Apples iCloud: Fotos-App erzeugt unter Windows sehr seltsame Fehler

Christian Kahle, 22.11.2022 08:37 Uhr 5 Kommentare
Wenn Apple die eigene Plattform verlassen muss und beginnt, Software für Windows zu schreiben, wird es gern schwierig. Das zeigt sich auch bei der jüngsten Umsetzung einer iCloud-App für das Microsoft-Betriebssystem, die bei so manchem User für Ungemach sorgt. Seit dem offiziellen Start der Fotos-App für Windows vor einigen Tagen häufen sich die Beschwerden von Nutzern. So wird beispielsweise davon berichtet, dass Videos beschädigt werden. Clips, die mit den Modellen iPhone 13 Pro und iPhone 14 Pro aufgenommen wurden, werden demnach nicht richtig mit iCloud für Windows synchronisiert. Sie würden "schwarz mit Abtastlinien, sodass die Videos nicht mehr angesehen werden können", hieß es laut eines Berichtes von 9to5mac.

Für noch weitaus größere Schwierigkeiten könnte die Tatsache sorgen, dass die Windows-Software für die iCloud-Dienste auch die Trennung von Nutzerkonten auf den Storage-Systemen in der Cloud nicht richtig hinbekommt. So vermeldeten verschiedene User, dass sie Fotos fremder Personen in ihren synchronisierten Archiven gefunden haben.


Fremde Fotos im Video

Noch skurriler wurde es in einigen Fällen, in denen Fotos aus unbekannten Quellen plötzlich in Videos, die über iCloud synchronisiert wurden, auftauchten. Offenbar wurden die Bilddaten hier als Frames mit in einen völlig anderen Clip hineingeschrieben. "Mir wurden Fotos von Familien anderer Leute gezeigt, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, Fußballspiele und andere zufällige Fotos. Das ist natürlich äußerst besorgniserregend und gibt mir nicht gerade ein sicheres Gefühl bei der Verwendung von iCloud", berichtete ein User.

Genauere Informationen über diese Probleme sind derzeit noch nicht bekannt. Das Problem scheint in der Weitergabe bestimmter Dateitypen zwischen dem iPhone und der iCloud-Wiedergabe unter Windows zu stecken - und damit aufseiten der Apple-Server. Eine Stellungnahme des Anbieters gibt es bisher allerdings noch nicht.

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