Vodafone startet nächste Woche lange geplante TV-Kanalumbelegung

Witold Pryjda, 29.07.2022 15:46 Uhr 7 Kommentare
Der Telekommunikationskonzern Vodafone ist seit dem Kauf von Kabel Deutschland und Unitymedia für Millionen TV-Anschlüsse verantwortlich. In den nächsten Monaten führt man bundesweit Kanalumbelegungen durch, im Optimalfall bekommen Kunden davon aber nichts mit. Vodafone hat diese "Harmonisierung" von TV-Frequenzen bereits im vergangenen Mai angekündigt, als Starttermin für diese Maßnahmen wurde damals der August genannt. Und da am nächsten Montag bereits der 1. August ist, startet das tatsächlich bzw. wie angekündigt. Hintergrund dieses Schrittes ist, dass die in den unterschiedlichen Kabelnetzen genutzten Frequenzen bislang in Deutschland von Region zu Region unterschiedlich waren bzw. sein konnten. Das Angleichen hat vor allem interne Gründe, eine konkrete Folge hat das für die Anwender in der Regel nicht.

Umstellung in der Nacht

Sie werden davon im Normalfall auch nichts mitbekommen, da die Umstellung in der Nacht über die Bühne geht. Kunden werden dennoch per Brief über das genaue Datum in Kenntnis gesetzt und gebeten, den jeweiligen Receiver in der Nacht am Strom zu lassen.

Vodafone-Kabelnetz: Funktionen und Schritt-für-Schritt Anleitung
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Das Unternehmen schreibt auf der Hilfeseite dazu: "Du hast einen TV-Receiver von Vodafone (ehemals Unitymedia) oder Sky? Dann musst Du nichts tun. Der Sendersuchlauf startet automatisch." Bei anderen Geräten ist es unter Umständen möglich, dass man selbst einen Sendersuchlauf starten muss, wer eine TV-Sender-Favoritenliste oder programmierte Aufnahmen eingerichtet hat, der muss diese nach dem Sendersuchlauf neu einrichten.

Der ganze Prozess dauert länger, da Vodafone von Hub zu Hub eine Umstellung durchführt, betroffen sind davon insgesamt mehr als 13 Millionen Kabel-TV-Kunden. Los geht es in Landshut, der Abschluss der Frequenzumbelegung ist für den April des nächsten Jahres geplant.

Die Vorbereitungen dazu haben bereits 2021 begonnen, denn um die Frequenzen abgleichen zu können, mussten auch die Programmangebote angeglichen werden. Diese waren u. a. durch die Übernahmen von Kabel Deutschland und Unitymedia unterschiedlich.

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