen. Von den 64t der Falcon Heavy blieben dann gerade mal 16t übrig die zum Mond gebracht werden können. Schon allein die Basiskonfigruation des SLS übertrifft das mit 27t bei weitem.
[o2] TierparkToni am 23.11. 18:20
+ -10
Wieso denke ich bei der News automatisch an "Doppel-Wums" - aber dieses Mal in "RICHTIG" ;-) ?
[o3] JoePhi am 24.11. 10:52
+ -
Joa ... aber im Grunde hat die Nasa nichts wirklich anders erwartet ... und das ist auch das, was man von der Nasa hört. Die wirkliche Überraschung waren wohl die Türen der Aufzüge. Aber es gibt nirgends irgendwo Aussagen, dass diese Schäden weitere Missionen gefährden. Das ist schon echtes Bild-Niveau ...
[o4] BorgQueenDE am 24.11. 12:22
+1 -
Naja, so eine Startrampe ist leichter repariert, als eine Defekte Sonde hinterm Pluto. ^^
Kein Grund zur Panik. ^^
[o5] 1ST1 am 27.11. 13:23
+ -
Zerstört? Das wäre ja fatal, wenn das Launchpad so stark beschädigt wäre, dass es verschrottet werden muss. Ich denke mal, "beschädigt" würde es besser treffen.
oder

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