Azure Virtual Desktop: Microsoft startet passwortlose Anmeldung

Nadine Dressler, 28.09.2022 19:16 Uhr
Microsoft poliert die Funktionen für seinen "Desktop-as-a-Service"-Dienst für Unternehmen auf. In einer Vorschau ist jetzt für Windows 10, Windows 11 und Windows Server 2022 über Azure Virtual Desktop die Unterstützung für passwortlose Authentifizierung gestartet. Microsoft hat diese Woche bekannt gegeben, dass Azure Virtual Desktop schon bald die Unterstützung für passwortlose Authentifizierung bekommen wird. Laut der Ankündigung werden damit Azure Active Directory (AD) Administratoren in der Lage sein, Single Sign-On (SSO) nach der Registrierung zu aktivieren.

Test startet ab sofort

"Heute kündigen wir die öffentliche Vorschau für die Aktivierung eines Azure AD-basierten Single-Sign-On-Erlebnisses und die Unterstützung für die kennwortlose Authentifizierung mit Windows Hello und Sicherheitsgeräten (wie FIDO2-Schlüssel) an", sagte David Bélanger, Senior Program Manager für Azure Virtual Desktop bei Microsoft. In einem Beitrag für die Techcommunity kündigte er den Startschuss für die öffentliche Testversion an.

Single Sign-On Azure Virtual Desktop
Neu in der Preview: Single Sign-On

"Diese neue Funktionalität ist derzeit auf Windows 10, Windows 11 und Windows Server 2022-Sitzungshosts verfügbar, sobald Sie das kumulative September-Update Preview installiert haben."

Single Sign-on funktioniert sowohl mit Azure AD-joined als auch mit Hybrid Azure AD-joined Sitzungshosts, und zwar egal, ob man Web- oder Windows-Clients nutzt. Die kennwortlose Authentifizierung ermöglicht jedoch nur die Anmeldung bei Hosts mit Azure AD.

Nach der Registrierung für die öffentliche Vorschauversion können Identitätsanbieter (IdP) von Drittanbietern, die in Azure AD integriert sind, auch zur Anmeldung bei Hosts verwendet werden. Als Voraussetzung für die Preview werden Azure AD passwortlose Autorisierung und SSO erst nach der Bereitstellung des kumulativen September-Updates verfügbar sein. Azure Virtual Desktop ist ein App-Virtualisierungsdienst und ein Cloud-basierter Desktop, der die Nutzung von Windows-Desktops über das Internet über einen Windows-, Mac-, iOS-, Android- oder HTML5-basierten Azure Virtual Desktop-Client ermöglicht.

Gestartet war der Dienst bereits 2018 als "Windows Virtual Desktop". Der Cloud-basierte Desktop-Virtualisierungsdienst ist seit 2019 verfügbar. Erst im vergangenen Jahr wurde das Angebot in Azure Virtual Desktop umbenannt.

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