Qualcomm: Smartphone-Kameras schlagen DSLRs bald dank KI

[o1] LittelD am 27.09. 15:07
+4 -
Warum dann keine KI in Digital Kameras packen?
Das als ein Modus anzubieten sollte mal kein Problem sein wenn der Chip vorhandene ist. Mit dem besseren objektiv und dem besseren Chip sieht das Ganze bestimmt besser aus als mit Smartphone KI dann
[re:1] Bautz am 27.09. 15:44
+1 -3
@LittelD: Alles was die KI da macht, macht man heute schon in Lightroom & Co. Nimmt man in Raw auf, kann man das auch mit Smartphone-Photos machen, und es war beeindruckend was man mit ein wenig manuellen Einstellungen aus der Kamera der Lumia x20 rausholen konnte - einfach weil die Linsenqualität von Zeiss weit über dem lag was heute so verbaut wird.
Erst kürzlich - fast 10 Jahre später - hat das Raw eines iphone 12 das gleiche Potenzial erreicht, das iPhone 13 lag dann sogar leicht darüber.

Wenn sich Smartphones so weiterentwickeln, werden sie in 10 - 15 Jahren tatsächlich DSLRs / Mirrorless überflüssig machen, wenn man auf Zoom-Objektive verzichten kann.
[re:1] LittelD am 27.09. 20:54
+ -
@Bautz: du das ist mir schon klar hab eine dslr. Aber mann muss halt selbst Hand anlegen. Heute zu Tage ist es den meisten aber zu viel Arbeit. Deshalb wäre KI für die meisten gar nicht so schlecht. So eine Auswahl als Programm wäre cool.
[re:1] Bautz am 28.09. 08:01
+ -
@LittelD: Photoshop Elements bietet sowas. Lightroom glaube ich auch, weiß aber nicht, wie gut die ist. Ich benutze ACDsee, das hat zwar einen automatik-knopf, aber da kommt selten was Brauchbares bei raus.

Wer aber 3000€+ für Kameraequipment ausgibt, wird hoffentlich mehr wollen als nur zu knippsen. Und der Entwicklungsprozess ist für mich zumindest ein Teil des Hobbys.
[re:1] LittelD am 28.09. 08:40
+ -
@Bautz: sorry habe mich wohl falsch ausgedrückt. Mir ist es klar das es dafür Software gibt. Aber für die, die zu faul sind und das lieber schnell schnell wollen, wäre ein KI Modus auch in einer dslr möglich und von Vorteil, gerade auch für Hobby Knipser. Wenn man mal nicht wirklich Lust hat auf nachbearbeiten. Raw img + ki image gespeichert wäre geil.

PS wen interessiert der Preis eines Gerätes heutzutage noch?

Die meisten kaufen sich ein MacBook pro mit allem nur um damit zu surfen, oder der gleichen.
[o2] Arhey am 27.09. 16:38
+6 -1
Bei Softwarebearbeitung schlagen die Smartphones jetzt schon die DSLRs.
Was aber Qualität angeht wird das nicht passieren, es gibt halt technische/physikalische Limitierungen. Ein DSLR Sensor ist halt massiv größer und hat gerade bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich mehr Möglichkeiten.

Auch Objektive liefern bei einer DSLR deutlich mehr Freiheiten/Spielräume.

Daher ergänzen ja, ersetzen niemals.
[re:1] Revier-Engel am 27.09. 17:33
+3 -1
@Arhey: Sehe ich genauso. Vor allem bei wenig Licht sehen zwar manche Handyfotos gut aus, aber am PC in 100% sieht man schnell das Rauschen in den Bildern und die auch bei wenig Licht entstehenden Unschärfen durch Bewegungen im Bild oder des Handys.
Und Licht ist eben nur durch noch mehr Licht zu ersetzen. Nicht umsonst sind sehr lichtstarke Objektive Meisterwerke der präzisen Optikfertigung auch recht teuer.
Dann kann auch eine KI mit Softwareverbastelungen nicht mithalten.
[re:2] Akkon31/41 am 27.09. 18:58
+ -1
@Arhey: Genau so sieht es aus. Ohne wechselbare Objektive wie z.B. Tele ist man mit dem Smartphone doch relativ schnell aufgeschmissen. War dieses Jahr im Urlaub, und hatte meine Sony Alpha III zu Hause gelassen. Keine Lust gehabt, sie mitzuschleppen. Dachte mir, dass iPhone würde schon für ein paar Gelegenheitsschüsse reichen. Ich habe es sooooooooooooo bereut.
[o3] Sky Walker am 27.09. 18:11
+4 -
Nunja, KI ist ja nicht darin limitiert nur in Handies laufen zu können.
Genau so kann man die KI in Systemkameras zum laufen bekommen.
Doch was bekommt man dann, z.B. aus so einer DSLR?
Bilder, die wie aus dem Handy aussehen.
Systemkameras haben aber einen komplett andere Zielgruppe, als Handyknipser, die sich mit KI nicht befasst, weil diese Nutzer selber bestimmen wollen, wie ihre Bilder aussehen sollen.
Und nicht, wie ein japanischer Ingenieur eine KI trainiert hat und somit den "Bildstyle" vorgibt.
Für "Erika & Max Mustermann" mag eine KI-Bildstyleaubereitung okay sein....für mich nicht!
[re:1] Bautz am 28.09. 08:03
+ -
@Sky Walker: Und Bildbearbeitungssoftware hat Automatik-Knöpfe, das Ergebnis ist dann oft die Smartphone-Matsche (mit etwas weniger Antirausch-Artefakten).
[o4] Evonics am 27.09. 20:43
+ -
Ich glaube das die Foto KI gerade erst am Anfang steht.
Ich stelle mir z.B. das Brandenburger Tor bei Nacht vor. Das Objekt wird erkannt und das Foto wird mit anderen Fotos des selben Motivs abgeglichen und dadurch z.B. eine Tagesaufnahme mit den entsprechenden Texturen in das Nachtbild integriert. Oder jedes Foto wird mit Blitzlicht aufgenommen (für die Details) und dieses wird wieder rausgerechnet.
Ob das dann noch "Fotografie" ist, ist die andere Frage.
[re:1] rallef am 06.10. 00:46
+ -
@Evonics: Als Fotograf möchte man seine eigene Version des Brandenburger Tors bei Nacht haben und keinen Verschnitt von 100 Knipser-Fotos. Sonst könnte man sich ja gleich eine Postkarte kaufen oder sich ein Stockfoto runterladen ;-)
[o5] AlexKeller am 28.09. 06:33
+ -2
bis digitales wirklich optisches schlägt dauert es noch 5-7 jahren!
oder

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