Energiekrise und Inflation: Netzbetreiber wollen Geld von Google & Co.

[o1] Akkon31/41 am 27.09. 09:14
+8 -
Gewinne privatisieren, Investitionen solidarisieren. Unglaublich was da abläuft.
[re:1] Stylos am 27.09. 11:42
+1 -1
@Akkon31/41: das kannst du jetzt eben auch den großen Techno-Giganten vorwerfen.
[o2] bAssI am 27.09. 09:17
+3 -
Ich dachte Porn verursacht über die Hälfte des Traffics ...
Was ist nur aus uns geworden?! :(
[re:1] wertzuiop123 am 27.09. 09:26
+1 -
@bAssI: Das ist aus 2020. https://learnbonds.com/news/netflix-inc-nflx-now-uses-more-bandwidth-than-porn/

Netflix und co. hat zusammengezählt sicher nochmal um einiges mehr.
In Sandvine's "Global Internet Phenomena Report 2022" dürfte das etwas genauer beschrieben sein: https://techblog.comsoc.org/2022/02/01/sandvine-google-facebook-microsoft-apple-amazon-and-netflix-generate-almost-57-of-internet-traffic/

"First-time "tipping of the scales," with Google, Facebook, Microsoft, Apple, Amazon, and Netflix generating almost 57% of Internet traffic - more than everyone else, combined" -> Die Frage ist, wirds hier ebenso google oder MS zugeschrieben, wenn ein Anbieter wie Zattoo beispielsweise deren Clouds nutzt? Wahrscheinlich schon.
[o3] Every_b am 27.09. 09:37
+4 -
"Denn allein Google, Meta und Netflix würden über die Hälfte des Traffics verursachen, der über die Datennetze läuft." - nicht Google, Meta und Netflix verursachen diesen Traffic, sondern die Nutzer dieser Dienste.
[re:1] wertzuiop123 am 27.09. 10:10
+1 -
@Every_b: Wenn die auf die Idee kommen, die Firmen bezahlen zu lassen, legen die es eh 1:1 auf den Nutzer/Verursacher um :D
[re:1] Hanni&Nanni am 27.09. 10:23
+3 -
@wertzuiop123: Und da diese Dienste kein Geld der Nutzer holen, kann man sich überlegen, wie das Ganze aussehen wird. Bei Youtube noch mehr Werbung, die Verkaufspreise für Profile an Werbenetzwerke steigen, die Werbung als Solche wird teurer.

Und dann kommen die Preise doch wieder beim Nutzer / Verbraucher an. Denn die Kosten für Werbung und Marketing landen im Verkaufspreis der Produkte. Schlussendlich wirds für den kleinen Mann wieder teurer und die Konzerne lachen sich ins Fäustchen.
[re:1] Every_b am 27.09. 10:31
+1 -
@Hanni&Nanni: ..und als nicht-Netflix-Nutzer zahlt man die Zeche mit :)
[re:2] wertzuiop123 am 27.09. 12:02
+ -
@Hanni&Nanni: Gut zusammengefasst
[o4] burkm am 27.09. 09:45
+1 -2
Wären Google, Meta und Netflix usw, nicht vorhanden, würde der Datenverkehr entsprechend zurückgehen...
[o6] bAssI am 27.09. 10:06
+4 -
Nach der Logik sind dann übrigens doch Autobauer, Kohlkraftwerke, ... für den Klimawandel hauptverantwortlich. Würden sie keine Autos bauen oder Energie liefern, wäre alles in Ordnung.
[o7] FatEric am 27.09. 11:04
+2 -
Da sitzen die Anbieter von Content am längeren Hebel. Die könnten das Spiel sogar umdrehen! Ich spinne jetzt mal und behaupte, wenn Google zum Internetanbieter sagt, zahlt uns Geld, oder unsere Dienste sind aus deinem Netz nicht mehr erreichbar würde das wohl funktionieren (vom Aufschrei etc. mal abgesehen). Was bringt mir ein Internetanschluss, über den ich genau die Dienste nicht nutzen kann, weswegen ich den Internetanschluss habe. Gut, die Kosten würde der Internetanbieter zwar bei seinen Kunden wieder reinholen. Letztendlich zahlt es dann eh der Kunde. So oder so.
[o8] Jason1476 am 27.09. 12:07
+2 -
Die "Energiekrise" besteht doch im Grunde nur wegen 2 Gründen:

1. Die Merit Order die uns immer für das teuerste Kraftwerk zahlen lässt

und

2. weil wir die vorhandenen Möglichkeiten wie Kernkraft aber auch Windkraft nicht nutzen bzw. es durch die Tätigkeiten der Börse zunichte gemacht wird. Ein schöner Kommentar eines Windparkbetreibers findet man hier:
https://www.makawind.de/index.php?show=news
[o9] donald2603 am 28.09. 05:57
+2 -
Und ich dachte immer ich zahle monatliche für meine Leitung und die Geschwindigkeit, aber wie es aussieht zahlt wohl niemand für die Leitung sondern die armen Anbieter müssen das ohne Einnahmen stemmen.
Aber wofür zahle ich dann eigentlich 70€ im Monat?
oder

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