Endlich! Windows 11 könnte 'Apps in Taskleiste nie gruppieren' erhalten

Witold Pryjda, 17.11.2022 09:26 Uhr 12 Kommentare
Windows 11 ist seit mittlerweile einem Jahr verfügbar und bringt auch so manche Verbesserung mit sich. Doch es gibt einiges, das man als Verschlechterung werten kann. Ganz oben auf der Liste: Zwangs-Gruppierung von Fenstern. Doch Microsoft hat wohl ein Einsehen. Die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems hat viele Vorzüge, darunter eine aufgefrischte Oberfläche. In deren Mittelpunkt stehen ein neues Startmenü und eine überarbeitete Taskleiste. Letztere ist zwar schick, aber funktionell ein Rückschritt. Das liegt unter anderem daran, dass Microsoft dem Nutzer keine Wahl lässt, ob er mehrere Fenster eines Programms gruppiert oder einzeln auf der Taskleiste haben möchte.

Mehrere Fenster, aber nur ein Symbol

Das bedeutet: Wer beispielsweise drei Chrome-Fenster offen hat, bekommt nur ein Symbol in der Taskleiste zu sehen. Zu den einzelnen Fenstern kommt man nur, wenn man mit der Maus auf das Icon fährt und dann das darüber aufgehende Fenster anklickt. Man gewöhnt sich zwar irgendwann einmal daran, so mancher hätte aber gerne getrennte Symbole zur Auswahl. Das kann man auch durchaus umsetzen, bisher allerdings nur mit Drittanbieter-Programmen.

Windows 11 2022 Update
Zwei Fenster der Eingabeaufforderung und auch zwei Symbole in der Taskleiste

Doch offenbar arbeitet Microsoft selbst daran: Denn Twitter-Nutzer Albacore hat in der Windows-Server-Preview-Build 25246 Hinweise entdeckt, dass die Redmonder eine derartige "Niemals gruppieren"-Funktionalität vorbereiten. Das dürfte aber noch in einem sehr frühen Stadium sein und man sollte auch nicht davon ausgehen, dass dieses Feature auch tatsächlich kommen wird.

So wie es jetzt aussieht und auch in einem Screenshot zu sehen ist, bekommt man hier mehrere getrennte Symbole zu sehen und nicht wie bei früheren Windows-Versionen längliche Kacheln in der Taskleiste. Es ist denkbar, dass Microsoft auch noch an einer Möglichkeit arbeitet, wie man mehrere Anwendungs-Instanzen voneinander unterscheiden kann - das Mouseover mit den erscheinenden Fenster-Vorschauen ist aber aktuell ebenfalls an Bord.

Derzeit ist das Feature aber alles andere als perfekt, der Code scheint auch noch "teilweise kaputt" zu sein und kann auch nur mit Mühe erzwungen werden. Dennoch: Jene, die sich so etwas schon länger wünschen, können neue Hoffnung schöpfen.

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