Microsoft Kaizala wird eingestellt, Nutzer sollen zu Teams wechseln

Nadine Dressler, 27.08.2022 18:58 Uhr 5 Kommentare
Microsoft wird den als Microsoft Garage Projekt gestarteten Messenger Kaizala einstellen. Das hat das Unternehmen jetzt überraschend bekannt gegeben. 2019 hatte der Konzern Kaizala in Office 365 integriert, nun fliegt der Messenger wieder raus, Nutzer können zu Teams wechseln. Einmal mehr wird ein ehemaliges Microsoft Garage Projekt trotz Erfolg eingestellt: Dieses Mal trifft es den Messenger Kaizala. Entwickelt wurde der Dienst Kaizala ab dem Jahr 2017 als Alternative zu den bestehenden Messengern mit Zielausrichtung auf den Unternehmenseinsatz.

Dementsprechend gab es auch einige eher spezielle Features, die zunächst für Kaizala entwickelt wurden und dann zum Beispiel den Weg in Microsoft Teams fanden. Kaizala bietet Umfrage-Tools, Aufgabenverwaltung, Einladungen zu Besprechungen, Standort-Freigaben und vieles mehr. Dazu gibt es eigenständige Apps für Android und iOS sowie eine Web-App.

Kaizala Messenger - Microsoft Garage Projekt

Microsoft hat bestätigt, dass es die Kaizala-Plattform schließen und alle seine Nutzer auf Teams migrieren wird. Der Übergang hat bereits begonnen, aber die Plattform wird erst im nächsten Jahr offiziell eingestellt. Es ist also noch Zeit, bis das Projekt Geschichte sein wird. Laut der Ankündigung schließt der Dienst zum 31. August 2023.

Meldung von Microsoft

Microsoft Kaizala wird am 31. August 2023 aus dem Verkehr gezogen. Wir empfehlen ein Upgrade auf Microsoft Teams, um die Verbindung, den Austausch und die Zusammenarbeit fortzusetzen. Nach dem Auslaufdatum werden der Zugriff und der Support für Kaizala eingestellt.

Microsoft hat seine Partner jetzt über das Ende des Angebots informiert. Ganz überraschend kommt das nicht, zumindest gab es kaum noch Neuigkeiten für Kaizala und der Fokus liegt seit Längerem auf Teams. Die Unterstützung für die Kaizala Messaging-Plattform und der Zugriff auf den Dienst werden ab September 2023 eingestellt. Neue Nutzer für den Dienst werden nicht mehr zugelassen. Alle neuen Nutzer werden auf die Teams-Plattform verwiesen, die Chat, Meetings und Anrufe bietet.

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