Doku auf Netflix: Das Leben von Drachenlord könnte "verfilmt" werden

Witold Pryjda, 11.11.2022 11:32 Uhr
Rainer Winkler alias Drachenlord ist die wohl polarisierendste Internet-Persönlichkeit des deutschsprachigen Raums. Der derzeit obdachlose ehemalige YouTuber kommt immer noch nicht zur Ruhe und braucht auch dringend Geld - womöglich per Verkauf der "Filmrechte". Über Rainer Winkler ist schon so manches geschrieben worden und es ist sicherlich fast schon überflüssig, den Werdegang des 33-Jährigen lange zusammenzufassen bzw. einzuordnen. Deshalb nur kurz: Der Drachenlord bzw. Drache ist selbst kein Unschuldiger und stand auch vor Gericht, seine Hasser und Gegner (die selbst ernannten "Haider") haben den Bogen aber längst überspannt.

Wie man u. a. in einer Reportage des Spiegel (Paywall) nachlesen kann, befindet sich Winkler seit Monaten auf der Flucht vor den "Haidern" und wird durch Mobbing, Psychoterror und auch Belästigung der Hotels und Unterkünfte, wo er übernachtet, durch das Land getrieben. Seine Hasser kennen kein Pardon, sondern spielen das "Drachen-Game" unerbittlich weiter - ein Suizid wird hier nicht nur in Kauf genommen, sondern von so manchem auch herbeigesehnt.


Netflix-Doku geplant?

Winklers Leben ist also in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und offenbar gibt es Pläne, dieses zu verfilmen oder besser gesagt als Dokumentation umzusetzen. Aktuell gibt es auch Berichte oder besser gesagt Gerüchte (via Tarnkappe), wonach eine Produktionsfirma die Geschichte des Drachenlords als Netflix-Doku umsetzen will.

Das jedenfalls behaupten Nutzer auf Telegram. Als Beweis wird eine angebliche Vereinbarung bzw. der Entwurf dazu mit einer Berliner Produktionsfirma The Thursday Company präsentiert, laut dieser soll Winkler 20.000 Euro für die Rechte bekommen bzw. soll ihm dieses Geld angeboten worden sein. Verifizierbar ist das allerdings nicht, denn ein derartig niedriges Honorar - das auch sofort für Spott und Hohn gesorgt hat - wäre auch ziemlich ungewöhnlich. Die Quelle ist ohnehin nicht wirklich vertrauenswürdig, denn der angebliche Vertrag wurde von einer "Haider"-Gruppe auf Telegram verbreitet.

Zum Abschluss sei nur so viel (kommentarhaft) angemerkt: Ja, Rainer Winkler war und ist an seiner Situation nicht unschuldig - aber irgendwann einmal sollte wirklich Schluss sein, liebe Leute.

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