Teslas bisher "unbegrenztes" kostenloses Navi hat nun ein Ablaufdatum

Witold Pryjda, 28.07.2022 11:39 Uhr 24 Kommentare
Vor kurzem gab es Aufregung rund um die Möglichkeit, bei BMW die Sitzheizung im Abo buchen zu können. Das ist in der Branche alles andere als ungewöhnlich, wie nun der Fall Tesla zeigt. Denn dort werden Kunden für Navigation zur Kasse gebeten - aber erst nach acht Jahren. Der US-Autobauer Tesla ist auch deshalb so populär, weil er wie kaum ein anderer früh verstanden hat, dass seine Zielgruppe auch vor allem eines will: Gadgets und Online-Funktionalitäten. Die Konnektivität ist in Tesla-Fahrzeugen entsprechend essentiell.

Das Unternehmen von Elon Musk schreibt auf der dazugehörigen Support-Seite (via Electrek): "Die Konnektivität spielt bei allen Tesla-Fahrzeugen eine wichtige Rolle, da sie den Zugriff auf Funktionen, die eine Datennutzung erfordern, weiter verbessert - wie Streaming von Musik und Medien, Live-Verkehrsflussanzeige und vieles mehr."


Standard-Option war bisher "unbegrenzt"

Alle Tesla-Autos bieten Konnektivität und diese ist schon bisher in einer Standard- sowie Premium-Ausführung erhältlich. Für den vollen Online-Spaß mit Features wie Live-Verkehrsvisualisierung, Satellitenbildkarten, Musik- und Video-Streaming etc. war schon bisher eine monatliche Gebühr erforderlich. Das "unbegrenzte" Standard-Paket bot Navigation, hierfür war auch keine regelmäßige Zuzahlung erforderlich.

Doch mit unbegrenzt ist nun Schluss, denn nach Ablauf einer bestimmten Zeit müssen Tesla-Fahrer auch für das Navi Geld bezahlen bzw. zum Premium-Plan für zehn Euro im Monat wechseln. Allerdings ist die Zeit mehr als großzügig bemessen, denn das Navi wird erst nach acht Jahren kostenpflichtig.

Tesla dazu: "Die Laufzeit beginnt mit dem ersten Tag, an dem Ihr Fahrzeug von Tesla als neu geliefert wurde, oder dem Tag der Erstinbetriebnahme (z. B. als Vorführ- oder Servicefahrzeug), je nachdem, was zuerst eintritt." Das gilt nicht für Käufer eines Gebrauchtfahrzeugs, diese werden darüber informiert, wie lange das Fahrzeug noch Zugriff auf Standard-Konnektivität hat.

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