Cloud-Gaming: Power-Upgrade von Shadow erscheint am 26. Oktober

Tobias Rduch, 31.08.2022 18:00 Uhr 2 Kommentare
Der Cloud-Gaming-Anbieter Shadow stellt seinen Kunden in knapp zwei Monaten hochwertigere Hardware-Komponenten bereit. Mit dem Power-Upgrade haben die Nutzer Zugriff auf High-End-GPUs. Die Performance wurde uns im Rahmen einer Gamescom-Präsentation demonstriert. Das Power-Upgrade wird ab dem 26. Oktober in mehreren Wellen ausgerollt. Shadow bietet seinen Nutzern Zugang zu einem virtuellen Cloud-PC, auf dem beliebige Anwendungen ausgeführt werden können. Die neue Konfiguration umfasst eine AMD Epyc 7543P-CPU mit vier Kernen sowie 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Damit sich der Dienst für Gaming eignet, stehen Nvidia GeForce RTX 3070-Karten und AMD-GPUs mit RDNA 2-Architektur, unter anderem die Radeon Pro V620, bereit. Shadow unterstützt PCs, Smartphones, Smart-TVs und VR-Brillen.

Shadow Cloud-Gaming
In Deutschland ist der Cloud-Gaming-Dienst Shadow bereits verfügbar

Early-Access beginnt Anfang Oktober

Während eine normale Shadow-Mitgliedschaft monatlich mit 29,99 Euro zu Buche schlägt, werden für das Power-Upgrade zusätzlich 14,99 Euro pro Monat fällig. Wer den Dienst während der Early-Access-Phase Anfang Oktober nutzen möchte, muss lediglich 9,99 Euro bezahlen. Ab dem 20. September besteht die Möglichkeit, das Power-Upgrade vorzubestellen. Momentan ist der Service in Frankreich, den USA, Deutschland, Großbritannien, Belgien, der Niederlande, Luxemburg und der Schweiz erhältlich. Am 15. September wird Shadow auch in Österreich sowie Kanada angeboten. Im Herbst sollen Italien, Spanien, Dänemark und Schweden hinzukommen.

Im Gegensatz zu Spiele-Streaming-Diensten wie Google Stadia und Xbox Cloud Gaming stellt Shadow einen vollwertigen Remote-PC zur Verfügung. Damit können nicht nur Spiele, sondern auch andere Apps in der Cloud gestartet und auf ein beliebiges Gerät gestreamt werden. In einer auf der Gamescom gezeigten Demo hat die Technologie einwandfrei funktioniert. Abgesehen von gelegentlichen Mikrorucklern, die auf die Netzanbindung zurückzuführen sein dürften, gab es während des Spiels keine wahrnehmbaren Verzögerungen.

Siehe auch: Cloud-Gaming-Anbieter Shadow vor dem Aus, meldet Insolvenz an
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