Tesla-Swimmingpool: Laden am Supercharger soll zum Erlebnis werden

Witold Pryjda, 02.08.2022 14:21 Uhr 15 Kommentare
Ausgerechnet in Deutschland hat sich Elektroautobauer Tesla etwas einfallen lassen, das nicht unbedingt den klimatischen Bedingungen entspricht, jedenfalls noch nicht. Denn im nordrhein-westfälischen Hilden hat der Elektroautobauer für Supercharger-Kunden einen Pool aufgestellt. Teslas Supercharger-Stationen sind für viele Kunden ein wichtiger Grund, warum sie zu einem Auto des US-Autobauers greifen. Das liegt vor allem am Umstand, dass das Laden dort besonders schnell vonstattengeht, andererseits daran, dass ein Aufenthalt bei einer entsprechenden Ladesäule immer mehr zum Erlebnis wird.

Vor kurzem haben Tesla bzw. Partner des Unternehmens beispielsweise begonnen, automatisierte Wartelounges bei Supercharger-Stationen zu errichten. In der "BK World", die vom gleichnamigen deutschen Unternehmen betrieben wird, stehen sogenannte Qubes bereit, das sind unterschiedliche Module, die sanitäre Anlagen, einen Wartebereich und sogar eine Kinderecke bieten. Das Motto dabei: Wenn man schon lädt, dann sollte man die Zeit auf die eine oder andere Weise "sinnvoll" verbringen.



Supercharger im Sommer

Nun ist ebenfalls in Deutschland eine andere Annehmlichkeit eröffnet worden, nämlich ein Pool. Wie der Tesla Welt Podcast (via Electrek) zeigt, wurde in Hilden ein kleiner bis mittelgroßer Container-artiger Pool aufgebaut, dieser wird ab 4. August zwischen 14 und 19 Uhr zugänglich sein, der feuchte Spaß soll am 28. August wieder vorbei sein.

Laut den offiziellen Anweisungen werden sich in diesem Pool maximal vier Personen für bis zu zehn Minuten aufhalten können. Ob das Ganze in der Praxis tatsächlich Sinn ergibt und ob es sich lohnt, für so kurze Zeit ins Wasser zu springen, sei einmal dahingestellt. Deutschland scheint jedenfalls zur Spielwiese von Tesla für solche Ideen zu werden.

Der Autobauer überlegt schon länger, wie man den Aufenthalt beim Laden angenehmer gestalten. Bereits 2018 kündigte Tesla-Chef Elon Musk an, dass er gerne einen Supercharger-Standort in Los Angeles zu einem Drive-in-Restaurant alter Schule verwandeln würde, mit Rollschuhen, Rock'n'Roll etc.

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